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Veitsch (Mürz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Veitsch
Das Veitschtal Richtung Mürztal

Das Veitschtal Richtung Mürztal

Daten
Lage Österreichische Zentralalpen

Steiermark

Flusssystem Donau
Abfluss über Mürz → Mur → Drau → Donau → Schwarzes Meer
Flussgebietseinheit Mur
Zusammenfluss Großer und Kleiner Veitschbach
47° 34′ 42″ N, 15° 29′ 39″ O
Quellhöhe 665 m
Mündung MitterdorfKoordinaten: 47° 32′ 12″ N, 15° 30′ 35″ O
47° 32′ 12″ N, 15° 30′ 35″ O
Mündungshöhe 586 m
Höhenunterschied 79 m
Sohlgefälle ca. 16 ‰
Länge ca. 5 km
Einzugsgebiet 77,68 km²

Die Veitsch ist ein rechter Nebenfluss der Mürz im Nordosten der Steiermark in Österreich.

Das Gewässer wurde 1243 als Vitscha erstmals schriftlich erwähnt. Der Name leitet sich vom slawischen Wort *bykъ für „Stier“ ab.[1]

Die Veitsch entsteht im Dorf Veitsch durch den Zusammenfluss von Großem und Kleinem Veitschbach.[2]

Das Einzugsgebiet der Veitsch mit Großem und Kleinem Veitschbach entspricht weitgehend dem Gemeindegebiet von Sankt Barabara im Mürztal. Nur wenige kleine linke Nebenbäche vor der Mündung gehören zur Gemeinde Krieglach.

Das Einzugsgebiet der Veitsch beträgt 77,68 Quadratkilometer. Die wichtigsten Nebenbäche sind:[3]

Name Mündungsseite Mündungsort Einzugsgebiet

in km²

Großer Veitschbach rechter Quellbach Dorf Veitsch 39,93
Kleiner Veitschbach linker Quellbach Dorf Veitsch 27,24
Mehlstüblgraben rechts Irgbauer 1,90

An der Veitsch liegen die Orte Veitsch und Mitterdorf im Mürztal.[2]

Wirtschaft und Infrastruktur

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  • RHI Magnesita: Im Dorf Veitsch befindet sich ein Standort der Firma RHI Magensita. Hier wird eine 1881 gefundene Magnesitlagestätte abgebaut.[4]
  • Straße: Durch das Veitschtal verläuft die Veitscher Straße L102.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 561, „Veitsch“ (Auszug in der Google-Buchsuche).
  2. 1 2 Austrian Map. Abgerufen am 30. Januar 2024.
  3. ↑ Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete. Murgebiet. In: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Beiträge zur Hydrographie Österreichs. Heft Nr. 60. Wien 2011, S. 55–56 (https://info.bmlrt.gv.at/dam/jcr:75d8f27a-46eb-42f6-b517-bb2812dff44c/FlVerz_Mur_2011.pdf#page=Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „–“ [PDF; 4,3 MB]).
  4. ↑ RHI Magnesita History. RHI Magnesita, abgerufen am 30. Januar 2024 (englisch).