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Seeheilbad

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Seeheilbad ist ein Kurort in Deutschland, der spezielle Kurmaßnahmen durch Nutzung des Seeklimas anbietet.[1][2]

Im Gegensatz zum Seebad muss ein Seeheilbad zusätzliche Bedingungen[3] erfüllen, die zu dem Titel Seeheilbad berechtigen:

  • Lage an der Meeresküste; die Ortsmitte darf grundsätzlich nicht mehr als zwei Kilometer von der Küstenlinie entfernt sein,
  • wissenschaftlich anerkanntes und durch Erfahrung kurmäßig bewährtes, therapeutisch anwendbares Klima und eine entsprechende Luftqualität, die überwacht werden,
  • mindestens eine Praxis eines Badearztes,
  • Einrichtungen zur Abgabe und Anwendung der Kurmittel,
  • einwandfreie Badewasserqualität an einem gepflegten und bewachten Badestrand,
  • Strandpromenaden, vom Straßenverkehr hinreichend ungestörte Parkanlagen sowie Strand- oder Landschaftswege, Möglichkeiten für Spiel und Sport,
  • während der Kurzeit Diätberatung; in Krankenhäusern und Diätküchenbetrieben Beschäftigung mindestens eines Diätassistenten,
  • Kommunikations- und Informationseinrichtung.

Wie andere Kurorte darf ein Seeheilbad in der Ortsbezeichnung den Zusatz Bad tragen.

Anerkannte Seeheilbäder

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Die Liste ist möglicherweise nicht vollständig.

  1. ↑ Günter Thiele, Heinz Walter (Hrsg.): Reallexikon der Medizin und ihrer Grenzgebiete. Loseblattsammlung 1966–1977, 6. Ordner (S–Zz). Urban & Schwarzenberg, München / Berlin / Wien 1974, ISBN 3-541-84006-4, S. S 133.
  2. ↑ Maxim Zetkin, Herbert Schaldach: Lexikon der Medizin, 16. Auflage, Ullstein Medical Verlag, Wiesbaden 1999, ISBN 3-86126-126-X, S. 1826.
  3. ↑ Begriffsbestimmungen des Deutschen Heilbäderverbands – Qualitätsstandards für die Prädikatisierung von Kurorten, Erholungsorten und Heilbrunnen