elexiko
Aktennotiz
Lesartenübergreifende Angaben

 Orthografie

Normgerechte Schreibung:Aktennotiz 
Worttrennung:Ak|ten|no|tiz

 Grammatik- und Kookkurrenzprofil

Grammatische Angaben:verbformen.de
Kookurrenzprofil:suche ...

  Verteilung im elexiko-Korpus

Zahl der Quellen:21(von 31)
Zahl der Jahrgänge:23(von 63)
Frequenzschicht:V(101–500 mal belegt)

 Belege (automatisch ausgewählt)

Schriftsprachlich aus dem elexiko-Korpus:
Vor dem Parteitag war kolportiert worden, daß Mayer und seine Befürworter jene Mitglieder des Vorstandes, die dem Vorsitzenden kritisch gegenüberstehen, abwählen lassen wollen. Zu diesem Zweck sei eine Einzelabstimmung über jedes Vorstandsmitglied vorgesehen gewesen. Eine solche Vorgangsweise entspricht jedoch nicht den Parteistatuten. Mayer war davon per Aktennotiz von Bundesgeschäftsführerin Brigitte Ederer in Kenntnis gesetzt worden. Angeblich hat auch Bundesparteivorsitzender Franz Vranitzky kurz vor dem Parteitag mit Mayer telefoniert und ihn aufgefordert, die Sitzung "streng nach den Statuten" abzuhalten. (P96/JUL.27341 Die Presse, [Tageszeitung], 22.07.1996. - Originalressort: Inland; Atempause für Vorarlbergs SP-Chef)
Nachdem der mutmaßliche Kinderschänder dort zu fünf Jahren Haft und zur Unterbringung in der Psychiatrie verurteilt wurde, wollte der Staatsanwalt das Verfahren in Mannheim einstellen. Er verschleppte es so lange, bis er im Februar 2005 in eine Klinik musste. Seine Depressionen, unter denen der Jurist schon jahrelang litt, mussten behandelt werden. In einer Aktennotiz klärte er seinen Vorgesetzten über sein Vergehen auf. Die Misshandlungsfälle wurden doch noch verhandelt, der mutmaßliche Täter bekam insgesamt achteinhalb Jahre mit Sicherungsverwahrung. (M07/MAR.20081 Mannheimer Morgen, 22.03.2007, Ressort: Mannheim; "Der Weg zurück ins Recht")
schon aus den Akten war Friedrich Karl Flick den Abgeordneten nur "blaß" und "schemenhaft" entgegengetreten. zwangsläufig mußten sie sich fragen, ob der Konzernchef wirklich "im Zentrum des Geschehens" gestanden habe. nach seinem Auftritt vor dem Ausschuß am 29. Mai letzten Jahres waren sie nicht klüger, aber dafür verständnisvoller geworden. ihnen war ein "auffällig kontaktgestörter Mensch" entgegengetreten, der den Eindruck erweckte, daß ihm alles zuviel geworden war, und der von BraucbelegwortAschs exzessiven Aktennotizen schließlich nur noch die erste und die letzte Seite gelesen hatte. "ein armer Hund", hieß es mitleidig, "zerlebt und zersoffen". (H85/QZ1.15805 Die Zeit, 11.01.1985, Nr. 3, Jg. 40, S. 03. - Sachgebiet: Politik; Grunenberg, Nina: Erst Sonnengott, jetzt Sündenbock?)