Jochen Busse
Jochen Busse (* 28. Januar 1941 in Iserlohn) ist ein deutscher Schauspieler, Kabarettist, Fernsehmoderator und Autor.
Seine Schauspielkarriere in Theater, Film und Fernsehen erstreckte sich von 1960 bis 2026 und umfasst über 120 Film- und Fernsehproduktionen. Von 1976 bis 1991 gehörte er zum Ensemble und Autorenteam der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Als Moderator wurde er vor allem durch die Comedy-Sendung 7 Tage, 7 Köpfe bekannt.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Herkunft und Ausbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jochen Busse wuchs in Iserlohn und in Melle bei Osnabrück auf.[1] Sein Vater war Fabrikant und besaß eine Fabrik für Vorhanggarnituren. Nach dem Besuch der Volksschule und des Märkischen Gymnasiums Iserlohn, das er kurz vor dem Abitur verließ, nahm er privaten Schauspielunterricht in München.[2] Seine Ausbildung finanzierte er mit Aushilfsjobs, unter anderem als Autowäscher und Lagerarbeiter.
Theater und Kabarett
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sein Bühnendebüt gab Busse im Alter von 19 Jahren an den Münchner Kammerspielen. Erste Erfahrungen als Kabarettist sammelte er im Studentenkabarett „Die Knallfrösche“. Bereits 1962 spielte er unter der Regie von Friedrich Hollaender in Hoppla, auf’s Sofa, der umjubelten Rückkehr der Hollaender-Kabarettrevuen nach Berlin, was auch auf einer Schallplattenaufnahme dokumentiert wurde. Drei Jahre war er im Düsseldorfer Kom(m)ödchen aktiv. Von 1976 bis 1991 gehörte er zum Ensemble und Autorenteam der Münchner Lach- und Schießgesellschaft.

2000 inszenierte Busse am Schillertheater in Wuppertal Heinrich von Kleists Der zerbrochne Krug. Von 2007 bis 2009 tourte er mit Henning Venske und dem Programm Legende trifft Urgestein durch den deutschsprachigen Raum. Von September 2009 bis Juni 2011 folgte mit Inventur ein weiteres Bühnenprogramm von ihm und Venske. 2014 trat Busse erstmals in seiner langen Karriere mit einem Soloprogramm vor sein Publikum. In Wie komm ich jetzt da drauf? kam der Kabarettist ohne Bühnenbild, ohne Musik und ohne Kostüme aus.[3] Im August 2020 spielte er im Theaterstück Komplexe Väter.[4]
Im Juli 2026 verkündete Jochen Busse aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied von der Bühne.[5][6]
Film und Fernsehen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sein Filmdebüt gab Busse unter der Regie von Alfred Vohrer als Heinz in dem Filmdrama Mit 17 weint man nicht. Seitdem wirkte er in über 120 Film- und Fernsehproduktionen, wo er, wie in dem Dreiteiler 11 Uhr 20, zunächst meist als eiskalter Bösewicht besetzt wurde. 1972 erhielt er die Rolle des Kriminalassistenten Siebenlist in der ZDF-Krimiserie Mordkommission, wo er, ermuntert durch den Regisseur Kurt Wilhelm, erstmals sein komödiantisches Talent zeigen konnte.
Wiederholt übernahm er Gastrollen in einer Vielzahl von Fernsehserien und -reihen, so etwa 1994 mit Gerd Baltus und Karsten Speck in der Fernsehserie Drei Mann im Bett als griesgrämige Taxifahrer Gisbert oder 2005 als Außerirdischer YOK in der Comedy-Serie Nicht von dieser Welt. Seit 2023 spielt Busse in der ARD-Reihe Einspruch, Schatz! den im Altersheim lebenden resilienten Vater der Leipziger Scheidungsanwältin Eva Schatz (Christine Urspruch) zur Stammbesetzung.[7] In Sven Unterwaldts Filmkomödie Horst Schlämmer sucht das Glück, die im März 2026 in den deutschen Kinos startete, spielte er sich selbst.
Moderationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Busse prägte die deutsche Fernsehlandschaft vor allem als schlagfertiger, ironischer und stets eleganter Moderator. Er fungierte in seinen Shows meist als der „Zirkusdirektor“, der mit pointiertem Humor, feiner Ironie und scharfem Timing durch das Geschehen führte. 1978 startete Busse mit der WDR-Serie Medienklinik seine erste eigene Sendung, später war er Dreh- und Angelpunkt der Sketchreihe Nur für Busse. In der bayerischen Comedy- und Sketch-Show Kanal fatal des Bayerischen Rundfunks war Busse von 1986 bis 1990 einer der Hauptmoderatoren und Sketch-Partner, unter anderem neben Veronika von Quast. Hier parodierte er das klassische Fernsehen und führte skurril durch das Programm. Seine bekannteste Station als Fernsehmoderator wurde die von Rudi Carrell produzierte Freitagabendshow 7 Tage, 7 Köpfe, die er von 1996 bis 2005 über 300-mal bei RTL moderierte. In der kurzlebigen, schwarze RTL-Humor-Show Nur über meine Leiche moderierte er ebenfalls, bei der Kandidaten skurrile Aufgaben bewältigen mussten.
Im April 2006 wurde er Moderator der von Hugo Egon Balder produzierten Comedy-Talkshow Der heiße Brei – Comedy Talk mit Jochen Busse auf Sat.1, in der Schauspieler die Rollen von Politikern und Prominenten spielen.[8] Bereits Mitte Mai 2006 wurde die Sendung aufgrund von geringem Zuschauerinteresse abgesetzt.[9] 2007 moderierte er im NDR die Sendung Lachen macht Spaß. 2022 wurde die Freitagabendshow 7 Tage, 7 Köpfe vom Fernsehsender RTL neu aufgelegt. Im Gegensatz zur Erstauflage in den Jahren 1996 bis 2005 war Busse Teil der Besetzung, während die Moderation von Guido Cantz übernommen wurde. In der siebten Ausgabe war er zu Gast.[10]
Soziales Engagement
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2012 unterstützte Busse ehrenamtlich als Rezitator das Projekt „Deutsche Winterreise“ des Autors Stefan Weiller.[11] In ihm wird seit 2009 städtebezogen in Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie beispielsweise dem Diakonischen Werk bei Benefizveranstaltungen in einem Lieder- und Textzyklus insbesondere auf die Situation von Wohnungslosen aufmerksam gemacht.
Privates
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1978 wurde Busses erste Ehe geschieden, anschließend war er mit einer Filmeditorin verheiratet. In dritter Ehe war er von 1994 bis 2000 mit Sabine Kersten verheiratet, aus dieser Ehe stammt ein Sohn. Von 2002 bis 2006 war er mit der Filmemacherin Bea Sommer liiert. In vierter Ehe war er seit 5. November 2007 mit Constanze Volkner verheiratet, die vierjährige Zwillinge mit in die Ehe brachte.[12] Am 13. November 2020 erklärte Busse in der Talkshow 3 nach 9, dass er zum Ende des Jahres die Scheidung einreichen werde.[13] Nach der Trennung von seiner vierten Ehefrau zog er von Berlin nach Düsseldorf in den Stadtteil Pempelfort.[14] Seit Sommer 2026 lebt Busse in einer Seniorenresidenz am Kölner Dom.[15]
Filmografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Filme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1960: Mit 17 weint man nicht
- 1969: Wenn Täubchen Federn lassen
- 1969: Ehepaar sucht gleichgesinntes
- 1969: Die jungen Tiger von Hongkong
- 1969: Ellenbogenspiele
- 1970: 11 Uhr 20
- 1970: Perrak
- 1970: Ständig in Angst
- 1970: Engel, die ihre Flügel verbrennen
- 1970: Die Jungfrauen von Bumshausen
- 1970: Liebling, sei nicht albern!
- 1970: Wenn die tollen Tanten kommen
- 1971: Tante Trude aus Buxtehude
- 1972: Hausfrauen-Report 3
- 1972: Trubel um Trixie
- 1973: Nerze nachts am Straßenrand
- 1973: Tod auf der Themse
- 1977: Die Vertreibung aus dem Paradies
- 1978: Der Führerschein
- 1978: Hausfrauen-Report 6: Warum gehen Frauen fremd?
- 1983: Die Supernasen
- 1983: Kehraus
- 1984: Die Wannseekonferenz
- 1984: Zwei Nasen tanken Super
- 1985: Die Einsteiger
- 1986: Geld oder Leber!
- 1988: Zärtliche Chaoten II
- 1992: Go Trabi Go 2 – Das war der wilde Osten
- 1992: Wir Enkelkinder
- 1993: Hochwürden erbt das Paradies
- 1997: Lorenz im Land der Lügner
- 1998: Solo für Klarinette
- 2001: Der kleine Eisbär (Stimme)
- 2001: Zum letzten Kliff
- 2003: Drei unter einer Decke
- 2005: Ewig rauschen die Gelder
- 2005: Nicht ohne meinen Schwiegervater
- 2015: Im Winter, so schön
- 2026: Makellos – Eine kurze Welle des Glücks
- 2026: Horst Schlämmer sucht das Glück
Fernsehserien und -reihen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1967: Das Kriminalmuseum: Teerosen (Fernsehreihe)
- 1973–1975: Mordkommission (Fernsehserie, 20 Folgen)
- 1974: Alexander und die Töchter (Fernsehserie)
- 1975: Bitte keine Polizei (Fernsehserie, Folge: Russisches Roulette)
- 1977: Drei sind einer zuviel (Folge: O Mann, o Mann)
- 1982: Die Krimistunde (Folge: Der Sündenbock)
- 1982: Unheimliche Geschichten (Folge: Grüne Ärmel)
- 1984: SOKO München (Folge: Ein Mordfall für Göttmann)
- 1984: Die Krimistunde (Folge: Eiskalt und tödlich)
- 1986: Rette mich, wer kann (Miniserie, 1 Folge)
- 1986–1992: Die Hausmeisterin (10 Folgen)
- 1988: Der Fahnder (Folge: Kollegentausch)
- 1988–1993: Graf Duckula (Zeichentrickserie, Stimme Doktor von Gänseklein)
- 1989: Die schnelle Gerdi (Folge: Heldin des Tages)
- 1992: Geschichten aus der Heimat (Folge: Augenblick der Wahrheit)
- 1992: Lilli Lottofee (Folge: Lilli lässt sich scheiden und geht zur Wahrsagerin)
- 1992: Ein Schloß am Wörthersee (Fernsehserie, 3 Folgen)
- 1993: Salto Postale (Folge: Die Versetzung)
- 1994: Wildbach (Folge: Alles oder nichts)
- 1994: Die Wache (Folge: Riskante Geschäfte)
- 1995: Sylter Geschichten (Folge: Flirts mit Folgen)
- 1996: Solange es die Liebe gibt (Folge: Einsichten)
- 1996: Mit einem Bein im Grab (Folge: Alles was Recht ist)
- 1997–2003: Das Amt (86 Folgen)
- 1998: Nikola (Fernsehserie, 1 Folge)
- 1999: Am liebsten Marlene (Folge: Sehnsucht nach mehr)
- 2001: Unser Charly (Folge: Auf nach Florida)
- 2002: Die Hinterbänkler (6 Folgen)
- 2005: Nicht von dieser Welt (8 Folgen)
- 2006: Schillerstraße (Folge: Der Psychologe)
- 2007: Hausmeister Krause – Ordnung muss sein (Folge: Onkel, willst Du ewig leben?)
- 2011: Das Traumschiff – Kambodscha (Fernsehreihe)
- 2016: Dr. Klein (7 Folgen)
- 2016–2020: Bettys Diagnose (verschiedene Rollen, 2 Folgen)
- 2017: Nicht tot zu kriegen (8 Folgen)
- 2018: Notruf Hafenkante (Folge: Stegners letzter Coup)
- 2018: SOKO Stuttgart (Folge: Wer rastet, rostet)
- seit 2023: Einspruch, Schatz! (Fernsehreihe)
- 2023: Ein Fall von Liebe
- 2023: Unter Vätern
- 2025: Überraschungsgäste
- 2025: Herzenswünsche
- 2025: Schwesterherz
- 2026: Hundeliebe
- 2026: Kindersegen
- 2026: Kavaliersdelikt
- 2026: Rosenkrieg
Moderationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1986–1990: Kanal fatal (BR)
- 1986–1990: Nur für Busse (Das Erste)
- 1996–2005: 7 Tage, 7 Köpfe (RTL)
- 1997: Nur über meine Leiche (RTL)
- 2006: Der heiße Brei – Comedy Talk mit Jochen Busse (Sat.1)
- 2007: Lachen macht Spaß (NDR)
Fernsehauftritte (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1994: RTL Samstag Nacht
- 1998: Wetten, dass..?
- 2001: Die Harald Schmidt Show
- 2002: Wer wird Millionär?
- 2007: Zimmer frei!
- 2008: Verstehen Sie Spaß?
- 2009: Beckmann
- 2013: Inas Nacht
- 2018: Genial daneben – Das Quiz (mit Evelyn Burdecki)
Hörspiele (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hörspiele sind chronologisch nach der Erstsendung sortiert.[16]
- 1975: Edward Boyd: Dachse im Eulenlicht oder Die Suche des Peter Talion (1. Teil: Dachse im Eulenlicht) – Regie: Heiner Schmidt (SWF) – Erstsendung: 16. Sep. 1975
- 1975: Edward Boyd: Dachse im Eulenlicht oder Die Suche des Peter Talion (2. Teil: Dachse im Eulenlicht) – Regie: Heiner Schmidt (SWF) – Erstsendung: 23. Sep. 1975
- 1976: Jochen Kittner: Bloß Zufall (1. Teil) – Regie: Arturo Möller, Bernd Lau (SWF) – Erstsendung: 4. Jan. 1977
- 1976: Jochen Kittner: Bloß Zufall (2. Teil) – Regie: Arturo Möller, Bernd Lau (SWF) – Erstsendung: 11. Jan. 1977
- 1977: Diethard Klante: Aktion Abendsonne – Regie: Diethard Klante (HR) – Erstsendung: 19. Dez. 1977
- 1977: Detlef Wolters: Datenverarbeitung – Regie: Heiner Schmidt (HR) – Erstsendung: 6. Mär. 1978
- 1978: Jean Bolinder: Waterloo (1. Teil) – Regie: Bernd Lau (SWF) – Erstsendung: 29. Aug. 1978
- 1978: Jean Bolinder: Waterloo (2. Teil) – Regie: Bernd Lau (SWF) – Erstsendung: 5. Sep. 1978
- 1978: Jean Bolinder: Waterloo (3. Teil) – Regie: Bernd Lau (SWF) – Erstsendung: 12. Sep. 1978
- 1978: Jean Bolinder: Waterloo (4. Teil) – Regie: Bernd Lau (SWF) – Erstsendung: 19. Sep. 1978
- 1978: Bernhard Pfletschinger: Die Versammlung – Regie: Heiner Schmidt (HR) – Erstsendung: 11. Dez. 1978
- 1979: Hans van Ooyen: Der letzte Fall – Regie: Bernd Lau (SWF) – Erstsendung: 20. Nov. 1979
- 1980: Werner Klippert, Otto Grünmandl, Dietrich W. Hübsch, Theo Peer, Rainer Puchert: Kreativer Blödsinn – Regie: ? (SR) – Erstsendung: 17. Aug. 1980
- 1980: Graham England: Schattenspiel – Regie: Arturo Möller (SWF) – Erstsendung: 24. Aug. 1980
- 1980: Burkhard Busse: Seveso und so weiter – Regie: Lutz Liebelt (SR) – Erstsendung: 30. Nov. 1980
- 1981: Stefan Reisner: Crash – Regie: Bernd Lau (SWF) – Erstsendung: 30. Aug. 1981
- 1982: Jürgen Albers: Ein Morgen im Dienste der Schule – Regie: Volker Kühn (SR) – Erstsendung: 3. Apr. 1982
- 1985: Peter Steinbach: Wenn der Kinomann kommt – Regie: Bernd Lau (BR / SFB / Radio Bremen) – Erstsendung: 22. Feb. 1985
- 1986: Ingomar von Kieseritzky: Der Bullterrier oder: Ein Kaufversuch – Regie: Bernd Lau (BR) – Erstsendung: 16. Apr. 1986
- 1986: Thomas Andresen: Früh übt sich ... – Regie: Werner Klein (SDR) – Erstsendung: 26. Mai 1986
- 1987: Erich Loest: Die Brücke am Lipper Ley – Regie: Günther Sauer (HR) – Erstsendung: 15. Juni 1987
- 1987: Henry Slesar: Aus der Neuen Welt – Regie: Werner Klein (SDR) – Erstsendung: 22. Juni 1987
- 1988: Peter O. Chotjewitz: Die Wiedergutmachung (1. Teil) – Regie: Bernd Lau (SDR) – Erstsendung: 4. Sep. 1988
- 1988: Peter O. Chotjewitz: Die Wiedergutmachung (2. Teil) – Regie: Bernd Lau (SDR) – Erstsendung: 11. Sep. 1988
- 1989: Peter Jacobi: Wo – Regie: Bernd Lau (BR) – Erstsendung: 18. Okt. 1989
- 1990: Michael Koser: Der letzte Detektiv (17. Folge: Eurodschungel) – Regie: Werner Klein (BR) – Erstsendung: 4. Okt. 1990
- 1991: Jürgen Geers: Die Frauenfrage – Berichte aus der Männergruppe (1. Teil: Kalt wie Eis) – Regie: Detlev Ihnken (SDR) – Erstsendung: 10. Okt. 1991
- 1991: Michael Koser: Der letzte Detektiv (22. Folge: Westfront) – Regie: Werner Klein (BR) – Erstsendung: 17. Okt. 1991
- 1992: Edgar Lipki: Olé, o weh, Olympia: Die Leitung steht (1. Teil) – Regie: Detlev Ihnken (SDR) – Erstsendung: 4. Juni 1992
- 1992: Edgar Lipki: Olé, o weh, Olympia: Die Leitung steht (2. Teil) – Regie: Detlev Ihnken (SDR) – Erstsendung: 11. Juni 1992
- 1992: Moacyr Scliar: Lateinamerika: Mythos und Wirklichkeit (2. Folge: Die Entdeckung Amerikas) – Regie: Klaus Mehrländer (WDR) – Erstsendung: 28. Juni 1992
- 1992: Jack Ritchie: Der Mitternachtswürger – Regie: Marina Dietz (BR) – Erstsendung: 10. Dez. 1992
- 1993: Robert Coover: Pardauz stürzt noch einmal – Regie: Wolf Euba (BR) – Erstsendung: 15. Mär. 1993
- 1993: Tim Heald: Arsen und Spitzenhöschen (1. Teil) – Regie: Klaus Mehrländer (SDR) – Erstsendung: 10. Mai 1993
- 1993: Tim Heald: Arsen und Spitzenhöschen (2. Teil) – Regie: Klaus Mehrländer (SDR) – Erstsendung: 17. Mai 1993
- 1993: Peter Liermann, Rainer Weiss: Die Markise von H. – Ein Stück Sommer – Regie: Klaus Mehrländer (SDR) – Erstsendung: 8. Juli 1993
- 1993: Martin Walser: Ohne einander – Regie: Otto Düben (SDR) – Erstsendung: 11. Juli 1993
- 1994: Karlheinz Knuth: Der Moormann oder Als ob der Wind weint – Regie: Klaus Wirbitzky (WDR) – Erstsendung: 19. Mär. 1994
- 1994: Maria Franziska Schüller, Cornelia Walter: Verdi, Würstchen und Verwirrung – Regie: Uwe Schareck (WDR) – Erstsendung: 10. Sep. 1994
- 1994: Ulrich Land: Herzversagen – Regie: Angeli Backhausen (WDR) – Erstsendung: 3. Okt. 1994
- 1994: Martin Kákos: Der Geist von Hamlets Vater – Regie: Klaus Mehrländer (WDR) – Erstsendung: 27. Nov. 1994
- 1993: Bob Sinfield: Taste – Alles Geschmacksache – Regie: Marina Dietz (BR) – Erstsendung: 27. Feb. 1995
- 1995: Hanns-Peter Karr, Walter Wehner: Jezz abba feste (5. Episode: Haste was in Aussicht?) – Regie: Marina Dietz (WDR) – Erstsendung: 17. Nov. 1995
- 1995: Hanns-Peter Karr, Walter Wehner, Bernd Behrendt, Heinz Dravenau, Gabriele Kraiczek, Richard Ortmann, Hartmut Przybylski, Eva Maria Striewe: Jezz abba feste (6. Episode: Schöne Bescherung allerseits!) – Regie: Thomas Werner (WDR) – Erstsendung: 22. Dez. 1995
- 1996: Gabriele Kraiczek, Eva Maria Striewe: Jezz abba feste (8. Episode: Liebesspiele: Winnetou extra drei) – Regie: Thomas Werner (WDR) – Erstsendung: 23. Feb. 1996
- 1996: Jens Sparschuh: Drei Kometen – Regie: Norbert Schaeffer (WDR) – Erstsendung: 12. Mai 1996
- 1996: Bernd Behrendt: Jezz abba feste (11. Episode: Hiermit laden wir die Aktionäre ...) – Regie: Thomas Werner (WDR) – Erstsendung: 31. Mai 1996
- 1996: Gabriele Kraiczek, Eva Maria Striewe: Jezz abba feste (12. Episode: Götterspeise, Augenweide: Atlanta auf Georgs Olymp) – Regie: Thomas Werner (WDR) – Erstsendung: 28. Juni 1996
- 1998: Friedel Thiekötter: Golf am See – Regie: Burkhard Ax (WDR) – Erstsendung: 17. Juni 1998
- 1998: Alexander Adolph: Mein Casablanca – Regie: Hans Helge Ott (Radio Bremen / Holger Rink) – Erstsendung: 5. Okt. 1998
- 1998: Angela Gerrits: Von der Prinzessin und vom Mond – Regie: Hans Helge Ott (Radio Bremen / Holger Rink) – Erstsendung: 6. Okt. 1998
- 1999: Alexander Adolph, Angela Gerrits, Sebastian Goy: Casablanca et cetera – Regie: Hans Helge Ott (Radio Bremen / Holger Rink, Holger Kremer) – Erstsendung: 9. Feb. 1999
- 2000: Karlheinz Koinegg: Die letzte Reise der Titanic (1. Teil: „Gott selbst könnte dieses Schiff nicht versenken!“) – Regie: Klaus-Dieter Pittrich (WDR / NDR / HR / MDR) – Erstsendung: 23. Apr. 2000
- 2000: Karlheinz Koinegg: Die letzte Reise der Titanic (2. Teil: „Herr Ober, so viel Eis hatte ich nicht bestellt ...!“) – Regie: Klaus-Dieter Pittrich (WDR / NDR / HR / MDR) – Erstsendung: 24. Apr. 2000
- 2000: Maria Franziska Schüller, Cornelia Walter: Drei Frauen am Rande der Belastbarkeit – Regie: Uwe Schareck (WDR) – Erstsendung: 25. Nov. 2000
- 2001: Dietlof Reiche: Freddy – ein wildes Hamsterleben (1. Teil: Erste Erfahrungen) – Regie: Burkhard Ax (WDR) – Erstsendung: 29. Mai 2001
- 2001: Dietlof Reiche: Freddy – ein wildes Hamsterleben (2. Teil: Eine Allergie hat Folgen) – Regie: Burkhard Ax (WDR) – Erstsendung: 5. Juni 2001
- 2001: Dietlof Reiche: Freddy – ein wildes Hamsterleben (3. Teil: Kater William und die singenden Meerschweine) – Regie: Burkhard Ax (WDR) – Erstsendung: 12. Juni 2001
- 2001: Dietlof Reiche: Freddy – ein wildes Hamsterleben (4. Teil: Die großartige Entdeckung) – Regie: Burkhard Ax (WDR) – Erstsendung: 19. Juni 2001
- 2001: Dietlof Reiche: Freddy – ein wildes Hamsterleben (5. Teil: Ungewöhnliche Botschaften) – Regie: Burkhard Ax (WDR) – Erstsendung: 26. Juni 2001
- 2003: Dietlof Reiche: Freddy – Ein Hamster lebt gefährlich (1. Teil: Einbruch in Freddys Reich) – Regie: Burkhard Ax (WDR / NDR) – Erstsendung: 15. Apr. 2003
- 2003: Dietlof Reiche: Freddy – Ein Hamster lebt gefährlich (2. Teil: Ratten greifen ein) – Regie: Burkhard Ax (WDR / NDR) – Erstsendung: 22. Apr. 2003
- 2003: Dietlof Reiche: Freddy – Ein Hamster lebt gefährlich (3. Teil: Gefangen im Versuchslabor) – Regie: Burkhard Ax (WDR / NDR) – Erstsendung: 29. Apr. 2003
- 2003: Dietlof Reiche: Freddy – Ein Hamster lebt gefährlich (4. Teil: Auf Messers Schneide) – Regie: Burkhard Ax (WDR / NDR) – Erstsendung: 6. Mai 2003
- 2003: Dietlof Reiche: Freddy – Ein Hamster lebt gefährlich (5. Teil: Live im Fernsehen: Wissenschaftler wird erledigt) – Regie: Burkhard Ax (WDR / NDR) – Erstsendung: 13. Mai 2003
- 2004: Anonymus: Die Hose des Teufels – Regie: Uwe Schareck (WDR) – Erstsendung: 31. Dez. 2004
- 2004: Anonymus: Der blaue Drache – Regie: Uwe Schareck (WDR) – Erstsendung: 1. Jan. 2005
- 2005: Anonymus: Tom-Tit-Tot – Regie: Hanns Otto Engstfeld (WDR) – Erstsendung: 28. Mär. 2005
- 2012: Anonymus: Glückshaut – Regie: Uwe Schareck, Uta Reitz (WDR) – Erstsendung: 31. Dez. 2012
- 2012: Anonymus: Ederland die Hühnermagd – Regie: Uwe Schareck, Uta Reitz (WDR) – Erstsendung: 31. Dez. 2012
- 2012: Anonymus: Prinz gesucht – Regie: Uwe Schareck, Uta Reitz (WDR) – Erstsendung: 31. Dez. 2012
- 2012: Anonymus: Der Arme und der Reiche – Regie: Uwe Schareck, Uta Reitz (WDR) – Erstsendung: 1. Jan. 2013
- 2013: Matthias Spranger: Wagner! Wir wissen ... (1. Folge: Schäbiger Charakter und Bombentalent) – Regie: Iris Drögekamp (SWR) – Erstsendung: 6. Mai 2013
- 2013: Matthias Spranger: Wagner! Wir wissen ... (2. Folge: O kindischer Held! O herrlicher Knabe! (Brünnhilde) Seine Geliebten) – Regie: Iris Drögekamp (SWR) – Erstsendung: 7. Mai 2013
- 2013: Matthias Spranger: Wagner! Wir wissen ... (3. Folge: O kindischer Held! O herrlicher Knabe! (Brünnhilde) Seine Geliebten) – Regie: Iris Drögekamp (SWR) – Erstsendung: 8. Mai 2013
- 2013: Matthias Spranger: Wagner! Wir wissen ... (4. Folge: Eine Farce, erstklassig besetzt – Der König) – Regie: Iris Drögekamp (SWR) – Erstsendung: 9. Mai 2013
- 2013: Matthias Spranger: Wagner! Wir wissen ... (5. Folge: Kreuz, Tod und Gruft und leider auch die Onanie) – Regie: Iris Drögekamp (SWR) – Erstsendung: 10. Mai 2013
- 2013: Matthias Spranger: Wagner! Wir wissen ... (6. Folge: Der Höllensturz der Höllenrose (Parsifal) vom zweigestrichenen H zum eingestrichenne Cis) – Regie: Iris Drögekamp (SWR) – Erstsendung: 13. Mai 2013
- 2013: Matthias Spranger: Wagner! Wir wissen ... (7. Folge: Ein Smartphone lässt sich von Leizmotiven beeindrucken) – Regie: Iris Drögekamp (SWR) – Erstsendung: 14. Mai 2013
- 2013: Matthias Spranger: Wagner! Wir wissen ... (8. Folge: Überlebensgroß: Der Ring) – Regie: Iris Drögekamp (SWR) – Erstsendung: 15. Mai 2013
- 2013: Matthias Spranger: Wagner! Wir wissen ... (9. Folge: Filmpreis für Richard) – Regie: Iris Drögekamp (SWR) – Erstsendung: 16. Mai 2013
- 2013: Matthias Spranger: Wagner! Wir wissen ... (10. Folge: Filmpreis für Richard) – Regie: Iris Drögekamp (SWR) – Erstsendung: 17. Mai 2013
- 2019: Kai Magnus Sting: Lotta, Opa Heinrich und die beklauten Diebe – Regie: Petra Feldhoff (WDR) – Erstsendung: 19. Okt. 2019
- 2020: Kai Magnus Sting: Lotta, Oma Berta und der verschwundene Verschwinder – Regie: Petra Feldhoff (WDR) – Erstsendung: 5. Sep. 2020
Schriften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- mit Gerhard Schmidt und Günter Wallraff: Is was Kanzler?. Prometh, Köln 1984, ISBN 3-922009-63-8.
- mit Sabine Dultz: Wo wir gerade von belegten Brötchen reden: Die Komödie meines Lebens. Ullstein, Berlin 2015, ISBN 978-3-550-08066-1.
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1987: Saure Gurke Negativpreis des Deutschen Medienfrauentreffens
- 1998: Bambi Publikumspreis für die beliebteste Comedy-Show für 7 Tage, 7 Köpfe
- 2000: Deutscher Comedypreis Ehrenpreis für sein Lebenswerk
- 2004: Deutscher Comedypreis Sonderpreis für Ausdauer und Popularität für 7 Tage, 7 Köpfe
- 2010: Deutscher Kleinkunstpreis Ehrenpreis, zusammen mit Henning Venske
- 2011: Jürgen-von-Manger-Preis im Rahmen von Tegtmeiers Erben für sein Lebenswerk[17]
- 2012: Bayerischer Kabarettpreis Ehrenpreis, zusammen mit Henning Venske
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 137.
- Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 1: A – C. Erik Aaes – Jack Carson. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 624.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Jochen Busse im Munzinger-Archiv, abgerufen am 11. März 2026 (Artikelanfang frei abrufbar)
- ↑ Eine Zeitreise durch die MGI-Geschichte. In: www.ikz-online.de. Abgerufen am 16. Juli 2026.
- ↑ Interview Gereon Hoffmann/Jochen Busse: Spielen ist mein Leben, Interview in der Rheinpfalz, Lokalausgabe Unterhaardter Rundschau vom 29. März 2014.
- ↑ Jochen Busse: „Im Lockdown war ich etwas, was ich nie sein wollte: Rentner“. 19. August 2020, archiviert vom am 19. August 2020; abgerufen am 3. Dezember 2021.
- ↑ „Ich musste begreifen: Wenn’s nicht geht, geht’s nicht“: Jochen Busse im Interview. 12. Juli 2026, abgerufen am 14. Juli 2026.
- ↑ Auftritte abgesagt: Jochen Busse zieht ins Senioren-Heim. Archiviert vom am 7. Juli 2026; abgerufen am 14. Juli 2026.
- ↑ Einspruch, Schatz! In: Thomm TV GmbH. 22. März 2025, abgerufen am 22. März 2025.
- ↑ Uwe Mantel: "Talk im Tudio" kommt mit neuem Namen und neuem Moderator zurück. In: DWDL.de. 10. März 2006, abgerufen am 24. Dezember 2022.
- ↑ Thomas Lückerath: Schlechte Quoten: Sat.1 ändert kurzfristig das Programm. In: DWDL.de. 11. Mai 2006, abgerufen am 28. Dezember 2022.
- ↑ Jochen Busse kehrt zu "7 Tage, 7 Köpfe" zurück. Abgerufen am 8. November 2022.
- ↑ Velberter Winterreise. ( des vom 16. Oktober 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Website von Stefan Weiller. März 2012, abgerufen am 20. Juli 2017.
- ↑ Jochen Busse. Schauspieler heiratet wieder. Focus Online. 15. August 2008, abgerufen am 20. Juli 2017.
- ↑ Überraschende Bekanntgabe: Vierte Scheidung. In: stern.de. 14. November 2020, abgerufen am 14. November 2020.
- ↑ Jochen Busse – Neue Heimat Düsseldorf. In: rp-online.de. Rheinische Post, 24. Januar 2021, abgerufen am 28. Januar 2021.
- ↑ Moritz Börner: Karrierreende: Jochen Busse zieht in Seniorenresidenz. 13. Juli 2026, abgerufen am 14. Juli 2026.
- ↑ ARD-Hörspieldatenbank. In: hoerspiele.dra.de. Abgerufen am 29. Januar 2021.
- ↑ Website des Kulturzentrums Herne ( vom 5. Januar 2013 im Webarchiv archive.today).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Busse, Jochen |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler, Kabarettist, Fernsehmoderator und Autor |
| GEBURTSDATUM | 28. Januar 1941 |
| GEBURTSORT | Iserlohn |