Bücher über Benjamin Ferencz : Der Glaube an das Recht

Er klagte deutsche Kriegsverbrecher in Nürnberg an und war an der Gründung des Internationalen Strafgerichtshofs beteiligt. Nun sind zwei Bücher über Benjamin Ferencz erschienen.
Mit fünfzig Jahren, so schrieb der spanische Barockschriftsteller Baltasar Gracián, ist der Mensch eine Schlange. Mit fünfzig Jahren überlegte sich Benjamin B. Ferencz, was er mit dem Rest seines Lebens anstellen sollte. Ferencz wurde 1920 in Ungarn geboren, mit seinen Eltern wanderte er in die Vereinigten Staaten ein, wurde amerikanischer Staatsbürger und studierte erfolgreich Rechtswissenschaften in Harvard. Er wäre wohl ein guter Anwalt geworden, hätte ihm die Unrechtsgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts nicht die Rolle des Chefanklägers im „größten Mordprozess aller Zeiten“ zugedacht.





