アーリア人
Aryan race, the Aryan

"Expansion of the Pre-Teutonic Nordics" — Map from The Passing of
the Great Race by Madison Grant showing hypothesized migrations of
Nordic peoples.
☆「アーリア人」[Arier](サ ンスクリット語 आर्य ārya[1]、アヴェスター語 airiia、古ペルシア語 ariyā[2][3])という語は、意味が定かではないインド・ヨーロッパ語族の語根 *ar- に由来し[4]、とりわけインド・イラン語族の言語を話す人々の自称の一つである。これに対応する形容詞は「アーリア的」であり、時折「イラン的」[5] という意味で「アリアン的」とも用いられる(ただし「アリアン的」との混同に注意)。19世紀以降、比較言語学において「アーリア人」という語のヨーロッ パ式借用語が用いられるようになり、そこから他の分野にも転用された。19世紀および20世紀の人種イデオロギーにおいては、ある「人種」あるいは「支配 人種」に属すると定義された特定の人々の集団を指す用語として採用された。
| Der Ausdruck Arier
(Sanskrit आर्य ārya,[1] avestisch airiia, altpersisch ariyā[2][3]) von
einer indogermanischen Wurzel *ar- mit unsicherer Bedeutung[4] ist
unter anderem eine Selbstbezeichnung von Sprechern indoiranischer
Sprachen. Das Adjektiv dazu lautet arisch, gelegentlich auch arianisch
im Sinne von „iranisch“[5] (vgl. aber arianisch). Seit dem 19.
Jahrhundert wurden europäische Lehnformen des Wortes Arier in der
vergleichenden Sprachwissenschaft verwendet und von dort auch auf
andere Bereiche übertragen. Es wurde in den Rasseideologien des 19. und
20. Jahrhunderts zur Bezeichnung von Angehörigen bestimmter
Menschengruppen adaptiert, die nach Zugehörigkeit zu einer „Rasse“
beziehungsweise „Herrenrasse“ definiert wurden. |
「アーリア人」[Arier]
(サンスクリット語 आर्य ārya[1]、アヴェスター語 airiia、古ペルシア語
ariyā[2][3])という語は、意味が定かではないインド・ヨーロッパ語族の語根 *ar-
に由来し[4]、とりわけインド・イラン語族の言語を話す人々の自称の一つである。これに対応する形容詞は「アーリア的」であり、時折「イラン的」[5]
という意味で「アリアン的」とも用いられる(ただし「アリアン的」との混同に注意)。19世紀以降、比較言語学において「アーリア人」という語のヨーロッ
パ式借用語が用いられるようになり、そこから他の分野にも転用された。19世紀および20世紀の人種イデオロギーにおいては、ある「人種」あるいは「支配
人種」に属すると定義された特定の人々の集団を指す用語として採用された。 |
| Geschichte Ursprung ![]() Übersicht der indogermanischen Migrationsbewegungen. Die indoiranischen Stämme sind durch einen roten bzw. gelben Pfeil gekennzeichnet Zur Herkunft der Arier gibt es Forschungen aus der Sprachwissenschaft, der Archäologie und der Populationsgenetik. Seit den 1970er Jahren sind die Historiker mit einer Fülle von neuen Informationen konfrontiert, die aus archäologischen Unternehmungen seit dem Zweiten Weltkrieg stammen und neue Modelle für Besiedlungen verlangten. Die Ausgrabungen fanden in der damaligen Sowjetunion, in Iran, Afghanistan und Pakistan statt. Diese Gebiete waren aus archäologischer Sicht bis dahin unerforscht.[6][7] Die Existenz arischer Gruppen wird für den Zeitraum von 2200 bis 1800 v. Chr. angenommen. Dies impliziert jedoch keine sprachliche, religiöse oder politische Einheit. Vielmehr belegen die Dialektvielfalt der irano-mazdäischen Gruppe sowie die Fragmentierung der Indoarier bei deren Ankunft in Indien eine frühe Vielfalt, die über die maßgebenden Werke (Avesta, Veden) hinausgeht.[8] Um 2000 bis 1500 v. Chr. soll der indische Zweig (Indo-Arier) der „Arier“ (आर्य), dessen Sprache Vedisch war, nach Nordwestindien eingewandert sein.[9] Die iranischen „Arier“, die zu den Vorfahren der heutigen iranischen Völker wurden, wanderten im 11. bis 10. Jahrhundert v. Chr. in die heutigen Länder Afghanistan, Iran und Tadschikistan ein.[10] Aus dem Volksnamen entstand der avestische Ländername airy-nam (heute „Iran“).[11] Die Verwendung der iranischen und altindischen Formen des Wortes Arier in den ältesten überlieferten Nachweisen, im Avesta und in den Veden, legt die Existenz eines zentralasiatischen Volkes mit dieser Selbstbezeichnung nahe.[12] Eine andere wissenschaftliche Meinung ist der Ansicht, dass es mit dem ausgeprägten religiösen Sinn des Avesta und des Rigveda heute unmöglich zu beweisen ist, dass das Wort ursprünglich die Bezeichnung einer Ethnie gewesen sein könne. Die Sprache, die Wortverbindungen und die religiöse Atmosphäre des Avesta und Rigveda seien sich so nahe, dass die nachgewiesene Spaltung der indoiranischen Gruppe nicht viel früher als zur Zeit der Entstehung der ältesten Texte der beiden Sammlungen geschehen sein könne. Deren indoiranische Urheimat, Airyanem Vaejah genannt, könnte vor der Spaltung Heimat einer einheitlichen Gruppe gewesen sein. Manche Experten verorten sie ungeachtet ideologischer Rassentheorien in Choresmien. Erschwert wird die Annahme einer Einheit durch die gegenseitige Abgrenzung: Während das avestische airiia exklusiv mazdäische Iraner bezeichnet, bezieht sich das vedische ǎrya auf Sanskrit sprechende Priester – beide Begriffe schließen die jeweils andere Gruppe aus. Aufgrund dieser wechselseitigen Ausschließung und der stark divergierenden Bezeichnungen für soziale Schichten (Priester, Krieger, Gemeine) in den Quellen sollte der Begriff „Arier“ nicht mehr als Sammelterm für einzelne Sprecher indoiranischer Sprachen verwendet werden. Die Unterschiede lassen sich besser ausgehend von den unabhängigen Entwicklungen als durch einen gemeinsamen Ursprung erklären.[13][14] |
歴史 起源 ![]() インド・ヨーロッパ語族の移住経路の概要。インド・イラン系の部族は、赤または黄色の矢印で示されている アーリア人の起源については、言語学、考古学、集団遺伝学の各分野で研究が行われている。1970年代以降、歴史家たちは、第二次世界大戦以降の考古学的 調査から得られた膨大な新情報に直面し、定住に関する新たなモデルの構築が求められてきた。発掘調査は、当時のソビエト連邦、イラン、アフガニスタン、パ キスタンで行われた。これらの地域は、それまで考古学的な観点からは未調査の地域であった。[6][7] アーリア系集団の存在は、紀元前2200年から1800年の間にあったと推定されている。しかし、これは言語的、宗教的、あるいは政治的な統一性を示唆す るものではない。むしろ、イラン・マズダ教系集団の方言の多様性や、インドへの到着時のインド・アーリア人の分断は、主要な文献(アヴェスター、ヴェー ダ)の枠を超えた初期の多様性を裏付けている。[8] 紀元前2000年から1500年頃、ヴェーダ語を話す「アーリア人」(आर्य)のインド系(インド・アーリア人)が、インド北西部へ移住したとされてい る。[9] 現在のイラン諸民族の祖先となったイランの「アーリア人」は、紀元前11世紀から10世紀にかけて、現在のアフガニスタン、イラン、タジキスタンへと移住 した。[10] この民族名から、アヴェスタ語の国名「airy-nam」(現在の「イラン」)が生まれた。[11] 最古の伝承資料であるアヴェスターやヴェーダにおいて、「アーリア人」という語のイラン語形および古代インド語形が使用されていることは、この自称を持つ 中央アジアの民族が存在したことを示唆している。[12] 別の学術的見解では、アヴェスターやリグ・ヴェーダに見られる顕著な宗教的色彩を鑑みると、この語がもともと民族の呼称であった可能性を今日証明すること は不可能であるとしている。アヴェスターとリグ・ヴェーダの言語、語彙の組み合わせ、そして宗教的雰囲気は互いに非常に近似しているため、インド・イラン 語族の分裂が、これら二つの文集の最古のテキストが成立した時代よりそれほど以前には起こり得なかったと考えられる。それらのインド・イラン語族の原郷で ある「アイリヤネム・ヴァエジャ」は、分裂以前は統一された集団の故郷であった可能性がある。一部の専門家は、イデオロギー的な人種理論にかかわらず、そ の地をホレズムに位置づけている。 この統一説を困難にしているのは、相互の区別である。アヴェスタ語の「airiia」がマズダ教徒のイラン人を排他的に指すのに対し、ヴェーダ語の 「ǎrya」はサンスクリット語を話す司祭を指す――両用語は互いに他方の集団を排除している。こうした相互の排除と、史料に見られる社会階層(司祭、戦 士、庶民)の呼称が著しく異なることを踏まえると、「アーリア人」という用語を、インド・イラン語族を話す個々の集団を総称する言葉として用いるべきでは ない。これらの相違は、共通の起源によるものというよりも、それぞれの独立した発展の過程から説明する方が妥当である。[13][14] |
5. Jahrhundert v. Chr.![]() Die Inschrift von Naqsch-e Rostam. Der Text ist oben links hinter der Figur des Königs. Der Begriff Arier wird um 500 v. Chr. fassbarer. Der achämenidische König Dareios I. proklamierte in einer Inschrift in Naqsch-e Rostam, in der Nähe des heutigen iranischen Schiras: „Ich bin Darius, der große König […], ein Perser, Sohn eines Persers, ein Arier, welcher eine arische Abstammung hat.“[15] Die persische Keilschrift, deren Entwicklung er für die Behistun-Inschrift veranlasst haben soll, nannte er „arisch“.[16] In den Inschriften wird der Begriff für die Herkunft der Achämeniden und die altpersische Schrift verwendet. Ebenfalls hat die Wortwahl einen Bezug zum Avesta. Die Hinweise aus den Quellen werden von Wissenschaftlern aus verschiedenen Blickwinkeln mit unterschiedlichen Betonungen interpretiert. Der italienische Historiker Gherardo Gnoli geht, basierend auf den Inschriften und der Tatsache, dass Dareios I. und Xerxes I. (486–465 v. Chr.), „ein Arier mit arischer Sprache“,[17] mit dem Adjektiv arya den Stamm bezeichneten, dem sie mit Stolz angehörten, von der Existenz eines seit dem 6. Jahrhundert bestehenden Nationalbewusstseins aus.[18] In Iran besaß – im Gegensatz zum auch in religiösem und sprachlichem Konnex gebrauchten altindischen Wort arya – der Begriff arya laut dem französischen Sprachwissenschaftler Émile Benveniste[19] und Gnoli vor allem eine ethnische Bedeutung.[20] Demgegenüber stellt der Avesta-Kenner Jean Kellens fest, dass es zwar kein bekanntes achämenidisches Dokument gibt, das einen bekannten avestischen Text direkt zitiert. Aber es existieren Übereinstimmungen in einzelnen Merkmalen, Wörtern und Namen. Deshalb haben die Begriffe in den Königsinschriften, die auf das Avesta hindeuten, auch eine religiöse Komponente.[21] Er hält in einer Untersuchung, die die Übereinstimmung zwischen dem avestischen airiia- und dem vedischen arya- nachweist, fest:[22] Etre airiia/āriya, à l’époque avestique et achéménide, c’est certes parler une langue spécifique, […], mais c’est aussi descendre des hommes que Yima rassemblés et faire partie de ceux qu’attend l’immortalité spirituelle aménagée par Zaraθuštra, en attendant mieux à la fin des temps. Airiia/āriya zu sein bedeutet in der avestischen und achämenidischen Zeit eine bestimmte Sprache zu sprechen, […], aber es bedeutet auch, von den Menschen, die Yima versammelt hat, abzustammen. Sie gehören zu denjenigen, auf die die geistige Unsterblichkeit wartet, die von Zaraθuštra eingerichtet wurde, in der Erwartung, am Ende der Zeiten besser dazustehen. Für Wouter F. M. Henkelman ist die Verwendung des Begriffs Arier Teil der Herrschaftsideologie der Achämeniden. Es bedeute nicht, einer ethnischen oder kulturellen Identität anzugehören, sondern war Ausdruck des besonderen Status, den sich die persischen Könige in Anbetracht der Realitäten ihrer Zeit zu Nutze gemacht hatten. Es gehörte zu einer mythischen Vergangenheit, die für ihre verschiedenen iranischen Kontexte konstruiert und angepasst wurde.[23] Der antike Schriftsteller Herodot schreibt zum Begriff, dass die Meder früher „Arier“ (Arioi) genannt wurden. Seine Darstellung gilt heute als überholt.[24] |
紀元前5世紀![]() ナクシュ・エ・ロスタムの碑文。その文章は左上、王の像の後ろにある。 「アーリア人」という概念は、紀元前500年頃にはより明確になってきた。アケメネス朝王ダレイオス1世は、現在のイランのシーラーズ近郊にあるナクシュ・エ・ロスタムの碑文の中で次のように宣言した: 「私はダレイオス、偉大なる王[…]、ペルシア人、ペルシア人の息子、アーリア人であり、アーリア人の血統を持つ者である。」 [15] 彼がベヒストゥン碑文のためにその開発を促したとされるペルシアの楔形文字を、彼は「アーリア的」と呼んだ。[16] 碑文では、この用語がアケメネス朝の起源や古ペルシア文字を指すために用いられている。また、この言葉の選び方には『アヴェスター』への言及も見られる。 これらの史料からの示唆は、学者たちによって様々な視点から、異なる重点を置いて解釈されている。イタリアの歴史家ゲラルド・ニョーリは、碑文と、ダレイ オス1世およびクセルクセス1世(紀元前486~465年)が「アーリア語を話すアーリア人」 [17] が、自分たちが誇りを持って属していた部族を指して形容詞「アーリヤ」を用いていたという事実に基づき、6世紀以来存在していた国民意識の存在を主張して いる。[18] イランにおいて――宗教的・言語的文脈でも用いられた古代インド語の「アーリア」とは対照的に――「アーリア」という用語は、フランスの言語学者エミー ル・ベンヴェニステ[19]やグノーリによれば、主に民族的な意味を持っていた。[20] これに対し、アヴェスターの専門家ジャン・ケレンスは、アケメネス朝時代の文書で、既知のアヴェスター文献を直接引用しているものは存在しないものの、個 々の特徴や単語、名称において一致が見られると指摘している。そのため、アヴェスターを暗示する王の碑文における用語には、宗教的な要素も含まれている。 [21] 彼は、アヴェスタ語のairiiaとヴェーダ語のaryaとの一致を立証した研究の中で、次のように述べている:[22] アヴェスタ時代およびアケメネス朝時代において、airiia/āriyaであるということは、 確かに特定の言語を話すことである、[…], しかしそれは同時に、Yimaが集めた人々の子孫であり、 、そしてザラトゥストラによって整えられた精神的不死を待ち望む者たちの一員である ことでもある。終末の時には、さらに良いものが待っていると期待しながら。 アヴェスター時代およびアケメネス朝時代において、アイリイア/アーリヤであるということは 特定の言語を話すことである、[…], しかしそれは同時に、イーマが集めた人々の子孫であるということでもある。 彼らは、ザラトゥストラによって整えられた精神的永遠の命が待ち受ける者たちの一員であり、 時代の終わりにさらに良い境遇になることを期待しているのだ。 ウーター・F・M・ヘンケルマンによれば、「アーリア人」という用語の使用は、アケメネス朝の支配イデオロギーの一部であった。それは、ある民族的あるい は文化的アイデンティティに属することを意味するのではなく、時代の現実を踏まえてペルシャの王たちが利用した特別な地位の表れであった。それは、様々な イランの文脈に合わせて構築・適応された神話的な過去の一部であった。[23] 古代の著述家ヘロドトスは、この用語について、かつてメディア人が「アーリア人」(Arioi)と呼ばれていたと記している。彼の記述は今日では時代遅れと見なされている。[24] |
| Wortgebrauch Verwendungen durch Sprecher indoiranischer Sprachen Der neupersische Name ایران Īrān (mittelpersisch Ērān als Kurzform von ērān-šahr so bereits im Sassanidenreich gebraucht) bedeutet „Land der Arier“ (siehe Eran (Begriff)).[25] Das im Paschtunischen erst in jüngerer Zeit (seit 1943) verbreitete Wort آريانا Āryānā geht auf die Nachrichten antiker griechischer[26] und lateinischer Autoren zurück, wonach Ariana der Name der östlichen Provinzen des Achämenidenreiches, entsprechend dem heutigen Afghanistan und Teilen Irans, Tadschikistans, Usbekistans und Turkmenistans, gewesen sei.[27][28] Als Gott der arya wird in Texten des 3. Jahrhunderts Ahura Mazda[29] angegeben.[30] Mohammad Reza Pahlavi, Schah von Persien aus der seit den 1920er Jahren regierenden Familie Pahlavī, ließ sich im Jahr 1967 vom iranischen Parlament den Königsnamen ‚Licht der Arier‘ (āryā-mehr / آريا مهر) im Sinne des seit der Machtübernahme seines Vaters Reza Schah Pahlavi geförderten modernen iranischen Nationalismus zulegen, wobei er den aus dem Französischen re-importierten Ausdruck āryā / آريا benutzte, der im Persischen in dieser Form nie existierte.[31] Verwendungen in der Sprachwissenschaft Anquetil-Duperron führte den Ausdruck in seiner Übersetzung des Zend-Avesta 1771[32] ins Französische ein (Ariens), in den 1770er Jahren wurde er von dort ins Deutsche übernommen (Arier, J. G. Rhode).[33] Christian Lassen hat den Ausdruck „Arier“ seit 1847 zur Bezeichnung für die (hypothetischen) Sprecher des Altindischen verwendet, auch spätere Indogermanisten verwendeten den Ausdruck mit Beschränkung auf die Sprecher indoiranischer oder iranischer Sprachen.[34] Seit dem Erweis des Keltischen als einer indogermanischen Sprache durch Adolphe Pictet wurde jedoch auch eine viel breitere Bezeugung des Ausdrucks unterstellt (Éire ‚Irland‘ sollte dieselbe Wurzel aufweisen), so dass eine Verwendung des Ausdrucks für alle Sprecher indogermanischer Sprachen nahezuliegen schien.[35] Diese Verwendungsweise war wegen Friedrich Max Müllers großen Einflusses vor allem in England lange Zeit üblich, hat sich aber nie ganz durchgesetzt. Bereits durch die Entdeckung des Palatalgesetzes (1877) war die generalisierende Verwendung nicht mehr sinnvoll, da seither gesichert ist, dass die indoiranischen Sprachen der Ausgangssprache nicht so nahestehen, wie man vorher glaubte.[36] Als Indoiranische Sprachen wird eine Gruppierung bezeichnet, die aus drei historisch belegten alten Sprachen hervorgegangen ist, nämlich der altiranischen Sprache des Avesta und den altpersischen Sprachversionen der achämenidischen Königsinschriften, die einige gemeinsame Neuerungen aufweisen, und als dritte der altindischen Sprache des Rigveda. In jüngerer Zeit wird der Ausdruck in der vergleichenden Sprachwissenschaft nur noch als Wortbestandteil der Sprachbezeichnung „indoarisch“ für die Familie des Altindischen und seiner Tochtersprachen gebraucht, nicht zuletzt, um im Englischen die Unterscheidung von den „Indian languages“ (also Indianersprachen) sicherzustellen, als auch die Abgrenzung von den nicht-indogermanischen Sprachen Indiens wie zum Beispiel Tamil. Die Sprachen, die auf dem Gebiet des heutigen Irans gesprochen werden, gehen alle auf die airiia-sprechenden Gruppen zurück. Man kann sagen, dass alle iranischen Sprachen mit dem Begriff „iranoarisch“ zutreffender beschrieben wären. Der Begriff wird aber nicht verwendet.[37] Im Sprachgebrauch außerhalb der vergleichenden Sprachwissenschaft ist der Ausdruck „arisch“ seit dem 19. Jahrhundert in erster Linie als generalisierte ethnische Bezeichnung üblich geworden, oft auch mit starker Betonung des „rassischen“ Aspekts. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Verwendung, die über den engsten Anwendungsbereich hinausgeht, in der Fachwelt eher unüblich. Heute findet sich diese Verwendung im Grunde nur noch im rassistischen Vokabular. |
用語の使用 インド・イラン語族の話し手による用法 新ペルシア語の名称「إيران Īrān」(中世ペルシア語の「Ērān」は「ērān-šahr」の略語であり、ササン朝時代からすでに使用されていた)は、「アーリア人の地」を意味 する(「エラン(用語)」を参照)。[25] パシュトゥー語で比較的最近(1943年以降)広まった「آريانا Āryānā」という語は、古代ギリシャ[26]およびラテン語の著者の記述に由来する。それによると、アリアナ(Ariana)はアケメネス朝帝国の東 部諸州の名称であり、現在のアフガニスタンおよびイラン、タジキスタン、ウズベキスタン、トルクメニスタンの一部に相当する地域を指していたとされる。 [27][28] 3世紀の文献では、アーリア人の神としてアフラ・マズダ[29]が挙げられている。[30] 1920年代から統治を続けてきたパフラヴィー家のペルシャ国王、モハンマド・レザー・パフラヴィーは、1967年にイラン議会から「アーリア人の光」 (āryā-mehr / آريا مهر)という王名を授かった。これは、父のレザ・シャー・パフラヴィーの政権掌握以来推進されてきた近代イラン民族主義の趣旨に基づくものであり、彼は フランス語から再導入された「āryā / آريا」という表現を用いたが、この形での同語はペルシア語にはかつて存在しなかった。[31] 言語学における用法 アンケティル=デュペロンは、1771年の『ゼンダ・アヴェスター』のフランス語訳[32]においてこの語を導入した(Ariens)。1770年代には、そこからドイツ語に借用された(Arier、J. G. ローデ)。[33] クリスティアン・ラッセンは1847年以来、古インド語の(仮説上の)話者を指す用語として「アーリア人」を用いてきた。後のインド・ヨーロッパ語学者た ちも、インド・イラン語族またはイラン語の話者に限定してこの用語を用いた。[34] しかし、アドルフ・ピクテによってケルト語がインド・ヨーロッパ語族に属することが証明されて以来、この用語の使用例ははるかに広範囲に及ぶと推測される ようになった(Éire「アイルランド」は同じ語源を持つとされる)。そのため、この用語をインド・ヨーロッパ語族のすべての話者に適用することが妥当で あるように思われた。[35] この用法は、フリードリヒ・マックス・ミュラーの多大な影響により、とりわけイギリスでは長い間一般的であったが、完全に定着することはなかった。すでに 口蓋化法則の発見(1877年)によって、この一般化された用法はもはや妥当でなくなった。それ以来、インド・イラン諸語が原語と、以前考えられていたほ ど密接な関係にはないことが明らかになっているからである。[36] インド・イラン語族とは、歴史的に記録された3つの古代言語、すなわち『アヴェスター』の古イラン語、アケメネス朝王の碑文に見られる古ペルシア語(これ らはいくつかの共通した新語形を示す)、そして3つ目として『リグ・ヴェーダ』の古インド語から派生した言語群を指す。近年、比較言語学においてこの用語 は、古インド語とその派生言語の語族を指す「インド・アーリア語」という語の構成要素としてのみ使用されている。これは、英語において「Indian languages」(すなわち先住民の言語)との区別を明確にするためであると同時に、タミル語などインドの非インド・ヨーロッパ語族の言語との境界を 明確にするためでもある。現在のイランの領土で話されている言語は、すべてairiiaを話す集団に由来する。すべてのイラン語は「イラノ・アーリア語」 という用語でより正確に記述できると言える。しかし、この用語は使用されていない。[37] 比較言語学以外の言語使用において、「アーリア」という表現は19世紀以来、主に一般化された民族的呼称として定着し、しばしば「人種的」側面が強く強調 されてきた。第二次世界大戦後、その最も狭い適用範囲を超える用法は、専門家の間ではむしろ一般的でなくなった。今日、この用法は基本的に人種差別的な語 彙の中でのみ見られる。 |
| „Ariertum“ als Ideologie Thesen über die Urheimat In der Diskussion um die „Urheimat“ seit der Mitte des 19. Jahrhunderts haben nationalistische Gründe oft eine wichtige Rolle gespielt. So wurde die Annahme einer Herkunft aus den westasiatischen Steppen von dem Archäologen Gustaf Kossinna (1902) und von dem Indogermanisten Hermann Hirt (1905) zugunsten einer Herkunft aus dem geographischen Bereich Norddeutschlands oder Skandinaviens abgelehnt. Zusammen mit der zusätzlichen Annahme, Menschen „nordischen“ Aussehens seien die reinste Ausprägung des ethnischen „Ariers“, öffnete diese vor allem in deutsch- und englischsprachigen Ländern vertretene Auffassung die vergleichende Sprachwissenschaft für das verstärkte Eindringen völkisch-rassistischer Theorien, die sich so mit einer wissenschaftlichen Legitimation ausstatten konnten.[38] ![]() Indo-europäische Sprachen, insbesondere in südöstlicher Richtung die indoarischen Sprachen in ihrer Verbreitung in Eurasien im 6. Jahrhundert v. Chr. In jüngerer Zeit wurden nationalistisch motivierte Lokalisierungen der „Urheimat“ besonders von hindu-nationalistischen Gruppen und Parteien wie der Bharatiya Janata Party bemüht, so die Indigenous Aryan Theory, die im Umfeld der Hindutva die „Arier“ als autochthone Bevölkerung des indischen Subkontinents und nicht als Einwanderer ansieht.[39] Von dort aus seien Arier nach Europa gewandert. Die bronzezeitliche Indus-Kultur basiere nicht auf dravidischen Wurzeln, sondern sei vedischen Ursprungs (siehe auch Out-of-India-Theorie). Wissenschaftlich werden diese Vorstellungen ganz überwiegend abgelehnt.[40][41] Von der Sprachwissenschaft zu den Rassentheorien ![]() Rassevorstellungen im 19. Jahrhundert Im 19. Jahrhundert wurden zunächst sprachwissenschaftliche Anschauungen zunehmend in ethnischem und rassischem Sinn umgedeutet oder in imaginierte Genealogien überführt. Die durch die Sprachwissenschaft erschlossene Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen wurde im Sinn einer ethnischen Genealogie verstanden. So verbreitete sich die Ansicht, die hellhäutigen Europäer stammten von den „Ariern“ ab, die bei ihren Wanderungen als Kriegeradel einheimische Völker unterworfen und als „Kulturbringer“ gewirkt hätten. Besonders wirksam vertrat (der frühe) Friedrich Max Müller im Anschluss an Christian Lassen entsprechende Vorstellungen über die Besiedlung und Geschichte Indiens, die er mit einer Idealisierung des Kastensystems und dem Vorschlag einer Zusammenarbeit mit den vedischen höheren Kasten, insbesondere den Brahmanen, verband. Seine negative und stark rassebezogene Sicht der von den Ariern Unterworfenen in den unteren Kasten milderte er später ab, die Muster seiner Interpretation indischer Geschichte behielt er bei. Diese Ideen wurden sowohl von den Briten zur Festschreibung und Regulierung des vorgefundenen Kastensystems herangezogen wie innerhalb der hinduistischen Eliten für die Formung eines indischen Nationalbewusstseins genutzt. Es bestehen Kontinuitätslinien zur säkularen indischen Unabhängigkeitsbewegung wie zur Hindutva-Bewegung.[42] Ähnlich der positiven Rezeption arischer Eroberer durch Briten und Inder aus höheren Kasten wurden Müllers Vorstellungen einer besonderen arischen Qualität der Germanen in Deutschland gelesen, wo auch seine Gegenüberstellung von Ariern und Semiten einflussreich war, denen er jeweils unterschiedliche Ideen in der Weltgeschichte zuschrieb.[42] Arische Sprachkulturen verstand er als mythisch orientiert, semitische als „theologisch“[43]. Zwar warnte er davor, diese Sprachfamilien mit physischer Rasse zu verwechseln oder gleichzusetzen,[43] tatsächlich protestierte er gegen solche Versuche; es verstoße gegen „jede Logik“, von „arischer Rasse“ oder „arischen Schädeln“ zu reden[44] – jedoch vergeblich. Müllers Annahmen ließen sich radikalisieren und fanden sich vulgarisiert und ins Rassistische gewendet in Ariosophie und Texten Houston Stewart Chamberlains wieder.[45] Arthur de Gobineau folgte der Deutung Friedrich Schlegels, Arier bedeute ‚die Ehrenhaften‘ (les hommes honorables). In seinem Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen stellt er einen etymologischen Zusammenhang zwischen „Arier“ und dem deutschen Wort „Ehre“ her.[46] Gobineau kannte drei Rassen: die weiße, die gelbe und die schwarze. An erster Stelle stand bei ihm die weiße Rasse und innerhalb dieser wiederum die „Arier“. Nahezu alle nicht-europäischen Kulturen, dies ist die Kernthese, sollen durch arische Eroberervölker begründet worden sein. Gobineau knüpfte an die deutsche Indogermanistik an und postulierte, die arische oder nordische Rasse sei allen anderen Rassen überlegen und in ihrer reinsten Form durch den französischen Adel repräsentiert. Damit verband er die negative Bewertung der „Vermischung“ von Rassen. Die Sprachwissenschaft rezipierte diese Theorie nicht,[47] doch wurden Gobineaus Thesen im deutschen Sprachraum insbesondere im Bayreuther Kreis der Anhänger Richard Wagners aufgenommen, vor allem bei Ludwig Schemann und Houston Stewart Chamberlain. In Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts (1899) knüpfte Chamberlain in wesentlichen Punkten an Gobineau und an Friedrich Max Müller an. Er betrachtete jedoch das deutsche Volk als die reinste Ausprägung der arischen Rasse und verband damit einen ausgeprägten Antisemitismus, ohne allerdings selbst zur Vernichtung der Juden aufzurufen. Helena Petrovna Blavatsky, die Begründerin der esoterischen Theosophie, verwendete die Bezeichnung „arisch“ in ihrer Wurzelrassen-Lehre. Als Wurzelrassen (englisch root races) betrachtete sie Epochen der Entwicklung der Menschheit, wobei die arische Wurzelrasse die gegenwärtige Epoche sei.[48] Nationalsozialismus Adolf Hitler und der Nationalsozialismus nahmen mit den rassistischen Vorstellungen des 19. Jahrhunderts auch die mit dem Ausdruck „Arier“ verbundenen Vorstellungen auf und radikalisierten sie.[49] Hitlers Mein Kampf stellt die angeblich allein kulturbringenden, aber fortwährend von Rassenmischung bedrohten Arier der als parasitär verstandenen jüdischen Rasse gegenüber, welche allein materialistisch orientiert sei und die Arier – und damit die gesamte Welt, da allein Arier kulturschaffend wären – tödlich bedrohe.[50] Im nationalsozialistischen Sprachgebrauch war das Wort das Antonym von „Jude“. Seit 1935 wurde „arisch“ jedoch nicht mehr als amtlicher Rechtsbegriff verwendet. An die Stelle des in dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums verwendeten Ausdrucks „Arier“[51] trat die in den Nürnberger Gesetzen (September 1935) gebrauchte Formulierung „Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes“,[52] kurz „deutschblütig“.[53] Für den Zugang zu bestimmten Berufen und von Mitgliedern der NSDAP wie der SS wurde ein sogenannter Ariernachweis verlangt.[54] Außerhalb der Rechtssprache wurden der Ausdruck und Ableitungen davon aber weiter gebraucht.[55] Unter dem Begriff „Arisierung“ betrieb das NS-Regime eine Enteignung insbesondere der Juden. Von Neonazis im deutschsprachigen Raum, aber auch weißen Rassisten, zum Beispiel von den Aryan Nations in den USA, wird der Begriff „Arier“ als Bezeichnung der „weißen Rasse“ benutzt. |
イデオロギーとしての「アーリア性」 原郷に関する論説 19世紀半ば以来の「原郷」をめぐる議論において、ナショナリズム的な動機がしばしば重要な役割を果たしてきた。こうして、西アジアの草原地帯を起源とす る説は、考古学者のグスタフ・コッシナ(1902年)やインド・ヨーロッパ語学者ヘルマン・ヒルト(1905年)によって否定され、代わりに北ドイツやス カンジナビア一帯を起源とする説が支持された。さらに、「北欧系」の外見を持つ人々が民族的「アーリア人」の最も純粋な形態であるという仮定と相まって、 主にドイツ語圏および英語圏で支持されたこの見解は、比較言語学にフェルキッシュ・人種差別的な理論の浸透を助長し、それらはこうして科学的正当性を装う ことができた。[38] ![]() インド・ヨーロッパ語族、とりわけ南東方向におけるインド・アーリア語族の、紀元前6世紀におけるユーラシアでの分布。 近年では、特にヒンドゥー民族主義的な団体やインド人民党(Bharatiya Janata Party)などの政党によって、民族主義的な動機に基づく「原郷」の特定が試みられている。その一例が「先住アーリア人説」であり、これはヒンドゥート ヴァの思想圏において、「アーリア人」をインド亜大陸の先住民であり、移民ではないと見なすものである。[39] アーリア人はそこからヨーロッパへと移住したとしている。青銅器時代のインダス文明は、ドラヴィダ系のルーツに基づくものではなく、ヴェーダに起源を持つ とされる(「アウト・オブ・インディア説」も参照)。学術的には、こうした見解は圧倒的に否定されている。[40][41] 言語学から人種理論へ ![]() 19世紀の人種観 19世紀には、当初は言語学的な見解が、次第に民族的・人種的な意味合いで再解釈されたり、想像上の系譜へと転化されたりした。言語学によって解明された インド・ヨーロッパ諸語の親族関係は、民族的な系譜として理解された。こうして、色白のヨーロッパ人は「アーリア人」の子孫であり、彼らは移住の際に戦士 貴族として先住民を征服し、「文化の伝播者」として作用したという見解が広まった。 特に(初期の)フリードリヒ・マックス・ミュラーは、クリスティアン・ラッセンに続き、インドの定住と歴史に関するこうした観念を力強く主張し、それを カースト制度の理想化や、ヴェーダ的な上位カースト、とりわけバラモンとの協力提案と結びつけた。彼は後に、アーリア人に征服された下位カーストの人々に 対する、否定的で人種に強く偏った見方を和らげたが、インドの歴史を解釈する枠組み自体は維持した。これらの思想は、英国人によって既存のカースト制度を 固定化し規制するために利用されただけでなく、ヒンドゥー教のエリート層内でも、インドの国民意識を形成するために活用された。これには、世俗的なインド 独立運動やヒンドゥートヴァ運動との連続性が見られる。[42] アーリア人征服者に対するイギリス人や上位カーストのインド人による肯定的な受容と同様に、ゲルマン人に特有のアーリア的資質というミュラーの考えは、ド イツでも受け入れられた。同国では、彼が世界史においてそれぞれ異なる思想を帰属させたアーリア人とセム人の対比も影響力を持っていた。[42] 彼は、アーリア語族の文化を神話的と捉え、セム語族の文化を「神学的」と見なした [43]。彼は確かに、これらの語族を身体的な人種と混同したり同一視したりすることに対して警告を発し[43]、実際にそのような試みに抗議した。 「アーリア人種」や「アーリア人の頭蓋骨」について語るのは「あらゆる論理」に反すると主張した[44]――しかし、その努力は無駄に終わった。ミュラー の仮説は過激化され、アリオソフィーやヒューストン・スチュワート・チェンバレンの著作において、低俗化され人種差別的な方向へと転じられた。[45] アルチュール・ド・ゴビノーは、フリードリヒ・シュレーゲルの解釈に従い、「アーリア人」とは「高潔な人々」(les hommes honorables)を意味するとした。『人種の不平等に関する試論』において、彼は「アーリア人」とドイツ語の「名誉(Ehre)」との間に語源的な 関連性を導き出した[46]。ゴビノーは、白人種、黄色人種、黒人種の3つの人種を認めていた。彼にとって最上位に位置するのは白人種であり、その中にさ らに「アーリア人」が位置づけられていた。ほぼすべての非ヨーロッパ文化は――これが核心的な主張である――アーリア人の征服者たちによって築かれたとさ れる。 ゴビノーはドイツのインド・ヨーロッパ語学の研究に立脚し、アーリア人あるいは北欧人種は他のすべての人種より優れており、その最も純粋な形はフランスの 貴族階級によって体現されていると主張した。これと結びつけて、彼は人種の「混血」に対する否定的な評価を示した。言語学界はこの理論を受け入れなかった [47]が、ゴビノーの主張はドイツ語圏、特にリヒャルト・ワーグナーの支持者たちからなるバイロイト派、とりわけルートヴィヒ・シェマンやヒュースト ン・スチュワート・チェンバレンによって取り入れられた。『19世紀の基礎』(1899年)において、チェンバレンは主要な点でゴビノーおよびフリードリ ヒ・マックス・ミュラーの思想を踏襲した。しかし彼は、ドイツ民族をアーリア人種の最も純粋な現れと見なし、それに顕著な反ユダヤ主義を結びつけたが、自 らユダヤ人の絶滅を呼びかけることはしなかった。 秘教的な神智学の創始者であるヘレナ・ペトロヴナ・ブラヴァツキーは、その「根源人種」説において「アーリア」という用語を用いた。彼女は、人類の発展の 各時代を「根源人種(root races)」と見なし、その中でアーリア根源人種が現在の時代にあたるとした。[48] ナチズム アドルフ・ヒトラーとナチズムは、19世紀の人種主義的観念とともに、 「アーリア人」という用語に結びついた観念も取り入れ、それを過激化した。[49] ヒトラーの『我が闘争』では、文化を唯一もたらす存在であるとされながらも、絶えず人種混交の脅威にさらされているとされるアーリア人を、寄生的な存在と 見なされるユダヤ人種と対比させている。ユダヤ人種は唯物主義的志向のみを持ち、アーリア人――ひいては、文化を創造するのはアーリア人だけであるとし て、全世界――を致命的な脅威にさらしているとされる。[50] ナチスの用語法において、この言葉は「ユダヤ人」の対義語であった。しかし1935年以降、「アーリア人」は公式な法的用語として使用されなくなった。 『職業公務員制度回復法』で使用されていた「アーリア人」[51]という表現に代わり、ニュルンベルク法(1935年9月)では「ドイツ人または同族の血 を引く国民」[52]、略して「ドイツ血統者」という表現が用いられた。[53] 特定の職業への就労や、NSDAP(国家社会主義ドイツ労働者党)およびSS(親衛隊)への加入にあたっては、いわゆる「アーリア人証明書」の提示が求め られた。[54] しかし、法律用語の領域外では、この表現やその派生語は引き続き使用された。[55] 「アーリア化」という概念の下、ナチス政権は、特にユダヤ人に対する財産没収を推進した。 ドイツ語圏のネオナチだけでなく、米国の「アーリアン・ネイションズ」などの白人至上主義者たちも、「アーリア人」という用語を「白人種」を指す言葉として用いている。 |
| Literatur Quellenforschung Jahanshah Derakhshani: Die Arier in den nahöstlichen Quellen des 3. und 2. Jahrtausends v. Chr. Grundzüge der Vor- und Frühgeschichte Irans. 2., durchgesehene Auflage mit Addendum. International Publications of Iranian Studies, Teheran 1998, ISBN 964-90368-6-5. Begriffs- und Wissenschaftsgeschichte Konrad Koerner: Observations on the sources, transmission, and meaning of ‘Indo-European’ and related terms in the development of linguistics. In: Indogermanische Forschungen. Band 86, 1981, S. 1–29. Charles de Lamberterie: Arménien ari et anari. In: Charles-Henri de Fouchécour, Philippe Gignoux (Hrsg.): Études irano-aryennes offertes à Gilbert Lazard (= Studia Iranica. Heft 7). Paris 1989, S. 193–208. Manfred Mayrhofer: Etymologisches Wörterbuch des Altindoarischen (= Indogermanische Bibliothek. Reihe 2: Wörterbücher. Band 1–3). 3 Bände. Winter, Heidelberg 1990–2001, ISBN 3-533-03826-2. Rüdiger Schmitt: Aryans. In: Encyclopaedia Iranica. Band 2, Fasc. 7, S. 684–687. Josef Wiesehöfer: Zur Geschichte der Begriffe „Arier“ und „arisch“ in der deutschen Sprachwissenschaft und Althistorie des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Heleen Sancisi-Weerdenburg, Jan Willem Drijvers: The Roots of European Tradition (= Achaemenid History. Band 5). Proceedings of the 1987 Groningen Achaemenid History Workshop. Nederlands Instituut voor het Nabije Oosten, Leiden 1990, ISBN 90-6258-405-5, S. 149–167. Wirkungsgeschichte Michael Bergunder, Rahul Peter Das (Hrsg.): „Arier“ und „Draviden“. Konstruktionen der Vergangenheit als Grundlage für Selbst- und Fremdwahrnehmungen Südasiens (= Neue Hallesche Berichte. Band 2). Franckesche Stiftungen, Halle 2002, ISBN 3-931479-34-X, doi:10.11588/xabooks.379.539. Edward Bryant: The Quest for the Origins of Vedic Culture. The Indo-Aryan Migration Debate. Oxford University Press, Oxford u. a. 2001, ISBN 0-19-513777-9. Gérard Fussman, Jean Kellens, Henri-Paul Francfort, Xavier Tremblay: Āryas, Aryens et Iraniens en Asie Centrale (= Publications de l’Institut de Civilisation Indienne. Band 72). Boccard, Paris 2005, ISBN 2-86803-072-6. Nicholas Goodrick-Clarke: Hitler’s Priestess. Savitri Devi, the Hindu-Aryan Myth, and Neo-Nazism. New York University Press, New York u. a. 1998, ISBN 0-8147-3110-4. Maurice Olender: Die Sprachen des Paradieses. Religion, Philologie und Rassentheorie im 19. Jahrhundert. Campus-Verlag, Frankfurt am Main u. a. 1995, ISBN 3-593-35191-9. Léon Poliakov: Der arische Mythos. Zu den Quellen von Rassismus und Nationalismus. Aus dem Französischen. Junius, Hamburg 1993, ISBN 3-88506-220-8 (Originaltitel: Le mythe aryen, 1972). Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. 2., durchgesehene und überarbeitete Auflage. De Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-019549-1, S. 54–63. Klaus von See: Der Arier-Mythos. In: Nikolaus Buschmann, Dieter Langewiesche (Hrsg.): Der Krieg in den Gründungsmythen europäischer Nationen und der USA. Campus-Verlag, Frankfurt am Main u. a. 2003, ISBN 3-593-37368-8, S. 56–84. Bernard Sergent: Les Indo-Européens. Histoire, langues, mythes. Nouvelle édition revue et augmentée. Payot & Rivages, Paris 2005, ISBN 2-228-88956-3. |
参考文献 資料研究 ジャハンシャー・デラクシャニ:『紀元前3千年紀および2千年紀の中東資料に見るアーリア人――イランの先史・初期史の概説』。第2版(改訂・補遺付 き)。International Publications of Iranian Studies、テヘラン、1998年、 ISBN 964-90368-6-5。 用語史および学史 コンラート・ケルナー:「言語学の発展における『インド・ヨーロッパ』および関連用語の資料、伝承、意味に関する考察」。『Indogermanische Forschungen』第86巻、1981年、1–29頁。 シャルル・ド・ランベルテリー:「アルメニア語の『アリ』と『アナリ』」。シャルル=アンリ・ド・フーシェクール、フィリップ・ジニュ(編):『ジルベー ル・ラザールに捧げるイラン・アーリア研究』(=『Studia Iranica』第7号)。パリ、1989年、193–208頁。 マンフレッド・マイホーファー:『古インド・アーリア語語源辞典』(=『インド・ヨーロッパ語図書館』。第2シリーズ:辞書。第1~3巻)。全3巻。ウィンター社、ハイデルベルク、1990~2001年、ISBN 3-533-03826-2。 リュディガー・シュミット:『アーリア人』。In: 『Encyclopaedia Iranica』。第2巻、第7号、684–687頁。 ヨーゼフ・ヴィーゼホーファー:「19世紀および20世紀前半のドイツ言語学および古代史における『アーリア人』および『アーリア的』という概念の歴史に ついて」。ヘレーン・サンシシ=ヴェールデンブルク、ヤン・ヴィレム・ドライヴェルス編:『The Roots of European Tradition』(=『アケメネス朝史』第5巻)。1987年フローニンゲン・アケメネス朝史ワークショップ論文集。オランダ近東研究所、ライデン 1990年、ISBN 90-6258-405-5、149–167頁。 受容史 マイケル・ベルグンダー、ラフル・ピーター・ダス(編):『「アーリア人」と「ドラヴィダ人」』。南アジアの自己認識および他者認識の基盤としての過去の 構築(=『Neue Hallesche Berichte』第2巻)。フランクス財団、ハレ 2002年、ISBN 3-931479-34-X、 doi:10.11588/xabooks.379.539. エドワード・ブライアント:『ヴェーダ文化の起源を求めて――インド・アーリア人移住論争』。オックスフォード大学出版局、オックスフォードほか、2001年、ISBN 0-19-513777-9。 ジェラール・フスマン、ジャン・ケレンス、アンリ=ポール・フランクルト、ザビエル・トレンブレイ:『中央アジアのアーリヤ人、アーリエン人、およびイラ ン人』(=インド文明研究所刊行物。第72巻)。ボッカード、パリ、2005年、ISBN 2-86803-072-6。 ニコラス・グッドリック=クラーク:『ヒトラーの巫女――サヴィトリ・デヴィ、ヒンドゥー・アーリア神話、そしてネオナチズム』。ニューヨーク大学出版局、ニューヨークほか、1998年、ISBN 0-8147-3110-4。 モーリス・オレンダー:『楽園の言語――19世紀の宗教、言語学、人種理論』。キャンパス出版社、フランクフルト・アム・マインほか、1995年、ISBN 3-593-35191-9。 レオン・ポリアコフ:『アーリア神話――人種主義とナショナリズムの源泉について』。フランス語からの翻訳。ユニウス、ハンブルク、1993年、ISBN 3-88506-220-8(原題:Le mythe aryen、1972年)。 コルネリア・シュミッツ=ベルニング:『ナチズム用語集』。第2版、校閲・改訂版。デ・グルイター、ベルリン、2007年、 ISBN 978-3-11-019549-1、54–63頁。 クラウス・フォン・ゼー:『アーリア神話』。ニコラウス・ブッシュマン、ディーター・ランゲヴィーシェ(編):『ヨーロッパ諸国および米国の建国神話にお ける戦争』。キャンパス出版社、フランクフルト・アム・マインほか、2003年、 ISBN 3-593-37368-8、56–84頁。 ベルナール・セルジャン:『インド・ヨーロッパ人。歴史、言語、神話』。改訂・増補新版。パヨ&リヴァージュ、パリ、2005年、ISBN 2-228-88956-3。 |
| Weblinks Commons: Arier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Wiktionary: Arier – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen Arische Migrationstheorie – Südasien-Informationsnetz e. V. Arier – Etymologie und Bedeutung |
関連リンク コモンズ:アーリア人 – 画像、動画、音声ファイルのコレクション ウィクショナリー:アーリア人 – 意味の解説、語源、類義語、翻訳 アーリア人移住説 – 南アジア情報ネットワーク協会 アーリア人 – 語源と意味 |
| Anmerkungen 01. Monier Monier-Williams: A Sanskrit-English Dictionary etymologically and philologically arranged with special reference to cognate Indo-European languages, Clarendon Press, Oxford 1898, S. 152, s. v. अर्य ; Otto Böhtlingk: Sanskrit-Wörterbuch in kürzerer Fassung, St. Petersburg 1879–1889, Band 3, S. 1115–1/2, s. v. अर्य . Rüdiger Schmitt: Aryans. In: Encyclopaedia Iranica. Band 2, 1987, S. 684. vgl. auch Rüdiger Schmitt: Zu dem „arischen Ahura-mazdā“. In: Studia Iranica. Band 20, 1991, S. 189–192. H. W. Bailey: Arya. In: Encyclopaedia Iranica. Band 2, 1987, S. 681 f. Herleitungsversuche finden sich bei Paul Thieme: Der Fremdling im Ṛgveda. Eine Studie über die Bedeutung der Worte ari, arya, aryaman und arya (= Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes. Band 23,2). Leipzig 1938; Oswald Szemerényi: Studies in the Kinship Terminology of the Indo-European Languages (= Acta Iranica. Band III/16). Brill, Leiden 1977, S. 103–147. Vgl. Rüdiger Schmitt: Einleitung. In: Rüdiger Schmitt (Hrsg.): Compendium Linguarum Iranicarum. Reichert, Wiesbaden 1989, S. 1 ff., hier: S. 2 f. Gérard Fussman: Entre fantasmes, science et politique. L’entrée des Ǎryas en Inde. In: Gérard Fussman, Jean Kellens, Henri-Paul Francfort, Xavier Tremblay: Ǎryas, Aryens et Iraniens en Asie Centrale. Paris 2005, S. 207. Für die Integration der neuen Informationen siehe das Buch in englischer Sprache von David W. Anthony: The Horse, the Wheel and Language: How Bronze-Age Riders from the Eurasian Steppes Shaped the Modern World. Princeton University Press. Princeton 2007, ISBN 978-0-691-14818-2 (archive.org); 2. Auflage 2026, ISBN 978-0-691-29259-5. Gérard Fussman: Entre fantasmes, science et politique. L’entrée des Ǎryas en Inde. In: Gérard Fussman, Jean Kellens, Henri-Paul Francfort, Xavier Tremblay: Ǎryas, Aryens et Iraniens en Asie Centrale. Paris 2005, S. 217–218. Hermann Kulke, Dietmar Rothermund: Geschichte Indiens. Von der Induskultur bis heute. Beck, München 2006, S. 44. Rüdiger Schmitt: Aryans. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopaedia Iranica. Band 2: Anāmaka – Āṯār al-wozarāʹ. Routledge & Paul, London u. a. 1987, S. 685b; kritisch zu einer Einwanderung in Iran: Jahanshah Derakhshani: Grundzüge der Vor- und Frühgeschichte Irans. Geschichte und Kultur des alten Ostiran. Band 1, Heft 1: Die Zeiten Zarathustras. Rekonstruktion der Altiranischen Chronologie. International Publications of Iranian Studies, Teheran 1995. Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 1975, S. 30. Michael Witzel: Autochthonous Aryans? The Evidence from Old Indian and Iranian Texts. In: Electronic Journal of Vedic Sudies. Band 7, Nr. 3, 2001, ISSN 1084-7561, S. 1–115 (PDF, 572 kB). Gérard Fussman: Entre fantasmes, science et politique. L’entrée des Ǎryas en Inde. In: Gérard Fussman, Jean Kellens, Henri-Paul Francfort, Xavier Tremblay: Ǎryas, Aryens et Iraniens en Asie Centrale. Paris 2005, S. 217–218. William W. Malandra: An introduction to ancient iranian religion. Minneapolis 1983, S. 7–8. DNa § 2. DB § 70 Erika Bleibtreu: Achaimenidische Kunst. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, ISBN 3-85497-018-8, S. 186–219, hier: S. 196–200 (Katalognummer 112: Daiva-Inschrift des Xerxes), zitiert: S. 200. Gherardo Gnoli: Iran: Vorgeschichte und Entwicklung einer Idee. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 16–21, hier: S. 17. Émile Benveniste: Le vocabulaire des institutions indoeuropéennes. 2 Bände. Paris 1969, Band 1, S. 370. Gherardo Gnoli: Iran: Vorgeschichte und Entwicklung einer Idee. 2001, S. 17. Jean Kellens: The Achaemenids and the Avesta. In: Bruno Jacobs, Robert Rollinger (Hrsg.): A Companion to the Achaemenid Persian Empire. 2 Bände. Wiley-Blackwell, Hoboken 2021, ISBN 978-1-119-17428-8, S. 1211–1212. Jean Kellens: Les Airiia- ne sont plus des Ãryas: ce sont déjà des Iraniens. In: Gérard Fussman, Jean Kellens (Hrsg.): Aryas, Aryens et Iraniens en Asie Centrale. Paris 2005, S. 242. Wouter F. M. Henkelman: Cyrus the Persian and Darius the Elamite: a Case of Mistaken Identity. In: Robert Rollinger, Brigitte Truschnegg, Reinhold Bichler (Hrsg.): Herodot und das Persische Weltreich. Akten des 3. Internationalen Kolloquiums zum Thema „Vorderasien im Spannungsfeld klassischer und altorientalischer Überlieferungen“. Innsbruck 24.–28. November 2008. Wiesbaden 2011, S. 611–612. Herodot, Historien 7.62 (online). Iran. In: Encyclopaedia Iranica. Band 13, 2004, S. 204. Vgl. auch Robert Birwé: Griechisch-arische Sprachbeziehungen im Verbalsystem. 1956. ʿAbd-al-Hayy Ḥabībī: Āryāna. In: Encyclopaedia Iranica, Band 2, 1987, S. 683 Rüdiger Schmitt: Aria. In: Encyclopaedia Iranica. Band 2, 1986, S. 404 f. Vgl. auch Gherardo Gnoli: Iran als religiöser Begriff im Mazdaismus (= Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften, Vorträge G. Band 320). Opladen 1993. Gherardo Gnoli: Iran: Vorgeschichte und Entwicklung einer Idee. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 16–21, hier: S. 17. Vgl. altpers. aryā, nicht āryā! Im Schāhnāme des Firdausi (um 1000 n. Chr.), dem maßgeblichen früh-neupersischen Epos, erscheint dieser Begriff nicht mehr, stattdessen nur noch īrān und īrān-zamīn als Bezeichnung des Landes (in Abgrenzung zu tūrān, d. i. Zentralasien) sowie īrānīyān für dessen Bewohner. Zend-Avesta, ouvrage de Zoroastre. Paris 1771. Tuska Benes: In Babel’s Shadow. Language, Philology, and the Nation in Nineteenth-century Germany. Wayne State Univ. Press, Detroit, Mich. 2008, S. 203. Tuska Benes: In Babel’s Shadow. Language, Philology, and the Nation in Nineteenth-century Germany. Wayne State Univ. Press, Detroit, Mich. 2008, S. 208. Tuska Benes: In Babel’s Shadow. Language, Philology, and the Nation in Nineteenth-century Germany. Wayne State Univ. Press, Detroit, Mich. 2008, S. 209. Manfred Mayrhofer: Sanskrit und die Sprachen Alteuropas. Zwei Jahrhunderte des Widerspiels von Entdeckungen und Irrtümern (= Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Philologisch-Historische Klasse. Jg. 1983, Nr. 5). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1983. Gérard Fussman: Entre fantasmes, science et politique. L’entrée des Ǎryas en Inde. In: Ders., Jean Kellens, Henri-Paul Francfort, Xavier Tremblay: Ǎryas, Aryens et Iraniens en Asie Centrale. Collège de France, Paris 2005, S. 197–232, hier S. 204. Tuska Benes: In Babel’s Shadow. Language, Philology, and the Nation in Nineteenth-century Germany. Wayne State Univ. Press, Detroit, Mich. 2008, S. 286. Romila Thapar: The Theory of Aryan Race and India: History and Politics. In: Social Scientist. Band 24, Nr. 1/3, Januar 1996, S. 15, doi:10.2307/3520116, JSTOR:3520116. Meera Nanda: Hindu Triumphalism and the Clash of Civilisations. In: Economic and Political Weekly. Band 44, Nr. 28, 2009, ISSN 0012-9976, S. 106–114, hier S. 111, JSTOR:40279263. Michael Witzel: Indocentrism: autochthonous visions of ancient India. In: Edwin F. Bryant, Laurie L. Patton (Hrsg.): The Indo-Aryan controversy : evidence and inference in Indian history. Routledge, London 2005, ISBN 0-7007-1462-6, S. 341–404. Baijayanti Roy: Friedrich Max Müller and the Emergence of Identity Politics in India and Germany. In: Publications of the English Goethe Society. Band 85, Nr. 2–3, September 2016, ISSN 0959-3683, S. 217–228, doi:10.1080/09593683.2016.1224512. Reinhard Schulze: Islamwissenschaft und Religionswissenschaft. In: Friedrich Wilhelm Graf, Friedemann Voigt (Hrsg.): Religion(en) deuten Transformationen der Religionsforschung. 1. Auflage. De Gruyter, Berlin/Boston 2010, ISBN 978-3-11-021116-0, S. 106 f. “There are Aryan and Semitic languages, but it is against all rules of logic to speak […] of an Aryan race, of Aryan blood, of Aryan skulls, and to attempt ethnological classification on purely linguistic grounds.” In: Max Muller: On the Results of the Science of Language. In: The Contemporary review. Band 20. Henry S. King, London 1872, S. 125–140, hier S. 132 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). Zitiert nach: Baijayanti Roy: Friedrich Max Müller and the Emergence of Identity Politics in India and Germany. In: Publications of the English Goethe Society. Band 85, Nr. 2–3, 2016, S. 217–228, doi:10.1080/09593683.2016.1224512. Baijayanti Roy: Friedrich Max Müller and the Emergence of Identity Politics in India and Germany. In: Publications of the English Goethe Society. Band 85, Nr. 2–3, September 2016, ISSN 0959-3683, S. 217–228, doi:10.1080/09593683.2016.1224512. 3. Buch, 1. Kapitel. Tuska Benes: In Babel’s Shadow. Language, Philology, and the Nation in Nineteenth-century Germany. Wayne State Univ. Press, Detroit, Mich. 2008, S. 204–211. Eduard Gugenberger, Roman Schweidlenka: Mutter Erde, Magie und Politik. Zwischen Faschismus und neuer Gesellschaft. Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1987, S. 139. Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. 2., durchgesehene und überarbeitete Auflage. De Gruyter, Berlin 2007, S. 54. Barbara Zehnpfennig: Adolf Hitler: Mein Kampf Weltanschauung und Programm : Studienkommentar. 2. aktualisierte Auflage. Uni-Taschenbücher GmbH, Wilhelm Fink GmbH & Co. Verlags-KG, Paderborn, ISBN 978-3-8252-4902-1, S. 131 ff., 165, 168. Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, § 3 Abs. 1 Reichsbürgergesetz § 2 Abs. 1, Blutschutzgesetz §§ 1 ff. Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2007, ISBN 978-3-11-092864-8, S. 57; Doris Liebscher: Rasse im Recht – Recht gegen Rassismus. Genealogie einer ambivalenten rechtlichen Kategorie. Suhrkamp, Berlin 2021, ISBN 978-3-518-76844-0, S. 189. Antje Gerlach: Abstammungsnachweis. In: Wolfgang Benz, Hermann Graml und Hermann Weiß (Hrsg.): Enzyklopädie des Nationalsozialismus. Klett-Cotta, Stuttgart 1997, S. 346. 55. Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. 2., durchgesehene und überarbeitete Auflage. De Gruyter, Berlin 2007, S. 57. |
注記 01. モニエ・モニエ=ウィリアムズ:『サンスクリット語・英語辞典――インド・ヨーロッパ語族の同源語に特に言及し、語源学的・言語学的に編纂されたもの』、 クラレンドン・プレス、オックスフォード 1898年、152頁、aṛya の項; オットー・ベトリンク:『サンスクリット語辞典(短縮版)』、サンクトペテルブルク 1879–1889年、第3巻、1115–1/2頁、項目「अर्य」; リュディガー・シュミット:『アーリア人』。『エンサイクロペディア・イラニカ』第2巻、1987年、684頁。 参照:リュディガー・シュミット:「『アーリア的なアフラ・マズダ』について」。『スタディア・イラニカ』第20巻、1991年、189–192頁。 H. W. ベイリー:「Arya」。『Encyclopaedia Iranica』第2巻、1987年、681頁以下。語源に関する試論は、ポール・ティーメ:「『リグ・ヴェーダ』における異邦人。ari、arya、 aryaman、arya 各語の意味に関する研究」(『Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes』第23巻第2号)に収録されている。ライプツィヒ 1938年;オズワルド・ゼメレニ:『インド・ヨーロッパ諸語の親族用語に関する研究』(『アクタ・イラニカ』第III巻/16号)。ブリル、ライデン 1977年、103–147頁。 参照:リュディガー・シュミット:「序論」。リュディガー・シュミット(編): 『Compendium Linguarum Iranicarum』。ライヒェルト、ヴィースバーデン 1989年、p. 1 以降、ここでは p. 2 以降。 ジェラール・フスマン:『幻想、科学、そして政治の間。アーリア人のインドへの侵入』。収録:ジェラール・フスマン、ジャン・ケレンス、アンリ=ポール・ フランクフルト、ザビエル・トレンブレイ編: 『中央アジアのアーリヤ人、アーリエン、イラン人』。パリ 2005年、207頁。 新たな情報の統合については、デビッド・W・アンソニー著の英語書籍を参照のこと:『The Horse, the Wheel and Language: How Bronze-Age Riders from the Eurasian Steppes Shaped the Modern World』。プリンストン大学出版局。プリンストン 2007年、ISBN 978-0-691-14818-2 (archive.org);第2版 2026年、ISBN 978-0-691-29259-5。 ジェラール・フスマン:『幻想、科学、そして政治の間。アーリア人のインド進出』。収録:ジェラール・フスマン、ジャン・ケレンス、アンリ=ポール・フラ ンクルト、ザビエル・トレンブレイ:『中央アジアのアーリヤ人、アーリア人、イラン人』。パリ 2005年、217–218頁。 ヘルマン・クルケ、ディートマール・ロタームンド:『インドの歴史。インダス文明から現代まで』。ベック、ミュンヘン 2006年、44頁。 リュディガー・シュミット:『アーリア人』。エフサン・ヤルシャター(編):『エンサイクロペディア・イラニカ』。第2巻:Anāmaka – Āṯār al-wozarāʹ。ラウトリッジ&ポール、ロンドンほか、1987年、685b頁;イランへの移住説に対する批判的見解:ジャハンシャー・デラクシャ ニ: 『イランの先史・初期史の概説。古代東イランの歴史と文化』。第1巻第1号:『ザラトゥストラの時代。古代イラン年代学の再構築』。 International Publications of Iranian Studies、テヘラン、1995年。 フリードリヒ・クルゲ、アルフレート・ゲッツェ:『ドイツ語語源辞典』。1975年、30頁。 ミヒャエル・ヴィッツェル:『土着のアリア人か? 古代インドおよびイランの文献からの証拠』。掲載:『Electronic Journal of Vedic Studies』。第7巻、第3号、2001年、ISSN 1084-7561、1–115頁(PDF、572 kB)。 ジェラール・フスマン:『幻想、科学、そして政治の間』。『アーリア人のインドへの侵入』。ジェラール・フスマン、ジャン・ケレンス、アンリ=ポール・フ ランクルト、ザビエル・トレンブレイ編『中央アジアのアーリア人、アーリア系民族、イラン人』所収。パリ、2005年、217–218頁。 ウィリアム・W・マランドラ:『古代イラン宗教入門』。ミネアポリス、1983年、7–8頁。 DNa § 2。 DB § 70 エリカ・ブライプトロイ:『アケメネス朝美術』。ウィルフリート・ザイペル(編):『7000年のペルシャ美術。テヘランのイラン国立博物館所蔵の傑作: ウィーン美術史博物館とテヘランのイラン国立博物館による共同展』所収。ウィーン美術史博物館、2001年、ISBN 3-85497-018-8、186–219頁、ここでは196–200頁(カタログ番号112:クセルクセスのダイヴァ碑文)、引用:200頁。 ゲラルド・グノーリ:『イラン:ある思想の先史と発展』。収録:ヴィルフリート・ザイペル(編):『7000年のペルシャ美術。テヘランのイラン国立博物 館所蔵の傑作:ウィーン美術史博物館とテヘランのイラン国立博物館による共同展』。ウィーン美術史博物館、2001年、16–21頁、本稿では17頁。 エミール・ベンヴェニステ:『インド・ヨーロッパ諸民族の制度用語集』。全2巻。パリ 1969年、第1巻、370頁。 ゲラルド・ニョーリ:「イラン:ある思想の先史と発展」。2001年、17頁。 ジャン・ケレンス:『アケメネス朝とアヴェスター』。ブルーノ・ジェイコブス、ロバート・ロリンガー(編):『アケメネス朝ペルシア帝国コンパニオン』。 全2巻。ワイリー・ブラックウェル、ホボーケン 2021年、ISBN 978-1-119-17428-8、1211–1212頁。 ジャン・ケレンス:「アイリヤ人はもはやアーリア人ではない。彼らはすでにイラン人である」。ジェラール・フスマン、ジャン・ケレンス(編):『中央アジアのアーヤ人、アーリア人、そしてイラン人』。パリ、2005年、242頁。 ウーター・F・M・ヘンケルマン:「ペルシアのキュロスとエラムのダレイオス:人違いの事例」。ロベルト・ロリンガー、ブリジット・トルシュネッグ、ライ ンホルト・ビヒラー(編):『ヘロドトスとペルシア世界帝国。第3回国際コロキウム「古典的伝承と古代オリエント伝承の緊張関係にある前アジア」議事 録」。 |
| https://de.wikipedia.org/wiki/Arier |
★アーリア人またはアーヤ(/ˈɛəriən/;インド・イラン語 *arya)は、もともと古代にインド・イラン人が民族文化の自 称として用いた用語で、「非アーリア」(*an-arya)と呼ばれる近隣の部外者に対比して使用されていた。 古代インドでは、ヴェーダ時代のインド・アーリア人の話者が、インド・アーリア文化が生まれたĀryāvarta(「アーリア人の住処」)と 呼ばれる地域を指して、ā́ryaという用語をエンドネーム(自称)として使用していた。 アベスタ聖典では、古代イランの人々も同様に、民族としての自分たちを示すためにエアヤという言葉を使い、彼らの神話上の故郷であるエアヤンバウムヴァエ オー(「アーリア人の広がり」または「アーリア人の伸びしろ」)に言及した。また語幹はイラン(*Aryānām)やアラニア(*Aryāna-)といっ た地名の語源を形成する、と言われる。850年代にフランスの作家アルチュール・ ド・ゴビノーによって 「アーリア人」という言葉が人種カテゴリーとして採用され、後のヒュー ストン・スチュワート・チェンバレンの著作を通じて、ナチスの人種思想に影響を与え た。ナチス支配下(1933-1945)では、ユダヤ人を除くドイツのほとんどの住人にこの言葉が当てはまる。 1935年にニュルンベルク法律が制定されてからドイツ人や血縁関係(アーリアン)者で帝国市民となるためにはアーリアン証明が第一要件であった。ス ウェーデン人やイギリス人、フランス人やチェコ人、ポーランド人やイタリア人」は血縁者、つまり「アーリア人」であるとされた。非アーリア人」に分類され た者、特にユダヤ人は、ホロコーストとして知られる組織的大量殺戮に遭う前に差別さ れた(ロマニ族の大量殺戮についてはポラジュモスを参 照のこと)。アーリア人至上主義思想の名の下に行われた残虐行為により、学者たちは一般的に「アーリア人」という言葉を避けるようになり、ほとんどの場合 「インド・イラン人」に置き換えられているが、南アジアの支部は今でも「インド・アーリア人」と呼ばれる。
| Aryan or Arya
(/ˈɛəriən/;[1] Indo-Iranian *arya) is a term originally used as an
ethnocultural self-designation by Indo-Iranians in ancient times, in
contrast to the nearby outsiders known as 'non-Aryan' (*an-arya).[2][3]
In Ancient India, the term ā́rya was used by the Indo-Aryan speakers of
the Vedic period as an endonym (self-designation) and in reference to a
region known as Āryāvarta ('abode of the Aryas'), where the Indo-Aryan
culture emerged.[4] In the Avesta scriptures, ancient Iranian peoples
similarly used the term airya to designate themselves as an ethnic
group, and in reference to their mythical homeland, Airyanǝm Vaēǰō
('expanse of the Aryas' or 'stretch of the Aryas').[5][6] The stem also
forms the etymological source of place names such as Iran (*Aryānām)
and Alania (*Aryāna-).[7] |
アーリア人またはアーヤ(/ˈɛəriən/;[1]
インド・イラン語 *arya)は、もともと古代にインド・イラン人が民族文化の自
称として用いた用語で、「非アーリア」(*an-arya)と呼ばれる近隣の部外者に対比して使用されていた。
[2][3]古代インドでは、ヴェーダ時代のインド・アーリア人の話者が、インド・アーリア文化が生まれたĀryāvarta(「アーリア人の住処」)と
呼ばれる地域を指して、ā́ryaという用語をエンドネーム(自称)として使用していた。 [4]
アベスタ聖典では、古代イランの人々も同様に、民族としての自分たちを示すためにエアヤという言葉を使い、彼らの神話上の故郷であるエアヤンバウムヴァエ
オー(「アーリア人の広がり」または「アーリア人の伸びしろ」)に言及した。 5][6]
また語幹はイラン(*Aryānām)やアラニア(*Aryāna-)といった地名の語源を形成する[7 |
| In the 1850s the term 'Aryan'
was adopted as a racial category by French writer Arthur de Gobineau,
who, through the later works of Houston Stewart Chamberlain, influenced
the Nazi racial ideology.[12] Under Nazi rule (1933–1945), the term
applied to most inhabitants of Germany excluding Jews.[13][14] Aryan
certificate was a primary requirement to become a Reich citizen for
those who were of German or related blood (Aryan) and wanted to become
Reich citizens after the Nuremberg Laws were passed in 1935. A "Swede
or an Englishman, a Frenchman or Czech, a Pole or Italian" was
considered to be related, that is, "Aryan". Those classified as
'non-Aryans,' especially Jews,[15] were discriminated against before
suffering the systematic mass killing known as the Holocaust[13] (see
Porajmos for the genocide of the Romani people). The atrocities
committed in the name of Aryanist supremacist ideologies have led
academics to generally avoid the term 'Aryan', which has been replaced
in most cases by 'Indo-Iranian', although the South Asian branch is
still known as 'Indo-Aryan'.[16] |
1850年代にフランスの作家アルチュール・ド・ゴビノーによって
「アーリア人」という言葉が人種カテゴリーとして採用され、後のヒュー
ストン・スチュワート・チェンバレンの著作を通じて、ナチスの人種思想に影響を与え
た[12] ナチス支配下(1933-1945)では、ユダヤ人を除くドイツのほとんどの住人にこの言葉が当てはまる[13][14]
1935年にニュルンベルク法律が制定されてからドイツ人や血縁関係(アーリアン)者で帝国市民となるためにはアーリアン証明が第一要件であった。ス
ウェーデン人やイギリス人、フランス人やチェコ人、ポーランド人やイタリア人」は血縁者、つまり「アーリア人」であるとされた。非アーリア人」に分類され
た者、特にユダヤ人[15]は、ホロコースト[13]として知られる組織的大量殺戮に遭う前に差別された(ロマニ族の大量殺戮についてはポラジュモスを参
照のこと)。アーリア人至上主義思想の名の下に行われた残虐行為により、学者たちは一般的に「アーリア人」という言葉を避けるようになり、ほとんどの場合
「インド・イラン人」に置き換えられているが、南アジアの支部は今でも「インド・アーリア人」と呼ばれる[16]。 |
| Origin Drawing on racially-oriented interpretations of the Vedic Aryas as "fair-skinned foreign invaders" coming from the North, the term Aryan came to be adopted in the West as a racial category connected to a supremacist ideology known as Aryanism, which conceived the Aryan race as the 'superior race' responsible for most of the achievements of ancient civilizations.[9] Max Müller, who had himself inaugurated the racial interpretations of the Rigveda,[98] denounced in 1888 those who spoke of an "Aryan race, Aryan blood, Aryan eyes and hair" as a nonsense comparable to a linguist speaking of "a dolichocephalic dictionary or a brachycephalic grammar".[99] But for an increasing number of Western writers, especially among anthropologists and non-specialists influenced by Darwinist theories, the Aryans came to be seen as a "physical-genetic species" contrasting with the other human races rather than an ethnolinguistic category.[100][101] During the late 19th–early 20th century, a fusion of Aryanism with Nordicism promoted by writers such as Arthur de Gobineau, Theodor Poesche, Houston Chamberlain, Paul Broca, Karl Penka and Hans Günther led to the portrayal of the Proto-Indo-Europeans as blond and tall, with blue eyes and dolichocephalic skulls.[102][103] Modern scholars reject those views and remind that the idea of a Vedic opposition between ārya and dāsa underlying a racial division remains problematic, since "most of the [Vedic] passages may not refer to dark or light skinned people, but dark and light worlds."[104] |
起源 アーリア人という言葉は、ヴェーダのアーリア人を北方から来た「色白の外国人侵略者」とする人種的解釈に基づいて、アーリア人を古代文明の成果の大部分を もたらした「優れた人種」と見なすアーリア主義と呼ばれる至上主義思想と結びついた人種カテゴリーとして西洋で採用されるようになった[9]。 リグヴェーダの人種的解釈を始めたマックス・ミュラー[98]は、1888年に「アーリア人種、アーリア人の血、アーリア人の目と髪」を語る人々を、言語 学者が「ドリコム辞書やブラキ頭文法」を語るのと同様のナンセンスであると非難している[99]。 しかし、西洋の作家、特にダーウィニズム理論の影響を受けた人類学者や非専門家の間では、アーリア人は民族的言語的カテゴリーというよりも、他の人類と対 比される「身体的・遺伝的種」として見られるようになった[99][99]。 100][101] 19世紀後半から20世紀初頭にかけて、アルチュール・ド・ゴビノー、テオドール・ポエッシュ、ヒューストン・チェンバレン、ポール・ブロカ、カール・ペ ンカ、ハンス・ギュンターなどの作家が推進した北欧主義との融合により、原インド・ヨーロッパ人は金髪で長身、青い目と多頭性の頭蓋骨を持つと描写される に至った[102][103]。 [102][103] 現代の学者はこれらの見解を否定し、「(ヴェーダの)聖句のほとんどは肌の黒い人や明るい人に言及しているのではなく、暗い世界や明るい世界に言及してい るかもしれない」ため、人種的区分の根底にあるナーリヤとダーサの間のヴェーダの対立という考えには問題が残っていると想起している[104]. |
| Theories of racial supremacy Arthur de Gobineau, the author of the influential Essay on the Inequality of the Human Races (1853), viewed the white or Aryan race as the only civilized one, and conceived cultural decline and miscegenation as intimately intertwined. According to him, northern Europeans had migrated across the world and founded the major civilizations, before being diluted through racial mixing with indigenous populations described as racially inferior, leading to the progressive decay of the ancient Aryan civilizations.[105] In 1878, German American anthropologist Theodor Poesche published a survey of historical references attempting to demonstrate that the Aryans were light-skinned blue-eyed blonds.[102] The use of Arier to mean 'non-Jewish' seems to have first occurred in 1887, when a Viennese physical fitness society decided to allow as members only "Germans of Aryan descent" (Deutsche arischer Abkunft).[84] In The Foundations of the Nineteenth Century (1899), described as "one of the most important proto-Nazi texts", British-German writer Houston Chamberlain theorized an existential struggle to death between a superior German-Aryan race and a destructive Jewish-Semitic race.[106] The best-seller The Passing of the Great Race, published by American writer Madison Grant in 1916, warns of a danger of miscegenation with the immigrant "inferior races" – including speakers of Indo-European languages such as Slavs, Italians and Yiddish-speaking Jews – allegedly faced by the "racially superior" Germanic Aryans, that is Americans of English, German and Scandinavian descent.[12] Led by Guido von List (1848–1919) and Jörg Lanz von Liebenfels (1874–1954), Ariosophists founded an ideological system combining Völkisch nationalism with esoterism. Prophesying a coming era of German (Aryan) world rule, they argued that a conspiracy against Germans – said to have been instigated by the non-Aryan races, the Jews, or the early Church – had "sought to ruin this ideal Germanic world by emancipating the non-German inferiors in the name of a spurious egalitarianism."[107] |
人種至上主義の理論 アルチュール・ド・ゴビノーは、『人種間の不平等に関する論 考』 (1853年)を著し、白人またはアーリア人を唯一の文明人と見なし、文化の衰退と異種族混血を密接に関連させる考えをもっていた。彼によれば、北ヨー ロッパ人は世界中に移住して主要な文明を築いたが、その後、人種的に劣るとされる先住民との人種的混合によって希釈され、古代アーリア文明の衰退を進行さ せるに至った。 1878年、ドイツ系アメリカ人の人類学者テオドール・ポエッシュは、アーリア人が明るい肌の青い目のブロンドであったことを証明しようとする歴史的文献 の調査を発表した[102]。 非ユダヤ人」を意味するアリエの使用は、1887年にウィーンの体力学会が「アーリア系のドイツ人」(Deutsche arischer Abkunft)だけを会員として認めることになった時に始まったようである[84]。 84] 「最も重要なナチス原典の一つ」とされる『19世紀の基礎』(1899年)では、イギリス系ドイツ人の作家ヒューストン・チェンバレンが、優れたドイツ系 アーリア人と破壊的なユダヤ系ユダヤ人の間の死闘の存在を理論化している[106]。 [1916年にアメリカの作家マディソン・グラントによって出版されたベストセラー『偉大なる人種の通過』は、「人種的に優れた」ゲルマン系アーリア人、 すなわちイギリス、ドイツ、スカンジナビア系のアメリカ人が直面するとされる、スラブ人、イタリア人、イディッシュ語を話すユダヤ人といったインドヨー ロッパ言語を話す移民「劣等人種」との混血の危険性を警告している[12]。 グイド・フォン・リスト(1848-1919)とイェルク・ランツ・フォン・リーベンフェルス(1874-1954)に導かれたアリオス主義者は、ヴェル キッシュ民族主義と秘教を組み合わせた思想体系を設立した。ドイツ人(アーリア人)の世界支配の時代の到来を予言し、彼らはドイツ人に対する陰謀-非アー リア人、ユダヤ人、または初期の教会によって扇動されたと言われている-が「偽りの平等主義の名の下に非ドイツ人の劣等者を解放することによってこの理想 のゲルマン世界を台無しにしようとした」[107]と主張している。 |
| North European hypothesis In the meantime, the idea that Indo-European languages originated from South Asia gradually lost support among academics. After the end of the 1860s, alternative models of Indo-European migrations began to emerge, some of them locating their ancestral homeland in Northern Europe.[102][108] Karl Penka, credited as "a transitional figure between Aryanism and Nordicism",[109] argued in 1883 that the Aryans originated in southern Scandinavia.[102] In the early 20th century, German scholar Gustaf Kossinna, attempting to equal a prehistoric material culture with the reconstructed Proto-Indo-European language, contended on archaeological grounds that the 'Indo-Germanic' (Indogermanische) migrations originated from a homeland located in northern Europe.[12] Until the end of World War II, scholarship was broadly divided between Kossinna's followers and those, initially led by Otto Schrader, who supported a steppe homeland in Eurasia, now the most widespread hypothesis among scholars.[99] |
北欧仮説 一方、インド・ヨーロッパ語族の起源を南アジアとする考え方は、学者の間で次第に支持されなくなった。1860年代末以降、インド・ヨーロッパ人の移動に 関する代替モデルが現れ始め、その中には祖先を北ヨーロッパに置くものもあった[102][108]。 アーリア主義と北欧主義の間の過渡的人物」とされるカール・ペンカは1883年にアーリア人が南スカンジナビアに起源を持つと主張した[109]。 20世紀初頭、ドイツの学者であるグスタフ・コシンナは、先史時代の物質文化と復元されたインド・ヨーロッパ語族の言語を等しくしようとし、考古学的根拠 に基づいて「インド・ゲルマン」(インドゲルマン)の移住は北ヨーロッパに位置する故郷から始まったと主張した[102]。 [第二次世界大戦の終わりまでは、コシナの信奉者と、オットー・シュレーダーを筆頭に、現在最も広く研究者の間で支持されているユーラシア大陸のステップ 民族の仮説を支持する研究者に大きく分かれた[99]。 |
| British Raj In India, the British colonial government had followed de Gobineau's arguments along another line, and had fostered the idea of a superior "Aryan race" that co-opted the Indian caste system in favor of imperial interests.[110][111] In its fully developed form, the British-mediated interpretation foresaw a segregation of Aryan and non-Aryan along the lines of caste, with the upper castes being "Aryan" and the lower ones being "non-Aryan". The European developments not only allowed the British to identify themselves as high-caste, but also allowed the Brahmins to view themselves as on-par with the British. Further, it provoked the reinterpretation of Indian history in racialist and, in opposition, Indian Nationalist terms.[110][111] |
イギリスのラージ インドでは、イギリスの植民地政府はド・ゴビノーの議論を別の路線で踏襲し、帝国の利益を優先してインドのカースト制度を共用して優れた「アーリア人種」 の考えを育てた[110][111]。 完全に発展した形では、イギリスの媒介による解釈はカーストの線に沿ってアーリアン人と非アーリアン人を隔離し、上位カーストを「アーリア人」、下位を 「非アーリアン」と見なすことが予見された。ヨーロッパの発展は、イギリス人が自分たちをハイカーストと認識することを可能にしただけでなく、バラモンが 自分たちをイギリス人と同列にみなすことを可能にした。さらに、インドの歴史を人種主義的に、またそれに対抗してインド・ナショナリズムに再解釈すること を誘発した[110][111]。 |
| Nazism and white supremacy An intertitle from the silent film blockbuster The Birth of a Nation (1915). "Aryan birthright" is here "white birthright", the "defense" of which unites "whites" in the Northern and Southern U.S. against "coloreds". In another film of the same year, The Aryan, William S. Hart's "Aryan" identity is defined in distinction from other peoples. Through the works of Houston Stewart Chamberlain, Gobineau's ideas influenced the Nazi racial ideology, which saw the "Aryan race" as innately superior to other putative racial groups.[12] The Nazi official Alfred Rosenberg argued for a new "religion of the blood" based on the supposed innate promptings of the Nordic soul to defend its "noble" character against racial and cultural degeneration. Rosenberg believed the Nordic race to be descended from Proto-Aryans, a hypothetical prehistoric people who dwelt on the North German Plain and who had ultimately originated from the lost continent of Atlantis.[note 1] Under Rosenberg, the theories of Arthur de Gobineau, Georges Vacher de Lapouge, Blavatsky, Houston Stewart Chamberlain, Madison Grant, and those of Hitler,[112] all culminated in Nazi Germany's race policies and the "Aryanization" decrees of the 1920s, 1930s, and early 1940s. In its "appalling medical model", the annihilation of the "racially inferior" Untermenschen was sanctified as the excision of a diseased organ in an otherwise healthy body,[113] which led to the Holocaust. According to Nazi racial theorists, the term "Aryans" (Arier) described the Germanic peoples,[114] and they considered the purest Aryans to be those that belonged to a "Nordic race" physical ideal, which they referred to as the "master race".[note 2] However, a satisfactory definition of "Aryan" remained problematic during Nazi Germany.[116] Although the physical ideal of Nazi racial theorists was typically the tall, blond haired and light-eyed Nordic individual, such theorists accepted the fact that a considerable variety of hair and eye colour existed within the racial categories they recognised. For example, Adolf Hitler and many Nazi officials had dark hair and were still considered members of the Aryan race under Nazi racial doctrine, because the determination of an individual's racial type depended on a preponderance of many characteristics in an individual rather than on just one defining feature.[117] In September 1935, the Nazis passed the Nuremberg Laws. All Aryan Reich citizens were required to prove their Aryan ancestry; one way was to obtain an Ahnenpass ("ancestor pass") by providing proof through baptismal certificates that all four grandparents were of Aryan descent.[118] In December of the same year, the Nazis founded Lebensborn ("Fount of Life") to counteract the falling Aryan birth rates in Germany, and to promote Nazi eugenics.[119] Many American white supremacist neo-Nazi groups and prison gangs refer to themselves as 'Aryans', including the Aryan Brotherhood, the Aryan Nations, the Aryan Republican Army, the White Aryan Resistance, or the Aryan Circle.[120][121] Modern nationalist political groups and neo-Pagan movements in Russia claim a direct linkage between themselves as Slavs and the ancient 'Aryans',[12] and in some Indian nationalist circles, the term 'Aryan' can also be used in reference to an alleged Aryan 'race'.[21] |
ナチズムと白人至上主義 無声映画超大作『国家の誕生』(1915年)の挿入歌。"Aryan birthright" はここでは "white birthright" であり、その「防衛」がアメリカ北部と南部の「白人」を「有色人種」に対して団結させるのである。同年の別の作品『アーリア人』では、ウィリアム・S・ ハートの「アーリア人」としてのアイデンティティは、他の民族との区別のもとに定義されている。 ヒューストン・スチュワート・チェンバレンの 作品を通じて、ゴビノーの思想はナチスの人種思想に影響を与え、「アーリア人」を他の人種とされる集団よりも 生来的に優れていると考えた[12] ナチの幹部アルフレッド・ローゼンベルクは、人種や文化の退化からその「気高い」性質を守るために北欧人の魂の生来の衝動を仮定した新しい「血液の宗教」 を主張している。ローゼンベルクは、北欧の民族は、北ドイツ平原に住んでいた仮説上の先史時代の人々である原アーリア人の子孫であり、最終的には失われた 大陸であるアトランティスに起源があると信じていた。 [ローゼンベルクの下で、アルチュール・ド・ゴビノー、ジョルジュ・ヴァシェール・ド・ラプージュ、ブラヴァツキー、ヒューストン・スチュワート・チェン バレン、マディソン・グラント、そしてヒトラーの理論が、1920年代、1930年代、1940年代初頭のナチスドイツの人種政策と「アーリア化」令に集 約されることになった[112]。その「ぞっとするような医学的モデル」において、「人種的に劣った」Untermenschenの消滅は、そうでなけれ ば健康な身体における病気の器官の切除として神聖化され、ホロコーストにつながった[113]。 ナチスの人種理論家によれば、「アーリア人」(Arier)という用語はゲルマン民族を表し[114]、彼らは「北欧人種」の身体的理想に属するものを最 も純粋なアーリア人と考え、それを「主人類」と呼んだ[注 2] しかし、「アーリア人」の満足できる定義は、ナチスドイツにおいて問題を残したままであった。 [116] ナチスの人種論者の身体的理想は、典型的には背が高く、金髪で明るい目の北欧人であったが、そうした論者は、彼らが認識する人種的カテゴリーの中にかなり の多様な髪と目の色が存在するという事実を受け入れていた。例えば、アドルフ・ヒトラーや多くのナチスの高官は黒髪であったが、ナチスの人種的教義の下で はアーリア人種の一員とみなされていた。1935年9月にナチスはニュルンベルク法を可決した。同年12月、ナチスはドイツにおけるアーリア人の出生率の 低下に対抗し、ナチスの優生学を促進するためにレーベンスボルン(「生命の泉」)を設立した[119]。 アメリカの白人至上主義のネオナチグループや刑務所ギャングの多くは、アーリア人同胞団、アーリア・ネーションズ、アーリア共和国軍、ホワイト・アーリ ア・レジスタンス、アーリアン・サークルなど、自らを「アーリア人」と称している[120][121]。 [120][121]ロシアの現代ナショナリスト政治団体やネオ・ペイガン運動は、スラブ人としての自分たちと古代の「アーリア人」との直接的なつながり を主張しており[12]、またインドの一部のナショナリスト界では、「アーリア人」という言葉はアーリア人とされる「民族」に言及して使われることがある [21]。 |
| "Aryan invasion theory" Translating the sacred Indian texts of the Rig Veda in the 1840s, German linguist Friedrich Max Muller found what he believed was evidence of an ancient invasion of India by Hindu Brahmins, a group which he called "the Arya." In his later works, Muller was careful to note that he thought that Aryan was a linguistic rather than a racial category. Nevertheless, scholars used Muller's invasion theory to propose their own visions of racial conquest through South Asia and the Indian Ocean. In 1885, the New Zealand polymath Edward Tregear argued that an "Aryan tidal-wave" had washed over India and continued to push south, through the islands of the East Indian archipelago, reaching the distant shores of New Zealand. Scholars such as John Batchelor, Armand de Quatrefages, and Daniel Brinton extended this invasion theory to the Philippines, Hawaii, and Japan, identifying indigenous peoples who they believed were the descendants of early Aryan conquerors.[122] With the discovery of the Indus Valley civilisation, mid-20th century archeologist Mortimer Wheeler argued that the large urban civilisation had been destroyed by the Aryans.[123] This position was later discredited, with climate aridification becoming the likely cause of the collapse of the Indus Valley Civilisation.[124] The term "invasion", while it was once commonly used in regard to Indo-Aryan migration, is now usually used only by opponents of the Indo-Aryan migration theory.[125] The term "invasion" does not any longer reflect the scholarly understanding of the Indo-Aryan migrations,[125] and is now generally regarded as polemical, distracting and unscholarly. In recent decades, the idea of an Aryan migration into India has been disputed mainly by Indian scholars, who claim various alternate Indigenous Aryans scenarios contrary to established Kurgan model. However, these alternate scenarios are rooted in traditional and religious views on Indian history and identity and are universally rejected in mainstream scholarship.[126][note 3] According to Michael Witzel, the "indigenous Aryans" position is not scholarship in the usual sense, but an "apologetic, ultimately religious undertaking".[129] A number of other alternative theories have been proposed including Anatolian hypothesis, Armenian hypothesis, the Paleolithic Continuity Theory but these are not widely accepted and have received little or no interest in mainstream scholarship.[130][131] |
"アーリア人侵略説" 1840年代にインドの聖典リグ・ヴェーダを翻訳したドイツの言語学者フリードリヒ・マックス・ミュラーは、ヒンドゥー教のバラモンが古代からインドに侵 入した証拠と思われるものを発見し、その集団を "アーリア人 "と名付けました。ミュラーは後の著作で、アーリア人は人種ではなく言語的なカテゴリーだと考えていることを注意深く述べている。しかし、学者たちはミュ ラーの侵略理論を利用して、南アジアとインド洋を通じた人種的征服のビジョンを提案した。1885年、ニュージーランドの学者エドワード・トレギアは、 「アーリア人の潮流」がインドに押し寄せ、東インド群島の島々を経て、遠くニュージーランドの海岸まで南下し続けたと主張した。ジョン・バチェラー、アル マン・ド・カトルファージュ、ダニエル・ブリントンなどの学者はこの侵略説をフィリピン、ハワイ、日本にまで広げ、彼らが初期のアーリア人征服者の子孫で あると信じる先住民を特定した[122]。 20世紀半ばにインダス渓谷文明が発見されると、考古学者のモーティマー・ウィラーはこの巨大都市文明の破壊をアーリア人が行ったと主張した[123]。 [123] この立場は後に信用されなくなり、気候の乾燥化がインダスバレー文明の崩壊の原因として考えられるようになった[124]。 侵略」という用語は、かつてインド・アーリア人の移動に関してよく使われていたが、現在は通常インド・アーリア人移動説の反対者によってのみ使われてい る。「侵略」という用語はもはやインド・アーリア人の移動に対する学術的理解を反映しておらず[125]、現在一般に極論であるとされるとともに気を散ら す、非学問的であるともみなされている。 ここ数十年、インドへのアーリア人の移住という考えは、主にインドの学者によって論争されており、彼らは確立されたクルガンモデルに反する様々な別の先住 民アーリア人のシナリオを主張している。しかし、これらの代替シナリオはインドの歴史とアイデンティティに関する伝統的・宗教的見解に根ざしており、主流 の学問では普遍的に否定されている[126][注釈 3]。マイケル・ウィッツェルによれば、「先住民アーリア人」の立場は通常の意味での学問ではなく、「弁明的、究極的には宗教的事業」であるとのことであ る[129]。 [129] アナトリア仮説、アルメニア仮説、旧石器時代連続説など、他にも多くの代替理論が提案されているが、これらは広く受け入れられておらず、主流の学問分野で はほとんど、あるいは全く関心を持たれていない[130][131]。 |
| https://en.wikipedia.org/wiki/Aryan. |
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| ドイツ血液証明書 |
ドイツ血液証明(ド
イツけつえきしょうめいしょ、 ドイツ語: Deutschblütigkeitserklärung)[1]
は、ナチスの指導者アドルフ・ヒトラーがミシュリンゲ(ユダヤ人の血を一部引く者)に対して、ドイツ人の血液を持っていることを宣言する文書[2] 。
この慣習は1935年のニュルンベルク法以降しばらくして始まり、ドイツの人種法のほとんどを免れることができる証明書であった[2]。 |
| ミシュリング(Jüdischer Mischling) |
ミシュリング(ド イツ語: [ˈmɪʃ; 複数形:
Mischlinge)は、1935年のニュルンベルク人種法に基づき、アーリア人とユダヤ人などの非アーリア人の両方の祖先を示すためにナチスドイツで
使われた卑語的な法律用語である[1][2]。 [1] ドイツ語では、この言葉は雑種、雑種、混血という一般的な意味を持つ[a]
ナチの公式用語での使用以外では、Mischlingskinder(「混合児」)という言葉は後に第二次世界大戦後に非白人兵士とドイツ人母の間に生ま
れた戦争孤児を指すのに使用された[2][b]。 |
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