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nebelsternklänge XXIV
wann fangen wir an zu denken
wann hören wir damit aufin steinen und tieren
sehe ich deinen namenim reifen korn vor blauem himmel
im morgennebel
und
heimeligem holzfeuerrauchim zug der vögel
hinter frischgewaschen tüchern
die im wind zum trocknen wehenüberall ist etwas
das mich erinnertwenn nicht im außen
dann in mir drines lässt mich stille werden
es lässt mich niederknienes lässt mich hoffen
auf das schöneauf geborgenheit und glück
im gemeimsamen moment -
nebelsternklänge XXIII
was noch glauben
worauf hoffenimmer wieder säen
schauen und träumen
dass etwas wurzeltüberlebt
und
bleibt -
nebelsternklänge XXII
grau bin ich
schlaflos in der nachtorionkraniche rufen mich
auszubrechen aus dem raddas wieder chaos
und wahnsinn bringt -
nebelsternklänge XXI
der sommer geht
verabschiedet sich schleichend zum herbstwohin floss die zeit
grau der nebel
zwischen unseren gesichtern -
nebelsternklänge XX – einsamkeiten
lege kleider ab
die nicht mehr passenmöchte träume verbannen
die sich nicht erfüllenwelche hoffnungen tragen
durch wirbelnd trostlose wüstenworan erinnern wir uns
was gibt kraft
was hält unswer findet in mir
wärme und resonanzund ich in ihm
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nebelsternklänge XIX
grau bin ich
zurückgeworfen auf startalle kraft verbraucht
im beständigen drehengemeinsame räume entfernt
und wurzeln zerrissendort wo es anfing
gut zu werden -
nebelsternklänge XVIII
grau bin ich
im salzgen meerzermahlen vor dem hafen
den es nicht mehr gibt



