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The Story of Gertrude Stein’s Therapeutic Aesthetics
Author:
Gertrude Stein developed a groundbreaking theory of theater that has long gone unrecognized. Bringing together cultural critique and therapeutic thinking, her work links the analysis of social theatricality in modern American culture with innovative models of aesthetic experience. Rather than in authoritative manifestos, Stein develops this theatrical thinking across novels, essays and autobiographical writings. This book offers the first sustained account of Stein as a theater theorist, showing how her work emerges in critical dialogue with contemporary philosophical, psychological and cultural debates. It demonstrates how Stein's writing intervenes in modern regimes of attention, reading and spectatorship, while reimagining the relationship between literature, theater and everyday practices of self-formation. By situating Stein within broader histories of knowledge, this study reveals her as an incisive voice in twentieth-century debates on social theatricality and modern theater.
Evidence shows that over time, scribes gathered, revised, rewrote, and expanded the Book of Daniel. External manuscript evidence (such as Old Greek manuscripts and the Prayer of Nabonidus) suggests that the stories in Daniel 2-6 were initially separate and only later compiled. Internal literary evidence of redaction, including unique terminology, literary features, and cross-references among Daniel 2-7, further supports this. This study focuses on the doxologies in Daniel 2-6, which earlier scholars argued were not originally part of the individual stories but were likely added later. It thoroughly analyzes the proposal by exploring the doxologies from different perspectives. It examines the terminology within the narratives and doxologies, analyzes their literary and theological themes, and compares them with other texts. Particular attention is given to contrasting these doxologies with Daniel 7, Psalm 145, Jeremiah 10:1-16, and the Prayer of Nabonidus.
Volume Editor:
Dieser Editionsband prÃĪsentiert SchlÞsselquellen zu Vorbereitung und DurchfÞhrung von Hoffesten sowie zu ihren Teilnehmenden. Aus kulturhistorischer Perspektive werden die ReprÃĪsentations- und Integrationspraxis des preußischen Hofes bei Hoffesten im langen 19. Jahrhundert beleuchtet und nach KontinuitÃĪt und Wandel befragt. Besondere BerÞcksichtigung finden die Feste der jÃĪhrlichen Ballsaison, dynastische Feste sowie das Stiftungsfest des Lehr-Infanterie-Bataillons. Erstmals werden die GrÃķße von Hoffesten und die soziale Zusammensetzung der FestgÃĪste quantitativ ermittelt und qualitativ analysiert. Der Band enthÃĪlt 215 facettenreiche, bislang unverÃķffentlichte Quellen zur hÃķfischen Festkultur Preußens.
Eine Problemexposition des Geltungsgedankens fÞr die erziehungswissenschaftliche Theoriebildung mit besonderer BerÞcksichtigung neukantianischer TheorieansÃĪtze
Author:
In der vorliegenden Arbeit werden Fragen nach dem Wissenschaftscharakter der PÃĪdagogik am Problem der Geltung neu bestimmt. Ausgehend von der Frage theoretischer Orientierung entfaltet die Studie den Geltungsgedanken als bislang unzureichend explizierte Dimension pÃĪdagogischer Theoriebildung und bestimmt von hier aus den Wissenschaftscharakter der Erziehungswissenschaft neu. Mit RÞckgriff auf neukantianische TheorieansÃĪtze, insbesondere auf Richard HÃķnigswald, werden zentrale Problemaspekte des Geltungsgedankens rekonstruiert und in einer relationalen Systematik zusammengefÞhrt. Dabei zeigt sich, dass der Geltungsgedanke im Kontext pÃĪdagogischen Denkens eine eigenstÃĪndige Bedeutung gewinnt und eine spezifisch pÃĪdagogische Artikulation erfÃĪhrt. Die Studie leistet damit einen Beitrag zur wissenschaftstheoretischen SelbstverstÃĪndigung des Fachs und erÃķffnet neue Perspektiven fÞr eine grundlagentheoretisch fundierte erziehungswissenschaftliche Forschung.
Tracce di un prodotto editoriale ‘fluido’ e delle fonti di consultazione del Digesto
Author:
Questo studio offre una prospettiva nuova sul celebre Codex Florentinus, il piÃđ antico manoscritto completo a trasmetterci il Digesto. L'attenzione si incentra su alcuni fenomeni, che lasciano trapelare, tra gli altri, carenze delle inscriptiones in frammenti poi espunti, ed errori originati da testo a margine nelle fonti di consultazione; in piÃđ, si pone in risalto il valore dei segni di interpunzione come ripartizione logico-semantica e la loro possibile interrelazione con passaggi selezionati per cui la tradizione restituisce criticità o lezioni divergenti. Oltre che sostenere con ancora maggior vigore la vicinanza del manoscritto all'archetipo primigenio, nonostante il numero sostanziale di lezioni errate e omissioni, l'autrice si propone di riflettere circa il concetto di testo editoriale 'fluido', e valorizzare il manoscritto come custode, piÃđ o meno casuale, di una tradizione del testo parallela o antecedente alla composizione stessa del Digesto.
Dieser Band rÞckt ÃĪsthetische Praxis als ein Handeln in den Fokus, das seine Voraussetzungen und Grenzen im Vollzug reflektiert. Eine solche Praxis befragt ihre Begriffe und Verfahren im Hinblick auf die historischen, politischen und epistemischen Verflechtungen, denen sie entstammt. Als gleichsam politische Praxis stellt sie sich Ambivalenzen und sucht die Kontroverse. Zwischen unterschiedlichen Ästhetiken situiert, adressiert sie MachtverhÃĪltnisse und greift verÃĪndernd in Geschichtsschreibung und Gegenwart ein. Die BeitrÃĪge untersuchen aus transdisziplinÃĪrer Sicht das Kritische in und durch ÃĪsthetische Praxis. Zugleich verhandeln sie die Begriffe von Ästhetik und Kritik neu.
Vier katholische junge Erwachsene im Reichsarbeitsdienst: Briefe 1940–1944
Wie wirkten Volksgemeinschaftsideologie, Indoktrinierung und Zwang im nationalsozialistischen Reichsarbeitsdienst auf junge Menschen und wie hielten sie diese Erfahrung in ihren eigenen Worten fest? Dieses Buch analysiert systematisch Briefserien von vier katholischen jungen Erwachsenen aus den Jahren 1940 bis 1944. Mit aktuellen kulturwissenschaftlichen AnsÃĪtzen und qualitativer Inhaltsanalyse rÞckt die geschichtswissenschaftliche Forschungsarbeit eine bislang vernachlÃĪssigte Perspektive in den Mittelpunkt: die Positionierungen ‚einfacher‘ Arbeitsdienstleistender zum Reichsarbeitsdienst und dem nationalsozialistischen Regime. Die Forschungsarbeit fragt nach SpielrÃĪumen und Resistenz, nach Spannungen und individuellen Deutungen des Nationalsozialismus. Ein innovativer Beitrag zur NS-Forschung und ein eindrucksvolles Zeugnis junger Stimmen aus dem Erziehungsapparat des NS-Staates.
Editor:
Dass ein Text spannend zu sein habe, ist sicherlich die populÃĪrste Forderung, die gegenÞber der Literatur erhoben wird. Dabei ist literarische Spannung ein hochstilisierter Mangelzustand: Jeder PrÃĪsenzmoment ist, was er ist, durch die Anwartschaft auf eine unbekannte Zukunft. Durch diesen, alle Handlungsstationen durchstrukturierenden, sich im laufenden Prozess schließenden Verweiszusammenhang ist ein Spannungstext zugleich ,Text des Lebens'. Er stellt in konzentrierter Form einen Aspekt der Zeitlichkeit dar, die unsere eigene Existenz bestimmt. Der vorliegende Sammelband sondiert an verschiedenen, zum Teil weit auseinanderliegenden Punkten Methoden und Funktionen der Spannung als Form literarischer WeltbewÃĪltigung. Er ist aus zwei Workshops zum Thema hervorgegangen, die im Rahmen des DFG-Forschungsprojekts „Philologie des Abenteuers“ an der LMU MÞnchen organisiert und ausgerichtet wurden.
Krieg, Genozid und kulturelles GedÃĪchtnis
Diese Studie prÃĪsentiert die bislang umfassendste Studie Þber die Waffen-SS. Sie basiert auf Archivstudien, die in mehr als 20 Archiven in 13 verschiedenen LÃĪndern durchgefÞhrt wurden, und behandelt die gesamte Geschichte der Waffen-SS. Besonderer Wert wird dabei auf die Rolle der nationalsozialistischen Ideologie, Kriegsverbrechen und GrÃĪueltaten sowie auf den einzigartigen multiethnischen und transnationalen Charakter der Organisation gelegt. Das Buch ergrÞndet im Zuge dessen nicht nur das – zum Teil chaotische – Wachstum der Waffen-SS, sondern analysiert auch, wie die Ideologie und die kontinuierliche Brutalisierung der Organisation eine integrative Kraft entwickeln konnten.
Author:
Das Werk behandelt in sieben BÃĪnden die philosophischen Probleme in ihrem Zusammenhang. Das heißt, die klassischen philosophischen Problemstellungen wie etwa „Was kÃķnnen wir wissen?“, „Was ist Wissenschaft und wie lÃĪsst sie sich methodisch beginnen?“, „Wie verhalten sich KÃķrper und Geist?“, „Ist der Wille frei?“ „Warum gibt es Þberhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?“, „Lassen sich moralische Normen objektiv begrÞnden?“, „Gibt es universelle Menschenrechte?“, „Hat das Dasein der Welt einen Sinn und ein Ziel?“, „Gibt es einen Gott?“ usw. werden nicht einfach katalogisch nacheinander und voneinander unabhÃĪngig abgehandelt, sondern vielmehr konsequent auseinander entwickelt und entsprechend beantwortet.
Daher handelt es sich hier um ein philosophisches System und seine Absicht und Anspruch ist die philosophische Behandlung des Ganzen. Hiermit befindet sich der Autor im Gegensatz zu der sich seit dem Zusammenbruch des Hegelschen Systems auch in der Philosophie immer stÃĪrker durchsetzenden Tendenz der Spezialisierung und Fokussierung auf Einzelfragen.
Das Werk steht insgesamt in der Tradition der Transzendentalphilosophie Kants und des Deutschen Idealismus von Fichte, Schelling und Hegel, der PhÃĪnomenologie Husserls, der sprachkritischen Philosophie Freges und Wittgensteins und der konstruktiven und methodisch-kulturalistischen Wissenschaftstheorie.