Dit haut mich nich um
(teilweise Berlinerisch)
Text: Jens-Robert Schulz, Berlin
Musik: KI
Ick schwitze aus jeder Ritze,
ick pfeif uff dit letzte Loch,
ick kann schon fast jar nicht mehr krauchen,
doch Humor hab ick immer noch.
Ick habe Probleme beim Kieken,
ick bin wie ´ne Nachteule blind
und stolper ick durch die Straßen,
denn lacht über mir jedet Kind.
Ick höre die Flöhe nich husten,
ick huste ja selbst viel zu laut,
sodass in der U-Bahn een Fahrjast
voll Sorje herüber schaut.
Mein Herz, dit will ooch nicht mehr schlagen,
dit rumpelt und pumpelt, wie’s will,
nun nehm ick Tabletten deswejen,
sonst steht es womöglich bald still.
So hab ick im Laufe der Jahre
dit eene und andre "Pläsier"
bekommen und wollt’s jar nich haben,
der Herrjott, er schenkte es mir.
Doch will ick nich jammern und klagen,
manch eenem, dem jeht’s noch viel schlimmer.
Wie lässt sich dit allet ertrajen?!
Ick sage euch, Lachen hilft immer!
17.07.2026
Berlin
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Ganz und gar auf Hochdeutsch:
Das haut mich nicht um
Ich schwitze aus jeder Ritze,
ich pfeif auf dem letzten Loch,
ich kann schon fast gar nicht mehr krauchen,
doch Humor hab ich immer noch.
Ich habe Probleme beim Kucken,
ich bin wie ´ne Nachteule blind
und stolper ich durch die Straßen,
dann lacht über mich jedes Kind.
Ich höre die Flöhe nicht husten,
ich huste ja selbst viel zu laut,
sodass in der U-Bahn ein Fahrgast
voll Sorge herüber schaut.
Mein Herz, das will auch nicht mehr schlagen,
das rumpelt und pumpelt, wie’s will,
nun nehm ich Tabletten deswegen,
sonst steht es womöglich bald still.
So hab ich im Laufe der Jahre
das eine und andre "Pläsier"
bekommen und wollt’s gar nicht haben,
der Herrgott, er schenkte es mir.
Doch will ich nicht jammern und klagen,
manch einem, dem geht’s noch viel schlimmer.
Wie lässt sich das alles ertragen?!
Ich sage euch, Lachen hilft immer!
Melodie:
(1) Variante 01 "Swing inspiriert": Dit haut mich nich um (Berliner Variante)
(2) Variante 02 "Jazz-inspiriert": Dit haut mich nicht um (Berliner Variante)
(3) Variante 03 - Hochdeutsch: Das haut mich nicht um
Über den Sommer
Über den Sommer / Ich preise den Sommer
Text: Jens-Robert Schulz, Berlin
1.
Ich preise den Sommer,
die Strahlen der Sonne,
ich fahre mit Freunden
zum Badesee;
ich geh über duftende Wiesen
spazieren
und laufe barfuß
auf blühendem Klee.
2.
Ich preise den Sommer,
ich tanze im Regen,
der sachte und lauwarm
vom Himmel fällt;
ich freue mich über die Rosen
im Garten,
sie zeigen uns allen
die Schönheit der Welt.
3.
Ich preise den Sommer,
ich pflücke die Kirschen
und ein paar Erdbeeren
auch noch dazu;
ich back einen leck'ren
Rhababerkuchen
und nehm etwas Schlagsahne
mit hinzu!
4.
Ich preise den Sommer,
ich grille am Abend,
ich lad alle Nachbarn
mit dazu ein;
ich spiele Gitarre
und sing frohe Lieder
und gönne mir auch mal
ein Gläschen Wein.
5.
Ich preise den Sommer,
ich geh unbekümmert
im Mondenschein
mit meinem Hunde raus;
ich grüße den Fuchs, den Dachs
und die Eule;
die Sterne geleiten mich
sicher nach Haus.
Berlin, am 30./31.03.2026
Musik:
Themenliste / Playlist bei YouTube mit 10 verschiedenen musikalischen Varianten: Über den Sommer / Ich preise den Sommer
Mein Freund, der Kakapo
Mein Freund, der Kakapo
(Kakapo zu Deutsch "Eulenpapagei")
Text: Jens-Robert Schulz, Berlin
Kehrreim:
In Neuseeland irgendwo
lebt mein Freund, der Kakapo,
kann nicht fliegen, ist moosgrün,
duftet süßlich nach Parfüm.
1.
Eines Tages Kakapo
kletterte auf einen Baum,
wollte fliegen wie ein Vogel
in der Luft, das war sein Traum.
Doch der kleine Kerl vergaß,
dass er gar nicht fliegen kann,
plumpste wie ein nasser Sack
unsanft ins Gebüsch sodann.
Kehrreim
In Neuseeland irgendwo
lebt mein Freund, der Kakapo,
kann nicht fliegen, ist moosgrün,
duftet süßlich nach Parfüm.
2.
Sucht der Kakapo 'ne Freundin,
gräbt im Boden er ein Loch,
hockt darin und ruft laut: „Buuhm!“,
denn sie soll ihn hören doch.
Leider ist sein Ruf so dumpf,
dringt heraus kaum aus dem Loch,
wenn er Pech hat, Kakapo,
wartet er wohl heute noch.
Kehrreim:
In Neuseeland irgendwo
lebt mein Freund, der Kakapo,
kann nicht fliegen, ist moosgrün,
duftet süßlich nach Parfüm.
3.
Geht mein Freund, der Kakapo,
nachts im Urwalde herum,
wirst du ihn kaum hören können,
Kakapos sind meistens stumm.
Einen Tipp ich aber habe,
folge einfach deiner Nase,
honigsüß, so riecht er nämlich,
lieblich wie 'ne Blumenvase.
Kehrreim (2x)
In Neuseeland irgendwo
lebt mein Freund, der Kakapo,
kann nicht fliegen, ist moosgrün,
duftet süßlich nach Parfüm.
Musikvideo:
Vertont als Rap: Mein Freund, der Kakapo
We wish you a Merry Christmas (auf Deutsch)
We wish you a Merry Christmas (auf Deutsch) / Wir wünschen euch frohe Weihnacht
2. + 3. Strophe neu: Jens-Robert Schulz, Berlin
1.)
Wir wünschen euch frohe Weihnacht,
wir wünschen euch frohe Weihnacht,
wir wünschen euch frohe Weihnacht
und viel Glück nächstes Jahr!
Englisch:
We wish you a Merry Christmas,
we wish you a Merry Christmas,
we wish you a Merry Christmas
and a Happy New Year!
Kehrreim:
Wir bringen frohe Kunde (Nachricht)
euch allen heut’:
Wir wünschen euch frohe Weihnacht
und viel Glück nächstes Jahr!
2.)
Wir warten auf die Geschenke,
wir warten auf die Geschenke,
wir warten auf die Geschenke
und wir freun uns schon sehr.
3.)
Drum her nun mit den Geschenken,
drum her nun mit den Geschenken,
drum her nun mit den Geschenken,
warum zögert ihr noch?!
Berlin, am 22.02.2026
(1) Vertont als
(2) Vertont als
(3) Vertont als
Über den Frühling
Über den Frühling / Ich wart' auf den Frühling
Text: Jens-Robert Schulz, Berlin
(1)
Ich wart’ auf den Frühling,
ich freu mich schon sehr;
ich sehe es vor mir
das Blütenmeer:
die Tulpen und Veilchen
und Osterglocken,
die uns allesamt
hinterm Ofen vorlocken.
(2)
Ich spüre die Sonne,
die mit neuer Kraft
den Frost vertreibt,
neues Leben erschafft.
Die Bienen und Hummeln,
sie sind wieder da
und tummeln sich dort,
wo so eisig es war.
(3)
Ich streichle die Katze
in Nachbars Garten.
Sie hat bald Kätzchen.
Ist nicht schwer zu erraten.
Die Sonne lässt schmelzen
den restlichen Schnee -
und überall frohe
Gesichter ich seh.
(4)
Ich bin wieder draußen,
so oft ich nur kann
und auch im Garten
fängt die Arbeit an.
Der Igel erwacht,
der Kranich kehrt heim.
Es grünt und es blüht,
so soll es auch sein.
(5)
Ich wart’ auf den Frühling,
das wird mir ein Fest
und auch die Meise
baut schon ihr Nest.
Wenn Schneeglöckchen blühen
und das Wasser wird klar,
dann weiß ich genau,
der Frühling ist da!
Berlin, am 04.02.2026
Melodie: (kommt noch)
Vertont als cooler Rap: Über den Frühling
Vertont als
Jingle Bells auf Deutsch
Jingle Bells auf Deutsch
Englisches Original: James Lord Pierpont (1822–1893)
Deutsche Textvariante (1. + 3. Strophe): Hansi Hinterseer
Deutsche Textvariante (2. Strophe): Jens-Robert Schulz, Berlin
Strophe 1 + Refrain:
(siehe Variante von Hansi Hinterseer)
Strophe 2 (ich)
(+ Refrain von Hansi Hinterseer):
Der Schlitten steht bereit,
die Pferde sind jetzt dran.
Sie bringen ganz egal wohin
den lieben Weihnachtsmann.
Und ist der Weg auch weit,
das ficht ihn gar nicht an,
denn jedes Ziel der gute Mann
im Nu erreichen kann. [Hey!]
Strophe 3/Refrain:
(siehe Variante von Hansi Hinterseer)
(1) Deutsche Textvariante von Hansi Hinterseer: Jingle Bells auf Deutsch
(2) YouTube-Video: Jingle Bells auf Deutsch (Hansi Hinterseer)
(3) Aufnahme alle 3 Strophen zusammen: Jingle Bells auf Deutsch
Über den Herbst
Über den Herbst / Ich liebe den Herbst
Text: Jens-Robert Schulz, Berlin
1.
Ich liebe den Herbst,
vor allem die Blätter,
wenn der Wind
sie vom Baume fegt;
wenn die Stürme sich häufen
und auch die Gewitter,
bevor Ruhe sich
über die Wipfel legt.
2.
Ich freue mich
über die Farbenpracht,
in die der Herbst
alles malerisch taucht;
(malerisch alles taucht)
die roten und gelben
und braunen Blätter
und die weißen
Herbstastern auch.
3.
Ich laufe im Regen
und stapfe durch Pfützen
und macht mich
das Wasser auch nass;
ich sehe die Gänse
gen Süden ziehn,
ich stehe und schau
und bestaune das.
4.
Ich fülle im Garten
die Futterstellen
für Eichhörnchen,
Meisen und Co.
und wenn der Dachs,
der mich kennt,
vor mir nicht mehr flieht,
ich sag euch,
dann freu ich mich so.
5.
Ich liebe den Herbst,
den Wind
und die Stürme,
das Wetter macht
gar nichts mir aus
und wird es dann doch mal
zu ungemütlich,
dann bleibe ich
einfach zu Haus.
Melodie: (kommt noch)
Vertonung:
(1) Vertont als "große Ballade": Über den Herbst
(2) Vertont als "Afrobeat-Rap": Über den Herbst
Suche nach dem Paradies
Suche nach dem Paradies
Text: Jens-Robert Schulz, Berlin
Das Paradies ist wunderschön,
so sagen alle Leute,
dort scheint die Sonne immerdar,
ob gestern, morgen, heute.
Das Paradies ist zauberhaft,
erfüllt vom Blütenduft.
Gesänge vieler kleiner Vögel
durchziehn die laue Luft.
Das Paradies ist segensreich,
es gibt dort keinen Streit,
man sieht nur lachende Gesichter
zu jeder Tageszeit.
Das Paradies ist fern von hier.
Wer wär nicht gerne dort?!
Es gibt im ganzen Weltenraum
wohl keinen schön'ren Ort.
Ich suchte nach dem Paradies.
Dann schwante etwas mir.
Ich hab' es nirgends sonst gefunden.
Ich fand es nur bei dir.
Rostock, am 09.06.2025
(1) Vertont als orientalisch klingend: Suche nach dem Paradies
(2) Vertont als Schlager: Suche nach dem Paradies
Ich folge dir, wohin du gehst
Ich folge dir, wohin du gehst
Text: Jens-Robert Schulz, Berlin
Ich folge dir, wohin du gehst,
weich nicht von deiner Seite,
gerätst du mal in einen Sturm,
so such ich nicht das Weite.
Ich schwimme durch den Ozean,
damit ich bei dir bin.
Ich klettre auf den höchsten Berg,
es hat nur diesen Sinn.
Seit damals mich dein Blick berührt
und deine Hand mich streifte,
der Wunsch, für immer dein zu sein,
allmählich in mir reifte.
Ich bleibe bei dir immerdar,
es ist um mich geschehn.
Mein Sinnen und mein Trachten ist,
dich täglich wiedersehn.
Ich folge dir, wohin du gehst,
dein Weg ist auch der meine,
ich wünschte nur, dass jeden Tag
die Sonne für uns scheine.
Rostock, am 08.06.2025
(1) Vertont als großes Drama (Klassik): Ich folge dir, wohin du gehst
(2) Vertont als verträumtes Liedchen: Ich folge dir, wohin du gehst
(3) Vertont als Indie-Folk: Ich folge dir, wohin du gehst
Ich lag am Strand von Santorin
Ich lag am Strand von Santorin
Text: Jens-Robert Schulz, Berlin
Ich lag am Strand von Santorin,
ich schaut' hinaus aufs Meer.
Die Sonne heute kräftig schien.
Du fehltest mir so sehr.
Wo bist du jetzt, was machst du dort,
das war die bange Frage.
Wann kommst du her, wann bist du da?
Ich zählte schon die Tage.
Musik erklang im Abendschein,
drang lieblich an mein Ohr.
Wer spielte die Baozouki wohl,
es kam so schön mir vor.
Die Wellen rauschten leis' und still.
Das Meer kam nun zur Ruh'.
Ich traute meinen Augen kaum:
Der Musikant warst du.
Rostock, am 07.06.2025
(1) Vertont als griechisch-orientalisch inspirierte Variante: Ich lag am Strand von Santorin
(2) Vertont als Indie-Folk-Variante: Ich lag am Strand von Santorin