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Thomas Kugi

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Thomas Kugi (* 27. September 1964 in Villach) ist ein österreichischer Jazz- und Studiomusiker (Tenorsaxophon, weitere Saxophone, Klarinette, Bassklarinette).

Kugi studierte Klarinette am Kärntner Landeskonservatorium und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien, Saxophon an der Jazzabteilung des Konservatoriums der Stadt Wien.[1]

1982 gründete Kugi gemeinsam mit Adriane Muttenthaler die Band Criss Cross.[2] Er arbeitete mit Musikern wie Karl Ratzer, Sigi Maron, Wolfgang Muthspiel, Peter Herbert, Wolfgang Reisinger, Idris Muhammad, Cameron Brown, David Gilmore oder Dhafer Youssef. Er gehörte zum Ensemble Ostinato, der Nouvelle Cuisine Bigband, dem Upper Austrian Jazz Orchestra und dem Concert Jazz Orchestra Vienna,[1] später auch zur Thomas Gansch Big Band und zum Werner Feldgrill Jazztett.[2] Er konzertierte auf zahlreichen in- und ausländischen Festivals,[1] etwa 2005 beim Salzburger Jazzherbst mit dem Sextett von Erich Kleinschuster.[3] Weiterhin war er als Theatermusiker, etwa am Wiener Burgtheater, tätig und gilt als einer der meistbeschäftigten Studiosaxophonisten in Österreich. So war er an Aufnahmen von André Heller, Erika Pluhar, Marianne Mendt, Georg Danzer, Kurt Ostbahn und Harald Juhnke beteiligt.[4]

Kugi lehrte ab 2008 zudem als Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, ab 2011 für einige Jahre als Professor für Jazz-Saxophon und Bigband am Jam Music Lab – Privatuniversität für Jazz und Popularmusik Wien; zu seinen Schülern gehören Madeleine Kaindl und Robert Unterköfler.[2]

Diskographische Hinweise

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  • Pedro Tagliani, Thomas Kugi: Arvoredo (Austro Mechana 1998)
  • Pedro Tagliani & Thomas Kugi: Live at Unisinos (Frame Works 2001)
  • Gerald Gradwohl Featuring: Kirk Covington, Thomas Kugi, Harald Weinkum: Big Land (Hoanzl 2012)

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Stand: 22. Juni 2021: RW. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5.
  2. 1 2 3 Thomas Kugi. In: musicaustra.at. Abgerufen am 2. August 2026.
  3. ↑ Ö1 Jazznacht-Stunden aus dem Archiv. In: Ö1. 21. Juni 2026, abgerufen am 2. August 2026.
  4. ↑ https://oe1.orf.at/programm/20240921/769548/Zum-60-Geburtstag-von-Thomas-Kugi. In: Ö1. 21. September 2024, abgerufen am 2. August 2026.