28 Weeks Later
In der Fortsetzung des Schockers \'28 Days Later\' bitten die schnellsten Bestien der Filmgeschichte zum blutigen Survivaltraining
Originaltitel
28 Weeks Later
Regie
Dauer
99 Min.
Kinostart
30.08.2007
Genre
FSK
18
Produktionsland
Cast & Crew
Sgt. Doyle
Don Harris
Scarlet
Flynn
Alice
Andy Harris
Tammy Harris
General Stone
Emily Beecham
Karen
Shahid Ahmed
Jacob
Redaktionskritik
In der Fortsetzung des Schockers â28 Days Laterâ bitten die schnellsten Bestien der Filmgeschichte zum blutigen Survivaltraining
96 Tage, nachdem das
heimtÞckische Wut-Virus in England ausgerottet wurde, kehren unter der Aufsicht amerikanischer Eliteeinheiten die ersten Menschen nach London zurÞck. Unter ihnen befinden sich auch die Geschwister Tammy (Imogen Poots) und Andy (Mackintosh Muggleton), die von ihrem Vater Don (Robert Carlyle) sehnsÞchtig erwartet werden.
ZunÃĪchst scheint sich die Lage zu normalisieren. Bis eine neue mutierte Version des Virus in Gestalt von Andys und Tammys tot geglaubter Mutter Alice (Catherine McCormack) auftaucht. Schlagartig verbreitet sich die Krankheit erneut unter der BevÃķlkerung. FÞr Tammy und Andy beginnt ein tÃķdlicher Wettlauf gegen die Zeit â und die Wut ihres mittlerweile infizierten Vaters.
âAggressionen sind menschliche GefÞhle. Und Zombies sind Untote ohne jegliche Empfindungenâ, sagte Regisseur Juan Carlos Fresnadillo (âIntactoâ) kÞrzlich am Rande eines Pressetermins in der englischen Hauptstadt â womit er auf das MissverstÃĪndnis anspielt, sein Film sei ein gewÃķhnlicher Gruselschocker im Stile von George A. Romeros âNacht der lebenden Totenâ.
Auf die Abgrenzung zum Zombie-Genre legten bereits die Macher von â28 Days Laterâ um âTrainspottingâ-Mastermind Danny Boyle besonderen Wert. Denn anstelle von fleischfressenden Untoten lieÃen sie vor fÞnf Jahren mordgierige AmoklÃĪufer auf die britische BevÃķlkerung los.
Dennoch avancierte der Schocker mit einem weltweiten Einspielergebnis von 131 Millionen Dollar zur Blaupause fÞr den angestaubten Monster-Film. Mit einer EinschrÃĪnkung: Schlurfende, willenlose Wesen wie in den 60er und 70er Jahren wurden abgelÃķst durch entfesselte Bestien auf Speed.
Ebenso aufreibend wie im Original geht es nun auch in â28 Weeks Laterâ zu. Zwar musste die klaustrophobische AtmosphÃĪre einer Reihe mÃķrderischer Hetzjagden durch die Londoner Innenstadt weichen, fÞr einen erhÃķhten Pulsschlag aber sorgen sie allemal â wie
auch die deftigen Splattereinlagen: Die Helikopter-Sequenz, in deren Verlauf eine Horde heranstÞrmender Infizierte durch die RotorblÃĪtter zu Hackfleisch verarbeitet werden, dÞrfte vor allem ekelresistente Genrefans aufjubeln lassen.
Doch sprudelnde BlutfontÃĪnen stehen in Fresnadillos Fortsetzung nicht allein im Mittelpunkt. Sozialkritische Elemente â zum Beispiel unverkrampft eingestreute Allegorien auf Amerikas fanatischen Kampf gegen den Terrorismus â sowie ein folgenschwerer Familienkonflikt sorgen fÞr leicht verdaulichen Tiefgang jenseits brachialer Horror-Schlachtplatten.