Ostanatolien
Erscheinungsbild
Ostanatolien (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, n, Toponym
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | (das) Ostanatolien | — |
| Genitiv | (des Ostanatolien) (des Ostanatoliens) Ostanatoliens |
— |
| Dativ | (dem) Ostanatolien | — |
| Akkusativ | (das) Ostanatolien | — |
Anmerkung zum Artikelgebrauch:
- Der Artikel wird gebraucht, wenn „Ostanatolien“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.
Worttrennung:
- Ost·ana·to·li·en, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈɔstʔanaˌtoːli̯ən]
- Hörbeispiele:
Ostanatolien (Info)
Bedeutungen:
- [1] östlicher Teil Anatoliens
Gegenwörter:
- [1] Westanatolien
Beispiele:
- [1] „Die Deportationen waren offensichtlich im oberen Euphrattal und, wie Lepsius in Erfahrung bringen konnte, auch an anderen Orten Ostanatoliens, von regelmäßigen Massakern begleitet.“[1]
- [1] „Die Veröffentlichungen Teixiers erregten in Europa große Aufmerksamkeit, und so wurden zunehmend auch Zentral- und Ostanatolien auf der Suche nach Resten antiker Kulturen zu Reisezielen verschiedener Forscher und Abenteurer.“[2]
- [1] „Im 1. Jahrtausend schließlich übernahmen und modifizierten die Urartäer in Ostanatolien und später auch die Perser die Keilschrift.“[3]
- [1] „Annas Dissertationsthema hatte sie in engen Kontakt mit einer der großen Menschheitskatastrophen gebracht: dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg und dem Massenmord an Armeniern und Türken in Ostanatolien.“[4]
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] östlicher Teil Anatoliens
|
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Ostanatolien“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Ostanatolien“
Quellen:
- ↑ Rolf Hosfeld: Tod in der Wüste. Der Völkermord an den Armeniern. C.H.Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-67451-8, Seite 11.
- ↑ Jörg Klinger: Die Hethiter. C.H.Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-53625-0, Seite 9.
- ↑ Eva Cancik-Kirschbaum: Die Assyrer. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. C.H.Beck, München 2003, ISBN 978-3-406-50828-8, Seite 15.
- ↑ David Ignatius: Das Netzwerk. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2009, ISBN 978-3-499-24908-2, Seite 26.