Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine
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schlimmer geht immer; besser auch
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Belana Hermine
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Dieser Schmerz ist nicht meiner – Wie wir uns mit dem Erbe unserer Familie aussöhnen
Inhalt
Nach einer Einleitung, in der es vorrangig um die Ausdrucksweisen von Angst geht, ist das Buch in drei Teile unterteilt. Im ersten Teil wird erläutert, wie es zu dem seelischen Erbe kommt und wie es von einer Generation zur nächsten über viele Generationen hinweg weitergegeben wird. Hier finden sich viele wissenschaftliche Belege für die angeführten Argumente. Es ist ein im Wesentlichen theoretischer Teil. Der zweite und der dritte Teil befassen sich damit, wie man einerseits so generationsübergreifenden Weitergaben auf die Schliche kommen und wie man sie andererseits auflösen kann.
Am Ende des Buches gibt es zwei Seiten Glossar, jeweils zwei Seiten mit Fragen, um der Familiengeschichte bzw. Traumata auf die Schliche zu kommen, 11 Seiten Anmerkungen und weiterführende Literaturhinweise sowie fünf Seiten Register.
Subjektive Eindrücke
Das ist ein ganz faszinierendes Buch. Man sollte sich vom ersten, recht theoretischen Teil nicht abschrecken lassen. Er ist höchst interessant, aber vielleicht nicht unbedingt für das Verständnis der beiden praktischen Teile nötig. Auch wenn ich ein wenig Durchhaltevermögen für die Theorie brauchte, finde ich es gut, dass ich sie gelesen habe.
Die beiden praktischen Teile arbeiten mit vielen Übungen und Beispielen aus der Praxis des Autors. Sie umfassen eine breite Palette, sodass ich mir gut vorstellen kann, dass sich jede/r irgendwo wiederfindet und damit arbeiten kann.
Fazit
Sehr aufschlussreich und viele hilfreiche Anleitungen, um für sich selbst zu arbeiten.
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Noch ein Versuch mit der nicht verlaufenden Farbe.
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Origamiau – Niedliche Papiertiger zum Falten
Inhalt
Das ist weniger ein Buch als vielmehr ein Block. Das erste Blatt gibt einen Überblick über den Inhalt des Blocks. Es folgen die Faltanleitungen für drei verschiedene Katzen, wie auf dem Cover abgebildet. Die Faltungen kann man sich auch per Video anschauen. Danach finden sich 11-12 Origami-Blätter pro Katze, die mit verschiedenen Designs gestaltet sind. So lassen sich vielfältige Katzen basteln.
Subjektive Eindrücke
Der Block macht erstmal einen dünnen Eindruck. Aber pro Katze über 10 Blätter zu haben, ist sicherlich erstmal ausreichend. Es ist gut, dass es begleitende Videos gibt. Die Anleitungen im Block sind zwar wirklich gut, aber an manchen Stellen kann das Video helfen, die Kniffe besser hinzukriegen. Aus meiner Sicht sollte man schon ein wenig Origami-Erfahrung und recht gute Feinmotorik haben, um die Katzen akkurat falten zu können. Mir hat das Falten viel Freude bereitet.
Fazit
Anleitung und Papier für drei verschiedene Katzen in verschiedenen Designs, die leicht herausfordernd zu falten sind.
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Tentakel ausbilden – Plädoyer für queeres Denken
Inhalt
Dieses Buch ist ein Beitrag zur queeren Diskussion. Hauptidee ist, dass uns queeres Denken helfen kann, mit der aktuellen Welt voller Unsicherheit und Uneindeutigkeit zurechtzukommen. Alexander Graeff greift bei seinem Text auf den Vergleich mit Oktopoden (Tentakel ausbilden), Quallen (Quallen tanzen) und Hunden (Hunde spielen) zurück. Sich ihnen anzunähern bedeutet, weg von der Eingruppierung in zwei oder weniger Gruppen, hin zu fluiden Übergängen.
Am Ende des Buches gibt es 22 Seiten Anmerkungen, acht Seiten Literaturverzeichnis und drei Seiten Personenverzeichnis.
Subjektive Eindrücke
Klassifizieren und Eingruppieren waren in frühen Vorzeiten ein Überlebensmechanismus. Deshalb läuft er ziemlich automatisch ab und es fällt uns schwer, davon abzulassen. Dass dies in der heutigen Zeit nicht mehr angemessen ist, versteht sich – und versteht man spätestens nach dem Lesen dieses Buches.
Mir haben die Vergleiche mit Oktopoden, Quallen und Hunden interessante Aspekte und neue Perspektiven auf die queere Thematik und den Umgang mit Unsicherheit und Uneindeutigkeit geliefert. Jede/r, der/die daran interessiert ist, ihr/sein Denken fluider zu machen, sich geschmeidiger im Chaos der heutigen Zeit zu „bewegen“, der/dem sei das Buch wärmstens empfohlen.
Fazit
Der Weg vom Klassifizieren zu fluider Bewegung ist weit.
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Lieber verstanden als versanden
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Die Sprache der Lüge – Wie Täter sich verraten – Eine forensische Sprachforscherin deckt auf
Inhalt
Nach einer längeren Einleitung in die Hintergründe des Themas und die Entstehung des Buches ist die Thematik in vier Kapitel unterteilt. Diese betrachten verschiedene Aspekte von Sprache und wie man damit lügen kann: Wörter, Grammatik und Parasprachliches. Das vierte Kapitel versucht, einen Werkzeugkasten zur Erkennung von Lügen zu bieten.
Am Ende des Buches gibt es eine Danksagung und 22 Seiten Anmerkungen mit weiterführenden Lesehinweisen.
Subjektive Eindrücke
Nicht nur meine Neugierde hat mich zu diesem Buch greifen lassen, sondern auch die Tatsache, dass ich von unseren Klienten immer wieder die haarsträubendsten Geschichten aufgetischt bekomme, die definitiv nicht alle rundherum wahr sind.
Die Einteilung der Kapitel in verschiedene Aspekte der Sprache finde ich sehr sinnvoll. So kann man mit einem Aspekt anfangen, diesen ausprobieren und dann mit dem nächsten fortfahren. Die Texte sind leicht lesbar geschrieben. Ein paar Fallgeschichten verdeutlichen das im Kapitel Beschriebene.
Vielleicht muss man etwas vorsichtig sein mit Menschen, die an psychischen Erkrankungen leiden. Sie sind manchmal nicht in der Lage, anders zu sprechen. Das hätte meiner Meinung nach stärker betont werden können (angesprochen wurde es).
Fazit
Sprache ist doch eine tolle Sache. Man kann sie nutzen, aber eben auch missbrauchen. Mit dem Buch kann man etwas lernen, das zu erkennen.
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