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Dag Frøland

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Dag Frøland (* 16. September 1945 in Volda/Møre og Romsdal; † 26. Januar 2010 in Oslo) war ein norwegischer Revueautor, -sänger und -produzent.

Frøland hatte seinen ersten Auftritt siebenjährig im Radio. Unter dem Pseudonym Lille Dag nahm er 1956 die Titel Cowboy-Trall und Lille Ann-Mari fra Haukeli auf. Nach dem Examen artium in der Oslo katedralskole 1964 begann er ein Medizinstudium, das er bereits nach einem Semester abbrach, nachdem er bereits 1962 als Revueautor und -darsteller debütiert hatte.

In den 1970er Jahren produzierte er eine Vielzahl von Radiosendungen und wurde mit der Reihe Har du lyst, har du lov bekannt, in der er gemeinsam mit Tore Ryen Persönlichkeiten wie Trygve Bratteli und Kåre Willoch zu Gast hatte. Die besten Beiträge dieser Reihe wurden später auf dem Album Løvebakken smiler zusammengefasst. Als Revuenschreiber hatte er den Durchbruch im Jahr 1971 mit dem Stück Brød og sirkus für Leif Juster im Theater ChOle Paus (Musiker)|at Noir. 1972 war er Co-Autor der Revue Kjære lille Norge, und im Folgejahr trat er als Revueschauspieler in Einar Schankes Inszenierung Gledeshus auf. Beide Revuen wurden verfilmt.

1976 präsentierte er im Chat Noir seine erste eigene Revue Kjære Landsmenn, in der nach mehrjähriger Abwesenheit Elisabeth Granneman auf die Bühne zurückkehrte. Gemeinsam mit Arve Opsahl wirkte sie in den folgenden Jahren an den fast jährlich stattfindenden Revuen im Chat Noir mit, in denen neben Frøland selbst u. a. Leif Juster, Ole Paus, Sølvi Wang, Kirsti Sparboe, Inger Lise Rypdal, Kari Svendsen, Mari Bjørgan und Mari Maurstad auftraten. Auf den Alben Klovnerier (1979) und Levende lys (1981) interpretierte Frøland eine Reihe von Revueliedern.

Auf dem eigenen Plattenlabel D. F. dokumentierte Frøland das Schaffen von Bühnenkünstlern wie Per Aabel, Lillebil Ibsen und Leif Juster. 1990 eröffnete er das Victoria Teater mit Liv Ullmann in Noël Cowards Stück Private Lives, gab das Projekt jedoch bereits nach einem Jahr wieder auf. In den 1990er Jahren schrieb er Feuilletons für Zeitungen in Oslo. Sein Album Fra den vakre til den vise erschien 1996. Für seine Verdienste um die Revue in Norwegen wurde ihm 2000 die Leonardstatuetten verliehen.