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Pizleshorn

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Pizleshorn
Pizleshorn, Blindis und Stampfleskopf von Norden (von links nach rechts)
Pizleshorn, Blindis und Stampfleskopf von Norden (von links nach rechts)
Höhe 2942 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Lasörlinggruppe
Koordinaten 46° 58′ 0″ N, 12° 20′ 22″ OKoordinaten: 46° 58′ 0″ N, 12° 20′ 22″ O
Pizleshorn (Tirol)
Pizleshorn (Tirol)
Normalweg vom Prägrater Törl über den Nordostgrat

Das Pizleshorn, auch Pitzleshorn, ist ein 2942 m ü. A.[1] hoher Berggipfel der Lasörlinggruppe an der Grenze zwischen den Gemeinden Prägraten am Großvenediger und St. Jakob in Defereggen im Bezirk Lienz (Tirol). Der Namensteil Pizles stammt aus dem romanischen und bedeutet kleine Spitzen.[2] Die Erstbesteigung erfolgt am 1. August 1882 durch F. J. Noltz und F. Leitner.

Das Pizleshorn befindet sich im Nordwesten des Bezirks Lienz an der Grenze zwischen den Gemeinden Prägraten am Großvenediger im Norden und St. Jakob im Süden. Nordwestlich des Pizleshorn liegt getrennt durch die Pitzlesscharte (2860 m ü. A.) der Blindis (3000 m ü. A.), der lange Südgrat führt über Fadenkogel und Fadenkopf zum Happ (2430 m ü. A.). Der Nordostgrat des Pizleshorn führt zum Prägrater Törl (2853 m ü. A.), am weiterführenden Südostgrat liegen Tögischer Bockshorn und Steingrubenhöhe (2895 m ü. A.).

Rund um das Pizleshorn befinden sich mehrere Bergseen, von denen jedoch lediglich der südwestlich gelegene Blindissee benannt ist. Südwestlich des Gipfels entspringt zudem das Tögischer Bachl.

Anstiegsmöglichkeiten

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Der Normalweg auf das Pizleshorn führt über das Prägrater Törl, dass den Übergang zwischen dem Tal des Lasnitzenbachs im Norden zum Tal des Tögischer Bachls im Süden darstellt. Das Prägrater Törl ist am schnellsten von Süden erreichbar, wobei der Aufstieg von Tögisch durch das Tal des Tögischer Bachls erfolgt. Vom Törl aus erfolgt dann der Schlussanstieg über den Nordostgrat (I). Als Alternative Route bietet sich der Aufstieg über den Westnordwestgrat (I) aus der Pizlesscharte an, die jedoch nur weglos aus dem Tal des Trojeralmbachs erreicht werden kann. Der Aufstieg über den Südgrat (Fadengrat) bzw. die Südwestwand ist mit der Schwierigkeit II bzw. III- technisch anspruchsvoller.

Einzelnachweise

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  1. ↑ laut Österreichischer Karte. Laut Tiroler Rauminformationssystem 2941 Meter
  2. ↑ Wilhelm Brandenstein: Kleine namenkundliche Arbeiten. Graz 1978, S. 67