Die Bühne schweigt im letzten Akt
Und einsam schwingt ein Staunen
Wie ein Raunen durch das Schauspielhaus
Applaus, Applaus
Die Minne flüstert leis‘
Im Schlussakkord, im gelben Weiß
Die Kadenz der Leidenschaft
Die Leidenschaft
Die doch immer wieder
Neues Leiden schafft
Und mit der Minne dort im Graben
In gezählten Narben liest
Vom Stück, das nie gesungen wurd‘
Dann legen sie am Bühnenrand
Die Hand auf stumme Herzen nieder
Ein letzter Akt, der nie vergeht
Der Abgesang verblaut im Haus
Wo schwarz und schwer der Vorhang fällt
Das Schauspiel – Es ist aus
Applaus, Applaus