Barbara Holub lebt und arbeitet in Wien. Nach ihrem Architekturstudium an der Technischen Universität Stuttgart entwickelte sie eine gesellschaftspolitisch engagierte Kunstpraxis, die die Rolle von Kunst in der Gesellschaft, ob im Kunstkontext, im öffentlichen Raum oder in Bezug auf Unternehmen, befragt. 2022 erschien dazu ihre Publikation Stiller Aktivismus (hrsg. Başak Şenova).
1999 gründete Barbara Holub gemeinsam mit Paul Rajakovics das Kollektiv transparadiso, das an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und urbaner Intervention agiert und die Methode des direkten Urbanismus entwickelte.
Barbara Holub war von 2006 bis 2007 Präsidentin der Wiener Secession. Seit 2010 ist sie Beiratsmitglied des Art & Public Sphere Journal, seit 2013 des World Council of Peoples for the United Nations, New York und seit 2018 ist sie Jurymitglied des Innovationsfonds für Kultur im öffentlichen Raum, Stuttgart. An der Technischen Universität Wien leitete sie das künstlerische Forschungsprojekt Planning Unplanned (2010–2013). Sie ist Redaktionsmitglied von dérive – Zeitschrift für Stadtforschung, Wien (seit 2002) und Partnerin des EU-Projekts SPACEX – Spatial Practices in Art and Architecture for Empathetic Exchange (2022–2025).
Seit 1997 lehrt Barbara Holub an Hochschulen und Universitäten wie der UIC/ School of Art and Design, Chicago; Technischen Universität Wien/ Institut für Kunst und Gestaltung; f+f Schule für Design und Mediendesign, Zürich; sowie der Universidad Catolica, Valparaíso, Chile. Sie war Gastprofessorin an der Universität für angewandte Kunst Wien, wo sie bis 2026 als Senior Lecturer tätig war.
Barbara Holub wurde u.a. mit dem Forschungspreis der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen Österreichs (2022), Österreichischen Kunstpreis (2018), Otto-Wagner-Städtebaupreis (2007), Schindler-Stipendium des MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles (2004) und dem Outstanding Artist Award for Artistic Photography des österreichischen Bundeskanzleramtes (1999) ausgezeichnet.