ルイ・パスツール
Louis Pasteur, 1822-1895
☆ルイ・パスツール[Louis Pasteur]
(1822年12月27日、ジュラ県ドール生まれ; †
1895年9月28日、パリ近郊のヴィルヌーヴ=レタンにて)は、フランスの化学者、物理学者、生化学者であり、医学微生物学の共同創始者である。彼は、
ロベルト・コッホの細菌学的研究を一部踏まえ、ワクチンによる感染症予防に決定的な貢献を果たした。
パスツールは、化学分野での発見からそのキャリアをスタートさせた。酒石酸の塩が持つ2つの非対称で鏡像関係にある結晶形、およびそれらを別々に溶液に溶
かした際の光学活性から、その根底にある分子の非対称性を導き出した。これにより、彼は立体化学の創始者となった。パスツールにとって、光学活性とは生物
の分子を特徴づける性質であった。発酵の過程で光学活性物質が生成されることから、彼はそれが微生物によって引き起こされているのではないかと推測した。
彼は一連の実験によってこれを立証し、ユストゥス・リービッヒらが提唱していた「生物の関与を伴わない純粋に化学的な反応である」という対立仮説を排除し
た。同時に、古代から議論されてきた「日常的な条件下で、細菌などの生命が自然発生し得るか」という問題も、これで決着がついたとみなされた。発酵に関す
る研究の中で、パスツールは酸素を必要としない微生物が存在することを発見し、酸素を遮断した条件下で酵母細胞が糖をより速く消費することを観察して、代
謝調節の最初の例を見出した。パスツールは発酵のさまざまな形態を記述し、それには多種多様な微生物が関与していることを認識した。これらの労働から生ま
れた実用的な成果の一つが、液体食品の保存法である「低温殺菌法」だ。
フランス政府の委託を受け、パスツールはカイコの様々な病気を研究し、1863年頃[1]にそれらを寄生性感染症であると特定した。1876年以降、彼は
人間および獣医学の問題に専念した。彼は家禽コレラを予防するために、弱毒化した病原体からワクチンを開発し、それによって、それまで人間医学においては
天然痘の予防接種しか例がなかった「ワクチン接種」を、初めて一般的な原理として確立した。炭疽、豚赤痢、狂犬病に対するさらなるワクチンの開発は、少な
くとも理論上は、今後あらゆる感染症を予防できることを示した。発酵とワクチンに関する研究を通じて、パスツールは実験生物学が持つ経済的・医学的な可能
性を実証した。炭疽ワクチンの生産は、ワクチン産業の幕開けとなった。1885年、少年ジョゼフ・マイスターに対する最初の劇的な狂犬病ワクチン接種の
後、寄付の波が押し寄せ、大学に属さない、州政府の直轄下にあるパスツール研究所の設立が可能となった。同研究所は、今日に至るまで、フランスにおける生
物医学研究の分野で主導的な科学機関であり続けている。
| Louis Pasteur (* 27.
Dezember 1822 in Dole, Département Jura; † 28. September 1895 in
Villeneuve-l’Étang bei Paris) war ein französischer Chemiker, Physiker,
Biochemiker und Mitbegründer der medizinischen Mikrobiologie, der zum
Teil aufbauend auf den bakteriologischen Forschungen Robert Kochs
entscheidende Beiträge zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten durch
Impfung geleistet hat. Pasteur begann seine Karriere mit einer Entdeckung auf dem Gebiet der Chemie: Aus zwei asymmetrischen, spiegelbildlichen Kristallformen eines Salzes der Traubensäure sowie ihrer optischen Aktivität, wenn sie getrennt in Lösung gebracht wurden, schloss er auf ihre zugrunde liegende molekulare Asymmetrie. Damit wurde er zum Begründer der Stereochemie. Optische Aktivität war in den Augen Pasteurs eine Eigenschaft, die die Moleküle von Lebewesen charakterisiert. Da bei der Gärung optisch aktive Substanzen entstehen, vermutete er, dass sie von Mikroorganismen verursacht wurde. Dies konnte er in einer Reihe von Experimenten belegen und damit die konkurrierende Hypothese ausschließen, die etwa von Justus Liebig vertreten worden war, es handele sich um rein chemische Reaktionen ohne Beteiligung von Lebewesen. Gleichzeitig galt damit die seit der Antike diskutierte Frage, ob unter Alltagsbedingungen Leben – etwa das von Bakterien – spontan entstehen kann, als entschieden. Im Rahmen seiner Studien zur Gärung entdeckte Pasteur, dass es Mikroorganismen gibt, die ohne Sauerstoff auskommen, und er fand das erste Beispiel für eine Stoffwechselregulation, als er beobachtete, dass Hefezellen unter Ausschluss von Sauerstoff Zucker schneller verbrauchen. Pasteur beschrieb verschiedene Formen der Gärung und erkannte, dass dies verschiedenartige Mikroorganismen voraussetzt. Eine praktische Konsequenz dieser Arbeiten war ein Verfahren zur Haltbarmachung flüssiger Lebensmittel, die Pasteurisierung. Im Auftrag der französischen Regierung erforschte Pasteur verschiedene Krankheiten der Seidenraupen und erkannte sie um 1863[1] als parasitäre Infektionskrankheiten. Ab 1876 widmete er sich vollständig human- und veterinärmedizinischen Fragen. Er entwickelte einen Impfstoff aus abgeschwächten Krankheitserregern zum Schutz vor Geflügelcholera und baute damit die Impfung – für die es in der Humanmedizin bis dahin nur das Beispiel der Pockenschutzimpfung gegeben hatte – überhaupt erst zu einem allgemeinen Prinzip aus. Weitere Impfstoffe gegen Milzbrand, Schweinerotlauf und Tollwut zeigten, dass man zumindest theoretisch fortan beliebigen Infektionskrankheiten vorbeugen konnte. Mit seinen Arbeiten zur Gärung und Impfung demonstrierte Pasteur das wirtschaftliche und medizinische Potenzial experimenteller Biologie. Die Produktion des Milzbrandimpfstoffs stand am Anfang der Impfstoff-Industrie. Eine Spendenwelle nach der ersten spektakulären Tollwut-Impfung des Jungen Joseph Meister im Jahr 1885 erlaubte die Gründung des außeruniversitären, unmittelbar der Staatsregierung unterstellten Institut Pasteur, bis heute die führende Wissenschaftsinstitution Frankreichs in der biomedizinischen Forschung. |
ルイ・パスツール[Louis Pasteur](1822年12月27日、ジュラ県ドール生まれ;
†
1895年9月28日、パリ近郊のヴィルヌーヴ=レタンにて)は、フランスの化学者、物理学者、生化学者であり、医学微生物学の共同創始者である。彼は、
ロベルト・コッホの細菌学的研究を一部踏まえ、ワクチンによる感染症予防に決定的な貢献を果たした。 パスツールは、化学分野での発見からそのキャリアをスタートさせた。酒石酸の塩が持つ2つの非対称で鏡像関係にある結晶形、およびそれらを別々に溶液に溶 かした際の光学活性から、その根底にある分子の非対称性を導き出した。これにより、彼は立体化学の創始者となった。パスツールにとって、光学活性とは生物 の分子を特徴づける性質であった。発酵の過程で光学活性物質が生成されることから、彼はそれが微生物によって引き起こされているのではないかと推測した。 彼は一連の実験によってこれを立証し、ユストゥス・リービッヒらが提唱していた「生物の関与を伴わない純粋に化学的な反応である」という対立仮説を排除し た。同時に、古代から議論されてきた「日常的な条件下で、細菌などの生命が自然発生し得るか」という問題も、これで決着がついたとみなされた。発酵に関す る研究の中で、パスツールは酸素を必要としない微生物が存在することを発見し、酸素を遮断した条件下で酵母細胞が糖をより速く消費することを観察して、代 謝調節の最初の例を見出した。パスツールは発酵のさまざまな形態を記述し、それには多種多様な微生物が関与していることを認識した。これらの労働から生ま れた実用的な成果の一つが、液体食品の保存法である「低温殺菌法」だ。 フランス政府の委託を受け、パスツールはカイコの様々な病気を研究し、1863年頃[1]にそれらを寄生性感染症であると特定した。1876年以降、彼は 人間および獣医学の問題に専念した。彼は家禽コレラを予防するために、弱毒化した病原体からワクチンを開発し、それによって、それまで人間医学においては 天然痘の予防接種しか例がなかった「ワクチン接種」を、初めて一般的な原理として確立した。炭疽、豚赤痢、狂犬病に対するさらなるワクチンの開発は、少な くとも理論上は、今後あらゆる感染症を予防できることを示した。発酵とワクチンに関する研究を通じて、パスツールは実験生物学が持つ経済的・医学的な可能 性を実証した。炭疽ワクチンの生産は、ワクチン産業の幕開けとなった。1885年、少年ジョゼフ・マイスターに対する最初の劇的な狂犬病ワクチン接種の 後、寄付の波が押し寄せ、大学に属さない、州政府の直轄下にあるパスツール研究所の設立が可能となった。同研究所は、今日に至るまで、フランスにおける生 物医学研究の分野で主導的な科学機関であり続けている。 |
| Leben Geburtshaus von Louis Pasteur in Dole Louis Pasteur kam aus einer Familie von Gerbern (sein Vater war der Gerber Jean-Joseph Pasteur) und wuchs, geboren im freigrafschaftlichen Dole, nach mehreren Umzügen in Arbois auf, wo er das Gymnasium besuchte. Das dritte von fünf Kindern fiel in der Schule, wenn überhaupt, zunächst durch sein künstlerisches Talent auf. 1837/38 errang er jedoch so viele Schulpreise, dass ihm nahegelegt wurde, sich auf die École Normale Supérieure, die höchste Pädagogische Fakultät, in Paris vorzubereiten. Der erste Versuch scheiterte an zu starkem Heimweh. 1840 bestand er das Baccalauréat mit geisteswissenschaftlichem Profil, zwei Jahre später legte er es noch einmal mit mathematischem Schwerpunkt ab[2] (Note in Chemie: „mittelmäßig“). Er wurde an der École Normale zugelassen, lehnte die Aufnahme jedoch ab, weil er mit seinem Rang (15. von 22 Kandidaten) unzufrieden war. Er absolvierte ein weiteres Vorbereitungsjahr und erreichte diesmal Rang 4. Louis Pasteur 1845 an der École Normale Supérieure (Zeichnung von Charles Lebayle nach einer Daguerreotypie) Die folgenden fünf Jahre studierte Pasteur an der École Normale Physik und Chemie, insbesondere Kristallographie. 1846 bestand er in Paris die Agrégation (Staatsprüfung für das höhere Lehramt) in physikalischen Wissenschaften.[3] Die damit einhergehende Ernennung zum Gymnasiallehrer am Lycée von Tournon lehnte er jedoch ab und blieb stattdessen zunächst als préparateur (wissenschaftlicher Mitarbeiter) von Antoine-Jérôme Balard an der ENS.[2] 1847 wurde Pasteur zum Doktor der Naturwissenschaften (docteur-ès-sciences) auf Grundlage von zwei Doktorarbeiten in Physik (Untersuchung der Erscheinungen des Drehvermögens für polarisiertes Licht von Flüssigkeiten; Anwendung des Rotationsvermögens von Flüssigkeiten zur Lösung verschiedener Probleme der Chemie) und Chemie (Untersuchungen des Sättigungsvermögens der arsenigen Säure; Untersuchung der arsenigsauren Salze von Kalium, Natrium und Ammonium) promoviert.[4] Nach einem kurzen Aufenthalt Ende 1848 als Gymnasialprofessor für Physik am Lycée von Dijon ging er im Januar 1849 als Assistenzprofessor (professeur suppléant) für Chemie an die Universität Straßburg, drei Jahre später stieg er zum Titularprofessor auf. In Straßburg verliebte er sich in Marie Laurent, die Tochter des Rektors der Académie (regionalen Bildungsbehörde) von Straßburg. Er heiratete sie bereits am 29. Mai 1849. Seine Frau brachte fünf Kinder zur Welt, von denen allerdings drei in früher Jugend starben. Bis 1853 war sein wissenschaftliches Ansehen so gewachsen, dass ihm die Pharmazeutische Gesellschaft (Société de Pharmacie) einen Preis von 1500 Francs zuerkannte und er in die Ehrenlegion aufgenommen wurde. 1854 wurde er als Professor für Chemie sowie als Dekan an die neu gegründete Naturwissenschaftliche Fakultät in Lille berufen. Pasteur vertrat hier eine stark anwendungsbezogene Forschung im Interesse der lokalen Industrie; auch setzte er sich für eine Innovation ein, die durch ein kaiserliches Dekret im selben Jahr eingeführt worden war, dass Studenten der Naturwissenschaften im Labor ausgebildet werden sollten. Louis Pasteur 1857 Im Alter von 34 Jahren wurde Pasteur 1857 zum wissenschaftlichen Direktor sowie zum Administrator (vergleichbar einem Kanzler an einer deutschen Hochschule) an der École Normale in Paris ernannt. Pasteur setzte die Zahl der agrégé-préparateurs – Laborassistenten, die die École Normale absolviert hatten – herauf, reduzierte aber andererseits ihre Vertragsdauer von sieben oder acht Jahren auf zwei. Mit dieser Maßnahme ermutigte er mehr Studenten zur Promotion. Außerdem gründete er eine neue Zeitschrift, die Annales scientifiques de l’École Normale Supérieure,[5] als Forum für die Forschungsergebnisse seines Hauses. Diese Zeitschrift redigierte er persönlich bis 1871. Unter Pasteurs Ägide verbesserte sich der Ruf der École Normale enorm. Hatten sich zuvor etwa 50 bis 70 Personen jährlich auf die 15 Studienplätze beworben, so waren es zum Schluss 200 bis 230. Viel Aufsehen erregte, dass erstmals Bewerber, die zugleich an der École polytechnique angenommen worden waren, sich für die École Normale entschieden. Obwohl mit seinen beiden Positionen an der École Normale kein Forschungsauftrag verbunden war, hatte Pasteur sich sofort zwei Dachräume als Labor eingerichtet, wo er seine in Lille begonnenen Studien zur Gärung fortsetzte. Er erlangte direkten Zugang zu Kaiser Napoleon III., was ihm erlaubte, seine Tätigkeit zunehmend auf die Forschung zu verlagern. 1862 wurde Pasteur in die Akademie der Wissenschaften gewählt. Ab 1865 nahmen ihn die Forschungsarbeiten zu den Krankheiten der Seidenraupen, um die ihn die Regierung gebeten hatte, stark in Anspruch. Bis 1870 verbrachte er deswegen jeden Sommer in einem Feldlabor in Südfrankreich. Pasteur war auch für die Disziplin unter den Studenten zuständig, was ihn überforderte. Nach 1867 ausgebrochenen Studentenunruhen war er an der École Normale nicht mehr haltbar und wechselte als Nachfolger seines akademischen Lehrers Antoine-Jérôme Balard auf den Lehrstuhl für Chemie an der Sorbonne.[2] Pasteurs Labor an der École Normale Supérieure in der Pariser rue d’Ulm Pasteur gehörte 1868 zu den Gründern der École pratique des hautes études (EPHE), einer forschungsorientierten Graduiertenhochschule, an der er die Leitung des Labors für physiologische Chemie in der II. Sektion (Physik und Chemie) übernahm.[2] Dank der Unterstützung des Kaisers wurde ihm der Neubau eines Labors genehmigt, der sich allerdings durch den Deutsch-Französischen Krieg verzögerte. Den Krieg verbrachte Pasteur im heimischen Jura, wo er das Bierbrauen studierte, ein Industriezweig, in dem er Frankreich gegenüber Deutschland als unterlegen ansah.[6] Bei seiner Rückkehr nach Paris bat er 1872 darum, von allen Lehrverpflichtungen entlastet zu werden. Er setzte eine Leibrente von 12.000 Francs, die ihm noch vom Kaiser versprochen worden war, unter den veränderten politischen Bedingungen der Dritten Republik durch. Die nächsten fünf Jahre verbrachte er damit, seine Forschungsarbeiten über Gärung, Bier, Krankheiten der Seidenraupen und die spontane Entstehung (lateinisch Generatio spontanea[7]) des Lebens abzuschließen. Büste von Louis Pasteur am Eingang zum Park von Saint-Cloud 1876, mit 54 Jahren, wechselte der Chemiker auf ein neues Forschungsgebiet: die Infektionskrankheiten von Haustieren und Menschen. Als Außenseiter auf dem Gebiet der Veterinär- und Humanmedizin begann er mit der Erforschung des Milzbrands. Nachdem ihm ein Impfstoff zum Schutz vor Milzbrand gelungen war, wurde zu dessen Produktion ein zusätzliches Labor in der rue Vauquelin gebaut – es stellt den Beginn der Impfstoff-Industrie dar. Für seine Tollwut-Forschung wurden Pasteur außerdem die alten Ställe des Schlosses Saint-Cloud im Park von Villeneuve l’Etang zur Verfügung gestellt. Die vom französischen Staat eingeworbenen Drittmittel wuchsen an, bis Pasteur zeitweise zehn Prozent der gesamten französischen Forschungsausgaben vereinnahmte.[8] Pasteurs Wohnhaus in Arbois. Hier verbrachte Pasteur in der Regel den Sommer von Mitte Juli bis Mitte September. Gegenüber seinen Schülern und Mitarbeitern verhielt sich Pasteur autoritär, und er galt als völlig humorlos.[9] Sein Labor führte er wie ein Familienvater, wobei er darauf achtete, dass seine Angestellten auch verwandtschaftlich verbunden waren. Obwohl Pasteur in seiner Jugend kurzfristig an der Februarrevolution von 1848 teilgenommen hatte, war seine spätere politische Haltung konservativ bis reaktionär.[10] Louis Napoleons Staatsstreich von 1851 begrüßte er und suchte engen Kontakt zum Kaiser. Auch nach dessen Abdankung verschwieg er nicht, wie sehr er ihm verpflichtet gewesen war. 1875 kandidierte Pasteur für die Konservativen für einen Sitz im Senat für seine Heimatstadt Arbois, scheiterte aber weit abgeschlagen, weil er als Bonapartist galt. Abgesehen von diesem Ausflug in die Politik lebte Pasteur ausschließlich für die Wissenschaft, verfolgte auch keine Hobbys; in seiner Pariser Zeit verließ er nur selten das Quartier Latin, wo die für ihn wesentlichen Wissenschaftsinstitutionen lagen. ![]() Das letzte Foto von Pasteur aus dem Jahr 1895 Pasteur war ein glühender Patriot. Einem Briefpartner schrieb er während des Deutsch-Französischen Kriegs von 1870/71, er werde künftig alle seine Werke mit „Hass auf Preußen. Rache. Rache.“ zeichnen.[11] Einen Ehrendoktor der Universität Bonn gab er aus diesem Grund 1870 zurück.[12] Seine heftigsten Kontroversen, die zumindest von der Presse auf beiden Seiten mit stark nationalistischen Untertönen begleitet wurden, focht er mit deutschen Wissenschaftlern – unter ihnen Justus Liebig und Robert Koch – aus. Noch kurz vor seinem Tod weigerte er sich, den preußischen Orden Pour le Mérite anzunehmen.[13] Seine wissenschaftliche Leistung wurde durch zahlreiche Preise aus aller Welt anerkannt, darunter das Großkreuz der Ehrenlegion.[14] 1882 erhöhte der französische Staat seine Leibrente auf 25.000 Francs (vererbbar auf seine Frau und seine Kinder), was dem Doppelten des Gehalts eines Universitätsprofessors entsprach. Im selben Jahr wurde Pasteur als „Unsterblicher“ in die Académie française gewählt. Mit dem triumphalen Erfolg der Tollwut-Impfung traf eine Vielzahl von Spenden ein. Eine Subskription zum Bau des Institut Pasteur über zwei Millionen Francs wurde sogar noch übertroffen. Es wurde im November 1888, als Pasteur 65 Jahre alt geworden war, eingeweiht. Allerdings hatte seine Gesundheit nach mehreren Schlaganfällen so stark gelitten, dass er keine wichtigen Beiträge zur Forschung mehr leisten konnte. Bei seinem Tod war Pasteur praktisch vollkommen gelähmt. Sein Körper – und später der seiner Frau – wurde in einer Krypta unter dem Institut Pasteur beigesetzt. |
生涯 ドールにあるルイ・パスツールの生家 ルイ・パスツールは皮なめし職人の家庭(父は皮なめし職人のジャン=ジョゼフ・パスツール)に生まれ、自由領ドールで生まれた後、何度か転居を経てアルボ ワで育ち、そこでギムナジウムに通った。5人兄弟の3番目である彼は、学校では、もし注目されたとしても、当初は芸術的才能で目立っていた。しかし 1837年から38年にかけて、彼は数多くの学校賞を受賞したため、パリにある最高峰の教員養成機関であるエコール・ノルマル・シュペリウールへの進学準 備を勧められた。最初の挑戦は、激しいホームシックのために失敗に終わった。1840年に人文科学コースでバカロレアに合格し、2年後には数学を重点とし たコースで再び合格した[2] (化学の成績は「平均」)。彼はエコール・ノルマルへの入学許可を得たが、順位(22人の受験者中15位)に不満があったため、入学を辞退した。さらに1 年間準備課程を履修し、今度は4位となった。 1845年、エコール・ノルマル・シュペリウールに在籍中のルイ・パスツール (ダゲレオタイプを基にシャルル・ルベイルが描いた素描) その後5年間、パスツールはエコール・ノルマルで物理学と化学、特に結晶学を学んだ。1846年、パリで物理科学の「アグレガシオン」(高等教育教員資格 試験)に合格した。[3] しかし、これに伴うトゥルノン高校の教師への任命を辞退し、代わりに当初はENSでアントワーヌ=ジェローム・バラールのプレパレーター(研究助手)とし て留まった。[2] 1847年、パスツールは物理学 (「液体による偏光の旋光現象に関する研究」および「化学上の諸問題の解決における液体の旋光作用の応用」)と化学(「ヒ素酸の飽和能に関する研究」およ び「カリウム、ナトリウム、アンモニウムのヒ素酸塩に関する研究」)の2つの博士論文に基づき、自然科学博士号(docteur-ès- sciences)を取得した。[4] 1848年末、ディジョンのリセで物理の高校教師として短期間勤務した後、1849年1月にストラスブール大学の化学助教授(professeur suppléant)に就任し、3年後に正教授に昇進した。ストラスブールで、彼はストラスブール・アカデミー(地域教育当局)の学長の娘であるマリー・ ローランと恋に落ちた。彼は1849年5月29日に彼女と結婚した。妻は5人の子供を産んだが、そのうち3人は若くして亡くなった。1853年までに、彼 の科学的評価は著しく高まり、薬学会(Société de Pharmacie)から1500フランの賞金を授与され、レジオンドヌール勲章を受章した。1854年、彼はリールに新設された理学部の化学教授兼学部 長に任命された。パスツールはここで、地元の産業に貢献する実用的な研究を推進した。また、同年、皇帝の勅令によって導入された、自然科学の学生を実験室 で教育するという革新的な取り組みにも尽力した。 ルイ・パスツール 1857年 1857年、34歳のパスツールは、パリのエコール・ノルマルの科学部長兼管理者(ドイツの大学における学長に相当)に任命された。パスツールは、エコー ル・ノルマルを卒業した実験助手である「アグレジェ・プレパラトゥール」の数を増やした一方で、その契約期間を7年または8年から2年に短縮した。この措 置により、彼はより多くの学生に博士号取得を奨励した。さらに、同校の研究成果を発表する場として、新雑誌『エコール・ノルマル・シュペリウールの科学年 報』[5]を創刊した。彼は1871年までこの雑誌の編集を自ら担当した。パスツールの指導の下、エコール・ノルマルの評判は飛躍的に向上した。以前は年 間約50人から70人が15名の入学枠を争っていたが、最終的には200人から230人となった。特に注目を集めたのは、エコール・ポリテクニークにも同 時に合格していた志願者が、エコール・ノルマルを選んだという初めての事例だった。 エコール・ノルマルでの2つの役職には研究任務は伴っていなかったが、パスツールは直ちに2つの屋根裏部屋を実験室として整備し、リールで始めた発酵に関 する研究をそこで続けた。彼はナポレオン3世皇帝に直接謁見する機会を得たため、活動をますます研究へと移行させることができた。1862年、パスツール は科学アカデミーに選出された。1865年以降、政府から依頼されたカイコの病気に関する研究に多大な時間を費やすようになった。そのため1870年ま で、彼は毎夏、南フランスの野外実験所で過ごした。パスツールは学生の規律維持も担当していたが、その負担に押しつぶされそうになっていた。1867年に 勃発した学生騒動の後、彼はエコール・ノルマルに留まることができなくなり、恩師であるアントワーヌ=ジェローム・バラールの後任として、ソルボンヌ大学 の化学教授職に転じた。[2] パリのウルム通りにあるエコール・ノルマル・シュペリウールのパスツール研究室 1868年、パスツールは研究志向の大学院であるエコール・プラティーク・デ・オート・エチュード(EPHE)の創設者の一人となり、同校の第2部門(物 理学・化学)において生理化学研究室の責任者を務めた。[2] 皇帝の支援により、新実験室の建設が承認されたが、普仏戦争によってその工事は遅れた。パスツールは戦争中、故郷のジュラ地方で過ごし、そこでビール醸造 を研究した。彼は、この産業分野においてフランスがドイツに劣っていると見ていた。[6] 1872年、パリに戻った際、彼はすべての教育業務からの免除を要請した。そして、第三共和政という変化した政治情勢の下で、皇帝から約束されていた 12,000フランの終身年金を受け取ることを実現させた。その後5年間、彼は発酵、ビール、カイコの病気、そして生命の自然発生(ラテン語で Generatio spontanea[7])に関する研究を完成させることに費やした。 サン=クルー公園の入り口にあるルイ・パスツールの胸像 1876年、54歳の時、この化学者は新たな研究分野、すなわち家畜と人間の感染症へと転向した。獣医学および人間医学の分野では異端児であった彼は、炭 疽菌の研究に着手した。炭疽菌に対するワクチンの開発に成功した後、その生産のためにヴォークラン通りに追加の実験室が建設された。これがワクチン産業の 始まりである。また、狂犬病の研究のために、ヴィルヌーヴ・レタン公園内のサン=クルー城の旧馬小屋がパスツールに提供された。フランス政府が調達した外 部資金は増え続け、一時はパスツールがフランスの研究費総額の10パーセントを占めるようになった。[8] アルボワにあるパスツールの自宅。パスツールは通常、7月中旬から9月中旬までの夏をここで過ごした。 パスツールは弟子や同僚に対して権威主義的な態度を取り、全くユーモアのセンスがないと見なされていた。[9] 彼は研究室を一家の家長のように運営し、従業員同士が親族関係にあることにも気を配っていた。パスツールは青年期に1848年の2月革命に短期間参加した ことがあったが、その後の政治的姿勢は保守的から反動的であった。[10] 彼は1851年のルイ・ナポレオンのクーデターを歓迎し、皇帝との緊密な関係を模索した。皇帝が退位した後も、自分がどれほど皇帝に恩義を感じていたかを 隠そうとはしなかった。1875年、パスツールは保守派から故郷アルボワの参議院議員選挙に立候補したが、ボナパルティストと見なされていたため、大差で 落選した。この政治への短期間の関与を除けば、パスツールはもっぱら科学に人生を捧げ、趣味も持たなかった。パリ滞在中は、彼にとって不可欠な科学機関が 立地していたカルチェ・ラタン地区を、めったに離れることはなかった。 ![]() 1895年に撮影されたパスツールの最後の写真 パスツールは熱烈な愛国者だった。1870年から71年にかけての普仏戦争中、ある文通相手に宛てた手紙の中で、今後はすべての著作に「プロイセンへの憎 悪。復讐。復讐。」と記すと書き送っている。[11] この理由から、1870年にはボン大学から授与された名誉博士号を返上した。[12] 彼が巻き込まれた最も激しい論争は、少なくとも双方の報道機関によって強い民族主義的な含みをもって報じられたが、その相手はユストゥス・リービッヒやロ ベルト・コッホらドイツの科学者たちであった。死の直前になっても、彼はプロイセンの勲章「プール・ル・メリテ」の受章を拒否した。[13] 彼の科学的功績は、レジオンドヌール勲章大十字章をはじめ、世界中から数多くの賞によって認められた。[14] 1882年、フランス政府は彼の終身年金(妻と子供たちに相続可能)を25,000フランに引き上げた。これは大学教授の給与の2倍に相当した。同年、パ スツールは「不朽の会員」としてフランス学士院に選出された。狂犬病ワクチンの大成功に伴い、多額の寄付が寄せられた。パスツール研究所の建設のための 200万フランを超える募金目標額は、実際にはそれを上回る額に達した。同研究所は、パスツールが65歳になった1888年11月に開所した。しかし、度 重なる脳卒中により彼の健康は著しく損なわれ、もはや研究に重要な貢献をすることはできなくなっていた。死の際、パスツールは事実上完全に麻痺していた。 彼の遺体――そして後に妻の遺体も――は、パスツール研究所の下にある納骨堂に埋葬された。 |
| Werk Optische Aktivität und kristalline Asymmetrie Die Isomere der Weinsäure verhalten sich in ihrer Kristallstruktur wie Bild und Spiegelbild zueinander. Was in dieser Zeichnung deutlich hervortritt, ist unter dem Mikroskop allerdings kaum erkennbar, und Pasteurs Mitarbeiter führten seinen Erfolg auch auf seine enorme Kurzsichtigkeit zurück.[15] In den Jahren von 1847 bis 1857 unternahm Pasteur eine Reihe bedeutender Experimente zum Zusammenhang zwischen optischer Aktivität, Kristallstruktur und chemischer Zusammensetzung von organischen Verbindungen insbesondere der Weinsäure und der Traubensäure. Bereits 1841 hatte Frédéric de la Provostaye die Kristallformen rechtsdrehender Weinsäuresalze (Tartrate) beschrieben.[16] Ausgangspunkt für Pasteurs Forschungsprojekt war die Entdeckung von Eilhard Mitscherlich, dass die Natrium-Ammonium-Salze der Weinsäure und der Traubensäure in allen ihren Eigenschaften identisch zu sein schienen, nur dass eine Lösung der Weinsäure die Ebene des polarisierten Lichts nach rechts drehte, während eine Traubensäure-Lösung optisch inaktiv blieb.[17] Pasteur konnte Mitscherlichs Behauptung widerlegen, dass die Natrium-Ammonium-Salze der Weinsäure und der Traubensäure in ihrer Kristallstruktur identisch wären. Es gelang ihm unter dem Mikroskop, im Falle der Traubensäure zwei verschiedene Kristallstrukturen zu identifizieren, die sich wie Bild und Spiegelbild zueinander verhielten. In mühsamer Handarbeit trennte er die beiden Kristallformen voneinander. Separat aufgelöst, drehten sie die Ebene des polarisierten Lichts um denselben Betrag in entgegengesetzte Richtungen. Die rechtsdrehende Form (L-(+)-Weinsäure) war identisch mit der bekannten Weinsäure, die linksdrehende Form (D-(−)-Weinsäure) war bis dahin unbekannt gewesen. Kombinierte er gleiche Volumina und Konzentrationen der beiden Lösungen miteinander, hoben sich die gegenläufigen optischen Aktivitäten auf, und die Lösung wirkte optisch inaktiv (Racemat). Diese Entdeckung stellte er am 22. Mai 1848 im Alter von 25 Jahren vor der Akademie der Wissenschaften vor.[18] 1860 äußerte Pasteur in einem Vortrag vor der Chemischen Gesellschaft zu Paris (Société Chimique) die Hypothese, dass die asymmetrische Kristallform optisch aktiver Verbindungen ihre Ursache in der asymmetrischen Gruppierung der Atome im Molekül haben müsse.[19] Er spekulierte bei dieser Gelegenheit, ob zum Beispiel eine rechtsdrehende Verbindung die Form einer rechtshändigen Spirale oder eines irregulären Tetraeders haben könnte.[20] Damit wurde er zum Begründer der Stereochemie, auch wenn das Konzept des tetraedrischen Kohlenstoff-Atoms Kekulé zuzuschreiben ist. Die soeben gegebene Darstellung folgt dem Vortrag von 1860. Der Wissenschaftshistoriker Gerald L. Geison hat durch das Studium von Pasteurs Labortagebüchern einen anderen Ablauf rekonstruiert.[21] Pasteur war demnach stark von seinem Kollegen Auguste Laurent an der Ecole Normale beeinflusst, der glaubte, dass die Form eines Kristalles durch die interne (Molekül-)Struktur bestimmt wird. Allerdings waren Beispiele von „Dimorphismus“ bekannt, also Substanzen mit gleicher chemischer Summenformel, aber unterschiedlichen Kristallformen, wie Calcit und Aragonit. Pasteur untersuchte insgesamt acht verschiedene Salze von Weinsäuren (Tartrate), wobei er prüfen wollte, ob sie miteinander kristallisieren könnten. Unter Laurents Einfluss achtete er besonders auf den Gehalt an Kristallwasser und minimale Änderungen der Kristallstruktur. Ihm war bereits aufgefallen, dass die Kristalle der Natrium-Ammonium-Salze der Traubensäure zwei verschiedene Formen aufweisen, und er hatte sie bereits auseinandersortiert, bevor er sich mit Mitscherlichs Arbeit zur optischen Aktivität beschäftigte.[22] Pasteurs Überzeugung, dass nur optisch aktive Substanzen eine asymmetrische Kristallstruktur zeigen, war also nicht Ausgangspunkt, sondern Ergebnis seiner Forschung; die Frage der optischen Aktivität war nicht erkenntnisleitend.[23] Geison wertet dies als ein Beispiel dafür, wie Erinnerung trügen kann und auch die Selbstauskünfte von Wissenschaftlern nicht unbedingt zuverlässig sind.[24] Den Einfluss von Auguste Laurent hat Pasteur später heruntergespielt, möglicherweise, weil Laurents Sympathie für die Radikalen bald nicht mehr politisch opportun war.[25] Pasteur fand noch zwei weitere Methoden zur Racemat-Trennung: Eine optisch aktive Base bildet mit dem Racemat einer optisch aktiven Säure ein diastereomeres Salzpaar, das durch Kristallisation getrennt werden kann.[26] Und Mikroorganismen verstoffwechseln unter Umständen bevorzugt eine der beiden optisch aktiven Formen eines Racemats.[27] Ein schönes Beispiel fand Pasteur 1860 in dem Pinselschimmel Penicillium glaucum, der selektiv die rechtshändige Form einer Lösung des Ammonium-Salzes der Traubensäure, welcher etwas Phosphat hinzugefügt wurde, verstoffwechselt.[28] Beide Methoden ließen sich in zahlreichen Fällen anwenden. Allerdings musste Pasteur seine Überzeugung revidieren, dass optisch aktive Verbindungen notwendigerweise eine asymmetrische Kristallstruktur haben, nachdem er sie bei einem optisch aktiven Isomer des Amylalkohols nicht nachweisen konnte.[29] |
著作 光学活性と結晶の非対称性 酒石酸の異性体は、結晶構造において互いに像と鏡像のような関係にある。この図でははっきりと示されているが、顕微鏡下ではほとんど識別できず、パスツールの同僚たちは、彼の成功をその極めて強い近視のせいにもしていた。[15] 1847年から1857年にかけて、パスツールは有機化合物、とりわけ酒石酸とブドウ酸の光学活性、結晶構造、および化学組成の関連性について、一連の重要な実験を行った。 すでに1841年には、フレデリック・ド・ラ・プロヴォスタエが、右旋性の酒石酸塩(タルトレート)の結晶形について記述していた。[16] パスツールの研究プロジェクトの出発点は、アイルハルト・ミッチャーリヒによる発見であった。それによれば、酒石酸およびブドウ酸のナトリウム・アンモニ ウム塩は、すべての性質において同一であるように見えたが、酒石酸の溶液は偏光の平面を右回りに回転させるのに対し、ブドウ酸の溶液は光学的に不活性のま まであった。[17] パスツールは、酒石酸とブドウ酸のナトリウム・アンモニウム塩の結晶構造が同一であるというミッチャーリヒの主張を反証することに成功した。彼は顕微鏡下 で、グルコン酸の場合、互いに像と鏡像の関係にある2つの異なる結晶構造を特定することに成功した。骨の折れる手作業を経て、彼はこれら2つの結晶形態を 互いに分離した。それぞれを別々に溶解したところ、それらは偏光の平面を同じ量だけ、反対方向に回転させた。右旋型(L-(+)-酒石酸)は既知の酒石酸 と同一であったが、左旋型(D-(−)-酒石酸)はそれまで未知のものであった。両方の溶液を同体積・同濃度で混合すると、互いに逆向きの光学活性が止揚 され、その溶液は光学的に不活性(ラセミ体)となった。彼は1848年5月22日、25歳の時にこの発見を科学アカデミーで発表した。[18] 1860年、パスツールはパリ化学協会(Société Chimique)での講演において、光学活性化合物の非対称な結晶形は、分子内の原子の非対称な配列に起因するに違いないという仮説を提示した。 [19] 彼はこの際、例えば右旋性化合物が右巻きらせんや不規則四面体の形をしている可能性はないかと推測した。[20] これにより、彼は立体化学の創始者となったが、四面体構造の炭素原子の概念自体はケクーレによるものである。 前述の説明は、1860年の講演に基づいている。科学史家のジェラルド・L・ガイソンは、パスツールの実験日誌を研究することで、別の経緯を再構築した。 [21] それによると、パスツールはエコール・ノルマルの同僚であるオーギュスト・ローランの影響を強く受けており、ローランは結晶の形状が内部(分子)構造に よって決定されると考えていた。しかし、「二形性」、すなわち化学式は同じだが結晶形が異なる物質(例えば方解石とアラゴナイト)の例は知られていた。パ スツールは、ワイン酸の8種類の塩(酒石酸塩)を調査し、それらが互いに結晶化するかどうかを検証しようとした。ローランの影響を受け、彼は特に結晶水の 含有量や結晶構造の微細な変化に注目した。彼はすでに、酒石酸のナトリウム・アンモニウム塩の結晶が2つの異なる形をとっていることに気づいており、ミッ チャーリヒの光学活性に関する研究に取り組む前に、それらを分別していた。[22] したがって、光学活性物質のみが非対称な結晶構造を示すというパスツールの確信は、研究の出発点ではなく、その成果であった。光学活性の問題は、研究の方 向性を決定づけるものではなかった。[23] ガイソンは、これを記憶がいかに欺く可能性があるか、また科学者自身の証言でさえ必ずしも信頼できるものではないという一例として評価している。[24] パスツールは後にオーギュスト・ローランの影響を軽視したが、おそらくそれは、ローランの急進派への共感が、まもなく政治的に好ましくなくなったためであ る。[25] パスツールは、ラセミ体の分離法としてさらに2つの方法を見出した。光学活性な塩基は、光学活性な酸のラセミ体とジアステレオマー塩の対を形成し、これを 結晶化によって分離することができる。[26] また、微生物は状況によっては、ラセミ体の2つの光学活性型のうち一方を優先的に代謝することがある。[27] パスツールは1860年、ペニシリウム・グラウカム(Penicillium glaucum)というカビにおいて、その好例を見出した。このカビは、少量のリン酸が添加された酒石酸アンモニウム塩の溶液から、右旋型を選択的に代謝 する。[28] これらの方法は数多くの事例に適用できた。しかし、パスツールは、アミルアルコールの光学活性異性体において非対称な結晶構造を証明できなかったため、光 学活性化合物は必然的に非対称な結晶構造を持つという自身の確信を改めざるを得なかった。[29] |
| Gärung, Fäulnis und die spontane Entstehung von Leben Nachdem Pasteur 1854 nach Lille gewechselt war, wurde von ihm erwartet, eine stark anwendungsbezogene Forschung zu leisten. Speziell die Alkoholproduktion aus Rübenzucker spielte für die lokale Industrie eine große Rolle, wodurch der Chemiker erstmals mit Fragen der Gärung konfrontiert wurde. Theoretischer Hintergrund Weintrauben gären während der Weinherstellung. Pasteur war überzeugt davon, dass optische Aktivität und molekulare Asymmetrie organischer Verbindungen in irgendeiner Weise mit dem Leben zusammenhängt,[30] eine Intuition, die sich seitdem im Wesentlichen als richtig erwiesen hat (Chiralität). In der Natur grenzte er einen lebendigen Bereich chemischer Verbindungen (optisch aktiv mit asymmetrischen Kristallformen) gegen einen toten Bereich (optisch inaktiv mit symmetrischen Kristallen) ab. Philosophisch gesehen war Pasteur also Vitalist.[31] Er glaubte an eine „kosmische asymmetrische Kraft“, die er zeit seines Lebens experimentell nachzuweisen hoffte.[32] Da die Produkte der Gärung häufig optisch aktiv waren, vermutete er, dass die Gärung selbst von Mikroorganismen verursacht wurde. Für die Gegenposition einer rein abiotisch verursachten Gärung standen Chemiker wie Jöns Jakob Berzelius oder Justus Liebig. Vor allem Liebig war für Pasteur ein ständiges Ärgernis. „Alle Experimente, die ich seit 23 Jahren dieser Akademie mitgeteilt habe, dienten direkt oder indirekt dazu, die Ungenauigkeit der Ansichten Liebigs aufzuzeigen“,[33] sagte er bei einem der wichtigsten Vorträge seines Lebens am 10. Februar 1880 vor der Akademie der Wissenschaften anlässlich der Vorstellung seines ersten Impfstoffs und hielt sich lange bei der in seinen Augen fatalen Rolle Liebigs auf. Dessen Theorie zur Gärung besitze nicht die geringste Grundlage. Milchsäuregärung Pasteur glaubte, als Verursacher der Milchsäuregärung eine „Hefe“ gefunden zu haben, auch wenn er klar beschrieb, dass diese „Hefe“ kleiner als bei der alkoholischen Gärung und häufig von stäbchenförmiger Gestalt war.[34] Tatsächlich handelt es sich bei den Mikroorganismen um Milchsäurebakterien, hier im Bild aus der Gattung Lactobacillus. Pasteur begann seine Studien zur Gärung mit der Milchsäuregärung (der Prozess, in dem mikrobiell Zucker zu Milchsäure abgebaut wird, wobei Sauerbier oder Sauermilch entsteht). Möglicherweise war er auf diese spezielle Form der Gärung durch sein Interesse an Amylalkohol gestoßen, weil dieser hierbei in großen Mengen entsteht. 1857 hielt er einen inzwischen berühmt gewordenen Vortrag zur Milchsäuregärung vor der Gesellschaft für Wissenschaften, Landwirtschaft und Künste zu Lille.[35] In diesem Vortrag fasste er die Überzeugungen zusammen, die seine Forschungsarbeiten zur Gärung leiteten:[36] Gärung ist das Resultat der Aktivität lebender Mikroorganismen. Jede Form der Gärung kann auf einen spezifischen Mikroorganismus zurückgeführt werden. Das gärende Medium liefert dem Mikroorganismus Nährstoffe. Das gärende Medium kann die Entwicklung eines Mikroorganismus fördern oder behindern. Verschiedene Mikroorganismen konkurrieren um die Nährstoffe in einem Medium. Normale Luft ist die Quelle der Mikroorganismen, die eine Gärung auslösen. Durch „Aussäen“ können Mikroorganismen isoliert und gereinigt werden. Alkoholische Gärung und Pasteur-Effekt Pasteurs Studien zu Bier, Wein und Essig fallen in zwei verschiedene Zeiträume von 1857 bis 1865 und von 1871 bis 1876. Dass die alkoholische Gärung von Hefen verursacht werde, ist nicht von Pasteur entdeckt worden, wie manchmal falsch zu lesen ist.[37] Diese Idee war bereits 1837 unabhängig voneinander von Charles Cagniard-Latour,[38] Theodor Schwann[39] und Friedrich Kützing[40] publiziert worden. Pasteur konnte zeigen, dass bei der alkoholischen Gärung nicht nur Ethanol und Kohlendioxid, sondern zahlreiche Nebenprodukte wie Glycerin, Bernsteinsäure, Zellulose und Fette entstehen. Der Prozess ließ sich in seiner vollen Komplexität nicht in Form einer einfachen Reaktionsgleichung aufschreiben, was es in seinen Augen unwahrscheinlich machte, dass er ohne Beteiligung von Lebewesen ablaufen sollte.[41] Trotzdem ging die Mehrheit der Wissenschaftler noch von einer abiotischen Theorie der Gärung aus. Liebig hatte dafür eine „instabile organische Substanz“ zur notwendigen Voraussetzung erklärt. Pasteur widerlegte diese Theorie, indem er eine alkoholische Gärung in einem künstlichen Medium, das frei von organischem Stickstoff war, in Gang brachte. Zu einer Lösung von Rohrzucker gab er Ammoniumtartrat sowie die Mineralien aus veraschter Hefe und startete die Gärung mit etwas Bierhefe. Wenn er eine der Zutaten wegließ, blieb die Gärung aus.[42] 1858 schlugen Moritz Traube[43] und 1860 Marcelin Berthelot[44] eine Theorie vor, die zwischen den Extrempositionen Pasteurs und Liebigs vermittelte: Die Gärung war demnach nicht unmittelbar das Produkt von Lebewesen, sondern von „Fermenten“ (Enzyme), die von Lebewesen ausgeschieden werden, selbst aber nicht leben. Liebig reagierte lange Zeit nicht, bis er 1868 und 1869 zwei Vorlesungen zu dem Thema hielt, die überdies wegen des Deutsch-Französischen Kriegs erst 1871 ins Französische übersetzt wurden. In seiner letzten Vorlesung gab Liebig zu, dass die alkoholische Gärung im eben skizzierten Sinne auf die Aktivität der Hefe zurückging. Pasteur wollte die Existenz „löslicher Fermente“ nicht vollkommen ausschließen, aber auch noch nicht akzeptieren, als die Frage durch eine Publikation Berthelots aus dem Nachlass von Claude Bernard noch einmal aufkam. Trotzdem beschuldigte er französische Anhänger von Liebig, wie Edmond Frémy, des mangelnden Patriotismus, weil sie es gewagt hatten, „deutscher Wissenschaft“ den Vorzug zu geben.[45] Im Rahmen seiner Bierstudien entdeckte Pasteur 1861 zum ersten Mal eine Stoffwechselregulation.[46] Bei Sauerstoffmangel konsumieren Hefen mehr Zucker. In heutigen Begriffen decken sie dann ihren Energiebedarf durch den anaeroben Abbau von Kohlenhydraten (Glykolyse); bei ausreichender Versorgung mit Sauerstoff schalten sie auf den oxidativen Kohlenhydratabbau um (oxidative Phosphorylierung). Der Effekt ist inzwischen nach ihm als Pasteur-Effekt benannt.[47] Seine Erkenntnisse fasste er 1876 in dem Buch Etudes sur la bière zusammen.[48] Essig- und Buttersäuregärung Ab 1861 veröffentlichte Pasteur eine Reihe von Artikeln zur „Essigsäuregärung“ (aus heutiger Sicht handelt es sich nicht um eine Gärung), die er 1864 in einer langen Abhandlung zusammenfasste.[49] Als Pasteur anfing, wurde die Essigsäuregärung von der Mehrheit der Wissenschaftler als abiotischer Prozess betrachtet, analog zur katalytischen Oxidation von Alkohol zu Acetaldehyd und Essigsäure durch fein verteiltes Platin. Pasteur war sich dagegen sicher, dass auch die Essigsäuregärung auf einen biologischen Prozess zurückzuführen sein musste, und untersuchte mit diesem Ziel die feine Haut auf der Oberfläche von Essig, die Essigmutter. Friedrich Kützing hatte bereits 1837 einen Zusammenhang zwischen der Aktivität von Mikroorganismen in der Essigmutter und der Entstehung von Essig hergestellt.[40] Pasteur gelang es, wie schon in seinem Experiment zur alkoholischen Gärung, Essig aus einem Medium aus verdünntem Alkohol, Ammonium, mineralischen Salzen und dem Organismus aus der Essigmutter (in damaliger Nomenklatur Mycoderma aceti) zu gewinnen. Nur an einer Oberfläche in Gegenwart von reichlich Sauerstoff produzierte dieser Organismus Essig. Pasteurs Studien hatten für Essighersteller die praktische Folge, dass sie die Produktion steuern konnten. Bis dahin hatten sie manchmal wochenlang warten müssen, bevor die Essigmutter spontan auftauchte. Pasteur beschrieb 1861 auch eine neuartige Form der Gärung, die Buttersäuregärung. Die Mikroorganismen, die er hier als Verursacher ausmachte, waren beweglich, weshalb er sie dem Tierreich zuordnete. Ihm fiel auf, dass diese „Infusorien“ unter dem Mikroskop am Rande des Deckglases ihre Beweglichkeit verloren, was er auf hier eindringende atmosphärische Luft zurückführte. Wenn Pasteur Luft durch einen Behälter leitete, in dem Buttersäuregärung ablief, konnte er die Gärung sofort stoppen. Die Mikroorganismen waren danach abgestorben. Kohlensäure behinderte dagegen die Buttersäuregärung nicht.[50] Pasteur hatte damit ein Beispiel für einen anaeroben Organismus gefunden.[51] Später verallgemeinerte er diese Beobachtung, indem er Gärung generell als „Leben ohne Luft“ definierte. Über den Widerspruch, dass die „Essigsäuregärung“ seiner Ansicht nach die Anwesenheit von Sauerstoff voraussetzte, sah er lange Zeit hinweg. Außerdem musste er 1872 zugeben, dass auch die alkoholische Gärung nicht ganz ohne Sauerstoff ablaufen kann, weil sonst Hefe nicht keimen kann.[52] |
発酵、腐敗、そして生命の自発的発生 1854年にパスツールがリールに移った後、彼には実用性の高い研究を行うことが期待されていた。特にビート糖からのアルコール生産は地元の産業にとって大きな役割を果たしており、それによってこの化学者は初めて発酵の問題に直面することとなった。 理論的背景 ワイン醸造の過程で、ブドウは発酵する。 パスツールは、有機化合物の光学活性と分子の非対称性が何らかの形で生命と関連していると確信していた[30]。この直感は、その後、本質的に正しいこと が証明されている(キラル性)。自然界において、彼は化学化合物の「生きた領域」(光学活性で非対称な結晶形を持つもの)と「死んだ領域」(光学不活性で 対称な結晶形を持つもの)を区別した。哲学的に見れば、パスツールはバイタリズムの支持者であった[31]。彼は「宇宙的な非対称の力」の存在を信じてお り、生涯をかけてその実験的証明を試みようとしていた。[32] 発酵生成物はしばしば光学活性であったため、彼は発酵そのものが微生物によって引き起こされていると推測した。 一方、発酵が純粋に非生物的な要因によって引き起こされるという対立する立場には、ヨンス・ヤコブ・ベルツェリウスやユストゥス・リービッヒといった化学 者がいた。とりわけリービッヒは、パスツールにとって絶え間ない悩みの種であった。「私がこのアカデミーに23年間にわたり報告してきたすべての実験は、 直接的あるいは間接的に、リービッヒの見解の不正確さを指摘するためのものであった」 [33]と、彼は1880年2月10日、自身初のワクチンの発表に際して科学アカデミーで行った、生涯で最も重要な講演の一つで述べ、自身の目には致命的 と映るリービッヒの役割について長く言及した。リービッヒの発酵に関する理論には、ほんのわずかな根拠もない。 乳酸発酵 パスツールは、乳酸発酵の原因となる「酵母」を発見したと信じていたが、その「酵母」はアルコール発酵のそれよりも小さく、しばしば棒状の形状をしている ことを明確に記述していた。[34] 実際、これらの微生物は乳酸菌であり、この写真ではラクトバチルス属のものが見られる。 パスツールは、乳酸発酵(微生物が糖を乳酸に分解し、酸味のあるビールや酸乳が生成される過程)から発酵の研究を始めた。おそらく、この特殊な発酵形態に たどり着いたのは、アミルアルコールへの関心からだったのだろう。なぜなら、この過程でアミルアルコールが大量に生成されるからである。1857年、彼は リールの科学・農業・芸術協会で、現在では有名となった乳酸発酵に関する講演を行った。[35] この講演の中で、彼は発酵に関する自身の研究を導いた信念を次のようにまとめた。[36] 発酵とは、生きた微生物の活動の結果である。 あらゆる形態の発酵は、特定の微生物に起因する。 発酵媒体は微生物に栄養分を提供する。 発酵媒体は、微生物の発育を促進することもあれば、阻害することもある。 さまざまな微生物が、媒体中の栄養分を奪い合う。 通常の空気は、発酵を引き起こす微生物の源である。 「接種」によって、微生物を分離・精製することができる。 アルコール発酵とパスツール効果 パスツールによるビール、ワイン、酢に関する研究は、1857年から1865年、および1871年から1876年という2つの異なる期間に分かれる。アル コール発酵が酵母によって引き起こされるという事実は、時折誤って解釈されることがあるが、パスツールによって発見されたものではない。[37] この考えは、1837年にすでにシャルル・カニャール=ラトゥール[38]、テオドール・シュワン[39]、フリードリヒ・キュッツィング[40]によっ て、互いに独立して発表されていた。パスツールは、アルコール発酵においてエタノールや二酸化炭素だけでなく、グリセリン、コハク酸、セルロース、脂肪な どの数多くの副産物が生成されることを示すことができた。この過程は、その完全な複雑さゆえに単純な反応式で表すことができなかったため、パスツールは、 生物の関与なしにこの過程が進行する可能性は低いと考えた。[41] それにもかかわらず、科学者の大多数は依然として、発酵に関する非生物説を前提としていた。リービッヒは、その必要条件として「不安定な有機物質」を挙げ ていた。パスツールは、有機窒素を含まない人工培地でアルコール発酵を起こすことで、この説を反証した。サトウキビ糖の溶液に酒石酸アンモニウムと、灰化 した酵母由来のミネラルを加え、少量のビール酵母を用いて発酵を開始させた。いずれかの成分を省くと、発酵は起こらなかった。[42] 1858年にモーリッツ・トラウベ[43]、1860年にマルセラン・ベルテロ[44]は、パスツールとリービッヒの極端な立場の間を仲介する理論を提唱 した。それによれば、発酵は生物そのものの直接的な産物ではなく、生物から分泌されるものの、それ自体は生きていない「発酵物質」(酵素)によるものであ る。リービッヒは長い間反応を示さなかったが、1868年と1869年にこのテーマに関する2回の講義を行い、それらはさらに普仏戦争のため、1871年 になってようやくフランス語に翻訳された。最後の講義で、リービッヒは、前述の意味においてアルコール発酵が酵母の活動に起因することを認めた。パスツー ルは、「可溶性酵素」の存在を完全に否定するつもりはなかったが、クロード・ベルナールの遺稿から発表されたベルテロの論文によってこの問題が再び浮上し た際、まだそれを受け入れるには至っていなかった。それにもかかわらず、彼はエドモン・フレミーのようなリービッヒのフランス人支持者たちに対し、「ドイ ツの科学」を優先させるという大胆な行為をしたとして、愛国心の欠如を非難した。[45] ビールに関する研究の一環として、パスツールは1861年に初めて代謝の調節メカニズムを発見した。[46] 酸素が不足すると、酵母はより多くの糖を消費する。現代の用語で言えば、その際は炭水化物の嫌気性分解(解糖)によってエネルギー需要を賄う。酸素が十分 に供給されている場合は、炭水化物の酸化分解(酸化的リン酸化)に切り替わる。この現象は現在、彼にちなんで「パスツール効果」と呼ばれている。[47] 彼は1876年、著書『Etudes sur la bière』でこれらの知見をまとめた。[48] 酢酸発酵と酪酸発酵 1861年以降、パスツールは「酢酸発酵」(現代の観点からは発酵ではない)に関する一連の論文を発表し、1864年にそれらを長編の論文にまとめた。 [49] パスツールが研究を始めた当時、酢酸発酵は、微細な白金によるアルコールからアセトアルデヒドおよび酢酸への触媒的酸化と同様に、大多数の科学者によって 非生物学的プロセスと見なされていた。一方、パスツールは、酢酸発酵もまた生物学的プロセスに起因するに違いないと確信しており、その目的で、酢の表面に 浮かぶ薄い膜、いわゆる「酢母」を調査した。フリードリヒ・キュッツィングは、すでに1837年に、酢母中の微生物の活動と酢の生成との関連性を明らかに していた。[40] パスツールは、アルコール発酵に関する実験と同様に、希釈アルコール、アンモニウム、無機塩、および酢母由来の微生物(当時の命名法では Mycoderma aceti)からなる培地から酢を生成することに成功した。この微生物は、酸素が十分に存在する表面上でのみ酢を生成した。パスツールの研究は、酢製造業 者にとって生産を制御できるようになったという実用的な成果をもたらした。それまでは、酢母が自発的に現れるまで、時には数週間も待たなければならなかっ た。 パスツールは1861年、酪酸発酵という新しい形態の発酵についても記述した。彼がその原因として特定した微生物は運動性を持っていたため、彼はそれらを 動物界に分類した。彼は、顕微鏡下でこれらの「インフゾリア」がカバーガラスの縁付近で運動性を失うことに気づき、これを大気中の空気が侵入したためだと 結論づけた。パスツールが酪酸発酵が進んでいる容器に空気を送り込むと、発酵を即座に停止させることができた。その後、微生物は死滅していた。一方、炭酸 ガスは酪酸発酵を阻害しなかった。[50] こうしてパスツールは、嫌気性生物の一例を見出したのである。[51] その後、彼は発酵を一般的に「空気のない状態での生命活動」と定義することで、この観察結果を一般化した。彼の見解によれば、「酢酸発酵」には酸素の存在 が不可欠であるという矛盾については、彼は長い時代に見過ごしていた。さらに1872年には、アルコール発酵も完全に酸素なしで進行することはできないこ とを認めざるを得なかった。そうでなければ、酵母が発芽できないからである。[52] |
| Fäulnis ist Gärung Fäulnis war zu dieser Zeit als Zersetzung von Substanzen pflanzlicher oder tierischer Herkunft mit Entwicklung von übelriechenden Gasen definiert. 1863 dehnte Pasteur seine Erkenntnisse zur Gärung auf die Fäulnis aus. Obwohl er nur unzureichende Belege lieferte, behauptete er, dass auch die Fäulnis auf die Aktivität lebender Organismen zurückgehe. Fäulnis sei nichts anderes als die Gärung von Substanzen mit einem relativ hohen Schwefelanteil, und die Freisetzung dieses Schwefels in gasförmigen Verbindungen erzeuge den üblen Geruch.[53] Die spontane Entstehung von Leben Pasteurs Studien über die Gärung waren von entscheidender Bedeutung für eine Frage, die seit der Antike diskutiert worden war: Kann Leben unter Alltagsbedingungen spontan entstehen? Zu Pasteurs Zeit war die Debatte bereits auf die Fragestellung reduziert worden, ob mikroskopisch kleine Lebewesen aus toter organischer Materie entstehen können. Ab 1860 veröffentlichte Pasteur dazu in kurzer Folge fünf Arbeiten, die er 1861 in einem Vortrag vor der Chemischen Gesellschaft zu Paris zusammenfasste.[54] In einem Experiment verwendete Pasteur Flaschen mit einem schwanenhalsartig ausgezogenen Hals. Der Inhalt der Flasche hatte weiterhin Kontakt zur Luft, blieb aber steril, nachdem er aufgekocht worden war. Brach Pasteur den Schwanenhals ab, so fing der Inhalt bald an zu gären. Diese von Pasteur in den 1860er Jahren verwendete Flasche wurde versiegelt und ist seitdem steril. Zu den Experimenten, die hier nicht vollständig beschrieben werden, gehören: Pasteur kochte hefehaltiges Zuckerwasser auf und platzierte es in einem luftdichten Behälter. Der Inhalt blieb wochenlang steril. Brachte er Watte, durch die normale Luft gesaugt worden war, in den Behälter, fing der Inhalt innerhalb von 24 bis 36 Stunden an zu gären. Pasteur schloss daraus, dass der Staub der Luft Mikroorganismen enthielt. Nach dem Vorbild von Eugène Chevreul[55] ließ er Flaschen mit einem schwanenhalsartigen Hals anfertigen, füllte sie mit Zuckerwasser, Urin oder Milch und kochte den Inhalt auf. (Unabhängig von Pasteur hatte Hermann Hoffmann ebenfalls 1860 dieses Verfahren beschrieben.[56]) Obwohl die Flaschen eine offene Verbindung zur Luft hatten, blieb der Inhalt steril. In Kontrollflaschen, deren Inhalt nicht aufgekocht worden war, bildete sich in kurzer Zeit ein Schimmelrasen. Brach Pasteur die Schwanenhälse ab, so bildete sich auch in den steril gebliebenen Flaschen Schimmel oder der Inhalt fing an zu gären. Anscheinend waren Mikroorganismen von oben in die Flaschen hineingeschwebt, was der lang ausgezogene Schwanenhals zuvor verhindert hatte. Pasteur kochte hefehaltiges Zuckerwasser auf, setzte es für kurze Zeit der Luft aus und verschloss die Behälter dann luftdicht. Am Fuß des Jura-Gebirges bildeten sich daraufhin in acht von 20 Fällen Lebensformen, auf 850 Meter Höhe in fünf von 20 Fällen, und auf dem Gletscher Mer de Glace in 2000 Meter Höhe veränderte sich nur in einem von 20 Fällen der Inhalt. Pasteur hatte eine Methode zur Messung der Konzentration von Keimen in der Luft erfunden. Für den Vortrag von 1861 verlieh die Akademie der Wissenschaften Pasteur ein Preisgeld von 2500 Francs, das für denjenigen ausgelobt worden war, der wichtige Beiträge zur Frage der spontanen Entstehung von Leben leisten würde.[57] Félix Archimède Pouchet (1800–1872) hatte 1845 nachgewiesen, dass weibliche Tiere Eizellen unabhängig vom Kontakt mit Männchen produzieren. Er vertrat eine gemäßigte Variante der Spontanzeugung (zwar entstehen erwachsene Organismen nicht spontan, wohl aber ihre Eier). Pouchet wiederholte Pasteurs Experiment in den französischen Alpen mit dem Unterschied, dass er statt hefehaltigem Zuckerwasser einen Heuaufguss verwendete. In allen acht Fällen veränderte sich der Flascheninhalt, was so wirkte, als ob nur Sauerstoff nötig wäre, um Leben entstehen zu lassen.[58] Als Pasteur verächtlich reagierte, verlangten Pouchet und seine Mitarbeiter eine Untersuchungskommission der Akademie, die 1864 zusammentrat, allerdings mit so vielen Pasteur-Sympathisanten besetzt war, dass ein faires Verfahren nicht gesichert war.[59] Die Kommissionssitzungen zogen sich ergebnislos hin, während sich unter französischen Wissenschaftlern der Eindruck festsetzte, dass die Frage in Pasteurs Sinne entschieden sei. 1876 entdeckten jedoch Ferdinand Cohn und John Tyndall[60] die Tatsache, dass bestimmte Mikroorganismen eine Phase mit Endosporen – die sogar kochendes Wasser überstehen – durchlaufen, was Pouchets Ergebnisse zum Teil erklären würde. Allerdings hatten Pouchet und seine Kollegen auch Mikroorganismen beschrieben, die definitiv nicht so entstanden sein können, wie Myzelien, verschiedene Bakterien und Amöben.[61] Das spricht dafür, dass ihre Versuche auch auf eine andere Weise kontaminiert gewesen sein müssen. Anhänger der Spontanzeugung konnten immer noch einwenden, dass durch die Erhitzung eine „Lebenskraft“ oder eine andere wesentliche Voraussetzung für die spontane Entstehung von Leben zerstört werde. 1863 gelang es Pasteur, zwei Körperflüssigkeiten zu konservieren, ohne sie zu erhitzen: Urin und Blut. Er gewann sie direkt aus den Venen beziehungsweise der Harnblase von Tieren. Solange er sie nur keimfrei gemachter Luft aussetzte, veränderten sie sich nicht.[62] Pasteur leistete damit einen wesentlich Beitrag zur Technik des aseptischen Arbeitens. 1877 wurde Pasteur erneut herausgefordert, diesmal von dem britischen Wissenschaftler Henry Charlton Bastian, der die spontane Entstehung von Leben in sterilem Urin beobachtet haben wollte.[63] Diesmal war es Pasteur, der eine Untersuchungskommission der Akademie der Wissenschaften anregte. Obwohl Bastian sogar nach Paris reiste, trat die Kommission nie wie geplant zusammen und Bastian fuhr mit leeren Händen nach Hause zurück.[64] Sein Protest führte allerdings dazu, dass Pasteurs Mitarbeiter Jules Joubert und Charles Chamberland sich die Frage noch einmal vornahmen und auf die erstaunliche Hitzeresistenz mancher Mikroorganismen stießen.[65] Ein praktisches Ergebnis dieser Forschungen war der Autoklav. In einer unveröffentlichten Notiz von 1878 spekulierte Pasteur darüber, dass die spontane Entstehung von Leben doch möglich sein müsse, weil sie am Anfang des Lebens gestanden haben müsse.[66] Pasteurisierung In den Études sur le vin veröffentlichte Louis Pasteur 1866 eine Methode, flüssige Lebensmittel zu konservieren, die heute als Pasteurisierung bekannt ist. Nicolas Appert hatte bereits 1831 in seinem Buch Le livre de tous les ménages (deutsch: Das Buch aller Haushalte)[67] eine Methode zur Haltbarmachung von Wein durch Erhitzen veröffentlicht, von der Pasteur später erklärte, dass sie ihm unbekannt gewesen sei.[68] Diese Erklärung ist glaubhaft, weil Appert den Abschnitt erst in einer späteren Auflage hinzugefügt hatte. Das Konservierungsverfahren für flüssige Lebensmittel, das heute als Pasteurisierung bekannt ist, ergab sich aus Pasteurs Forschungsarbeiten zur Gärung.[69] Dabei werden Lebensmittel auf eine Temperatur unterhalb von 100 °C erhitzt. Es handelt sich nicht um eine Sterilisation, da nur die meisten vegetativen Formen von Mikroorganismen, nicht aber ihre Sporen abgetötet werden. Allerdings erfasst die Pasteurisierung nahezu alle pathogenen Keime. 1867 wurde Pasteur für seine Methode, Wein durch Erhitzen zu konservieren, auf der Weltausstellung zu Paris mit dem Großen Preis ausgezeichnet. 1868 prüfte die Französische Marine den Prozess und übernahm ihn für die Flotte und zur Weinversorgung der Kolonien. Auch Essig ließ sich durch Erhitzen auf 55 °C konservieren, wie Pasteur zeigte. In Österreich und Deutschland wurde die Pasteurisierung von Flaschenbier bei 55 °C populär. Dagegen geht die Pasteurisierung von Milch und Milchprodukten nicht auf Pasteur zurück. Dieser hatte 1861 festgestellt, dass selbst Kochen bei 100 °C Milch nicht zuverlässig sterilisiert, was er auf ihre basische Natur zurückführte.[54] Erst Franz von Soxhlet verwirklichte dann auch die Pasteurisierung von Milch. |
腐敗とは発酵のことである 時代、腐敗とは、植物性または動物性の物質が分解され、悪臭を放つガスが発生する現象と定義されていた。1863年、パスツールは発酵に関する自身の知見 を腐敗にも拡大した。十分な証拠を提示できなかったにもかかわらず、彼は腐敗もまた、生きた生物の活動に起因すると主張した。腐敗とは、硫黄含有量が比較 的高い物質の発酵に他ならず、この硫黄が気体状の化合物として放出されることで悪臭が生じるのだという。[53] 生命の自然発生 パスツールの発酵に関する研究は、古代から議論されてきたある問題にとって決定的な意義を持っていた。それは、「日常的な条件下で生命は自然発生し得るの か」という問いである。パスツールの時代には、この議論はすでに、「死んだ有機物から微小な生物が生まれるか」という問題に絞り込まれていた。1860年 以降、パスツールはこの問題について短期間のうちに5編の論文を発表し、1861年にはパリ化学協会での講演でそれらをまとめた。[54] ある実験で、パスツールは首が白鳥の首のように長く伸びた瓶を使用した。瓶の中身は依然として空気と接触していたが、煮沸された後は無菌状態を保っていた。パスツールが白鳥の首部分を折ると、中身はすぐに発酵し始めた。 1860年代にパスツールが使用したこの瓶は密封されており、それ以来無菌状態を保っている。 ここでは完全に説明されていない実験には、次のようなものがある: パスツールは酵母を含む砂糖水を煮沸し、それを気密容器に入れた。中身は数週間にわたり無菌状態を保った。通常の空気を吸い込んだ綿を容器に入れると、 24~36時間以内に内容物が発酵し始めた。パスツールは、このことから空気中の微粒子に微生物が含まれていると結論付けた。 ウジェーヌ・シュヴルール[55]の手法を参考に、彼は白鳥の首のような形状の口を持つ瓶を作らせ、そこに砂糖水、尿、あるいは牛乳を注ぎ、中身を煮沸し た。(パスツールとは独立して、ヘルマン・ホフマンも1860年にこの手法を記述していた。[56])瓶は外気と開放的につながっていたにもかかわらず、 中身は無菌状態を保った。内容物を煮沸しなかった対照用の瓶では、短時間でカビの群生が見られた。パスツールが白鳥の首状の首部を切り落とすと、無菌状態 を保っていた瓶の中にもカビが生えたり、内容物が発酵し始めたりした。どうやら、微生物が上空から瓶の中に舞い込んでいたようであり、それまで長い白鳥の 首状の首部がそれを防いでいたのだ。 パスツールは、酵母を含む砂糖水を煮沸し、短時間空気にさらした後、容器を気密に密封した。その結果、ジュラ山脈の麓では20例中8例で生命体が形成さ れ、標高850メートルでは20例中5例で形成され、標高2000メートルのメル・ド・グラス氷河では20例中1例のみ内容に変化が見られた。パスツール は、空気中の細菌濃度を測定する方法を考案したのだ。 1861年の講演に対し、科学アカデミーはパスツールに2500フランの賞金を授与した。これは、生命の自然発生の問題に重要な貢献をした者に贈られるも のとして懸けられていたものである。[57] フェリックス・アルキメデ・プシェ(1800–1872)は1845年、雌の動物が雄との接触とは無関係に卵子を生成することを実証した。彼は自然発生説 の穏健な変種を提唱していた(成体の生物は自然発生しないが、その卵は自然発生するという立場である)。プシェはフランスアルプスでパスツールの実験を再 現したが、酵母を含む砂糖水ではなく、干し草の浸出液を用いた点が異なっていた。8例すべてにおいて瓶の中身が変化し、生命を生み出すには酸素さえあれば よいかのように見えた。[58] パスツールが軽蔑的な反応を示したため、プーシェとその共同研究者たちはアカデミーに調査委員会の設置を要求した。委員会は1864年に招集されたが、パ スツールの支持者が多数を占めていたため、公正な審理は保証されなかった。[59] 委員会の審議は結論を出せずに長引いた一方で、フランスの科学者の間では、この問題はパスツールの主張通りに決着がついたという印象が定着していった。し かし1876年、フェルディナンド・コーンとジョン・ティンダル[60]は、特定の微生物が、沸騰したお湯さえも耐え抜く内胞子(エンドスポア)の状態を 経るという事実を発見した。これはプーシェの結果を部分的に説明しうるものであった。とはいえ、プーシェとその同僚たちは、菌糸体や様々な細菌、アメーバ など、明らかにそのような過程を経ては生まれ得ない微生物についても記述していた。[61] これは、彼らの実験が別の方法で汚染されていたに違いないことを示唆している。 自然発生説の支持者たちは、加熱によって「生命力」や、生命の自然発生に不可欠な他の条件が破壊されてしまう、と依然として反論することができた。 1863年、パスツールは加熱することなく、尿と血液という2つの体液を保存することに成功した。彼はこれらを、動物の静脈および膀胱から直接採取した。 無菌処理された空気にさらしている限り、それらは変化しなかった。[62] これにより、パスツールは無菌操作の技術に多大な貢献を果たした。 1877年、パスツールは再び挑戦を受けた。今回は、無菌の尿中で生命の自然発生を観察したと主張する英国の科学者ヘンリー・チャールトン・バスティアン によるものだった。[63] 今回はパスツールが、科学アカデミーの調査委員会の設置を提案した。バスティアンはわざわざパリまで赴いたものの、委員会は予定通り開催されることはな く、バスティアンは手ぶらで帰国することになった。[64] しかし、彼の抗議をきっかけに、パスツールの同僚であるジュール・ジュベールとシャルル・シャンベランがこの問題を再検討し、一部の微生物が驚くべき耐熱 性を持つことを発見した。[65] この研究から生まれた実用的な成果がオートクレーブである。 1878年の未発表のメモの中で、パスツールは、生命の自然発生は、生命の始まりに存在していたはずであるため、やはり可能であるに違いないと推測していた。[66] 低温殺菌 1866年、ルイ・パスツールは『ワインに関する研究(Études sur le vin)』の中で、今日「低温殺菌」として知られる液体食品の保存法を発表した。 ニコラ・アペールは、1831年に著書『Le livre de tous les ménages』(ドイツ語:『すべての家庭のための書』)[67]の中で、加熱によるワインの保存法をすでに公表していたが、パスツールは後に、その方 法については知らなかったと説明している。[68] アペールがその章を後の版で初めて追加したことから、この説明は信憑性がある。 今日「低温殺菌」として知られる液体食品の保存法は、パスツールによる発酵に関する研究から生まれた[69]。この方法では、食品を100 °C未満の温度まで加熱する。これは滅菌ではない。なぜなら、微生物の栄養体(生殖細胞)の大部分は死滅するが、その胞子は死滅しないからである。しか し、低温殺菌は病原菌のほぼすべてを不活化できる。1867年、パストゥールは加熱によってワインを保存するこの手法により、パリ万国博覧会でグランプリ を受賞した。1868年、フランス海軍はこのプロセスを検証し、艦隊および植民地へのワイン供給に採用した。また、パスツールが示したように、酢も55 °Cまで加熱することで保存が可能となった。オーストリアやドイツでは、瓶入りビールの55 °Cでの低温殺菌が普及した。一方、牛乳や乳製品の低温殺菌はパスツールによるものではない。パスツールは1861年、100℃で煮沸しても牛乳は確実に 殺菌されないことを発見しており、その原因を牛乳のアルカリ性にあると結論づけていた[54]。牛乳の低温殺菌を実現したのは、その後フランツ・フォン・ ソックスレットであった。 |
| Krankheiten der Seidenraupen: pébrine und flacherie Denkmal zur Erinnerung an Pasteurs Arbeiten über die Krankheiten der Seidenraupen in Alès 21 Tage alte Seidenspinnerraupen auf Maulbeerblättern In einer Zeit ohne künstliche Textilfasern war die Seidenindustrie für Spanien, Frankreich und Italien von großer Bedeutung, sodass die Krankheiten der Seidenraupen schon früh von Forschern untersucht wurden. Agostino Bassi hatte für die muscardine bereits 1835 festgestellt, dass der Erreger ein Pilz war,[70] und damit das erste Beispiel überhaupt für eine Infektionskrankheit geliefert. 1865 befand sich die französische Seidenindustrie in einer schwierigen Lage, weil in den vorangegangenen zwei Jahrzehnten die Produktion wegen einer Krankheit namens pébrine auf ein Sechstel geschrumpft war. In diesem Jahr beauftragte die französische Regierung Pasteur, diese Fleckenkrankheit zu untersuchen. Nach seiner eigenen Aussage hatte er zuvor noch nie mit Seidenraupen zu tun gehabt.[71] Die Forschungsarbeiten zogen sich wegen einer Reihe von persönlichen Unglücken hin (Ende 1865 starb Pasteurs Vater; 1866 starb seine zweijährige Tochter; 1867 brachen Studentenunruhen an der Ecole Normale aus, die dort zu seiner Entlassung führten; 1868 erlitt er einen schweren Schlaganfall). Bei der von Microsporidien (in heutiger Nomenklatur: Nosema bombycis) verursachten Krankheit sind die Körper der Raupen von braunen, pfefferartigen Punkten – wovon sich der französische Name pébrine ableitet – übersät. Ihnen entsprechen winzige Kügelchen, die unter dem Mikroskop im Inneren der Raupen sichtbar werden. Nach langen vergeblichen Versuchen kam Pasteur auf die Idee, gesunde Seidenraupen mit Maulbeerblättern zu füttern, die mit den Ausscheidungen von kranken Raupen bestrichen waren. Tatsächlich starben die gefütterten Raupen, allerdings ohne die gefürchteten Punkte zu zeigen, sodass Pasteur den Versuch zunächst für gescheitert hielt. Erst als er ihn von seinem Assistenten Désiré Gernez an einem anderen Ort wiederholen ließ, war Pasteur überzeugt, dass die Punkte nicht nur ein Symptom, sondern Ursache der Krankheit waren. Sie enthielten lebende Krankheitserreger, die nicht aus dem Inneren der Raupen stammten – wie Pasteur ursprünglich angenommen hatte –, sondern von außen die Raupen infizierten. Antoine Béchamp beschuldigte Pasteur des Plagiats. Der italienische Wissenschaftshistoriker Antonio Cadeddu hat darauf hingewiesen, dass praktisch alle Erkenntnisse Pasteurs schon von Antoine Béchamp – einem Kollegen Pasteurs aus Straßburger Tagen – vorweggenommen worden sind.[72] Anders als man aufgrund von Pasteurs Vorgeschichte mit seinen Untersuchungen zur Gärung und Fäulnis annehmen sollte, hatte Pasteur anfangs nicht an eine Infektionskrankheit geglaubt. Dagegen hatte Antoine Béchamp bereits 1866 in einer Notiz an die Akademie der Wissenschaften die pébrine als Infektionskrankheit bezeichnet.[73] Zu diesem Zeitpunkt verglich Pasteur die Punkte noch mit Krebszellen oder Lungen-Tuberkeln[74] (der Charakter der Tuberkulose als Infektionskrankheit war damals noch unbekannt). Selbst 1867 hatte Pasteur die Hypothese einer Infektionskrankheit für die pébrine abgelehnt.[75] In diesem Jahr reklamierte Béchamp seine Priorität in einem Brief an die Akademie der Wissenschaften.[76] Pasteur erwähnte Béchamp in seiner großen Monografie „Studien zu den Krankheiten der Seidenraupen“ von 1870 mit keinem Wort, obwohl er sonst die Arbeiten seiner Vorgänger referierte.[77] Béchamp hat später Pasteur des Plagiats beschuldigt: „Ich bin der Vorläufer von Pasteur, genau so wie der Bestohlene der Vorläufer eines neureichen, glücklichen und dreisten Diebes ist, der ihn verhöhnt und beleidigt.“[78] Nachdem der Charakter der pébrine als Infektionskrankheit erkannt war, fand Pasteur heraus, dass sich ein Teil seiner widersprüchlichen Versuchsergebnisse dadurch erklären ließ, dass viele Raupen an einer zweiten Krankheit – der Schlaffsucht (französisch: flacherie oder morts-flats) – gelitten hatten.[79] Die meisten Spezialisten hatten flacherie bis dahin für ein Stadium der pébrine gehalten. Pasteur fand einen vibrio, der sich in Fütterungsversuchen übertragen ließ und den er für den Erreger der Krankheit hielt.[80] Auch im Falle der flacherie war Béchamp jedoch Pasteur zuvorgekommen und hatte als Krankheitserreger eine Mikrobe identifiziert, die er seinerseits Microzymas aglaiae nannte.[81] Heute ist bekannt, dass es sich bei bestimmten Formen der flacherie um eine Viruskrankheit handelt, andere Formen durch starke Hitze hervorgerufen werden. Wahrscheinlich haben Pasteur (und Béchamp) damals Bacillus bombycis gesehen, eine bakterielle Sekundärinfektion infolge der Viruserkrankung.[82] Die Vorbeugungsmaßnahmen, die Pasteur empfahl, waren unabhängig vom angenommenen Krankheitsmechanismus: Zu der Zeit, als Pasteur noch von einer konstitutionellen, vererbbaren Krankheit ausging, empfahl er ebenso wie später, als er an eine Infektionskrankheit glaubte, für die Brut nur Elterntiere zu verwenden, die nachweislich frei von dem Krankheitserreger waren. Folgt man den Angaben von Pasteur, so gelang es, die pébrine auszurotten, während ähnliche Versuche bei der flacherie scheiterten.[83] Aber auch in Bezug auf die pébrine erfüllten sich Pasteurs Hoffnungen nicht, weil die Krankheitserreger noch andere Wirte als die Seidenraupen haben. Unabhängig von seinen Forschungsarbeiten ließ sich der Niedergang der französischen Seidenindustrie auch deswegen nicht aufhalten, weil die französische Seide Konkurrenz durch billigere orientalische Seide bekam. |
カイコの病気:ペブリンとフラレリー アレスにある、カイコの病気に関するパスツールの研究を記念する記念碑 桑の葉の上にいる生後21日のカイコの幼虫 人工繊維が存在しなかった時代、絹産業はスペイン、フランス、イタリアにとって極めて重要であったため、カイコの病気は早い段階から研究者によって調査さ れていた。アゴスティーノ・バッシは、1835年にすでにムスカルディン病について、その病原体が真菌であることを突き止めており[70]、これにより感 染症の最初の事例を提示した。1865年、フランスの養蚕業は困難な状況に陥っていた。過去20年間にわたり、「ペブリン」と呼ばれる病気により生産量が 6分の1にまで縮小していたからである。 この年、フランス政府はパスツールに、この斑点病の調査を委託した。彼自身の証言によれば、それまで蚕を扱った経験は全くなかったという。[71] 一連の個人的な不幸により、研究は長期化した(1865年末にパスツールの父が死去、1866年に2歳の娘が死去、1867年にエコール・ノルマルで学生 騒動が発生し、それが原因で同校を解雇され、1868年には重度の脳卒中を患った)。マイクロスポリディウム(現在の学名:Nosema bombycis)によって引き起こされるこの病気では、蚕の体には茶色の胡椒のような斑点――フランス語の名称「ペブリン(pébrine)」はこの斑 点に由来する――がびっしりと現れる。これに対応する微小な球体が、顕微鏡下で蚕の体内に確認される。長い間、試行錯誤を重ねた末、パスツールは、病気の 蚕の排泄物を塗った桑の葉を健康な蚕に与えるというアイデアを思いついた。実際、餌を与えられた蚕は死んだが、恐れていた斑点は現れなかったため、パス ツールは当初、この実験は失敗だったと考えた。その後、助手のデジレ・ジェルネーズに別の場所で実験を繰り返させたことで、パスツールは、その斑点が単な る症状ではなく、病気の原因そのものであると確信した。そこには生きた病原体が含まれており、パスツールが当初想定していたように蚕の体内から由来するも のではなく、外部から蚕に感染していたのである。 アントワーヌ・ベシャンは、パスツールが盗作を行ったと非難した。 イタリアの科学史家アントニオ・カデドゥは、パスツールの知見の事実上すべてが、ストラスブール時代の同僚であるアントワーヌ・ベシャンによってすでに先 取りされていたことを指摘している。[72] 発酵や腐敗に関するパスツールのこれまでの研究歴から予想されるのとは異なり、パスツールは当初、感染症の存在を信じていなかった。それに対し、アント ワーヌ・ベシャンはすでに1866年、科学アカデミーへの覚書の中で、ペブリンを感染症であると指摘していた。[73] この時点では、パスツールはこれらの点をまだがん細胞や肺結核の結節と比較していた[74](当時、結核が感染症であるという性質はまだ知られていなかっ た)。1867年になっても、パスツールはペブリンが感染症であるという仮説を否定していた。[75] この年、ベシャンは科学アカデミー宛ての手紙の中で、自身の優先権を主張した。[76] パスツールは、1870年の大著『カイコの病気に関する研究』の中で、普段は先人の研究を引用していたにもかかわらず、ベシャンについて一言も触れていな い。[77] ベシャンは後にパスツールに対し、盗作の罪を問うた。「私はパスツールの先駆者である。それは、まさに、盗まれた者が、自分を嘲笑し侮辱する、新富を得 て、幸運で、厚かましい泥棒の先駆者であるのと同じだ。」[78] ペブリンが感染症であることが判明した後、パスツールは、自身の矛盾した実験結果の一部は、多くの蚕が第二の病気――「フラシェリー(フランス語: flacherie または morts-flats)」――に罹患していたことによって説明できることを突き止めた。[79] それまで、専門家の大半はフラシェリーをペブリンの一段階であると考えていた。パスツールは、給餌実験で伝播可能なビブリオ菌を発見し、これを病気の病原 体だと考えた。[80] しかし、フラシェリーの場合も、ベシャンがパスツールに先んじて、病原体として「マイクロジーマ・アグライエ(Microzymas aglaiae)」と名付けた微生物を特定していた。[81] 今日では、フラシェリーの特定の形態はウイルス性疾患であり、他の形態は強い熱によって引き起こされることが知られている。おそらく当時、パスツール(お よびベシャン)が見ていたのは、ウイルス性疾患に続く細菌性の二次感染であるバシラス・ボンビシス(Bacillus bombycis)だったのだろう。[82] パスツールが推奨した予防措置は、想定された疾患のメカニズムとは無関係であった: パスツールがまだ体質的かつ遺伝性の病気であると想定していた時代も、後に感染症であると信じるようになった後も、彼は育種には病原体が存在しないことが 確認された親個体のみを使用するよう推奨していた。パスツールの指示に従えば、ペブリンの根絶には成功したが、フラシェリーに対する同様の試みは失敗に終 わった。[83] しかし、ペブリンに関しても、病原体がカイコ以外の宿主を持つため、パスツールの期待は裏切られた。彼の研究とは別に、フランスの絹産業の衰退は、安価な 東洋産絹との競争にさらされたことも一因として、食い止めることはできなかった。 |
| Die Keimtheorie der Krankheit In der älteren Literatur über Pasteur wird fast durchweg behauptet, dass die Fleckenkrankheit der Seidenraupen das erste Beispiel für eine Krankheit gewesen sei, bei der Mikroorganismen als Ursache entdeckt werden konnten.[37] Dies ist falsch. Das erste Beispiel für eine Infektionskrankheit hatte Agostino Bassi bereits 1835 mit der muscardine der Seidenraupen geliefert.[70] Sie wird von dem Pilz Beauveria bassiana – einem mehrzelligen Organismus – verursacht. Pasteur selbst erwähnte lobend Casimir Davaine,[84] der 1863 nach künstlichen Übertragungen von Milzbrand mit dem Blut milzbrandkranker Tiere[85] gezeigt hatte, dass der Milzbrand-Erreger die Krankheit Milzbrand verursacht,[86] und damit zum ersten Mal eine Bakterie für eine Krankheit verantwortlich gemacht hatte. (Davaine war seinerseits durch die Lektüre von Pasteurs Arbeiten zur Buttersäuregärung angeregt worden.[87]) Die von Pasteur untersuchten Krankheiten der Seidenraupen waren nur weitere Beispiele für ein Konzept, das sich zwar noch nicht durchgesetzt hatte, aber zunehmend glaubwürdiger wurde. Bodenbildende Ausscheidungen von französischen Regenwürmern aus Darwins Die Bildung der Ackererde durch die Tätigkeit der Würmer. Nach Ansicht von Pasteur holen Regenwürmer auf diese Weise auch die Sporen von Milzbrand-Bakterien aus vergrabenen Tierkadavern wieder an die Oberfläche. Allerdings glaubte Pasteur, dass noch Zweifel geblieben waren,[88] und untersuchte deswegen ebenfalls den Milzbrand-Erreger, dessen Entwicklungszyklus zu diesem Zeitpunkt jedoch schon weitgehend von Robert Koch aufgeklärt worden war. Pasteurs wichtigster Beitrag war hier der Hinweis auf die Rolle der Regenwürmer, die Milzbrand-Sporen aus begrabenen Tierkadavern wieder an die Erdoberfläche bringen.[89] Daraus ergab sich der Ratschlag an Bauern, an Milzbrand verstorbene Tiere niemals in Boden zu vergraben, den sie als Weide vorgesehen hatten. Dank der Arbeiten Kochs, aber auch Pasteurs wurde Milzbrand zur ersten Krankheit von großen Nutztieren, die allgemein als Infektionskrankheit anerkannt wurde. 1878 hielt Pasteur einen Vortrag über die „Keimtheorie“. Hier machte er erstmals am Beispiel des Erregers der Sepsis (vibrion septique, heute Clostridium septicum; Pasteur ging zunächst davon aus, dass es nur diesen einen Erreger einer Sepsis gebe) die Beobachtung, dass beim selben Erreger Variationen der Virulenz vorkommen.[84] Diese Erkenntnis war eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung seiner Impfstoffe.[90] 1880 fasste Pasteur das Konzept der Infektionskrankheiten in dem großen Vortrag Über die Erweiterung der Keimtheorie auf die Ätiologie bestimmter allgemein verbreiteter Krankheiten vor der Akademie der Medizin zusammen.[91] Hier führte er Furunkel, Osteomyelitis und Kindbettfieber auf die Tätigkeit von Mikroorganismen zurück, obwohl er für die ersten beiden Beispiele nur je einen einzigen Patienten untersucht hatte. Als Verursacher machte er eine Bakterie verantwortlich, die später Staphylokokkus genannt wurde. Pasteurs Terminologie schwankte zunächst zwischen Begriffen wie „Vibrionen“ oder „Infusorien“, bevor er einen Vorschlag des Chirurgen Charles Emmanuel Sédillot (1804–1883)[92] unterstützte, sämtliche Mikroorganismen „Mikroben“ zu nennen.[93] Hiervon leitete er den neuen Fachbegriff „Mikrobiologie“ ab, den er 1881 auf dem Internationalen Medizinkongress in London statt des deutschen Begriffs „Bakteriologie“ vorschlug.[94] Dieser Begriff war tatsächlich angemessener, weil Pasteur nicht nur Bakterien, sondern auch Hefen und – im Falle der Tollwut – sogar Viren untersuchte. Anregung zur Antisepsis Joseph Lister hatte seine Anregung zur Antisepsis 1865 aus der Lektüre der Schriften Pasteurs über Gärungs- und Fäulnisprozesse erhalten, wie er Pasteur in einem Dankbrief bestätigte. Pasteur war auf diese Anerkennung stolz und ließ den Brief bei verschiedenen Gelegenheiten reproduzieren.[95] Er selbst propagierte schon früh antiseptisches Arbeiten. So sagte er etwa 1874: „Hätte ich die Ehre, ein Chirurg zu sein, würde ich nie ein Instrument irgendeiner Art in den menschlichen Körper einführen, ohne es vor der Operation kochendem Wasser oder besser noch einer Flamme ausgesetzt und dann schnell abgekühlt zu haben.“[96] Persönlich entwickelte Pasteur eine derartige Angst vor Infektionen, dass er nur widerwillig Hände schüttelte[97] und vor dem Essen sein Geschirr putzte.[98] 1877 beobachteten Pasteur und Joubert, dass eine Milzbrand-Infektion nicht angeht, wenn sie gleichzeitig andere Bakterien injizierten. Sie schienen Stoffe abzugeben, die die Milzbrand-Erreger töteten.[99] Obwohl Pasteur die Hoffnung äußerte, aus dieser Entdeckung ein therapeutisches Prinzip zu entwickeln, wurde sie in ihrer Bedeutung erst 1939 verstanden, als René Dubos das erste Antibiotikum entdeckte, das von einem Bakterium produziert wird. |
病気の細菌説 パスツールに関する古い文献では、ほぼ例外なく、カイコの斑点病が、微生物が原因であると特定された最初の病気の例であったと主張されている。[37] これは誤りである。感染症の最初の事例は、アゴスティーノ・バッシがすでに1835年に、カイコのムスカルディン病として提示していた。[70] これは、多細胞生物である真菌ベウベリア・バッシアナによって引き起こされる。パスツール自身も、カシミール・ダヴァイン[84]を称賛して言及してい る。ダヴァインは1863年、炭疽に罹患した動物の血液を用いた人工感染実験[85]を通じて、炭疽菌が炭疽病を引き起こすことを実証し[86]、これに より初めてある病気を引き起こす原因として細菌を特定したのだ。(ダヴァイン自身は、パスツールの酪酸発酵に関する研究を読んだことに触発されていた [87]。)パスツールが調査したカイコの病気は、まだ広く受け入れられてはいなかったものの、ますます信憑性を増しつつあった概念の、さらなる例に過ぎ なかった。 ダーウィンの『ミミズの活動による農地の形成』に登場するフランスのミミズが排出する土壌形成物質。パスツールの見解によれば、ミミズはこの過程を通じて、地中に埋められた動物の死骸から炭疽菌の胞子を地表へと運び出すのだ。 しかし、パスツールは依然として疑念が残っていると信じていた[88]ため、炭疽菌の病原体についても調査を行った。ただし、その発生サイクルについて は、当時すでにロベルト・コッホによってほぼ解明されていた。この点におけるパスツールの最も重要な貢献は、埋められた動物の死骸から炭疽菌の胞子を地表 へと再び運び出すミミズの役割を指摘したことである。[89] これに基づき、農民たちに対しては、炭疽で死亡した動物を、牧草地として予定していた土地に決して埋めてはならないという助言がなされた。コッホだけでな くパスツールの労働のおかげで、炭疽は大型家畜の病気として初めて、一般的に感染症として認められるようになった。 1878年、パスツールは「病原体説」に関する講演を行った。そこで彼は、敗血症の病原体(vibrion septique、現在のClostridium septicum;パスツールは当初、敗血症の病原体はこれ一つだけだと考えていた)を例に挙げ、同じ病原体であっても病原性の変動が見られるという観察 結果を初めて提示した。[84] この知見は、彼のワクチン開発にとって重要な前提となった。[90] 1880年、パスツールは医学アカデミーでの大講演『特定の広範に蔓延する疾患の病因への細菌説の拡張について』において、感染症に関する概念をまとめ た。[91] ここで彼は、癤、骨髄炎、産褥熱を微生物の活動に起因するものとして挙げたが、最初の2つの例については、それぞれ1人の患者しか調査していなかった。原 因として、彼は後にブドウ球菌と呼ばれることになる細菌を特定した。 パスツールの用語法は当初、「ヴィブリオン」や「インフゾリア」といった用語の間で揺れ動いていたが、やがて外科医シャルル・エマニュエル・セディヨ (1804–1883)[92]の提案を支持し、すべての微生物を「微生物」と呼ぶことにした。[93] これに基づき、彼は新しい専門用語「微生物学」を導き出し、1881年にロンドンで開催された国際医学会議において、ドイツ語の「細菌学」に代わるものと してこれを提案した。[94] パスツールは細菌だけでなく、酵母、さらには狂犬病の場合にはウイルスまでも研究していたため、この用語は実際により適切であった。 消毒法の着想 ジョセフ・リスターは、1865年にパスツールの発酵および腐敗過程に関する論文を読んだことから消毒法の着想を得た。彼は感謝の手紙の中で、このことを パスツールに確認している。パスツールはこの称賛を誇りに思い、さまざまな機会にその手紙を複製させた。[95] 彼自身も早い段階から消毒作業を提唱していた。例えば1874年頃、彼は次のように述べている。「もし私が外科医であるという光栄に浴していたなら、手術 前に沸騰したお湯、あるいはさらに良いことに炎にさらし、その後急速に冷却しない限り、いかなる種類の器具も人体に挿入することは決してなかっただろ う。」 [96] パスツールは個人的に感染症に対する強い恐怖を抱くようになり、握手をするのを嫌がり[97]、食事の前に食器を洗うようになった。[98] 1877年、パスツールとジュベールは、炭疽菌を注射する際に他の細菌を同時に注入すると、炭疽菌の感染が起こらないことを観察した。それらは、炭疽菌を 死滅させる物質を放出しているようだった[99]。パスツールはこの発見から治療原理を確立したいとの希望を表明したが、その重要性が理解されたのは 1939年、ルネ・デュボスが細菌によって産生される最初の抗生物質を発見してからのことだった。 |
| Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten durch Impfung Der erste Impfstoff aus einem Labor: gegen Geflügelcholera Vor den Arbeiten Pasteurs zur Geflügelcholera war die einzige bekannte Impfung in der Humanmedizin Edward Jenners Pockenschutzimpfung, das heißt, unter einer „Impfung“ wurde ein besonderes Verfahren zum Schutz vor Pocken verstanden. Ihre Funktionsweise war unklar. 1880 zeigte Pasteur am Beispiel der Geflügelcholera – die nichts mit der Cholera des Menschen zu tun hat –, dass man auch anderen Krankheiten durch eine Impfung vorbeugen kann. Pasteur erweiterte damit den Impfgedanken zu einem allgemeinen Prinzip.[100] Bei Pasteurs erstem Impfstoff handelte es sich um einen Lebendimpfstoff aus abgeschwächten Erregern der Krankheit. Pasteur setzte also eine Impfung gegen eine Krankheit ein, von der bekannt war, dass sie durch einen Erreger verursacht wurde, der außerhalb eines lebenden Organismus kultiviert werden konnte. Durchfall ist ein typisches Symptom der Geflügelcholera. In fast allen Büchern über Pasteur wird der Hergang der Ereignisse in einer verklärten Form wiedergegeben, die zuerst von René Vallery-Radot geprägt worden ist.[101] Demnach habe bei der Entwicklung des Impfstoffs ein glücklicher Zufall eine Rolle gespielt, als Pasteur auf eine alte Kultur des Erregers der Geflügelcholera aufmerksam geworden sei, die nicht fortlaufend kultiviert worden, sondern unverändert liegen geblieben war. Pasteur habe diese alte Kultur einigen Hühnern spritzen lassen, die daraufhin nicht erkrankt seien. Beim Spritzen einer neuen, frischen Kultur seien die Hühner weiterhin gesund geblieben. An dieser Erzählung fallen drei Elemente auf: der Zufall, die Zuspitzung auf ein Schlüsselexperiment und die geniale Beobachtungsgabe Pasteurs.[102] Die Darstellung Vallery-Radots ist in fast alle späteren Bücher über Pasteur übernommen worden.[103] Der italienische Wissenschaftshistoriker Antonio Cadeddu konnte durch das Studium der Labortagebücher Pasteurs (insbesondere „Heft 89“) nachweisen, dass die Ereignisse weniger dramatisch abgelaufen sind. Demnach war der Impfstoff das Ergebnis eines ausgedehnten Forschungsprogramms, das von Pasteurs Mitarbeiter Emile Roux unternommen worden war. Insbesondere war es nach einer Notiz, die Pasteur am 4. März 1880 angefertigt hat, Roux, der während eines Sommerurlaubs seines Chefs die alte Kultur zwei Hühnern gespritzt hatte. Diese Hühner hatten zwar überlebt, waren aber bei der wiederholten Injektion der alten Kultur gestorben. Das von Pasteurs Biografen René Vallery-Radot behauptete Schlüsselexperiment hat es also laut Cadeddu nie gegeben, die Idee zu dieser Art von Versuchen kam von Roux, der erste Versuch war erfolglos[104] und auch weitere Versuche verliefen widersprüchlich.[105][106] Hervé Bazin, emeritierter Medizinprofessor an der Universität Löwen, hat die Labortagebücher ebenfalls genau analysiert.[107] Demnach begann Pasteur sein Forschungsprogramm mit dem festen Ziel, einen Impfstoff zu finden. Anfang 1879 unternahm er dazu zunächst Fütterungsversuche, suchte also nach einer Schluckimpfung. Auch die weiteren Experimente, die Roux vornahm, geschahen auf Anweisung von Pasteur.[108] Als „Schlüsselexperiment“ bezeichnet Bazin einen Versuch vom 5. Januar 1880. In ihm wurden 12 Hühner mit einer frischen Kultur, 12 Hühner mit einer älteren, bereits sauer gewordenen Kultur und weitere 12 Hühner mit einer alten, ebenfalls sauer gewordenen Kultur infiziert. Nach acht Tagen hatten von den mit der älteren Kultur infizierten Hühnern vier überlebt, von der mit der alten Kultur infizierten Hühnern elf. Pasteur konnte also durch die Länge der Kulturpausen die Virulenz des Erregers steuern. Dass eine Kultur mit einem abgeschwächten Erreger sich als Impfstoff eignet, wies er in einem Versuch vom 23. Januar nach, als acht geimpfte Hühner nach Konfrontation mit dem virulenten Erreger gesund blieben. Typisch für Pasteur war die Voreiligkeit, mit der er an die wissenschaftliche Fachöffentlichkeit ging. Bereits am 22. Januar 1880 machte Pasteur eine vage Ankündigung auf einem veterinärmedizinischen Fachkongress.[109] Am 9. Februar 1880 trug Pasteur über das Thema vor der Académie des sciences und am folgenden Tag vor der Académie nationale de médecine vor, konnte (laut Cadeddu[110]) oder wollte (laut Bazin[111]) aber noch nicht angeben, wie er den Impfstoff hergestellt hatte, sondern sprach nur von einer „gewissen Änderung in der Kulturweise“.[112] Pasteurs Verhalten führte in der Académie nationale de médecine zu einem Eklat, weil einige Mitglieder glaubten, Pasteur wolle absichtlich die Herstellungsmethode seines Impfstoffs verheimlichen. Der Alterspräsident der Akademie Jules Guérin protestierte scharf, worauf Pasteur in einem Briefentwurf bereits seine Mitgliedschaft in der Akademie kündigen wollte, den Brief aber nicht abschickte.[113] Im Oktober kam es vor der versammelten Akademie zwischen Pasteur und Guérin zu einem wütenden Wortwechsel, der damit endete, dass Guérin Pasteur zum Duell forderte. Pasteur nahm die Herausforderung des 80-Jährigen jedoch nicht an. Erst am 26. Oktober 1880 sprach Pasteur die Vermutung aus, dass es der Sauerstoff gewesen war, der während der langen Kulturpausen die Krankheitserreger abgeschwächt hatte.[114] („Abschwächung“ darf nicht so verstanden werden – wie es noch Pasteur tat –, dass der Erreger durch die Kulturbedingungen in seiner Virulenz abgeschwächt worden wäre, sondern durch die Kulturbedingungen wurden einzelne, von vornherein vorhandene, weniger virulente Erreger selektiert und konnten sich vermehren.) In der Praxis hatte der Impfstoff gegen Geflügelcholera starke Nebenwirkungen. Die geimpften Tiere konnten unbemerkt die Krankheit weiterverbreiten, der Impfschutz hielt nur kurz vor, und der Impfstoff war teuer.[115] Geflügelcholera wurde und wird aus diesen Gründen weiterhin durch Keulen der Bestände bekämpft. Seine Bedeutung ist wissenschaftshistorischer Art: Pasteurs Geflügelcholera-Impfstoff war das erste Beispiel für einen Impfstoff, der künstlich im Labor produziert und nicht – wie Jenners Pockenimpfstoff – der Natur entnommen worden war. |
ワクチンによる感染症の予防 実験室で初めて作られたワクチン:家禽コレラ用 パスツールが家禽コレラの研究に取り組む以前、人間医学において知られていた唯一のワクチンはエドワード・ジェンナーの天然痘予防接種であり、つまり「ワ クチン」とは天然痘から身を守るための特別な処置と理解されていた。その作用機序は不明だった。1880年、パスツールは家禽コレラ(人間のコレラとは無 関係である)を例に挙げ、ワクチン接種によって他の病気も予防できることを示した。これにより、パスツールはワクチン接種の概念を一般的な原理へと拡大さ せた。[100] パスツールが開発した最初のワクチンは、病原体を弱毒化した生ワクチンであった。つまりパスツールは、生きた生物の体外で培養可能な病原体によって引き起 こされることが知られていた病気に対して、ワクチン接種を行ったのである。 下痢は家禽コレラの典型的な症状である。 パスツールに関するほぼすべての書籍では、一連の出来事の経緯が、最初にルネ・ヴァレリー=ラドットによって確立された、美化された形で描かれている。 [101] それによると、ワクチンの開発には幸運な偶然が作用したとのことだ。パスツールが、継続的に培養されておらず、そのまま放置されていた家禽コレラ病原体の 古い培養物に目を留めたのだ。パスツールはこの古い培養物を数羽の鶏に注射させたところ、それらは発症しなかった。新しい新鮮な培養液を注射しても、鶏は 引き続き健康なままであった。この物語には、偶然、決定的な実験への焦点の絞り込み、そしてパスツールの卓越した観察力の3つの要素が際立っている。 [102] ヴァレリー=ラドットの記述は、その後のパスツールに関するほぼすべての書籍に引き継がれている。[103] イタリアの科学史家アントニオ・カデドゥは、パスツールの実験室日誌(特に「ノート89」)を研究した結果、実際の出来事はそれほど劇的なものではなかっ たことを立証した。それによると、このワクチンはパスツールの同僚エミール・ルーが実施した大規模な研究プログラムの成果であった。特に、1880年3月 4日にパスツールが記したメモによると、上司の夏休みの間に、古い培養液を2羽のニワトリに注射したのはルーであった。これらのニワトリは生き延びたもの の、古い培養液の繰り返し注射により死亡した。パスツールの伝記作家ルネ・ヴァレリー=ラドットが主張したこの「決定的な実験」は、カデドゥによれば実際 には存在しなかった。この種の実験の着想はルーによるものであり、最初の実験は失敗に終わり[104]、その後の実験も矛盾した結果に終わった[105] [106]。 ルーヴェン大学名誉医学教授のエルヴェ・バザンも、実験日誌を詳細に分析している[107]。それによると、パスツールはワクチンを発見するという確固た る目標を掲げて研究プログラムを開始した。1879年初頭、彼はまず経口投与による実験を行い、つまり経口ワクチンの開発を目指した。ルーが行ったその後 の実験も、すべてパスツールの指示に基づいて行われた[108]。バザンは、1880年1月5日の実験を「決定的な実験」と位置づけている。この実験で は、12羽のニワトリに新鮮な培養物を、12羽には古くすでに酸敗した培養物を、さらに12羽には同様に酸敗した古い培養物を接種した。8日後、古めの培 養物を接種されたニワトリのうち4羽が生存し、古い培養物を接種されたニワトリのうち11羽が生存していた。つまりパスツールは、培養の休止期間の長さに よって病原体の病原性を制御できたのである。弱毒化された病原体を含む培養物がワクチンとして適していることを、彼は1月23日の実験で実証した。この実 験では、ワクチン接種を受けた8羽の鶏が、病原性の強い病原体にさらされても健康を保った。 パスツールに典型的なのは、科学界に対して早々に発表を行った点だ。1880年1月22日には、すでに獣医学の専門会議で曖昧な発表を行っていた。 [109] 1880年2月9日、パスツールはこのテーマについてフランス科学アカデミーで講演し、翌日にはフランス国立医学アカデミーでも講演したが、(カデドゥ [110]によれば)あるいは(バザン[111]によれば)ワクチンの製造方法をまだ明かすことができなかった、あるいは明かすつもりはなかったため、 「培養方法におけるある種の変更」についてのみ言及した。[112] パスツールのこの振る舞いは、国立医学アカデミー内で騒動を引き起こした。一部の会員は、パスツールがワクチンの製造方法を意図的に隠そうとしていると信 じていたからである。同アカデミーの最年長会員であるジュール・ゲランが激しく抗議したため、パスツールは書簡の草案で既にアカデミーからの退会を表明し ようとしたが、その手紙は送らなかった。[113] 10月、アカデミー総会においてパスツールとゲランの間で激しい口論が繰り広げられ、最終的にゲランがパスツールに決闘を挑んだ。しかし、パスツールは 80歳のゲランの挑戦を受け入れなかった。1880年10月26日になって初めて、パスツールは、長い培養休止期間中に病原体を弱体化させたのは酸素で あったという仮説を提示した。[114](「弱毒化」とは――パスツールが当時そう解釈していたように――培養条件によって病原体の病原性が弱められたと いう意味ではなく、培養条件によって、もともと存在していた病原性の低い個々の病原体が選別され、増殖できるようになったということである。) 実際には、家禽コレラワクチンは強い副作用を伴っていた。接種された家禽は気づかれずに病気を拡散させることがあり、予防効果は短期間しか持続せず、ワク チンも高価だった。[115] こうした理由から、家禽コレラは過去も現在も、家畜の殺処分によって防除され続けている。その意義は科学史的なものである。パスツールの家禽コレラワクチ ンは、ジェナーの天然痘ワクチンのように自然界から採取されたものではなく、実験室で人工的に製造されたワクチンの最初の例であった。 |
| Veterinärmedizinische Impfstoffe gegen Milzbrand und Schweinerotlauf Pasteur besaß ein heute eigentümlich wirkendes Verständnis von Immunität.[116] Er betrachtete einen Körper als Kulturmedium für die Krankheitserreger, die nur so lange wachsen konnten, wie das Kulturmedium die dafür notwendigen Nährstoffe enthielt. Waren diese Nährstoffe erschöpft, konnten die Krankheitserreger nicht mehr wachsen, womit der Körper immun geworden war. Die abgeschwächten Erreger in einem Impfstoff vermittelten Immunität, indem sie die für sie notwendigen Nährstoffe aufbrauchten.[117] Impfstoffe konnten in dieser Sicht grundsätzlich nur Lebendimpfstoffe sein. Nur vor diesem Hintergrund wird die Kontroverse um Pasteurs nächstes Projekt – einen Milzbrand-Impfstoff – verständlich. Zeitgenössische Darstellung des Demonstrationsversuchs zur Milzbrandimpfung, den Pasteur in Pouilly-le-Fort unternahm Als Sohn eines Gerbers muss Pasteur den Milzbrand – eine wichtige Berufskrankheit von Menschen, die mit tierischen Häuten umgehen – gekannt haben. Milzbrand war auch veterinärmedizinisch eine bedeutende Krankheit: Die jährlichen Verluste wurden für Frankreich auf 20 bis 30 Millionen Francs geschätzt.[118] Wieder stellte Pasteur einen Impfstoff her – zumindest erweckte er diesen Anschein –, indem er Milzbrand-Bakterien längere Zeit dem Sauerstoff der Luft aussetzte. Am 28. Februar 1881 verkündete Pasteur vor der Akademie der Medizin, dass „nichts leichter“ sei, als Schafe, Kühe oder Pferde vor Milzbrand zu schützen, wie er es bereits mit großem Erfolg an Schafen bewiesen habe.[119] Trotzdem reagierte er überrascht,[120] als er – veranlasst von dem Tierarzt Hippolyte Rossignol – vom Landwirtschaftsverein von Melun (Société d’agriculture à Melun) zu einem öffentlichen Demonstrationsversuch herausgefordert wurde. Der Versuch auf Rossignols Hof in Pouilly-le-Fort (bei Melun, Département Seine-et-Marne) war weltweit der erste öffentliche Demonstrationsversuch eines im Labor entwickelten Impfstoffs.[121] Von insgesamt 50 Schafen impften seine Mitarbeiter an zwei aufeinander folgenden Terminen 25, die übrigen 25 Tiere dienten als Kontrollgruppe.[122] Zuletzt spritzten sie allen Schafen hochvirulente Milzbrand-Bakterien. Zwei Tage später, am 2. Juni 1881, traf Pasteur zum triumphalen Abschluss des Versuchs ein: Von den 25 geimpften Schafen waren 24 gesund geblieben und lediglich ein Mutterschaf – wahrscheinlich an einer anderen Ursache – erkrankt. Von den ungeimpften Tieren waren zu diesem Zeitpunkt 23 gestorben und die beiden übrigen Schafe dem Tod nahe. Zu den Zuschauern gehörte der Pariser Korrespondent der Londoner Times, der den Versuchsausgang international bekannt machte. Louis Pasteur hat die Zusammensetzung des in Pouilly-le-Fort verwendeten Impfstoffs nie veröffentlicht,[123] erweckte aber den Eindruck, dass er ihn genauso wie seinen ersten Impfstoff gegen Geflügelcholera hergestellt hätte: als einen durch Sauerstoff abgeschwächten Lebendimpfstoff.[124] Diese Darstellung ist – mit Ausnahme der zunächst wenig beachteten Erinnerungen seines Neffen Adrien Loir – von den gängigen Pasteur-Biografen übernommen worden. Loir schrieb dagegen 1937, dass Pasteur den Impfstoff für Pouilly-le-Fort mit Kaliumdichromat habe versetzen lassen. Dieser Impfstoff sei von Chamberland und Roux hergestellt worden.[125] Henry Toussaint hatte noch vor Pasteur 1880 einen Milzbrand-Impfstoff entwickelt. Der von Pasteur und seinen Mitarbeitern bei dem Experiment in Pouilly-le-Fort tatsächlich verwendete Impfstoff ähnelt in seiner Herstellungsweise verblüffend Toussaints Verfahren zur Abschwächung bzw. Abtötung der Bakterien, wie Pasteurs Labortagebücher belegen. Die Wissenschaftshistoriker Antonio Cadeddu[126] und Gerald L. Geison[127] haben unabhängig voneinander durch Auswertung von Pasteurs Labortagebüchern (in diesem Fall „Heft 91“) nachgewiesen, dass Loirs Darstellung tatsächlich zutrifft. Heikel wird dieses Ergebnis dadurch, dass Pasteur und seine Mitarbeiter damit auf ein Verfahren zurückgriffen, das von Pasteurs Konkurrenten Henry Toussaint entwickelt worden war (Toussaint hatte zuvor Pasteurs Forschungen zur Geflügelcholera ermöglicht, indem er ihm eine Kultur des erst kurz zuvor entdeckten Erregers überlassen hatte[128]). Anders als Pasteur verfolgte Toussaint das Konzept eines Totimpfstoffs, für den er die Bakterien durch Hitze oder Chemikalien abtötete. 1880 hatte er einen Milzbrand-Impfstoff aus erregerhaltigem Blut erprobt, für den er in einer Variante die Bakterien mit Phenol versetzt, in einer anderen Variante die Bakterien mit Hitze abgetötet hatte.[129] Geison konnte anhand von Pasteurs Labortagebüchern und privater Briefe zeigen, wie groß Pasteurs Irritation war, als dieser erfuhr, dass Toussaints Konzept eines Totimpfstoffes funktionierte, während sein eigener Impfstoff noch unbefriedigende Resultate lieferte.[130] „Dies stellt alle Vorstellungen, die ich über Krankheitserreger oder Impfstoffe hatte, auf den Kopf. Ich verstehe nichts mehr“,[131] schrieb er an seinen Kollegen aus der Akademie der Medizin, den Veterinärmediziner Henri Bouley. Pasteur veranlasste sofort, dass seine Mitarbeiter die Versuche Toussaints wiederholten.[132] Sie erhitzten erregerhaltiges Blut zehn Minuten lang auf 55 °C, fanden aber noch lebensfähige, wenn auch abgeschwächte Bakterien, wie es ins Impfstoff-Konzept von Pasteur passte.[133] Roux hatte aber auch das Toussaintsche Verfahren mit Phenol und in einer Abwandlung mit Kaliumdichromat erprobt.[134] Erst zwei Jahre später veröffentlichten Roux und Chamberland diese Methode ohne jeglichen Hinweis darauf, dass sie in Pouilly-le-Fort zum Einsatz gekommen war.[135] Durch die Ergebnisse von Pouilly-le-Fort galt Pasteur in der Öffentlichkeit als eindeutiger Sieger im Wettlauf um einen Milzbrand-Impfstoff. Obwohl Toussaints Lehrer Auguste Chauveau 1882 noch einmal auf die Priorität seines Schülers hinwies,[136] geriet Toussaints Name bald in Vergessenheit. Geison hat Pasteurs Verhalten in diesem Fall als Wissenschaftsbetrug gewertet.[137] Allein schon der Umstand, dass Pasteur seine Labortagebücher nicht vernichtet hat, lässt jedoch daran zweifeln, dass er Wissenschaftsbetrug beabsichtigte. Zu einer anderen Einschätzung als Geison kommt Hervé Bazin.[138] Pasteurs Irritation rührte demnach aus seiner Überraschung, dass in Person von Henry Toussaint so schnell ein Konkurrent auf dem Feld der Impfstoff-Entwicklung aufgetaucht war, obwohl er in seinem Vortrag vom 9. Februar 1880 bewusst vage geblieben war.[139] Auch Bazin gesteht die Priorität für den Milzbrand-Impfstoff Toussaint zu.[140] (Außer Toussaint kommt allerdings noch der Brite William Greenfield in Frage, der nach dem Vorbild der Pockenschutzimpfung Rinder mit Milzbrand-Erregern aus Nagetieren impfte.[141]) Pasteurs Impfstoff sei jedoch objektiv überlegen gewesen, weil Toussaint kein Kulturverfahren für Milzbrand-Bakterien besaß und deswegen als Grundlage für den Impfstoff auf das Blut infizierter Tiere zurückgreifen musste. Die Qualität von Toussaints Impfstoff wechselte aus diesem Grund stark, während Pasteur einen stabilen Impfstoff garantieren konnte. Toussaint revidierte später unter nicht ganz klaren Umständen die Interpretation seines Impfstoffs als Totimpfstoff und erklärte öffentlich, dass er die Bakterien wohl nur abgeschwächt, aber nicht abgetötet habe.[142] Pasteur sah also keine Notwendigkeit, aufgrund der Toussaintschen Versuche seine eigenen Vorstellungen von der Funktionsweise eines Impfstoffs zu revidieren. Zum Zeitpunkt des Versuchs von Pouilly-le-Fort hatte Pasteur mehrere verschiedene Impfstofftypen für die Milzbrand-Schutzimpfung in der Entwicklung (mit Hitze und Sauerstoff bzw. mit Kaliumdichromat abgeschwächt[143]), sodass es nach Ansicht von Bazin vernünftig erscheine, wenn er sich öffentlich noch nicht auf ein Verfahren festlegen wollte. Pasteur habe Toussaint nicht plagiiert.[144] Cadeddu hat noch auf ein mögliches Motiv für Chamberland und Roux hingewiesen, sich mit Kaliumdichromat zu beschäftigen.[145] Pasteur war es bis zum Versuch von Pouilly-le-Fort nicht gelungen, durch Aussetzen an Sauerstoff sporenfreie Kulturen des Milzbrand-Erregers zu erzeugen. Mit Kaliumdichromat gelang es dagegen Chamberland und Roux, sporenfreie Kulturen herzustellen, die für die Impfstoffproduktion geeignet und gleichzeitig durch die Chemikalie abgeschwächt worden waren.[146] |
炭疽および豚赤痢に対する獣医学的ワクチン パスツールは、今日では奇妙に思えるような免疫に対する理解を持っていた。[116] 彼は、体を病原体の培養基と見なし、病原体は、その培養基に必要な栄養素が含まれている間だけ増殖できると考えていた。これらの栄養素が枯渇すれば、病原 体はもはや増殖できなくなり、それによって体は免疫を獲得したことになる。ワクチンに含まれる弱毒化された病原体は、それらが生存するために必要な栄養素 を消費することで、免疫を誘導した。[117] この見方によれば、ワクチンは原則として生ワクチンでなければならなかった。この背景を知って初めて、パスツールの次のプロジェクト――炭疽菌ワクチン ――をめぐる論争が理解できる。 パスツールがプイィ=ル=フォールで行った炭疽菌ワクチン接種の実証実験を描いた当時の図版 皮なめし職人の息子であるパスツールは、動物の皮を扱う人々にとって重要な職業病である炭疽菌について知っていたに違いない。炭疽は獣医学的にも重要な病 気であった。フランスにおける年間損失額は2,000万から3,000万フランと推定されていた[118]。パスツールは再びワクチンを製造した――少な くともそのように見せた――。具体的には、炭疽菌を長期間、空気中の酸素にさらしたのである。 1881年2月28日、パスツールは医学アカデミーで、羊、牛、馬を炭疽から守ることは「これ以上ないほど容易」であると発表した。彼はすでに羊を用い て、その有効性を大成功裏に実証していたのだ。[119] それにもかかわらず、獣医師イポリット・ロシニョールの働きかけにより、メルン農業協会(Société d’agriculture à Melun)から公開実証実験への挑戦を受けた際、彼は驚きの反応を示した。[120] プイィ=ル=フォール(メラン近郊、セーヌ=エ=マルヌ県)にあるロシニョールの農場で行われたこの実験は、実験室で開発されたワクチンの世界初の公開実 証実験であった。[121] 計50頭の羊のうち、彼の研究チームは2回にわたり25頭にワクチンを接種し、残りの25頭は対照群として用いられた。[122] 最後に、彼らはすべての羊に高病原性の炭疽菌を注射した。2日後の1881年6月2日、パスツールは実験の輝かしい結末を目の当たりにするために現場に到 着した。ワクチン接種を受けた25頭の羊のうち、24頭は健康を保っており、たった1頭の雌羊だけが――おそらく別の原因で――発症していた。この時点 で、ワクチン接種を受けていない羊のうち23頭が死亡し、残りの2頭も死の淵に立っていた。見物人の中には、ロンドン・タイムズ紙のパリ特派員もおり、彼 はこの実験の結果を国際的に報じた。 ルイ・パスツールは、プイィ=ル=フォールで使用されたワクチンの組成を公表することはなかったが[123]、それを、家禽コレラに対する最初のワクチン と同様に、酸素によって弱毒化された生ワクチンとして製造したかのような印象を与えた。[124] この説は――当初あまり注目されなかった甥のアドリアン・ロワールの回想録を除いて――一般的なパスツール伝記作家たちによって受け継がれてきた。これに 対し、ロワールは1937年に、パスツールがプイィ=ル=フォールのためのワクチンに二クロム酸カリウムを添加させた、と記している。このワクチンはシャ ンベランとルーによって製造されたという。[125] アンリ・トゥーサンは、パスツールに先駆けて1880年に炭疽菌ワクチンを開発していた。パスツールとその研究チームがプイィ=ル=フォールでの実験で実 際に使用したワクチンは、その製造方法が、トゥーサンの細菌を弱毒化あるいは死滅させる手法と驚くほど類似しており、これはパスツールの実験日誌によって 裏付けられている。 科学史家のアントニオ・カデドゥ[126]とジェラルド・L・ガイソン[127]は、パスツールの実験日誌(この場合は「第91冊」)を分析することで、 互いに独立して、ロワールの主張が実際に正しいことを立証した。この結果を厄介なものにしているのは、パスツールとその研究チームが、パスツールのライバ ルであるアンリ・トゥーサンによって開発された手法に依拠していたという点だ(トゥーサンは以前、発見されたばかりの病原体の培養物をパスツールに提供す ることで、パスツールの家禽コレラに関する研究を可能にしていた[128])。パスツールとは異なり、トゥーサンは不活化ワクチンの概念を追求しており、 そのために熱や化学物質を用いて細菌を不活化させていた。1880年には、病原体を含む血液を用いた炭疽菌ワクチンを試験しており、その一形態ではフェ ノールで細菌を不活化し、別の形態では熱で細菌を不活化させていた。[129] ガイソンは、パスツールの実験日誌や私信をもとに、トゥーサンによる不活化ワクチンの概念が機能していることを知った一方で、自身のワクチンは依然として 不十分な結果しか得られていなかったため、パスツールがいかに苛立ちを覚えたかを明らかにした。[130] 「これは、私が病原体やワクチンについて抱いていたあらゆる考えを根底から覆すものだ。もはや何も理解できない」[131]と、彼は医学アカデミーの同僚 である獣医師アンリ・ブーレーに書き送った。パスツールは直ちに、部下たちにトゥーサンの実験を再現するよう指示した。[132] 彼らは病原体を含む血液を55℃で10分間加熱したが、パスツールのワクチン概念に合致するように、弱毒化はしているものの、依然として生存可能な細菌が 検出された。[133] しかし、ルーもまた、フェノールを用いたトゥーサン法や、二クロム酸カリウムを用いた改良版を試みていた。[134] ルーとシャンベランがこの方法を発表したのは、その2年後になってからであり、プイィ=ル=フォールでこの方法が用いられていたことについては一切言及し なかった。[135] プイィ=ル=フォールでの結果により、パスツールは炭疽菌ワクチンの開発競争において、世間の目には紛れもない勝者として見なされた。1882年にトゥー サンの師であるオーギュスト・ショーヴォーが再び教え子の優先権を主張したにもかかわらず[136]、トゥーサンの名はすぐに忘れ去られてしまった。ガイ ソンは、この件におけるパスツールの行動を科学的な不正行為と評価している。[137] しかし、パスツールが実験室の日誌を破棄しなかったという事実だけでも、彼が科学的な不正行為を意図していたとは考えにくい。ゲイソンとは異なる見解を示 しているのがエルヴェ・バザンである[138]。それによれば、パスツールの苛立ちは、1880年2月9日の講演で意図的に曖昧な表現にとどめていたにも かかわらず、アンリ・トゥーサンのような競争相手がワクチン開発の分野にこれほど早く現れたことへの驚きに起因していた。[139] バザンもまた、炭疽菌ワクチンの優先権をトゥーサンに認めている。[140] (ただし、トゥーサンのほかには、天然痘予防接種を模倣して、げっ歯類由来の炭疽菌で牛に接種を行った英国人のウィリアム・グリーンフィールドも候補とし て挙げられる。[141]) しかし、パスツールのワクチンは客観的に見て優れていた。というのも、トゥーサンは炭疽菌の培養法を有しておらず、そのためワクチンの原料として感染した 動物の血液に頼らざるを得なかったからだ。このため、トゥーサンのワクチンの品質には大きなばらつきがあったのに対し、パスツールは安定したワクチンを保 証することができた。 トゥーサンはその後、あまり明確ではない状況下で、自身のワクチンを不活化ワクチンとする解釈を修正し、細菌を弱毒化しただけで、死滅させてはいなかった と公に説明した。[142] したがって、パスツールはトゥーサンの実験を理由に、ワクチンが機能する仕組みに関する自身の考えを修正する必要はないと判断した。プイィ=ル=フォール での実験当時、パスツールは炭疽予防接種用の複数の異なるタイプのワクチンを開発中だった(熱と酸素、あるいは二クロム酸カリウムを用いて弱毒化したもの [143])。そのため、バザンの見解によれば、彼が公の場でまだ特定の方法に固執したくなかったのは理にかなっているように思われる。パスツールは トゥーサンを盗用したわけではない[144]。カデドゥは、シャンベランとルーが二クロム酸カリウムに取り組んだ可能性のある動機についても指摘している [145]。パスツールは、プイリー=ル=フォールでの実験に至るまで、酸素に曝すことで炭疽菌の胞子不含培養物を生成することに成功していなかった。一 方、二クロム酸カリウムを用いることで、シャンベランとルーは、ワクチン製造に適した、かつその化学物質によって病原性が弱められた無胞子培養物の作製に 成功した。[146] |
| Die Ursprünge der Impfstoff-Industrie Charles Chamberland, hier auf einem Foto um 1880, leitete die Impfstoff-Produktion Noch 1881 bot Pasteur dem französischen Staat an, eine staatliche Fabrik für Milzbrand-Impfstoff aufzubauen, wenn er im Gegenzug aller materieller Sorgen enthoben würde. Der französische Staat lehnte damals ab, sodass Pasteur den Impfstoff weiter in seinem Labor produzierte.[147] Die Nachfrage war jedoch bald so groß, dass Pasteur und seine Mitarbeiter in industrielle Dimensionen vorstießen.[148] Für die Produktion wurde ein eigenes Labor unter der Leitung von Charles Chamberland in der rue Vauquelin eingerichtet. Eine eigens gegründete Firma, die Société de Vulgarisation du Vaccin Charbonneux, später umbenannt in Société du Vaccin Charbonneux Pasteur, übernahm den Vertrieb. Die Zahl der verkauften Impfstoffdosen (eine vollständige Impfung erforderte zwei Dosen) nahm steil zu: 1881 – noch im Jahr des Versuchs von Pouilly-le-Fort – wurden 164.000 Dosen verschickt, 1882 bereits 700.000, 1885 900.000. Dabei kam es 1882 laborintern zu einer schweren Krise, weil sich der Impfstoff nicht als so stabil wie erhofft herausstellte, was zahlreiche weitere Versuche und die Einführung einer strikten Qualitätskontrolle erforderte. Nach französischem Recht war es nicht möglich, Impfstoffe patentieren zu lassen, aber der Produktionsprozess war so kompliziert, dass das Unternehmen über viele Jahre ein Monopol wahren konnte. Der Verkaufspreis für eine Impfstoffdosis betrug 2,50 Francs. Zwei Fünftel des Gewinns standen Pasteur zu, je ein Fünftel Chamberland und Roux, das letzte Fünftel wurde einer Rücklage zugeführt. Anfangs wurde ein Impfstoff produziert, der mit Kaliumdichromat abgeschwächt worden war. Er wurde durch einen Impfstoff ersetzt, den Pasteur nach seinem eigenen Verfahren entwickelt hatte: Bei ihm wurden die Bakterien dem Sauerstoff der Luft ausgesetzt – allerdings bei einer genau einzuhaltenden Temperatur von 42 bis 43 °C (bei dieser Temperatur entwickelten die von Pasteur verwendeten Milzbrand-Bakterien keine Sporen). Innerhalb von acht Tagen verloren die Bakterien so ihre Virulenz vollständig. Wurde der Prozess früher abgebrochen, so konnte jeder beliebige Grad von Virulenz eingestellt werden und laut Pasteur auch beliebig lange konserviert werden.[149] Die Kontroverse mit Koch Mit seinen Studien zum Milzbrand hatte sich Pasteur auf ein Gebiet begeben, das von Robert Koch seit seinen Forschungen in Wollstein und Berlin[150] beherrscht wurde. 1877 erkannte Pasteur die Leistungen Kochs (und Davaines) an.[151] Andererseits beanspruchte er aber auch wiederholt, die bakteriellen Endosporen zuerst entdeckt zu haben, und zitierte dafür seine Arbeiten über die flacherie.[152] In seinen Augen hatte Koch also nur eine Entdeckung bestätigt, die er zuvor gemacht hatte. 1881 enthielt der erste Band der „Mittheilungen aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte“ mehrere Artikel von Robert Koch und seinen Schülern, in denen sie die Pasteurschen Milzbrandversuche in zahlreichen Punkten angriffen: Die Pasteurschen Milzbrandimpfstoffe seien mit anderen Bakterien kontaminiert, Pasteur habe zahlreiche Krankheiten miteinander verwechselt, er habe Prioritätsansprüche von Koch missachtet, und Regenwürmer spielten nicht die von Pasteur behauptete Rolle im Lebenszyklus des Milzbrand-Erregers.[153] Als Pasteur 1881 auf dem Internationalen Medizinkongress in London Koch traf, war er sich dieses Angriffs anscheinend noch nicht bewusst, und er lobte Kochs feste Kulturmedien als großen Fortschritt. 1882, auf dem Internationalen Kongress für Hygiene und Demographie in Genf, griff er dagegen die Koch-Schule scharf an. Koch verzichtete auf eine Erwiderung und versprach, schriftlich zu reagieren, was er auch tat.[154] In dieser Veröffentlichung lobte er plötzlich das Konzept der Impfstoffe aus abgeschwächten Krankheitserregern, sprach jedoch die Priorität Toussaint zu. Nach wie vor hielt er die Pasteurschen Impfstoffe für unsauber. Pasteur antwortete 1882 wiederum in einem sarkastisch gehaltenen offenen Brief.[155] Bei der Heftigkeit der Auseinandersetzung muss der Altersunterschied – Koch war 21 Jahre jünger – und der teilweise unverschämte Ton, den Koch anschlug,[156] berücksichtigt werden. Ein Impfstoff gegen Schweinerotlauf Pasteur entwickelte noch einen Impfstoff gegen eine weitere veterinärmedizinisch bedeutende Krankheit, den Schweinerotlauf.[157] (Der Erreger, der heute Erysipelothrix rhusiopathiae genannt wird, war 1882 von seinem Mitarbeiter Louis Thuillier isoliert worden.) Hierfür setzte er erstmals eine neuartige Methode der Abschwächung ein, indem er den Erreger fortlaufend von Kaninchen zu Kaninchen übertrug. Der Impfstoff gegen Schweinerotlauf war wirtschaftlich – abgesehen von Ungarn – kein großer Erfolg. |
ワクチン産業の起源 1880年頃のこの写真に写っているチャールズ・シャンバーランドは、ワクチン生産を指揮していた 1881年、パスツールはフランス政府に対し、物質的な心配から完全に解放されることを条件に、炭疽菌ワクチンの国営工場を建設することを申し出た。当 時、フランス政府はこれを拒否したため、パスツールは引き続き自身の研究室でワクチンを製造し続けた。[147] しかし、需要はすぐに膨れ上がり、パスツールとそのスタッフは産業規模での生産へと踏み出した。[148] 生産のため、シャルル・シャンバーランドの指揮下で、ヴォークラン通り(rue Vauquelin)に専用の研究所が設置された。特別に設立された会社「Société de Vulgarisation du Vaccin Charbonneux」(後に「Société du Vaccin Charbonneux Pasteur」と改称)が販売を引き受けた。販売されたワクチンの投与数(完全な接種には2回分が必要だった)は急増した。1881年――プイリー=ル =フォールでの試験が行われたその年――には16万4000回分が出荷され、1882年にはすでに70万回分、1885年には90万回分に達した。その一 方で、1882年には研究所内で深刻な危機が発生した。ワクチンが期待ほど安定していないことが判明したためであり、これを受けて数多くの追加試験と厳格 な品質管理の導入が必要となった。フランスの法律ではワクチンの特許取得は不可能だったが、製造工程が非常に複雑であったため、同社は長年にわたり独占を 維持することができた。ワクチン1回分の販売価格は2.50フランだった。利益の5分の2はパスツールに、5分の1ずつがシャンベルランとルーに配分さ れ、残りの5分の1は準備金に充てられた。 当初は、二クロム酸カリウムで弱毒化されたワクチンが製造されていた。その後、パスツールが独自の手法で開発したワクチンに置き換えられた。この方法で は、細菌を空気中の酸素にさらすのだが、その際、42~43℃という厳密に維持すべき温度が設定されていた(この温度では、パスツールが使用した炭疽菌は 胞子を形成しなかった)。こうして8日以内に、細菌は病原性を完全に失った。この過程を早期に中断すれば、任意の病原性を調整することができ、パスツール によれば、任意の期間保存することも可能だった。[149] コッホとの論争 炭疽菌に関する研究を通じて、パスツールは、ロベルト・コッホがヴォルシュタインおよびベルリンでの研究[150]以来、支配してきた分野に足を踏み入れ ていた。1877年、パスツールはコッホ(およびダヴァイン)の功績を認めた。[151] 一方で、彼は細菌の内生胞子を最初に発見したのは自分だと繰り返し主張し、その根拠としてフラシェリーに関する自身の労働を引用した。[152] つまり、パスツールにとって、コッホは単に自分が以前に成し遂げた発見を裏付けたに過ぎなかったのだ。1881年、『帝国衛生局報告』の第1巻には、ロベ ルト・コッホとその弟子たちによる複数の論文が掲載され、そこではパスツールの炭疽菌実験が数多くの点で批判されていた: パスツールの炭疽菌ワクチンは他の細菌に汚染されていた、パスツールは数多くの病気を混同していた、彼はコッホの優先権を無視していた、そしてミミズは炭疽菌の生活環においてパスツールが主張するような役割を果たしていなかった、とされた。[153] 1881年、ロンドンで開催された国際医学会議でパスツールがコッホと会った際、パスツールはこの攻撃にまだ気づいていなかったようで、コッホの固体培地 を大きな進歩として称賛した。しかし1882年、ジュネーブで開催された国際衛生・人口統計学会議では、逆にコッホ学派を激しく攻撃した。コッホは反論を 控え、書面で応じることを約束し、実際にそうした。[154] この論文の中で、彼は突然、弱毒化した病原体を用いたワクチンの概念を称賛したが、その先駆者としての功績はトゥーサンに帰した。依然として、彼はパス ツールのワクチンを不衛生であると考えていた。パスツールは1882年、皮肉を込めた公開書簡でこれに応答した。[155] この論争の激しさを考えるには、年齢差――コッホは21歳年下だった――と、コッホが時折見せた無礼な口調[156]を考慮に入れなければならない。 豚赤痢に対するワクチンパスツールは、獣医学的に重要なもう一つの病気である豚赤痢に対するワクチンも開発した。[157] (今日、Erysipelothrix rhusiopathiaeと呼ばれるこの病原体は、1882年に彼の同僚ルイ・ティリエによって分離されていた。)このため、彼は病原体をウサギからウ サギへと連続的に伝播させるという、新たな弱毒化法を初めて採用した。豚丹毒に対するワクチンは、ハンガリーを除いて、経済的には大きな成功を収めなかっ た。 |
| Pasteurs erster humanmedizinischer Impfstoff: eine Therapie für Tollwut Zeitgenössische Darstellung der Impfung von Jean-Baptiste Jupille gegen Tollwut. Da Pasteur kein Arzt war, schaut er aus dem Hintergrund zu. Mit der Bildunterschrift „Hydrophobia“, Karikatur von Pasteur in der Londoner Zeitschrift Vanity Fair, Januar 1887. Pasteur zögerte lange, Impfstoffe an Menschen anzuwenden, sodass Jaime Ferrán ihm 1885 mit einer Schutzimpfung gegen Cholera zuvorkam. Dessen Impfstoff aus Cholerabakterien war nach der Pockenschutzimpfung der erste Menschen verabreichte Impfstoff; ob er wirksam war, ist unter Medizinhistorikern umstritten. Pasteur arbeitete an seinem ersten humanmedizinischen Impfstoff ab 1881. Dafür wählte er eine auf den ersten Blick ungewöhnliche Krankheit, die Tollwut. Da Viren im modernen Sinne des Wortes noch unbekannt waren, gab es hier keine sichtbaren Krankheitserreger, mit denen er hätte experimentieren können. Tollwut war humanmedizinisch unbedeutend, jedoch wegen des grausamen Todes gefürchtet: Durchschnittlich starben in Frankreich pro Jahr etwa 30 Menschen daran.[158] Pasteurs Wahl wird häufig auf ein Kindheitserlebnis von 1831 zurückgeführt, als in seiner Heimatstadt Arbois mehrere Menschen von einem tollwütigen Wolf gebissen worden waren.[159] Der achtjährige Louis Pasteur beobachtete damals die traditionelle Behandlung – Ausbrennen der Bisswunde mit einem glühenden Eisen durch den Dorfschmied –, was er für den Rest des Lebens nicht mehr vergessen haben soll. ![]() Pasteur beobachtet mit Tollwut infizierte Versuchskaninchen (zeitgenössische Darstellung). Tollwut hatte den experimentellen Vorteil, dass die Krankheit bei Menschen und Tieren vorkam, sodass Hunde als Versuchstiere benutzt werden konnten.[160] Die Inkubationszeit betrug ein bis zwei Monate, was Zeit für eine Intervention durch Impfung ließ. Außerdem etablierte Pasteur als Versuchstier das Kaninchen, das gegenüber dem Hund eine nur etwa halb so lange Inkubationszeit aufwies und sich erheblich sicherer handhaben ließ. Kaninchen waren aus diesen Gründen bereits von Pierre Victor Galtier, Professor an der Tierarzneischule von Lyon, vorgeschlagen worden.[161] Auch hatte Galtier 1881 einen Tollwut-Impfstoff an Schafen erprobt, wofür er – analog zur Pockenschutzimpfung – den Wild-Erreger selbst übertragen hatte und nicht einen künstlich im Labor abgeschwächten Erreger.[162] Da Galtier seine Ergebnisse in den „Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften“ publizierte, muss Pasteur Kenntnis von seinen Arbeiten gehabt haben. Allerdings erwähnte er ihn nur ein einziges Mal, und auch das nur, um ihn zu kritisieren.[163] Pasteur entwickelte zunächst eine Methode, den Tollwut-Erreger durch aufeinander folgende Übertragungen auf Affen abzuschwächen; als Maß der Abschwächung diente die Inkubationszeit. Bis 1884 hatte er auf diese Weise einen Impfstoff entwickelt, der Hunde vor einer Infektion durch Tollwut schützte, was er sich durch eine Kommission des Unterrichtsministers bestätigen ließ.[164] Allerdings waren bei diesen Versuchen die Hunde immer erst geimpft und dann mit dem Krankheitserreger infiziert worden. Der Wissenschaftshistoriker Gerald L. Geison hat als Erster anhand der Labortagebücher von Pasteur nachgewiesen, dass Pasteurs Arbeitsgruppe diesen Impfstoff an zwei Menschen erprobt hat, ohne dass die Öffentlichkeit je davon erfuhr.[165] Im ersten Fall erhielt ein Mann namens Girard am 2. Mai 1885 eine einzige Injektion, bevor das übergeordnete Ministerium reagierte und Pasteur jede weitere Behandlung untersagte. In seinem Labortagebuch – das für diesen Fall die einzige Quelle ist – verfolgte Pasteur das weitere Schicksal Girards, der nach einer schweren Krise wieder genas, nur bis zum 25. Mai. Er selbst zeigte sich überzeugt, dass Girard aufgrund der einmaligen Behandlung genesen war, angesichts der langen Inkubationszeit kann aber tatsächlich nicht beurteilt werden, ob der Patient nicht doch später an Tollwut erkrankte.[166] Im zweiten Fall – für den es außer Pasteurs Labortagebuch auch noch einen Augenzeugenbericht des behandelnden Arztes gibt[167] – war ein elfjähriges Mädchen namens Antoinette Poughon erst sechs Wochen nach der Infektion, als es bereits die ersten Symptome zeigte, in die Behandlung gekommen. Es starb, nachdem es zwei Spritzen erhalten hatte. Verwunderlich ist hier vor allem, dass Pasteur bei diesem offensichtlich aussichtslosen Fall überhaupt eine Therapie versuchte.[168] Für die hier angewandte Reihenfolge – Impfung nach einer bereits erfolgten Tollwut-Infektion – hatte Pasteur bis dahin mit einer kleinen Ausnahme keinen Tierversuch unternommen. Nur ein einziges Mal hatte er versucht, ein bereits tollwütiges Kaninchen mit einer Serie von Impfungen zu heilen; das Kaninchen war aber gestorben.[169] Joseph Meister im Jahre 1885 Hätte die Öffentlichkeit von diesen vorausgegangenen Therapieversuchen erfahren, hätte sie wahrscheinlich längst nicht so enthusiastisch auf die angebliche oder tatsächliche Heilung des jungen Joseph Meister reagiert, die Pasteur am 26. Oktober 1885 bekannt gab.[170] Die Nachricht erzeugte eine Sensation. Aus aller Welt strömten von vermeintlich tollwütigen Tieren gebissene Menschen nach Paris, und ein gutes Jahr später waren allein dort bereits 2500 Patienten behandelt worden.[171] Nach Pasteurs eigenen Angaben werden nur 10 Prozent der von tollwütigen Hunden gebissenen Menschen tatsächlich infiziert.[172] Die „Heilung“ von Joseph Meister war also keinesfalls ein Beleg für die Wirksamkeit des Impfstoffs, auch wenn sie von der Öffentlichkeit so verstanden wurde. Erst die statistische Auswertung einer großen Zahl von Fällen ergab zweifelsfrei, dass Pasteurs Tollwut-Impfstoff tatsächlich wirksam war.[173] In einem häufig reproduzierten Bild von Albert Edelfelt betrachtet Louis Pasteur eine Flasche, in der an einem Faden das getrocknete Rückenmark eines tollwütigen Kaninchens über einem Trocknungsmittel hängt. Nach den gescheiterten bzw. unklaren Ergebnissen in den ersten beiden Therapieversuchen hatte Pasteur für die Herstellung „eine andere Methode“ – wie er sie schlicht in seinem Labortagebuch nennt[174] – verwendet. Der bei Meister eingesetzte Impfstoff bestand aus dem emulgierten Rückenmark – das zwei Wochen lang an der Luft getrocknet hatte – eines an Tollwut verstorbenen Kaninchens.[175] Pasteur behauptete, dass er den Impfstoff an 50 Hunden erprobt hätte und in allen Fällen erfolgreich gewesen sei. Tatsächlich belegen die Labortagebücher, dass zu der speziellen Methode, mit der Joseph Meister behandelt worden war, die Tierexperimente noch nicht abgeschlossen waren.[176] Meister erhielt eine Serie von 13 Injektionen, wobei Pasteur zunehmend frischeres Rückenmark mit zunehmend virulenteren Tollwut-Erregern verwendete.[177] ![]() Emile Roux war der begabteste und eigenständigste Mitarbeiter Pasteurs. Wegen ihrer unterschiedlichen politischen Ansichten und Lebensstile gerieten sie häufig in Konflikt miteinander.[178] Von Pasteur nie öffentlich anerkannt wurde der Anteil seines wichtigsten Mitarbeiters am Tollwut-Impfstoff Emile Roux. Wie sich ebenfalls erst aus den Erinnerungen von Adrien Loir ergab, hatte Roux das Verfahren entwickelt, das Rückenmark eines tollwütigen Tiers an einem Faden hängend in einer Flasche aufzubewahren und auf diese Weise das Rückenmark zu trocknen, ohne dass es verfaulte (Pasteur verbesserte noch die Methode, indem er Kaliumhydroxid als Trocknungsmittel hinzufügte).[179] Roux war 1883 zum Dr. med. promoviert worden, weil Pasteur selbst als Nicht-Mediziner keine Menschen behandeln durfte, und hätte eigentlich die Impfungen vornehmen sollen. Im konkreten Fall des Joseph Meister scheint Roux sich geweigert zu haben, einen Menschen mit einem Impfstoff zu behandeln, den er persönlich noch nicht für ausgereift hielt, sodass Pasteur die Hilfe anderer Ärzte in Anspruch nehmen musste.[180] Etwas anders bewertet Hervé Bazin das Geschehen. Er kann nachweisen, dass Pasteur das Trocknungsverfahren für erregerhaltiges Rückenmark schon vor dem Zeitpunkt verwendet hatte, an dem er es nach Angaben von Loir von Roux kopiert haben soll.[181] Aber auch laut Bazin weigerte sich Roux, die Veröffentlichung vom 26. Oktober 1885 zu unterzeichnen, weil er die Anwendung am Menschen für voreilig hielt.[182] Insgesamt hat Pasteur vier verschiedene Impfstoffe entwickelt und damit nachgewiesen, dass man – zumindest im Prinzip – fortan vor beliebigen Infektionskrankheiten durch eine Impfung schützen konnte. Auch wenn die Umstände bis heute umstritten sind, hat Pasteur in allen Fällen am Ende ein wirksames Produkt geschaffen. |
パスツールが開発した最初のヒト用ワクチン:狂犬病の治療法 ジャン=バティスト・ジュピユへの狂犬病予防接種を描いた当時のイラスト。パスツールは医師ではなかったため、背景からその様子を見守っている。 「Hydrophobia」というキャプション付き、1887年1月のロンドン誌『ヴァニティ・フェア』に掲載されたパスツールの風刺画。 パスツールは人間へのワクチン接種を長い間躊躇していたため、1885年にはハイメ・フェランが彼に先んじてコレラ予防接種を行った。コレラ菌を用いたこ のワクチンは、天然痘の予防接種に次いで人間に投与された最初のワクチンであったが、その有効性については医学史家の間で議論が分かれている。パスツール は1881年から、人間向けの最初のワクチン開発に取り組み始めた。その対象として、一見すると珍しい病気である狂犬病を選んだ。現代的な意味でのウイル スはまだ知られていなかったため、実験に使える目に見える病原体は存在しなかった。狂犬病は人間医学的には取るに足らない病気だったが、その残酷な死の様 相ゆえに恐れられていた。フランスでは年間平均で約30人がこの病気で亡くなっていた。[158] パスツールがこの病気を選んだ理由は、1831年の幼少期の体験に起因するとよく言われている。当時、彼の故郷アルボワで、狂犬病にかかったオオカミに数 人が噛まれた事件があったのだ。[159] 当時8歳だったルイ・パスツールは、村の鍛冶屋が赤熱した鉄で咬傷を焼き灼くという伝統的な治療法を目の当たりにし、その光景を一生忘れることはなかった と言われている。 ![]() パスツールが狂犬病に感染した実験用ウサギを観察している様子(当時の描写)。 狂犬病には、人間と動物の両方に発症するという実験上の利点があり、犬を実験動物として用いることができた。[160] 潜伏期間は1~2ヶ月であり、ワクチン接種による介入を行う余裕があった。さらにパスツールは、実験動物としてウサギを採用した。ウサギは犬に比べて潜伏 期間が約半分で、取り扱いがはるかに安全だった。こうした理由から、ウサギはすでにリヨン獣医学部のピエール・ヴィクトル・ガルティエ教授によって提案さ れていた。[161] また、ガルティエは1881年に羊を用いて狂犬病ワクチンの試験を行っており、その際、天然痘の予防接種と同様に、実験室で人工的に弱毒化された病原体で はなく、野生型の病原体そのものを接種していた。[162] ガルティエは自身の研究成果を『科学アカデミー論文集』に発表したため、パスツールは彼の研究を知っていたはずだ。しかし、パスツールがガルティエに言及 したのはたった一度だけであり、それも彼を批判するためだけだった。[163] パスツールは当初、サルへの連続的な感染させることで狂犬病病原体を弱毒化させる方法を開発した。弱毒化の度合いは潜伏期間によって測定された。1884 年までに、彼はこの方法で犬を狂犬病の感染から守るワクチンを開発し、教育大臣の委員会によってその有効性が確認された。[164] ただし、これらの実験では、犬は常にまずワクチン接種を受けた後、病原体に感染させられていた。 科学史家のジェラルド・L・ガイソンは、パスツールの実験日誌をもとに、パスツールの研究チームがこのワクチンを2人の人間に試験的に投与していたこと を、一般に知られることなく初めて立証した。[165] 最初の事例では、1885年5月2日、ジラールという名の男性が1回の注射を受けたが、その後、所管省庁が反応し、パスツールに対しそれ以上の治療を禁止 した。この事例に関する唯一の情報源である実験日誌の中で、パスツールは、重篤な発作を経て回復したジラールのその後の経過を、5月25日までしか追跡し ていない。パスツール自身は、この1回の治療によってジラールが回復したと確信していたが、潜伏期間が長かったことを考えると、患者がその後、やはり狂犬 病を発症しなかったかどうかを実際に判断することはできない。[166] 2例目――この事例については、パスツールの実験日誌に加え、担当医師による目撃証言も残されている[167]――では、アントワネット・ポウゴンという 11歳の少女が、感染から6週間後、すでに初期症状が現れてから治療を受けた。彼女は2回の注射を受けた後、死亡した。ここで特に驚くべきことは、パス ツールが、この明らかに見込みのない症例に対して、そもそも治療を試みたことである[168]。ここで採用された手順――すでに狂犬病に感染した後のワク チン接種――について、パスツールはそれまで、ごくわずかな例外を除き、動物実験を行っていなかった。すでに狂犬病にかかったウサギを一連のワクチン接種 で治そうとしたのはたった一度だけだったが、そのウサギは死亡した。[169] 1885年のヨーゼフ・マイスター もし一般大衆がこれらの先行する治療試みを知っていたならば、1885年10月26日にパスツールが発表した、若きヨーゼフ・マイスターの「治癒」――そ れが噂によるものであれ事実によるものであれ――に対して、これほど熱狂的な反応を示すことはなかっただろう。[170] このニュースはセンセーションを巻き起こした。世界中から、狂犬病とみられる動物に噛まれた人々がパリに殺到し、1年余りのうちにパリだけですでに 2500人の患者が治療を受けていた。[171] パスツール自身の報告によれば、狂犬病の犬に噛まれた人のうち、実際に感染するのはわずか10パーセントに過ぎない。[172] したがって、ジョゼフ・マイスターの「治癒」は、たとえ世間がそう受け止めたとしても、決してワクチンの有効性を証明するものではなかった。多数の症例に 対する統計的分析によって初めて、パスツールの狂犬病ワクチンが実際に有効であることが疑いなく明らかになったのだ。[173] アルベルト・エーデルフェルトによる、よく複製される一枚の絵には、ルイ・パスツールが、乾燥剤の上に糸で吊るされた狂犬病にかかったウサギの乾燥した脊髄が入った瓶を観察している様子が描かれている。 最初の2回の治療試みで失敗あるいは不確かな結果に終わった後、パスツールは製造に「別の方法」――彼が実験日誌で簡潔にそう呼んでいるもの[174] ――を用いた。マイスターに投与されたワクチンは、狂犬病で死亡したウサギの脊髄を乳化させ、2週間風乾させたものであった。[175] パスツールは、このワクチンを50頭の犬で試験し、すべての場合で成功したと主張した。しかし実際には、実験日誌によれば、ヨーゼフ・マイスターに施され た特定の治療法に関する動物実験は、まだ完了していなかったことが示されている。[176] マイスターは13回にわたる注射を受けたが、その際、パスツールは次第に新鮮な脊髄を使用し、狂犬病病原体の病原性も徐々に強めていった。[177] ![]() エミール・ルーは、パスツールの部下の中で最も才能に恵まれ、最も独創的な人物だった。しかし、政治的見解や生活様式の相違から、二人は頻繁に衝突していた。[178] パスツールは、狂犬病ワクチン開発における最も重要な協力者であるエミール・ルーの貢献を、公には決して認めなかった。また、アドリアン・ロワーの回顧録 によって初めて明らかになったことだが、ルーは、狂犬病にかかった動物の脊髄を糸で吊るして瓶の中に保存し、腐敗させることなく乾燥させる方法を考案して いた(パスツールは、乾燥剤として水酸化カリウムを加えることで、この方法をさらに改良した)。[179] パスツール自身は医学の学位を持たないため人間を治療することが許されていなかったため、ルーは1883年に医学博士号を取得しており、本来なら彼がワク チン接種を行うべきだった。ヨゼフ・マイスターの具体的な事例において、ルーは、自身がまだ十分に完成されていないと考えていたワクチンで人間を治療する ことを拒否したようであり、そのためパスツールは他の医師の助けを借りざるを得なかった。[180] エルヴェ・バザンはこの出来事を少し異なる見方で評価している。彼は、パスツールが病原体を含む脊髄の乾燥処理法を、ロワールが主張する「ルーから模倣し た」とされる時期よりも前に、すでに使用していたことを立証している。[181] しかしバザンによれば、ルーもまた、ヒトへの適用は時期尚早であるとして、1885年10月26日の発表文への署名を拒否したという。[182] パスツールは計4種類のワクチンを開発し、それによって――少なくとも原理的には――今後、ワクチン接種によってあらゆる感染症から身を守ることができる ことを実証した。その経緯については今日でも議論の余地があるものの、いずれの場合も、パスツールは最終的に有効な製品を生み出したのである。 |
Das Institut Pasteur![]() Emile Duclaux – seit 1862 enger Mitarbeiter Pasteurs – folgte ihm 1895 als Direktor des Institut Pasteur. ![]() Das ursprüngliche Gebäude des Institut Pasteur beherbergt heute ein Museum zu Pasteur sowie die Krypta mit seinem Leichnam. Durch den spektakulären Erfolg der „Heilung“ von Joseph Meister traf eine Flut von Spenden ein. Der für die Gründung eines Institut Pasteur aufgelegte Fonds schwoll auf 2,6 Millionen Francs an. Am 14. November 1888 wurde es in Anwesenheit von Präsident Sadi Carnot eingeweiht, Pasteur sein erster Direktor. Von seinem Status her war das Institut Pasteur eine private Institution, die Leiter der fünf Sektionen sowie Pasteur selbst erhielten ihr Gehalt jedoch weiterhin vom Staat.[183] Um Spenden war mit dem Motiv geworben worden, ein Zentrum der Tollwutschutzimpfung zu schaffen, doch das Institut Pasteur war von Anfang weit mehr: das erste Forschungsinstitut für Medizinische Mikrobiologie. Sein Vorbild wurde in aller Welt kopiert, so mit dem 1891 gegründeten Preußischen Institut für Infektionskrankheiten in Berlin, dem Lister-Institut von 1891 in London, dem Gamaleya-Institut von 1891 in Moskau und dem Kitasato-Institut in Tokio, das auf einen Vorläufer von 1892 zurückgeht. Die Institutionalisierung der Mikrobiologie drückte sich auch in Fachzeitschriften aus, darunter die 1887 von Emile Duclaux gegründeten Annales de l’Institut Pasteur. Ebenso entstanden in aller Welt Tollwut-Impfdienste, die häufig zum Keim eines weiteren Institut Pasteur wurden. In Russland, wo Tollwut ein großes Problem war, wurde bereits ab 1886 in Odessa gegen Tollwut geimpft. Weitere Institute entstanden in St. Petersburg, Moskau, Samara und Warschau. Ebenfalls schon 1886 öffnete ein Tollwut-Impfdienst in New York, aber auch zum Beispiel 1891 unter Albert Calmette in Saigon und 1893 in Tunis. Heute tragen mehr als 100 medizinische Institute und Wissenschaftszentren den Namen Louis Pasteurs, häufig auch ohne dass sie unmittelbar mit dem Institut Pasteur zu tun haben. |
パスツール研究所![]() エミール・デュクロー――1862年からパスツールの側近として活動していた――は、1895年にパスツールに続き、パスツール研究所の所長に就任した。 ![]() パスツール研究所の当初の建物には、現在、パスツールに関する博物館と、彼の遺体が安置された地下納骨堂がある。 ジョゼフ・マイスターの「治癒」という目覚ましい成功により、寄付が殺到した。パスツール研究所の設立のために設けられた基金は、260万フランにまで膨 れ上がった。1888年11月14日、サディ・カルノー大統領の臨席のもと、同研究所が開所し、パスツールが初代所長に就任した。法的な地位としてはパス ツール研究所は民間機関だったが、5つの部門の責任者およびパスツール自身は、引き続き国から給与を受け取っていた。[183] 寄付の呼びかけでは「狂犬病予防接種の拠点」を創設するという動機が掲げられていたが、パスツール研究所は当初からそれ以上の存在であった。すなわち、世 界初の医学微生物学研究所であった。そのモデルは世界中で模倣され、1891年にベルリンに設立されたプロイセン感染症研究所、1891年のロンドンのリ スター研究所、1891年のモスクワのガマレヤ研究所、そして1892年の前身機関に端を発する東京の北里研究所などが挙げられる。微生物学の制度化は、 専門誌の創刊にも表れており、その中には1887年にエミール・デュクロによって創刊された『Annales de l’Institut Pasteur』も含まれる。 同様に、世界中で狂犬病予防接種サービスが立ち上がり、それらはしばしば新たなパスツール研究所の萌芽となった。狂犬病が大きな問題となっていたロシアで は、1886年からすでにオデッサで狂犬病の予防接種が行われていた。さらに、サンクトペテルブルク、モスクワ、サマラ、ワルシャワにも研究所が設立され た。また、1886年にはニューヨークで狂犬病予防接種所が開設されたほか、例えば1891年にはアルベール・カルメットのもとでサイゴンに、1893年 にはチュニスにも開設された。今日、100以上の医療機関や科学センターがルイ・パスツールの名を冠しているが、その多くはパスツール研究所と直接の関係 がない場合も多い。 |
| Pasteurs Wissenschaftsstil Es ist häufig festgestellt worden, dass bei den Arbeiten von Pasteur eine strikte Trennung zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung nicht möglich ist.[184] Pasteur bearbeitete mit großem Elan anwendungsbezogene Probleme und stieß dabei regelmäßig zu Erkenntnissen von grundsätzlicher Bedeutung vor. Seine Karriere war von Kontroversen begleitet, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Diskussionskultur im Wissenschaftsbetrieb des 19. Jahrhunderts generell stärker von Polemik geprägt war als heute.[185] Er behauptete zwar, Kritik gegenüber offen zu sein, reagierte aber, wenn er tatsächlich kritisiert wurde, empfindlich.[186] Seine Methode der Beweisführung hatte eine starke rhetorische Komponente. So veranstaltete er öffentliche Demonstrationen von Experimenten, um einen Sachverhalt zu belegen, und verlangte nach Untersuchungskommissionen, um einen wissenschaftlichen Streit zu entscheiden. Auf die Auswahl der Kommissionsmitglieder nahm er allerdings Einfluss, sodass für seinen wissenschaftlichen Gegner kein faires Urteil gesichert war.[187] Wissenschaftler der Tierarzneischule von Turin, mit denen Pasteur über die Frage der Wirksamkeit des Milzbrand-Impfstoffs in Konflikt geraten war, verglichen Pasteur mit einem „Duellanten, der jeden herausfordert, der ihm zu widersprechen wagt oder ihn auch nur scharf anschaut, der aber die Gewohnheit hat, sich die Wahl der Waffen vorzubehalten, und seine Gegner verpflichtet, mit gebundenen Händen zu kämpfen“.[188] |
パスツールの科学スタイル パスツールの研究においては、基礎研究と応用研究を厳密に区別することはできないと、しばしば指摘されてきた。[184] パスツールは応用的な問題に熱意を持って取り組み、その過程で定期的に根本的に重要な知見に到達した。彼のキャリアは論争に彩られていたが、19世紀の科 学界における議論の文化は、今日よりも一般的に論争的な色彩が濃かったことを考慮すべきである。[185] 彼は批判に対してオープンであると主張していたものの、実際に批判を受けると敏感に反応した。[186] 彼の論証方法には、強い修辞的な要素が含まれていた。例えば、ある事実を立証するために公開実験を行い、科学的な論争に決着をつけるために調査委員会の設 置を要求した。しかし、彼は委員会メンバーの選定に影響力を及ぼしたため、科学的な対立相手にとって公正な判断が保証されることはなかった。[187] 炭疽菌ワクチンの有効性をめぐりパスツールと対立したトリノ獣医学部の科学者たちは、パスツールを「自分に異議を唱える者、あるいは鋭い目つきを向ける者 なら誰にでも決闘を挑むが、武器の選択権は自分だけに留保し、 相手に両手を縛られた状態で戦うことを強いる」と評した。[188] |
| Die Labortagebücher Als Reaktion auf ein für ihn unangenehmes Erlebnis bat Pasteur 1878 seine Familie, seine Labortagebücher nie jemandem zu zeigen. Nach dem Tod des Physiologen Claude Bernard hatte einer von dessen Schülern Notizen veröffentlicht, wonach Bernard an Pasteurs Theorie zur Gärung gezweifelt habe. Dies zwang Pasteur dazu, gegen den eigentlich von ihm verehrten Bernard öffentlich Stellung zu beziehen. Um nicht selbst eine ähnliche Situation zu provozieren, verhängte er das Veröffentlichungsverbot über seine Labortagebücher.[189] 1964 übergab Louis Pasteur Vallery-Radot – damals der letzte überlebende der direkten männlichen Nachkommen – die Labortagebücher der Französischen Nationalbibliothek. Sie wurden mit dem Tod von Pasteur Vallery-Radot im Jahre 1971 zugänglich, allerdings erst mit dem Katalog von 1985 praktisch nutzbar.[190] Insgesamt bestehen sie aus 144 Notizbüchern, von denen 42 mit Zeitungsausschnitten, Vorlesungsnotizen etc. gefüllt sind. Die übrigen 102 Notizbücher sind die eigentlichen Labortagebücher und dokumentieren 40 Jahre Forschungsarbeit.[191] Anlässlich des 100. Todestages von Pasteur 1995 veröffentlichte der US-amerikanische Wissenschaftshistoriker Gerald L. Geison das Buch The Private Science of Louis Pasteur, in dem er anhand der Labortagebücher nachwies, dass die Geschichte von Pasteurs Versuchen in einigen Fällen anders abgelaufen ist, als seine Veröffentlichungen nahelegen. Das Buch verursachte in Frankreich, obwohl es nie übersetzt wurde, einen Skandal. Eine ähnliche Stoßrichtung haben die Veröffentlichungen des Italieners Antonio Cadeddu. Die Debatte wird nach wie vor von der nationalen Herkunft bestimmt: Während die Kritiker aus dem Ausland kommen, wird Pasteur von Franzosen wie Patrice Debré und Hervé Bazin in Schutz genommen. |
実験日誌 1878年、パスツールは自身にとって不快な出来事をきっかけに、家族に対し、自分の実験日誌を誰にも決して見せないよう頼んだ。生理学者クロード・ベル ナールの死後、その教え子の一人が、ベルナールがパスツールの発酵に関する理論に疑念を抱いていたとするメモを公表した。これにより、パスツールは本来敬 愛していたベルナールに対して公に反論せざるを得なくなった。自身も同様の事態を招かないよう、彼は実験日誌の公表を禁じた。[189] 1964年、ルイ・パスツール・ヴァレリー=ラド(当時、直系の男子子孫で最後の生存者)は、実験日誌をフランス国立図書館に寄贈した。これらは1971 年のパスツール・ヴァレリー=ラドの死後、一般に公開されたが、実際に利用可能になったのは1985年の目録が作成されてからである。[190] これらは計144冊のノートから成り、そのうち42冊は新聞の切り抜きや講義ノートなどで埋め尽くされている。残りの102冊が実際の実験日誌であり、 40年にわたる研究活動を記録している。[191] 1995年のパスツール没後100周年を機に、米国の科学史家ジェラルド・L・ガイソンは著書『The Private Science of Louis Pasteur』を出版した。同書では、実験日誌を根拠に、パスツールの実験の経緯が、彼の論文が示唆する内容とは異なる場合があったことを立証してい る。この本は、フランス語に翻訳されることはなかったものの、フランスでスキャンダルを巻き起こした。イタリア人アントニオ・カデドゥの著作も同様の主張 を展開している。この論争は依然として国籍によって色づけられている。海外からの批判がある一方で、パトリス・デブレやエルヴェ・バザンといったフランス 人たちはパスツールをかばっている。 |
| Ehrungen Pasteurs Bildnis schmückte die letzte Fünf-Francs-Banknote. Pasteurpipetten 1861 wurde ihm von der Académie des sciences der Jecker-Preis verliehen.[192] 1883 wurde Pasteur in die American Academy of Arts and Sciences[193] und die National Academy of Sciences gewählt. 1887 wurde das Institut Pasteur gegründet. Im ersten Gebäude des Instituts wohnte Pasteur in seinen letzten Lebensjahren (ab 1888). In einem Teil dieses Gebäudes ist seit 1936 das Musée Pasteur eingerichtet. Weitere Museen existieren in seinen ehemaligen Wohnhäusern in Dole und Arbois (siehe Maison de Louis Pasteur). Zahlreiche Denkmale sind zu seiner Ehre errichtet worden. Zeitweise galt Pasteur in französischen Umfragen noch vor Napoleon als der bedeutendste Franzose, der je gelebt hat. Er ist einer der 23 ursprünglichen Namen auf dem Fries der London School of Hygiene & Tropical Medicine, die Personen aufführen, die sich um öffentliche Gesundheit und Tropenmedizin verdient gemacht haben. Während sein Andenken in Deutschland zurückhaltend gepflegt wurde, war Pasteur vor allem auch in Russland und im Osmanischen Reich populär. Zar Alexander III. gehörte mit einem Beitrag von 100.000 Francs zu den großzügigsten Spendern für das Institut Pasteur. Zahlreiche russische Wissenschaftler kamen nach Paris, unter ihnen der künftige Nobelpreisträger Ilja Metschnikow, in dessen Sektion am Institut Pasteur sich zeitweise eine russische Kolonie bildete. Der osmanische Sultan Abdülhamid II. verlieh Pasteur für seine Verdienste am 8. Juni 1886 den Mecidiye-Orden erster Klasse. Angesichts einer Seuche im Jahr 1893 in Istanbul hatte der Sultan Louis Pasteur um Hilfe gebeten, der jedoch seinen Kollegen André Chantemesse schickte, der die Seuche als Cholera-Epidemie identifizierte (Aufgrund Chantemesses Bericht, der auch zur Errichtung einer neuen medizinischen Ausbildungsstätte riet, entstand die Idee zur Gründung der Hadaypaşa Medizin-Fakultät).[194] Nach Pasteur benannt ist die Bakterienfamilie der Pasteurellaceae mit der Gattung Pasteurella. Die von Pasteurella multocida verursachten Krankheiten werden als „Pasteurellosen“ bezeichnet. Auch der Asteroid (4804) Pasteur trägt seinen Namen, ebenso der Mondkrater Pasteur[195] und der Marskrater Pasteur.[196] Nach Pasteur wurde sein Collège in Arbois, ein Ort in Algerien sowie ein Bezirk in Kanada benannt. Mehr als 2000 Straßen Frankreichs tragen seinen Namen, darunter der Boulevard Pasteur, eine große Verkehrsader von Paris. Die Métro fährt dort die Station Pasteur an. Ihm zu Ehren tragen auch die Pasteur-Halbinsel und die Pasteur-Insel in der Antarktis seinen Namen. Nach ihm benannt wurde außerdem das 1939 in Dienst gestellte Passagierschiff Pasteur. 1978 wurde er in die National Inventors Hall of Fame aufgenommen. Die ebenfalls nach ihm benannte Louis-Pasteur-Medaille ist eine renommierte wissenschaftliche Ehrung für Mediziner. Sie wurde vor 2009 von der Louis-Pasteur-Universität Straßburg verliehen.[197] |
栄誉 パスツールの肖像は、最後の5フラン紙幣に描かれていた。 パスツールピペット 1861年、フランス科学アカデミーからジェッカー賞が授与された。[192] 1883年、パスツールはアメリカ芸術科学アカデミー[193]および全米科学アカデミーの会員に選出された。1887年、パスツール研究所が設立され た。研究所の最初の建物には、パスツールが晩年(1888年以降)を過ごした。この建物の一部には、1936年以来、パスツール博物館が設けられている。 その他、ドールやアルボワにある彼の旧宅にも博物館がある(ルイ・パスツール邸を参照)。 彼を称える数多くの記念碑が建立されている。一時期、フランスの世論調査では、パスツールはナポレオンを上回り、史上最も偉大なフランス人として挙げられていた。 彼は、公衆衛生と熱帯医学に貢献した人物を列挙したロンドン衛生・熱帯医学学校のフリーズに刻まれた、23人の創設メンバーの一人である。 ドイツでは彼の記念が控えめに扱われていた一方で、パスツールはとりわけロシアやオスマン帝国でも人気があった。アレクサンドル3世皇帝は10万フランを 寄付し、パスツール研究所への最も寛大な寄付者の一人となった。多くのロシア人科学者がパリを訪れ、その中には後のノーベル賞受賞者となるイリヤ・メチニ コフもいた。パスツール研究所のメチニコフの研究室には、一時、ロシア人コミュニティが形成されたほどだ。オスマン帝国のスルタン、アブドゥルハミド2世 は、1886年6月8日、パスツールの功績を称え、メジディエ勲章一等章を授与した。1893年にイスタンブールで発生した疫病に対し、スルタンはルイ・ パスツールに支援を要請したが、パスツールは同僚のアンドレ・シャンテメスを派遣した。シャンテメスはこの疫病をコレラの大流行であると特定した(シャン テメスの報告書には、新たな医学教育機関の設立も提言されており、これに基づいてハダイパシャ医学部の設立構想が生まれた)。[194] パスツールにちなんで名付けられたのは、パスツレラ科(Pasteurellaceae)およびその属であるパスツレラ属(Pasteurella)であ る。パスツレラ・ムルトシダ(Pasteurella multocida)によって引き起こされる病気は「パスツレラ症」と呼ばれる。また、小惑星(4804)パスツールも彼の名前にちなんで名付けられてお り、月のクレーター「パスツール」[195]や火星のクレーター「パスツール」[196]も同様である。 パスツールにちなんで、アルジェリアのアルボワにある彼の通っていた学校、アルジェリアの町、およびカナダの地区にその名が付けられている。フランス国内 では2000本以上の道路に彼の名前が付けられており、その中にはパリの主要幹線道路であるパスツール大通りも含まれる。パリのメトロには「パスツール」 駅がある。また、彼に敬意を表して、南極のパスツール半島やパスツール島にもその名が付けられている。さらに、1939年に就航した客船「パスツール」も 彼にちなんで名付けられた。 1978年、彼は全米発明家殿堂入りを果たした。 同じく彼にちなんで名付けられたルイ・パスツールメダルは、医学者に対する権威ある科学賞である。2009年以前は、ストラスブールのルイ・パスツール大学によって授与されていた。[197] |
| Literatur Schriften von Louis Pasteur Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Masson, Paris Band 1: Dissymétrie moléculaire. 1922. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. 1922. Band 3: Études sur le vinaigre et sur le vin. 1924. Band 4: Études sur la maladie des vers à soie. 1926. Band 5: Etudes sur la bière. 1928. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. 1933. Band 7: Mélanges scientifiques et littéraires. 1939. (enthält ein mustergültiges Stichwortverzeichnis zum Gesamtwerk) Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Correspondance de Pasteur. Flammarion, Paris. Band 1: Lettres de jeunesse. L’Étape de la cristallographie 1840–1857. 1946. Band 2: La seconde étape. Fermentations, générations spontanées, maladies des vins, des vers à soie, de la bière 1857–1877. 1951. Band 3: L’Étape des maladies virulentes. Virus-vaccins du choléra des poules, du charbon, du rouget, de la rage 1877–1884. 1951. Band 4: L’Étape des maladies virulentes (suite). Vaccination de l’homme contre la rage. Dernières années 1885–1895. 1951. Ein Bestandteil des wissenschaftlichen Werks sind auch Pasteurs Labortagebücher. Biografien Maßgeblich und bis heute die Diskussion bestimmend, wenn auch der Autor nicht den Anspruch erhebt, eine vollständige Biografie zu liefern, ist Gerald L. Geison: The Private Science of Louis Pasteur. Princeton University Press, Princeton 1995. Französisch René Vallery-Radot: M. Pasteur. Histoire d’un savant par un ignorant. J. Hetzel, Paris 1883. (englische Übersetzung 1885) (Anfangs anonym erschienenes Werk geschrieben vom Schwiegersohn Pasteurs, der ihm auch als Sekretär diente. Große Teile dieses Buchs sind unter der direkten Aufsicht Pasteurs entstanden und können damit als inoffizielle „Autobiografie“ gelten.[198]) Émile Duclaux: Pasteur. Histoire d’un esprit. Charaire, Sceaux 1896. (englische Übersetzung 1920, 1973 wieder aufgelegt) (Duclaux war ein enger Mitarbeiter Pasteurs und später der erste Direktor des Institut Pasteur) René Vallery-Radot: La vie de Pasteur. 2 Bände. Paris, Flammarion 1900. (englische Übersetzung 1902, 1975 wieder aufgelegt; deutsche Übersetzung 1948) (Wichtige Quelle zum Leben Pasteurs, jedoch wissenschaftlich unzuverlässig. Es begründete zusammen mit Duclaux’ Buch den Geniekult um Pasteur, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und immer wieder aufgelegt.) Émile Roux: L’Œuvre médicale de Pasteur. In: Centième anniversaire de la naissance de Pasteur. 27 décembre 1922. Hachette, Paris 1922. Le laboratoire de Monsíeur Pasteur. In: Centième anniversaire de la naissance de Pasteur. 27 décembre 1922. Hachette, Paris 1922. Élie Metchnikoff: Trois fondateurs de la médecine moderne: Pasteur, Lister, Koch. Alcan, Paris 1933. (englische Übersetzung 1939, 1971 wieder aufgelegt) Adrien Loir: A l’ombre de Pasteur. Souvenirs personnels. Le Mouvement Sanitaire, Paris 1938. (Der Autor war Neffe und ein gelegentlicher Assistent von Pasteur. Er gibt in wichtigen Punkten eine von den üblichen Pasteur-Biografien abweichende Darstellung, die sich nach Auswertung der Labortagebücher in der Regel als richtig herausgestellt hat.) Patrice Debré: Louis Pasteur. Flammarion, Paris 1994. (englische Übersetzung 1998) Françoise Balibar (Hrsg.): Pasteur. Cahiers d’un savant. CNRS, Paris 1995. Pierre-Yves Laurioz: Louis Pasteur. La réalité après la légende. Éditions de Paris, Paris 2003. Antonio Cadeddu: Les vérités de la science. Pratique, récit, histoire: le cas Pasteur. Leo S. Olschki, Florenz 2005.[199] (Vom selben Autor auf Italienisch: Dal mito alla storia. Biologia e medicina in Pasteur. Franco Angeli, Mailand 1991.) Englisch René J. Dubos: Louis Pasteur. Free Lance of Science. Little, Brown and Company, Boston 1950. (französische Übersetzung 1955, 1976 wieder aufgelegt) René J. Dubos: Pasteur and modern science. Doubleday, Garden City (New York) 1960. (1988 wieder aufgelegt; deutsche Übersetzung 1960) Gerald L. Geison: Pasteur, Louis. In: Charles Coulston Gillispie (Hrsg.): Dictionary of Scientific Biography. Band 10: S. G. Navashin – W. Piso. Charles Scribner’s Sons, New York 1974, S. 350–416 (englisch, auch heute noch lesenswerte Darstellung, jedoch noch ohne Berücksichtigung der Labortagebücher). Bruno Latour: The Pasteurization of France. Cambridge, Massachusetts/London 1988. (Übersetzung des französischen Originals von 1984) Deutsch Werner Köhler: Pasteur, Louis. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1110–1112. Paul de Kruif: Louis Pasteur. Mikroben als Gefahr! und Pasteur und der tolle Hund. In: Paul de Kruif: Mikrobenjäger. (Originalausgabe: Microbe Hunters. Harcourt, Brace & Co., New York 1926) Orell Füssli Verlag, Zürich/Leipzig 1927; 8. Auflage ebenda 1940, S. 59–101 und 138–174. Sekundärliteratur zu Einzelaspekten Zur Kontroverse mit Antoine Béchamp: Keith L. Manchester: Antoine Béchamp: père de la biologie. Oui ou non? In: Endeavour. Band 25, Nr. 2, 2001, S. 68–73. Zu Pasteurs Impfstoffen: Hervé Bazin: L’Histoire des vaccinations. John Libbey Eurotext, Paris 2008, S. 135–282. (detaillierte Re-Analyse der Entstehungsgeschichte von Pasteurs Impfstoffen auf der Grundlage von Pasteurs Labortagebüchern, die ausführlich zitiert werden) Zur Entstehung der Schutzimpfung gegen Geflügelcholera: Antonio Cadeddu: Pasteur et le choléra des poules. Révision critique d’un récit historique. In: History and philosophy of the life sciences. Band 7, Nr. 1, 1985, S. 87–104. Zur Keimtheorie: K. Codell Carter: The development of Pasteur’s concept of disease causation and the emergence of specific causes in Nineteenth-Century medicine. In: Bulletin of the History of Medicine. Band 65, Nr. 4, 1991, S. 528–548. Zur Kontroverse mit Robert Koch: K. Codell Carter: The Koch-Pasteur Dispute On Establishing the Cause of Anthrax. In: Bulletin of the History of Medicine. Band 62, Nr. 1, 1988, S. 42–57. Zur Kontroverse mit Robert Koch: Annick Perrot, Maxime Schwartz: Robert Koch und Louis Pasteur – Duell zweier Giganten. Theiss, Darmstadt 2015. Zur Entstehung der Milzbrand-Schutzimpfung: Antonio Cadeddu: Pasteur et le vaccination contre le charbon. Une analyse historique et critique. In: History and philosophy of the life sciences. Band 9, Nr. 2, 1987, S. 255–276. Zur Entstehung einer Impfstoff-Industrie aus der Milzbrand-Schutzimpfung: Maurice Cassier: Producing, Controlling, and Stabilizing Pasteur’s Anthrax Vaccine. Creating a New Industry and a Health Market. In: Science in Context. Band 21, Nr. 2, 2008, S. 253–278. doi:10.1017/S0269889708001713 Zum Pasteur-Effekt: Efraim Racker: History of the Pasteur effect and its pathobiology. In: Molecular and Cellular Biochemistry. Band 5, Nr. 1–2, 1974, S. 17–23. doi:10.1007/BF01874168 Zur Kontroverse mit Félix-Archimède Pouchet: Nils Roll-Hansen: Experimental Method and Spontaneous Generation. The Controversy between Pasteur and Pouchet, 1859–64. In: Journal of the History of Medicine and Allied Sciences. Band 34, Nr. 3, 1979, S. 273–292. Film The Story of Louis Pasteur (deutsch: Louis Pasteur). Regie: William Dieterle. USA 1936. Mit einem Oscar für Paul Muni in der Rolle als Pasteur. Pasteur & Koch: Un duel de géants dans la guerre des microbes (deutsch: Koch und Pasteur – Duell im Reich der Mikroben), Regie: Mathieu Schwartz, Frankreich 2018.[200] |
参考文献 ルイ・パスツールの著作 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。マッソン、パリ 第1巻:分子の非対称性。1922年。 第2巻:発酵と所謂自然発生。1922年。 第3巻:酢とワインに関する研究。1924年。 第4巻:『カイコの病気に関する研究』。1926年。 第5巻:『ビールに関する研究』。1928年。 第6巻:猛毒性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防。1933年。 第7巻:科学・文学論集。1939年。(全著作の模範的な索引を含む) パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール書簡集』。フラマリオン、パリ。 第1巻:青年期の手紙。結晶学の段階 1840–1857。1946年。 第2巻:第二の段階。発酵、自然発生、ワイン、蚕、ビールの病気 1857–1877。1951年。 第3巻:猛毒性疾患の段階。鶏コレラ、炭疽、ルージェ病、狂犬病のウイルス・ワクチン 1877–1884。1951年。 第4巻:猛毒性疾患の段階(続き)。ヒトに対する狂犬病ワクチン接種。晩年 1885–1895。1951年。 パスツールの研究室の日誌も、この学術著作の一部をなしている。 伝記 著者は完全な伝記を提示する意図はないものの、今日に至るまで議論を決定づける重要な著作として、ジェラルド・L・ガイソン著『ルイ・パスツールの私的な 科学』(The Private Science of Louis Pasteur)がある。プリンストン大学出版局、プリンストン、1995年。 フランス語 ルネ・ヴァレリー=ラド:『M. パスツール。無知なる者による科学者の物語』。J. ヘッツェル、パリ 1883年。(英語訳 1885年) (当初は匿名で出版されたこの著作は、パスツールの娘婿であり、秘書も務めていた人物によって執筆された。本書の大部分はパスツールの直接の監督の下で執筆されたものであり、したがって非公式な「自伝」と見なすことができる。[198]) エミール・デュクロ:『パスツール――ある知性の物語』。シャレール、ソー 1896年。(英語訳 1920年、1973年に再版) (デュクロはパスツールの側近であり、後にパスツール研究所の初代所長となった) ルネ・ヴァレリー=ラド:『パスツールの生涯』。全2巻。パリ、フラマリオン、1900年。(英語訳1902年、1975年に再版;ドイツ語訳1948年) (パスツールの生涯に関する重要な資料であるが、科学的には信頼性に欠ける。デュクロの著書とともに、パスツールをめぐる「天才崇拝」の礎となり、多数の言語に翻訳され、繰り返し再版された。) エミール・ルー:『パスツールの医学的業績』。収録:『パスツール生誕100周年記念』。1922年12月27日。アシェット、パリ、1922年。 『パスツール氏の実験室』。収録:『パスツール生誕100周年記念』。1922年12月27日。アシェット、パリ、1922年。 エリー・メチニコフ:『近代医学の三巨頭:パスツール、リスター、コッホ』。アルカン、パリ、1933年。(英語版1939年、1971年に再版) アドリアン・ロワール:『パスツールの陰で』。個人的な回想録。『ル・ムーヴマン・サニテール』、パリ、1938年。 (著者はパスツールの甥であり、時折助手も務めていた。彼は重要な点において、一般的なパスツール伝記とは異なる記述をしているが、実験室の日誌を精査した結果、その記述は概ね正しいことが判明している。) パトリス・ドブレ:『ルイ・パスツール』。フラマリオン、パリ 1994年。(英語版 1998年) フランソワーズ・バリバル(編):『パスツール。ある科学者のノート』。CNRS、パリ 1995年。 ピエール=イヴ・ロリオズ:『ルイ・パスツール。伝説の向こうにある現実』。エディション・ド・パリ、パリ 2003年。 アントニオ・カデドゥ:『科学の真実。実践、物語、歴史:パスツール事例』。レオ・S・オルシュキ、フィレンツェ 2005年。[199] (同著者によるイタリア語版:『神話から歴史へ。パスツールの生物学と医学』。フランコ・アンジェリ、ミラノ 1991年。) 英語 ルネ・J・デュボス:『ルイ・パスツール。科学のフリーランサー』。リトル・ブラウン・アンド・カンパニー、ボストン 1950年。(フランス語訳 1955年、1976年に再版) ルネ・J・デュボス:『パスツールと現代科学』。ダブルデイ、ガーデンシティ(ニューヨーク) 1960年。(1988年に再版;ドイツ語訳1960年) ジェラルド・L・ガイソン:『パスツール、ルイ』。チャールズ・コールストン・ギリスピー(編):『科学者伝記辞典』第10巻:S. G. ナヴァシン – W. ピソ。チャールズ・スクリブナーズ・サンズ、ニューヨーク 1974年、350–416頁(英語、現在でも読む価値のある記述だが、実験日誌は未考慮)。 ブルーノ・ラトゥール:『フランスのパスツール化』。ケンブリッジ(マサチューセッツ州)/ロンドン 1988年。(1984年のフランス語原著の翻訳) ドイツ語 ヴェルナー・ケーラー:パスツール、ルイ。ヴェルナー・E・ゲラベック、ベルンハルト・D・ハーゲ、グンドルフ・カイル、ヴォルフガング・ヴェグナー (編):『医学史百科事典』。デ・グルイター、ベルリン/ニューヨーク 2005年、ISBN 3-11-015714-4、1110–1112頁。 ポール・デ・クルーフ:『ルイ・パスツール。「微生物は危険だ!」および「パスツールと狂犬病」』。ポール・デ・クルーフ著『微生物ハンター』(原著: Microbe Hunters. Harcourt, Brace & Co., New York 1926)Orell Füssli Verlag, チューリッヒ/ライプツィヒ 1927年; 第8版 同上 1940年、59–101頁および138–174頁。 個々の側面に関する二次文献 アントワーヌ・ベシャンとの論争について:キース・L・マンチェスター:『アントワーヌ・ベシャン:生物学の父か。そうか、そうではないか?』『エンデバー』第25巻第2号、 2001年、68–73頁。 パスツールのワクチンについて:エルヴェ・バザン:『ワクチン接種の歴史』。ジョン・リビー・ユーロテキスト、パリ 2008年、135–282頁。 (パスツールの実験日誌を詳細に引用し、パスツールのワクチンの開発史を詳細に再分析したもの) 家禽コレラに対する予防接種の誕生について:アントニオ・カデドゥ:『パスツールと鶏コレラ。歴史的記述の批判的再検討』。掲載誌:『生命科学の歴史と哲学』。第7巻、第1号、1985年、87–104頁。 病原体説について:K. コデル・カーター:『パスツールによる疾病原因論の展開と19世紀医学における特定原因の出現』。『医学史紀要』第65巻第4号、1991年、528–548頁。 ロベルト・コッホとの論争について:K. コデル・カーター:「炭疽の原因解明をめぐるコッホ・パスツール論争」。『医学史紀要』第62巻第1号、1988年、42–57頁。 ロベルト・コッホとの論争について:アニック・ペロー、マキシム・シュワルツ:『ロベルト・コッホとルイ・パスツール――二人の巨人の対決』。Theiss、ダルムシュタット、2015年。 炭疽予防接種の誕生について:アントニオ・カデドゥ:『パスツールと炭疽予防接種。歴史的・批判的分析』。『生命科学の歴史と哲学』第9巻第2号、1987年、255–276頁。 炭疽予防接種から生まれたワクチン産業の形成について:モーリス・カシエ『パスツールの炭疽ワクチンの製造、管理、安定化――新たな産業と医療市場の創 出』。『Science in Context』第21巻第2号、2008年、253–278頁。doi:10.1017/S0269889708001713 パスツール効果について:エフライム・ラッカー:「パスツール効果の歴史とその病態生物学」。『Molecular and Cellular Biochemistry』第5巻第1–2号、1974年、17–23頁。doi:10.1007/BF01874168 フェリックス=アルキメデス・プーシェとの論争について:ニルス・ロール=ハンセン『実験方法と自然発生。パスツールとプーシェの論争、1859–64 年』。『Journal of the History of Medicine and Allied Sciences』第34巻第3号、1979年、273–292頁。 映画 『ルイ・パスツールの物語』(原題:Louis Pasteur)。監督:ウィリアム・ディーターレ。米国 1936年。パスツール役のポール・ムーニがアカデミー賞を受賞した。 『パスツール&コッホ:微生物戦争における巨人の対決』(原題:Koch und Pasteur – Duell im Reich der Mikroben)。監督:マチュー・シュワルツ、フランス 2018年。[200] |
| Einzelnachweise 01. Vgl. Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 42. Thierry Dupressoir: Louis Pasteur, in: Dictionnaire prosopographique de l’EPHE. École pratique des hautes études, Stand 16. Februar 2021. Werner Köhler: Pasteur, Louis. In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. 2005, S. 1110–1112, hier: S. 1110. Jacques Nicolle, Ewald Edlinger (Übersetzer): Louis Pasteur: ein Meister der wissenschaftlichen Untersuchung. Verlag Volk und Gesundheit, Berlin 1959, S. 16 (worldcat.org [abgerufen am 28. Januar 2020]). Die Annales scientifiques de l’Ecole Normale Supérieure sind 1900 zu einer rein mathematischen Zeitschrift geworden, existieren aber heute noch. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 5: Etudes sur la bière. Masson, Paris 1928, S. 5. Ursprünglich veröffentlicht als Louis Pasteur: Etudes sur la bière. Gauthier-Villars, Paris 1876. I. Tomsik: Pasteur und die Generatio spontanea. Huber, Bern 1964. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 41. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 47. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 43. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Correspondance de Pasteur. Band 2: La seconde étape. Fermentations, générations spontanées, maladies des vins, des vers à soie, de la bière 1857–1877. Flammarion, Paris 1951, S. 492: „Chacun de mes travaux jusqu’à mon dernier jour portera pour épigraphe: Haine à la Prusse. Vengeance. Vengeance.“ Biografie von Louis Pasteur auf der Website der Académie française Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 45. Beleg auf einer Seite des französischen Kulturministeriums, abgerufen am 27. Dezember 2012. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 39. de la Provostaye: Recherches crystallographiques. In: Annales de chimie et de physique. Reihe 3, Band 3, 1841, S. 129–150. Biot: Communication d’une note de M. Mitscherlich. In: Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 19, Nr. 16, 1844, S. 719–725. Louis Pasteur: Mémoire sur la relation qui peut exister entre la forme cristalline et la composition chimique, et sur la cause de la polarisation rotatoire. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 1: Dissymétrie moléculaire. Masson, Paris 1922, S. 61–64. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 26, Nr. 21, 1848, S. 535–538. Louis Pasteur: Recherches sur la dissimétrie moléculaire des produits organiques naturels. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 1: Dissymétrie moléculaire. Masson, Paris 1922, S. 314–328. Louis Pasteur: Recherches sur la dissimétrie moléculaire des produits organiques naturels. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 1: Dissymétrie moléculaire. Masson, Paris 1922, S. 314–328, hier S. 327. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 53–89. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 70. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 78. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 88. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 88 f. Louis Pasteur: Nouvelles recherches sur la relation qui peuvent exister entre la forme cristalline, la composition chimique et le phénomène rotatoire moléculaire. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 1: Dissymétrie moléculaire. Masson, Paris 1922, S. 198–202. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 35, 1852, S. 176–183; Louis Pasteur: Nouvelles recherches sur la relation qui peuvent exister entre la forme cristalline, la composition chimique et le phénomène rotatoire moléculaire. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 1: Dissymétrie moléculaire. Masson, Paris 1922, S. 203–241. Ursprünglich veröffentlicht in Annales de chimie et de physique. Reihe 3, Band 38, 1853, S. 437–488. Louis Pasteur: Mémoire sur la fermentation de l’acide tartrique. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 25–28. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 46, 1858, S. 615–618. Louis Pasteur: Note relative au Penicillium glaucum et à la dissymétrie moléculaire des produits organiques naturels. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 129 f. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 51, 1860, S. 298 f. Louis Pasteur: Isomorphisme entre les corps isomères, les uns actifs les autres inactifs sur la lumière polarisée. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 1: Dissymétrie moléculaire. Masson, Paris 1922, S. 284–288. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 42, 1856, S. 1259–1264. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 101 und 134. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 105 und 135 f. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 137–139. Louis Pasteur: Sur les maladies virulentes, et en particulier sur la maladie appelée vulgairement choléra des poules. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 291–302, hier S. 292. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Bd. 90, 1880, S. 239–248, hier S. 239. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 90. Louis Pasteur: Mémoire sur la fermentation appelée lactique. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 3–13. Ursprünglich veröffentlicht in Annales de chimie et de physique. Reihe 3, Band 52, 1858, S. 404–418. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 90 f. Pasteur. In: The New Encyclopædia Britannica. 15. Auflage. Band 25. Encyclopædia Britannica, Chicago 1993, S. 461: „It was he who proved that microorganisms cause fermentation and disease […].“ Cagniard-Latour: Mémoire sur la fermentation vineuse. In: Annales de chimie et de physique. Bd. 68, 1838, S. 206–222. Theodor Schwann: Vorläufige Mitteilung, betreffend Versuche über die Weingährung und Fäulnis. In: Annalen der Physik und Chemie. Bd. 41, 1837, S. 184–193. Friedrich Kützing: Microscopische Untersuchungen über die Hefe und Essigmutter, nebst mehreren andern dazu gehörigen vegetabilischen Gebilden. In: Journal für praktische Chemie. Band 11, 1837, S. 385–409. doi:10.1002/prac.18370110181 Louis Pasteur: Mémoire sur la fermentation alcoolique. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 51–126, hier S. 71 f. Louis Pasteur: Mémoire sur la fermentation alcoolique. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 51–126. M. Traube: Theorie der Fermentwirkungen. Dümmler, Berlin 1858. Nachgedruckt in Moritz Traube: Gesammelte Abhandlungen. Mayer und Müller, Berlin 1899. Berthelot: Sur la fermentation glucosique du sucre de canne. In: Comptes rendus de l’Académie des sciences. Band 50, 1860, S. 980–984. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 379 und 396. Die Angriffe Pasteurs auf Liebig trafen einen großen Freund Frankreichs. Liebig, der in Paris Chemie studiert hatte, bewahrte zeit seines Lebens Hochachtung vor der französischen Wissenschaft und gehörte zu den wenigen Deutschen, die in der aufgeheizten Stimmung nach der Reichseinigung an die Leistungen französischer Wissenschaftler erinnerten. Louis Pasteur: Expériences et vues nouvelles sur la nature de fermentations. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 142–147. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 52, 1861, S. 1260–1264. Efraim Racker: History of the Pasteur effect and its pathobiology. In: Molecular and Cellular Biochemistry. Band 5, Nr. 1–2, 1974, S. 17–23. doi:10.1007/BF01874168 Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 5: Etudes sur la bière. Masson, Paris 1928. Ursprünglich veröffentlicht als Louis Pasteur: Etudes sur la bière. Gauthier-Villars, Paris 1876. Louis Pasteur: Mémoire sur la fermentation acétique. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 3: Études sur le vinaigre et sur le vin. Masson, Paris 1924, S. 23–77. Ursprünglich veröffentlicht in Annales scientifiques de l’École Normale supérieure. Band 1, 1864, S. 113–158. Kombiniert mit einer unveröffentlichten Vorlesung 1868 eigenständig als Études sur le vinaigre publiziert. Louis Pasteur: Animalcules infusoires vivant sans gaz oxygène libre et dèterminant des fermentations. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 136–138. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 52, 1861, S. 344–347. Louis Pasteur: Nouvel exemple de fermentation déterminée par des animalcules infusoires pouvant vivre sans gaz oxygène libre, et en dehors de tout contact avec l’air de l’atmosphère. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 159–164. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 56, 1863, S. 416–421. Louis Pasteur: Note au sujet d’une assertion de M. Frémy publiée dans le dernier Compte rendu. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 403–405, hier S. 403 f., Fußnote 3. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 75, 1872, S. 1056–1058. Louis Pasteur: Recherche sur la putréfaction. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 175–181. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 56, 1863, S. 1189–1194. Louis Pasteur: Mémoire sur les corpuscules organisés qui existent dans l’atmosphère. Examen de la doctrine des générations spontanées. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, 210–294. Louis Pasteur: Expériences relatives aux générations dites spontanées. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, 187–191, hier S. 190. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 50, 1860, S. 303–307. Hermann Hoffmann: Mykologische Studien über die Gährung. In: Botanische Zeitung. Band 18, Nr. 6, 1860, S. 49–55. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 125. F.-A. Pouchet, N. Joly und Ch. Musset: Expériences sur l’hétérogénie exécutée dans l’intérieur des glaciers de la Maladetta (Pyrénées d’Espagne). In: Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 57, 1863, S. 558–561. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 126. John Tyndall: The Optical Deportment of the Atmosphere in Relation to the Phenomena of Putrefaction and Infection. In: Philosophical transactions of the Royal Society. Band 166, 1876, S. 27–74. doi:10.1098/rstl.1876.0002 F.-A. Pouchet, N. Joly und Ch. Musset: Expériences sur l’hétérogénie exécutée dans l’intérieur des glaciers de la Maladetta (Pyrénées d’Espagne). In: Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 57, 1863, S. 558–561, hier S. 560. Louis Pasteur: Des générations spontanées. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 2: Fermentations et générations dites spontanées. Masson, Paris 1922, S. 328–346, hier S. 346. H. Charlton Bastian: Facts and Reasonings Concerning the Heterogenous Evolution of Living Things. In: Nature. Band 2, Nr. 35, 1870, S. 170–177, 192–201 und 219–228. doi:10.1038/002170a0 H. Charlton Bastian: The Commission of the French Academy and the Pasteur-Bastian Experiments. In: Nature. Band 16, Nr. 405, 1877, S. 276–279. doi:10.1038/016276a0 Pasteur, Joubert und Chamberland: La théorie des germes et ses applications à la médećine et à la chirurgie. In: Bulletin de l’Académie de médecine. Reihe 2, Band 7, 1878, S. 432–453. Louis Pasteur: Sur l’origine de la vie. Unvollständige Wiedergabe in Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 7: Mélanges scientifiques et littéraires. Masson, Paris 1939, S. 30 f. Vollständigere Version in Patrice Pinet: Pasteur et la philosophie. Harmattan, Paris 2004, S. 63 f. Nicolas Appert: Le livre de tous les ménages. Vierte Auflage, Barrois L’Ainé, Paris 1831. Louis Pasteur: Études sur le vin ses maladies, causes qui le provoquent. Procédés nouveaux pour le conserver et pour le vieillir. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 3: Études sur le vinaigre et sur le vin. Masson, Paris 1924, S. 111–381, hier S. 352, Fußnote 1 sowie Louis Pasteur: Note sur l’emploi de la chaleur comme moyen de conservation du vin. In: ibid., S. 425 f. Louis Pasteur: Études sur le vin ses maladies, causes qui le provoquent. Procédés nouveaux pour le conserver et pour le vieillir. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 3: Études sur le vinaigre et sur le vin. Masson, Paris 1924, S. 111–381, hier S. 207. Ursprünglich veröffentlicht als Études sur le vin. Imprimerie Impériale, Paris 1866. Agostino Bassi: Del mal del segno calcinaccio o moscardino, malattia che affligge i bachi da seta e sul modo di liberarne le bigattaje anche le più infestate. Teil 1: Teoria. Teil 2: Pratica. Lodi 1835. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Correspondance de Pasteur. Band 2: La seconde étape. Fermentations, générations spontanées, maladies des vins, des vers à soie, de la bière 1857–1877. Flammarion, Paris 1951, S. 194: „Considérez, je vous prie, que je n’ai jamais touché à un ver à soie, et qu’il me faudra consacrer á mon éducation à moi, un temps considérable peut-être, avant de commencer la moindre recherche.“ Cadeddu: Les vérités de la science … , S. 27–55. A. Béchamp: Sur l’innocuité des vapeurs de créosote dans les éducations de vers à soie. In: Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 62, 1866, S. 1341 f. Louis Pasteur: Observations sur la maladie des vers à soie. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 4: Études sur la maladie des vers à soie. Masson, Paris 1926, S. 427–431, hier S. 431: Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 61, 1865, S. 506–512, hier S. 511. Louis Pasteur: Nouvelle note sur la maladie des vers à soie. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 4: Études sur la maladie des vers à soie. Masson, Paris 1926, S. 454–468, hier S. 465. A. Béchamp: Lettre adressée à M. le Président, au sujet de la communication fait par M. Pasteur le 29 april dernier. In: Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 64, 1867, S. 1042 f. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 4: Études sur la maladie des vers à soie. Masson, Paris 1926, S. 1–284, hier S. 54–186. Marie Nonclercq: Antoine Béchamp 1816–1908. L’Homme et le savant, originalité et fécondité de son œuvre. Maloine, Paris 1982, S. 43: „Je suis le précurseur de Pasteur exactement comme le volé est le précurseur de la fortune du voleur enrichi, heureux et insolent qui le nargue et le calomnie.“ Das Zitat bezieht sich nicht nur auf die pébrine, denn Pasteur und Béchamp waren bei verschiedenen Gelegenheiten in Konflikt geraten (siehe den Artikel zu Antoine Béchamp). Aber auch unmittelbar in Bezug auf die pébrine beschuldigte Béchamp Pasteur mehrfach des Plagiats (Belege bei Cadeddu: Les vérités de la science … , S. 44–46.) Im Fall der pébrine ist dabei eine seltsame Verkehrung der Positionen zu beobachten. Während Pasteur bei der Gärung nachgewiesen hatte, dass der Erreger aus der Luft kommt, nahm er bei der pébrine zunächst falsch an, dass der Krankheitsprozess aus dem Inneren der Raupe stamme. Béchamp glaubte dagegen – korrekt –, dass der Krankheitserreger von außen komme. Das verträgt sich nicht mit der von ihm vertretenen Mikrozym-Theorie, wonach Bestandteile der Körperzellen – die so genannten microzymas – sich bei einer Krankheit innerhalb des Körpers in Krankheitserreger wie Bakterien umwandeln, siehe A. Béchamp: Les microzymas dans leur rapports avec l’hétérogénie, l’histogénie, la physiologie et la pathologie. Examen de la panspermie atmosphérique continue ou discontinue, morbifère ou non morbifère. Baillière, Paris 1883. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 4: Études sur la maladie des vers à soie. Masson, Paris 1926, S. 1–284, hier S. 188–204. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 4: Études sur la maladie des vers à soie. Masson, Paris 1926, S. 188–257. A. Béchamp: Conseils aux sériciculteurs sur l’emploi de la créosote dans l’éducation des vers à soie. Coulet, Montpellier 1867. Ilse Jahn (Hrsg.): Geschichte der Biologie. 3., neubearbeitete Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg und Berlin 2002, S. 625. Louis Pasteur: Note sur la flacherie. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 4: Études sur la maladie des vers à soie. Masson, Paris 1926, S. 698–713, hier S. 699. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus sténographiques du Congrès internationale séricicole, tenu à Paris du 5 au 10 septembre 1878. Paris, 1879, S. 27–38. Louis Pasteur: La théorie des germes et ses applications à la médecine et à la chirurgie. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 112–130. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus de l’Académie des sciences. Band 86, 1878, S. 1037–1043. Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 42. C. Davaine: Recherches sur les infusoires du sang dans la maladie connue sous le nom de sang de rate. In: Comptes rendus de l’Académie des sciences. Band 57, 1863, S. 220–223, 351 und 386. C. Davaine: Recherches sur les infusoires du sang dans la maladie connue sous le nom de sang de rate. In: Comptes rendus de l’Académie des sciences. Band 57, 1863, S. 220–223, hier S. 221. Theoretisch bestand die Möglichkeit, dass nicht das sichtbare Bakterium, sondern ein lösliches Toxin der Erreger des Milzbrands war, siehe Pasteur und Jourbert: Étude sur la maladie charbonneuse. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 164–171, hier S. 170 f. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 84, 1877, S. 900–906. Pasteur, Chamberland und Roux: Sur la longue durée de la vie des germes charbonneux et sur leur conservation dans les terres cultivées. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 271–275. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Bd. 92, 1881, S. 209–211. Virulenzunterschiede beim selben Erreger waren schon von anderen Forschern erkannt worden, vgl. etwa das posthum veröffentlichte Buch von Auzias-Turenne: La syphilisation. Baillière, Paris 1878, S. 711 f. Louis Pasteur: De l’extension de la théorie des germes à l’étiologie de quelques maladies communes. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 147–158. Ursprünglich veröffentlicht in Bulletin de l’Académie de médecine. Reihe 2, Band 9, 1880, S. 435–447. Barbara I. Tshisuaka: Sédillot, Charles Emmanuel. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1314 f. Pasteur, Joubert und Chamberland: La théorie des germes et ses applications à la médećine et à la chirurgie. In: Bulletin de l’Académie de médecine. Reihe 2, Band 7, 1878, S. 432–453, hier S. 433. Cadeddu: Les vérités de la science … , S. 1. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 5: Etudes sur la bière. Masson, Paris 1928, S. 40 f. Text in deutscher Übersetzung in Paul de Kruif: Mikrobenjäger. Orell Füssli, Zürich und Leipzig 1927, S. 97. Louis Pasteur: Observations à l’occasion de la note de MM. Gosselin et A. Robin. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 71 f., hier S. 71. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Bd. 78, 1874, S. 46 f., hier S. 46. Loir: A l’ombre de Pasteur … , S. 141. Geison: Louis Pasteur … , S. 355. Louis Pasteur und Jules Joubert: Charbon et septicémie. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 172–188, hier S. 178. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Bd. 85, 1877, S. 101–115. Reiner Thomssen: Schutzimpfungen. Grundlagen, Vorteile, Risiken. C. H. Beck, München 2001, S. 24. René Vallery-Radot: La vie de Pasteur. Paris, Flammarion 1900, S. 392. Cadeddu: Pasteur et le choléra des poules … , S. 90. Zum Beispiel René J. Dubos: Louis Pasteur. Franc-tireur de la science. Presses universitaires de France, Paris 1955, S. 331. Cadeddu: Pasteur et le choléra des poules … , S. 95 f. Cadeddu: Pasteur et le choléra des poules … , S. 99 f. siehe auch nih.gov: Louis Pasteur: Between Myth and Reality (18. April 2022) Zum Impfstoff gegen Geflügelcholera: Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 135–158. Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 153. Louis Pasteur: Choléra des poules. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 287–291. Ursprünglich veröffentlicht in Recueil de médecine vétérinaire. Reihe 6, Band 7, 1880, S. 204–206. Cadeddu: Pasteur et le choléra des poules … , S. 102–104. Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 148. Louis Pasteur: Sur les maladies virulentes, et en particulier sur la maladie appelée vulgairement choléra des poules. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 291–302, hier S. 298. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Bd. 90, 1880, S. 239–248. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Correspondance de Pasteur. Band 3: L’Étape des maladies virulentes. Virus-vaccins du choléra des poules, du charbon, du rouget, de la rage 1877–1884. Flammarion, Paris 1951, S. 148 f. Louis Pasteur: De l’atténuation du virus du choléra des poules. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 323–330. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Bd. 91, 1880, S. 673–680. Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 154 f. Dieses Verständnis war keineswegs originell, sondern zum Beispiel schon von Joseph-Alexandre Auzias-Turenne (1812–1870) vertreten worden, siehe Auzias-Turenne: La syphilisation. Baillière, Paris 1878, S. 710. Anfang 1884 änderte Pasteur seine Ansichten zur Immunität, vgl. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 245 f. Ursprünglich bezog sich dieses Verständnis von Immunität auf einzelne Organe – etwa einen Muskel–, siehe Louis Pasteur: Sur les maladies virulentes, et en particulier sur la maladie appelée vulgairement choléra des poules. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 291–302, hier S. 301. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Bd. 90, 1880, S. 239–248. Bald darauf wechselte Pasteur zu einer organismischen Betrachtungsweise und fasste den gesamten Körper als Kulturmedium auf, siehe Louis Pasteur: Expériences tendent à démontrer que les poules vaccinées pour le choléra sont réfractaires au charbon. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 315 f. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Bd. 91, 1880, S. 315. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 145. Pasteur, Chamberland und Roux: De l’atténuation des virus et de leur retour à la virulence. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 332–338, hier S. 335. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Bd. 92, 1881, S. 429–435. Pasteur, Chamberland und Roux: Compte rendu sommaire des expériences faites à Pouilly-le-Fort, près Mélun, sur la vaccination charbonneuse. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 346–351, hier S. 348. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Bd. 92, 1881, S. 1378–1383. Thomas Schlich: Louis Pasteur, in: Wolfgang U. Eckart und Christoph Gradmann: Ärztelexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart, 3. Auflage Springer Verlag Heidelberg, Berlin 2006, S. 252–253. Dies ist eine vereinfachte Darstellung. Tatsächlich umfasste das Experiment 60 Schafe, davon 25 geimpft und mit dem Krankheitserreger konfrontiert, 25 lediglich mit dem Krankheitserreger konfrontiert und 10 ohne jeglichen Eingriff. In manchen Quellen ist auch noch von zwei Ziegen die Rede; die Zahl der Schafe ist entsprechend zu verringern. Dasselbe Experiment wurde mit ähnlichem Ergebnis auch an zehn Kühen vollzogen, davon sechs geimpft und vier lediglich mit dem Krankheitserreger konfrontiert. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 146. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 148 f. Das offizielle Versuchsprotokoll findet sich in Expériences de Pouilly-le-Fort. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 697–720. Auch später noch erweckte Pasteur den Anschein, als ob er seine Impfstoffe ausschließlich durch Abschwächung mit Sauerstoff herstelle, vgl. den Vortrag im August 1881 auf dem Internationalen Medizinkongress in London Vaccination in relation to chicken-cholera and splenic fever. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 370–378. und den Vortrag im September 1882 auf dem Vierten Internationalen Kongress für Hygiene und Demographie in Genf De l’atténuation des virus. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 391–411. Loir: A l’ombre de Pasteur … , S. 18; englische Übersetzung in: Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 149 f. Antonio Cadeddu: Pasteur et le vaccination contre le charbon. Une analyse historique et critique. In: History and philosophy of the life sciences. Band 9, Nr. 2, 1987, S. 255–276. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 145–176. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 359. H. Toussaint: Vaccinations charbonneuses. In: Association française pour l’avancement des sciences: Compte rendu de la 9e session. Reims 1880; Paris 1881, S. 1021–1025. In dieser Quelle spricht Toussaint von einem abgeschwächten Lebendimpfstoff. Zur Vorgeschichte, in der Toussaint zunächst von einem Totimpfstoff ausging, vgl. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 160–166. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 162 f. und 170 f. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Correspondance de Pasteur. Band 3: L’Étape des maladies virulentes. Virus-vaccins du choléra des poules, du charbon, du rouget, de la rage 1877–1884. Flammarion, Paris 1951, S. 159: „Cela renverse toutes les idées que je me faisais sur les virus, sur le vaccins, etc. Je n’y comprends plus rien.“ Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Correspondance de Pasteur. Band 3: L’Étape des maladies virulentes. Virus-vaccins du choléra des poules, du charbon, du rouget, de la rage 1877–1884. Flammarion, Paris 1951, S. 161 und S. 162: „Hier j’ai été donner à M. Chamberland des instructions pour que je puisse vérifier dans le plus bref délai possible le fait Toussaint auquel je ne croirai qu’après l’avoir vu, de mes yeux vu.“ S. 163: „Ce qui importe, c’est de bien noter tout et de bien savoir si on opère sur du sang vivant ou sur du sang mort.“ [Hervorhebung im Original] Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Correspondance de Pasteur. Band 3: L’Étape des maladies virulentes. Virus-vaccins du choléra des poules, du charbon, du rouget, de la rage 1877–1884. Flammarion, Paris 1951, S. 165–167. Versuchsergebnisse veröffentlicht in Pasteur, Chamberland und Roux: De la possibilité de rendre les moutons réfractaires au charbon par la méthode des inoculations préventives. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 339–343. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 92, 1881, S. 662–665. Cadeddu: Pasteur et le vaccination contre le charbon … , S. 268. Ch. Chamberland und E. Roux: Sur l’atténuation de la virulence de la bactéridie charbonneuse, sous l’influence des substances antiseptiques. In: Comptes rendus de l’Académie des sciences. Band 96, 1883, S. 1088–1091. Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 173. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 151: „Pasteur deliberately deceived the public and the scientific community about the nature of the vaccine actually used at Pouilly-le-Fort.“ Zum Impfstoff gegen Milzbrand: Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 159–196. Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 162. Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 175. W. D. Tigertt: Anthrax. William Smith Greenfield, M.D., F.R.C.P., Professor Superintendent, The Brown Animal Sanatory Institution (1878–1881). Concerning the priority due to him for the production of the first vaccine against anthrax. In: The Journal of Hygiene. Band 85, Nr. 3, 1980, S. 415–420. PMID 379209. PMC 2134029 (freier Volltext) Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 178–181. Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 184. Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 187. Cadeddu: Les vérités de la science … , S. 138 f. und S. 146. E. Roux: Bactéridie charbonneuse asporogène. In: Annales de l’Institut Pasteur. Band 4, 1890, S. 25–34, hier S. 26. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Correspondance de Pasteur. Band 3: L’Étape des maladies virulentes. Virus-vaccins du choléra des poules, du charbon, du rouget, de la rage 1877–1884. Flammarion, Paris 1951, S. 271 f., Fußnote 2. Maurice Cassier: Producing, Controlling, and Stabilizing Pasteur’s Anthrax Vaccine. Creating a New Industry and a Health Market. In: Science in Context. Band 21, Nr. 2, 2008, S. 253–278. doi:10.1017/S0269889708001713 Louis Pasteur: De l’atténuation des virus et de leur retour à la virulence. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 332–338. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 92, 1881, S. 429–435. Gundolf Keil: Robert Koch (1843–1910). Ein Essai. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 73–109, hier: S. 73–75. Pasteur und Jourbert: Étude sur la maladie charbonneuse. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 164–171, hier S. 165 f. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 84, 1877, S. 900–906. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 115, 165, 174 und 424. Geison: Louis Pasteur … , S. 397. Robert Koch: Über die Milzbrandimpfung. Eine Entgegnung auf den von Pasteur in Genf gehaltenen Vortrag. In: Gesammelte Werke von Robert Koch. Band 1. Thieme, Leipzig 1912, S. 207–231. (PDF; 3,8 MB) Ursprünglich veröffentlicht als Robert Koch: Über die Milzbrandimpfung. Thieme, Leipzig 1882. Louis Pasteur: La vaccination charbonneuse. Réponse à un mémoire de M. Koch. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 418–440. Ursprünglich veröffentlicht in La Revue scientifique. 3. Folge, Band 5, 1883, S. 74–84. Koch: Über die Milzbrandimpfung … (PDF; 3,8 MB), S. 211: „Pasteur ist eben kein Arzt und man kann von ihm nicht verlangen, daß er pathologische Prozesse und Krankheitssymptome richtig beurteilt.“ S. 212 f.: „[…] die Mitteilungen, welche Pasteur bis jetzt über die Bereitung der beiden Impfstoffe gemacht hat, sind so unvollkommen, daß es unmöglich ist, ohne weiteres sein Verfahren zu wiederholen und zu prüfen. Wer so verfährt, der darf sich nicht beklagen, wenn er in wissenschaftlichen Kreisen dem Mißtrauen und einer scharfen Kritik begegnet.“ S. 226: „Pasteur befolgt also die Taktik, von seinem Experiment nur soviel mitzuteilen, als zu seinen Gunsten spricht, das aber, was ihm ungünstig ist, selbst wenn darin die Entscheidung des Experimentes hegt, zu verschweigen. Ein solches Verfahren mag für eine Geschäftsreklame angemessen sein, aber in der Wissenschaft muß dasselbe mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen werden.“ Louis Pasteur: La vaccination du rouget des porcs à l’aide du virus mortel atténué de cette maladie. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 527–534. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences. Band 97, 1883, S. 1163–1169. Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 209. Angabe für den Zeitraum zwischen 1850 und 1872. So zum Beispiel Paul de Kruif: Mikrobenjäger. Orell Füssli, Zürich und Leipzig 1927, S. 59 f. und 161. Louis Pasteur: Microbes pathogènes et vaccins. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 590–602, hier S. 591. Galtier: Etudes sur la rage. In: Comptes rendus de l’Académie des sciences. Band 89, 1879, S. 444–446. V. Galtier: Les injections de virus rabique dans le torrent circulatoire ne provoquent pas l’éclosion de la rage et semblent conférer l’immunité. La rage peut être transmise par l’ingestion de la matière rabique. In: Comptes rendus de l’Académie des sciences. Band 93, 1881, S. 284 f. Pasteur, Chamberland, Roux und Thuillier: Sur la rage. In: Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 573 f. Ursprünglich veröffentlicht in Comptes rendus de l’Académie des sciences. 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Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 226 und 239 f. Zum selben Ergebnis ist auch Cadeddu: Les vérités de la science … , S. 175 f. gekommen. Bazin: L’Histoire des vaccinations … , S. 240. Ilana Löwy: On Hybridizations, Networks and New Disciplines. The Pasteur Institute and the Development of Microbiology in France. In: Studies in History and Philosophy of Science. Band 25, Nr. 5, 1994, S. 655–688, hier S. 663 und 667. Eine Ausnahme war Ilja Metschnikow, der private Mittel besaß. Nils Roll-Hansen: Louis Pasteur. In: Noretta Koertge (Hrsg.): New Dictionary of Scientific Biography. Band 6, Charles Scribner’s Sons, Detroit et al. 2008, S. 21–30, hier S. 21, der hier zustimmend Donald Stokes: Pasteur’s Quadrant. Basic Science and Technological Innovation. Brookings Institution Press, Washington D.C. 1997 zitiert. Jost Lemmerich: Wissenschaftlicher Streit als Lebenselixier. In: Justus Liebig. Der streitbare Gelehrte. Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen 2003, ISBN 3-9808949-2-4, S. 53–67, hier S. 53. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 38. Beispiele in H. Charlton Bastian: The Commission of the French Academy and the Pasteur-Bastian Experiments. In: Nature. Band 16, Nr. 405, 1877, S. 276–279, hier S. 278. doi:10.1038/016276a0; Marie Nonclercq: Antoine Béchamp 1816–1908. L’Homme et le savant, originalité et fécondité de son œuvre. Maloine, Paris 1982, S. 159; Geison: Louis Pasteur … , S. 388. Pasteur Vallery-Radot (Hrsg.): Œuvres de Pasteur. Band 6: Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage. Masson, Paris 1933, S. 454. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 18–21. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 3. Geison: The Private Science of Louis Pasteur … , S. 7 f. Rapport sur le Prix Jecker, année 1861. In: Académie des sciences (Hrsg.): Comptes Rendus Hebdomadaires des Seances de L'Acadamie des sciences. 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(absent link), letzter Aufruf: 19. September 2020 |
参考文献 01. 参照:Paul Diepgen、Heinz Goerke:『アショフ:医学史の簡潔な概要表』。第7版、改訂版。Springer、ベルリン/ゲッティンゲン/ハイデルベルク、1960年、42頁。 ティエリー・デュプレソワール:『ルイ・パスツール』、掲載:『EPHE人物事典』。エコール・プラティーク・デ・オート・エチュード、2021年2月16日時点。 ヴェルナー・ケーラー: パスツール、ルイ。ヴェルナー・E・ゲラベックほか(編):『医学史百科事典』。2005年、1110–1112頁、ここでは1110頁。 ジャック・ニコール、エヴァルト・エドリンガー(翻訳):『ルイ・パスツール:科学的研究の巨匠』。フォルク・ウント・ゲズントハイト出版社、ベルリン 1959年、16頁(worldcat.org [2020年1月28日閲覧])。 『エコール・ノルマル・シュペリウールの科学年報』は1900年に純粋数学の学術誌となったが、現在も刊行されている。 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第5巻:『ビールに関する研究』。マッソン、パリ、1928年、5頁。元々はルイ・パスツール著『ビールに関する研究』として出版された。ゴーティエ=ヴィラール、パリ、1876年。 I. トムシク:『パスツールと自然発生説』。フーバー、ベルン、1964年。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』…、41頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』…、47頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』…、43頁。 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツールの書簡集』。第2巻:『第二段階。発酵、自然発生、ワイン、蚕、ビールの病気 1857–1877』。フラマリオン、パリ 1951年、492頁:「私の最期の日まで、私のあらゆる研究には次のような題辞が添えられるだろう: 『プロイセンへの憎悪。復讐。復讐。』」 フランス学士院のウェブサイトに掲載されたルイ・パスツールの伝記 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』…、45頁。 フランス文化省のウェブサイトに掲載された資料、2012年12月27日閲覧。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』…、39頁。 ド・ラ・プロヴォスタエ:『結晶学的研究』。『Annales de chimie et de 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chimie et de physique』第3シリーズ、第38巻、1853年、437–488頁に掲載された。 ルイ・パスツール:『酒石酸の発酵に関する論文』。パスツール・ヴァレリー=ラド (編):『パスツール全集』。第2巻:『発酵といわゆる自然発生』。マッソン、パリ、1922年、25–28頁。当初は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第46巻、1858年、 615–618頁。 ルイ・パスツール:「ペニシリウム・グラウカムおよび天然有機物の分子非対称性に関する覚書」。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全 集』。第2巻:『発酵といわゆる自然発生』。マッソン、パリ、1922年、129頁以下。元々は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第51巻、1860年、298頁以下に掲載された。 ルイ・パスツール:「偏光に対して活性を持つ異性体と不活性を持つ異性体との間の同形性」。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール著作 集』第1巻:『分子の非対称性』。マッソン、パリ、1922年、 284–288頁。元々は『フランス科学アカデミー会議録』第42巻、1856年、1259–1264頁に掲載された。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』……、101頁および134頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』……、105頁および135頁以下。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』……、137–139頁。 ルイ・パスツール:『猛毒性疾患について、特に一般に「鶏コレラ」と呼ばれる疾患について』。パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール著作集』 第6巻:『猛毒性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、291–302頁、ここでは292頁。当初は 『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第90巻、1880年、239–248頁に掲載された。ここでは239頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』…、90頁。 ルイ・パスツール:「乳酸発酵に関する論文」。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編): 『パスツール全集』。第2巻:発酵およびいわゆる自然発生。マッソン、パリ、1922年、3–13頁。当初は『Annales de chimie et de physique』第3シリーズ、第52巻、1858年、404–418頁に掲載された。 ガイソン: 『ルイ・パスツールの私的な科学』…、90頁以下。 パスツール。『新ブリタニカ百科事典』第15版、第25巻。エンサイクロペディア・ブリタニカ、シカゴ、1993年、461頁:「微生物が発酵や病気を引き起こすことを証明したのは彼であった[…]。」 カニャール=ラトゥール:『ワインの発酵に関する論文』。掲載: 『Annales de chimie et de physique』。第68巻、1838年、206–222頁。 テオドール・シュワン:『ワインの発酵と腐敗に関する実験についての暫定報告』。掲載:『Annalen der Physik und Chemie』。第41巻、1837年、184–193頁。 フリードリヒ・キュッツィング:『酵母および酢母、ならびにその他関連する植物性構造に関する顕微鏡的調査』。掲載:『実践化学ジャーナル』。第11巻、1837年、385–409頁。doi:10.1002/prac.18370110181 ルイ・パスツール:『アルコール発酵に関する論文』。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』第2巻:『発酵およびいわゆる自然発生』。マッソン、パリ、1922年、 51–126頁、ここでは71頁以下。 ルイ・パスツール:『アルコール発酵に関する論文』。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』。第2巻:『発酵といわゆる自然発生』。マッソン、パリ、1922年、51–126頁。 M. トラウベ:『発酵作用の理論』。デュムラー、ベルリン、1858年。モリッツ・トラウベ:『論文集』に再版。マイヤー・ウント・ミュラー、ベルリン、1899年。 ベルテロ:『サトウキビ糖のグルコース発酵について』。掲載:『科学アカデミー紀要』。第50巻、1860年、980–984頁。 パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール著作集』。第2巻:『発酵といわゆる自然発生』。マッソン、パリ、1922年、379頁および 396頁。パスツールによるリービッヒへの攻撃は、フランスの大いなる友を直撃した。パリで化学を学んだリービッヒは、生涯を通じてフランスの科学に対し 深い敬意を抱き続け、ドイツ帝国統一後の熱狂的な雰囲気の中でも、フランスの科学者たちの功績を想起させた数少ないドイツ人の一人であった。 ルイ・パスツール:『発酵の性質に関する新たな実験と見解』。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』第2巻:『発酵といわゆる自然 発生』。マッソン、パリ、1922年、142–147頁。元々は『科学アカデミー会議録』に掲載された。第52巻、1861年、1260–1264頁。 エフライム・ラッカー:『パスツール効果の歴史とその病態生物学』。『Molecular and Cellular Biochemistry』第5巻、第1–2号、1974年、17–23頁。doi:10.1007/BF01874168 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第5巻:『ビールに関する研究』。マッソン、パリ、1928年。当初はルイ・パスツール著: 『ビールに関する研究』。ゴーティエ=ヴィラール社、パリ、1876年。 ルイ・パスツール:『酢酸発酵に関する論文』。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』。第3巻:『酢およびワインに関する研究』。 マッソン、パリ、1924年、23–77頁。当初は『エコール・ノルマル・シュペリウールの科学年報』第1巻、1864年、113–158頁に掲載され た。1868年の未発表講義と併せて、『酢に関する研究』として単独で出版された。 ルイ・パスツール: 遊走性微小生物:遊離酸素なしで生存し、発酵を引き起こすもの。第2巻:発酵と所謂自然発生。マッソン、パリ、1922年、136–138頁。元々は 『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第52巻、1861年、344–347頁に掲載された。 ルイ・パスツール:『遊走性微小生物による発酵の新たな事例――これらは遊離酸素なしで、かつ大気との接触を一切伴わずに生存し得る』。第2巻:『発酵と いわゆる自然発生』。マッソン、パリ、1922年、 159–164頁。元々は『フランス科学アカデミー会議録』第56巻、1863年、416–421頁に掲載された。 ルイ・パスツール:「前回の『会議録』に掲載されたフレミー氏の主張に関する注記」。第2巻:『発酵といわゆる自然発生』。マッソン、パリ、1922年、 403–405頁、ここでは403頁以下、脚注3。元々は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第75巻、1872年、 1056–1058頁。 ルイ・パスツール:『腐敗に関する研究』。第2巻:『発酵といわゆる自然発生』。マッソン、パリ、1922年、175–181頁。元々は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第56巻、1863年、 1189–1194頁。 ルイ・パスツール:『大気中に存在する有機微粒子に関する論文。自然発生説の検証』。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』。第2巻:『発酵といわゆる自然発生』。マッソン、パリ、1922年、210–294頁。 ルイ・パスツール:「いわゆる自然発生に関する実験」。パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第2巻:『発酵と、いわゆる自然発 生』。マッソン、パリ、1922年、187–191頁、ここでは190頁。当初は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第50巻、1860年、303–307頁に掲載された。 ヘルマン・ホフマン:『発酵に関する菌学的研究』。掲載:『Botanische Zeitung』第18巻第6号、1860年、49–55頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』…、125頁。 F.-A. プシェ、N. ジョリー、Ch. ミュセット: 『マラデッタ氷河(スペイン・ピレネー山脈)内部で行われた異種交配に関する実験』。掲載:『フランス科学アカデミー会議録』。第57巻、1863年、558–561頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的科学……』、126頁。 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ルイ・パスツール:『ワインとその病気、およびその原因に関する研究。ワインの保存および熟成のための新手法』。パスツール・ヴァレリー=ラドット (編): 『パスツール全集』。第3巻:『酢とワインに関する研究』。マッソン、パリ 1924年、111–381頁、ここでは207頁。元々は『ワインに関する研究』として出版された。インプリメリ・インペリアール、パリ 1866年。 アゴスティーノ・バッシ: 「カルチナッチョまたはモスカルディーノ病――カイコを襲うこの病気と、最も深刻な被害を受けた蚕の繭からカイコを救い出す方法」。第1部:理論。第2部:実践。ロディ、1835年。 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツールの書簡集』。第2巻:『第二段階。発酵、自然発生、ワイン・カイコ・ビールの病気 1857–1877』。フラマリオン、パリ、1951年、194頁:「どうかご理解いただきたいのだが、私はこれまで一度もカイコに触れたことがなく、い かなる研究を始めるにせよ、おそらくかなりの時間を費やして、まず自分自身を教育しなければならないのだ。」 カデドゥ:『科学の真実…』、27–55頁。 A. ベシャン:『蚕の飼育におけるクレオソート蒸気の無害性について』。掲載:『科学アカデミー会議録』。第62巻、1866年、1341頁以下。 ルイ・パスツール:『カイコの病気に関する観察』。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』。第4巻:『カイコの病気に関する研 究』。マッソン、パリ、1926年、427–431頁、ここでは431頁:元々は『フランス科学アカデミー会議録』に掲載された。第61巻、1865年、 506–512頁、ここでは511頁。 ルイ・パスツール: 『カイコ病に関する新たな覚書』。パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール著作集』。第4巻:『カイコ病に関する研究』。マッソン、パリ、1926年、454–468頁、ここでは465頁。 A. ベシャン:『去る4月29日にパスツール氏が行った発表に関する、会長宛ての手紙』。掲載:『科学アカデミー会議録』。第64巻、1867年、1042頁以下。 パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』。第4巻:『カイコ病に関する研究』。マッソン、パリ 1926年、1–284頁、ここでは54–186頁。 マリー・ノンクレルク: アントワーヌ・ベシャン 1816–1908。『人間と学者、その業績の独創性と豊かさ』。マロワン、パリ 1982年、43頁:「私はパスツールの先駆者である。それはまさに、盗まれた者が、富を得て幸福で横柄になり、彼を嘲笑し中傷する泥棒の富の先駆者であ るのと同じだ。」この引用は はペブリンだけに言及しているわけではない。というのも、パスツールとベシャンは様々な機会に衝突していたからである(アントワーヌ・ベシャ ンに関する記事を参照)。しかし、ペブリンに直接関係してさえ、ベシャンはパスツールを度々盗作で非難していた(証拠についてはカデドゥ『科学の真 実……』、44–46ページを参照。)ペブリンの場合、奇妙な立場の逆転が見られる。パスツールは発酵の実験において、病原体が空気中から来ることを証明 していた一方で、 ペブリンに関しては当初、病気の進行がイモムシの体内から生じると誤って想定していた。これに対しベシャンは――正しく――病原体が外部から侵入すると信 じていた。これは彼が提唱したマイクロザイム説とは矛盾する。同説によれば、体細胞の構成要素 ――いわゆるマイクロザイム――が、病気の際に体内で細菌のような病原体へと変化するというものである。参照:A. ベシャン『異質性、組織発生、生理学および病理学におけるマイクロザイムの関係。大気中パンスペルミア(継続的または不連続的、病原性または非病原性)の 検討』 バイリエール、パリ 1883年。 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第4巻:『カイコ病に関する研究』。マッソン、パリ 1926年、1–284頁、ここでは188–204頁。パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第4巻:『カイコ病に関する研究』。 マッソン、パリ、1926年、188–257頁。A. ベシャン:『カイコの飼育におけるクレオソートの使用に関する養蚕家への助言』。クーレ、モンペリエ、1867年。イルゼ・ヤーン(編):『生物学の歴 史』。第3版、改訂版。シュペクトル・アカデミッシャー・ヴェルラッグ、ハイデルベルクおよびベルリン、2002年、625頁。ルイ・パスツール:「フラ シェリーに関する覚書」。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』。第4巻:『カイコ病に関する研究』。マッソン、パリ、1926 年、698–713頁、ここでは699頁。元々は『1878年9月5日から10日までパリで開催された国際養蚕会議の速記録(Comptes rendus sténographiques du Congrès internationale séricicole, tenu à Paris du 5 au 10 septembre 1878)』に掲載された。パリ、1879年、27–38頁。ルイ・パスツール:『病原体説とその医学・外科学への応用』。パスツール・ヴァレリー=ラド (編):『パスツール全集』。第6巻:『伝染性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン社、 パリ、1933年、112–130頁。元々は『Comptes rendus de l’Académie des sciences』第86巻、1878年、1037–1043頁に掲載された。 ポール・ディープゲン、ハインツ・ゲルケ:アショフ『医学史の簡潔な概要表』。第7版、改訂版。シュプリンガー、ベルリン/ゲッティンゲン/ハイデルベルク 1960年、42頁。 C. ダヴァイン:『「脾血」として知られる疾患における血液中の原生生物に関する研究』。掲載:『Comptes rendus de l’Académie des sciences』。第57巻、1863年、220–223、351および386頁。 C. ダヴァイン: 「脾血病として知られる疾患における血液中の原生動物に関する研究」。『フランス科学アカデミー紀要』第57巻、1863年、220–223頁、ここでは221頁。 理論的には、目に見える細菌ではなく、可溶性毒素が炭疽の病原体である可能性もあった。パスツールとジュールベール『炭疽に関する研究』を参照。パスツー ル・ヴァレリー=ラドット(編)『パスツール著作集』第6巻:『悪性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、 164–171頁、ここでは170頁以下。元々は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第84巻、1877年、900–906頁に掲載された。 パスツール、シャンベルラン、ルー:炭疽菌の寿命の長さおよび耕作地におけるその保存について。パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール著作 集』第6巻:『猛毒性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、271–275頁。元々は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第92巻、1881年、209–211頁に掲載された。 同一の病原体における病原性の差異については、すでに他の研究者によっても認識されていた。例えば、死後出版されたオジアス=トゥルエンヌの著書『梅毒化』を参照のこと。バイリエール、パリ、1878年、711頁以下。 ルイ・パスツール:「病原菌説の、いくつかの一般的な疾患の病因への拡張」。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール著作集』第6巻:『悪 性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、147–158頁。元々は『Bulletin de l’Académie de médecine』第2シリーズ第9巻、1880年、435–447頁に掲載された。 バーバラ・I・チスアカ:セディヨ、シャルル・エマニュエル。ヴェルナー・E・ゲラベック、ベルンハルト・D・ハーゲ、グンドルフ・カイル、ヴォルフガン グ・ヴェグナー(編):『医学史百科事典』。デ・グルイター、ベルリン/ニューヨーク 2005年、ISBN 3-11-015714-4、1314頁以降。 パスツール、ジュベール、シャンベラン:『病原菌説とその医学・外科への応用』。掲載: 『医学アカデミー紀要』。第2シリーズ、第7巻、1878年、432–453頁、ここでは433頁。 カデドゥ:『科学の真実…』、1頁。 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第5巻:『ビールに関する研究』。マッソン、パリ、1928年、40頁以降。ドイツ語訳はポール・ド・クルーフ著『微生物狩り』に収録。オレル・フュスリ、チューリッヒおよびライプツィヒ、1927年、97頁。 ルイ・パスツール:『ゴセラン氏およびA.ロビン氏の論文に関する所見』。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編): 『パスツール著作集』。第6巻:『猛毒性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、71頁以下、ここでは71頁。元々 は『科学アカデミー会議録』第78巻、1874年、 46頁以下、ここでは46頁。 ロワール:『パスツールの影で…』、141頁。 ガイソン:『ルイ・パスツール…』、355頁。 ルイ・パスツールとジュール・ジュベール:『炭疽と敗血症』。Pasteur Vallery-Radot(編):『Œuvres de Pasteur』。第6巻:『Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage』。Masson、パリ、1933年、172–188頁、ここでは178頁。当初は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』に掲載された。第85巻、1877年、101–115頁。 ライナー・トムセン:『予防接種。基礎、利点、リスク』。C. H. ベック、ミュンヘン、2001年、24頁。 ルネ・ヴァレリー=ラド:『パスツールの生涯』。パリ、フラマリオン、1900年、392頁。 カデドゥ:『パスツールとニワトリのコレラ…』、90頁。 例えば、ルネ・J・デュボス:『ルイ・パスツール。科学の異端児』。プレス・ユニヴェルシテール・ド・フランス、パリ、1955年、 331頁。 カデドゥ:『パスツールとニワトリコレラ……』、95頁以下。 カデドゥ:『パスツールとニワトリコレラ……』、99頁以下。 nih.govも参照:ルイ・パスツール:神話と現実の間(2022年4月18日) ニワトリコレラワクチンについては:バザン:『予防接種の歴史……』、 135–158頁。 バザン:『予防接種の歴史……』、153頁。 ルイ・パスツール:「鶏コレラ」。パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール著作集』。第6巻:『猛毒性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の 予防』。マッソン社、 パリ 1933年、287–291頁。元々は『Recueil de médecine vétérinaire』第6シリーズ第7巻、1880年、204–206頁に掲載された。 カデドゥ:『パスツールと鶏コレラ……』、102–104頁。 バザン:『ワクチン接種の歴史……』、 148頁。 ルイ・パスツール:『猛毒性疾患について、特に一般に鶏コレラと呼ばれる疾患について』。パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第6 巻:『猛毒性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ 1933年、291–302頁、ここでは298頁。元々は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第90巻、1880年、 239–248頁。 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール書簡集』。第3巻:『猛毒性疾患の段階。鶏コレラ、炭疽、ルージェ病、狂犬病のウイルスワクチン 1877–1884』。フラマリオン、パリ 1951年、148頁以下。 ルイ・パスツール:「鶏コレラウイルスの弱毒化について」。パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール著作集』。第6巻:『猛毒性疾患、ウイル ス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、 323–330頁。元々は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第91巻、1880年、673–680頁に掲載された。 バザン:『L’Histoire des vaccinations …』 、154頁以降。 この見解は決して独創的なものではなく、例えばジョゼフ=アレクサンドル・オジアス=トゥレンヌ(1812–1870)によってもすでに提唱されていた。 オジアス=トゥレンヌ:『梅毒化』を参照。バイリエール、パリ、1878年、710頁。1884年初頭、パスツールは免疫に関する見解を変えた。参照:ガ イソン『ルイ・パスツールの私的科学……』、245頁以下。 当初、この免疫に関する理解は個々の臓器――例えば筋肉など――を対象としていた。ルイ・パスツール『Sur les maladies virulentes, et en particulier sur la maladie appelée vulgairement choléra des poules』を参照。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編)『Œuvres de Pasteur』第6巻『Maladies virulentes, virus-vaccins et prophylaxie de la rage』所収。マッソン、パリ、1933年、291–302頁、ここでは301頁。当初は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第90巻、1880年、239–248頁に掲載された。その後まもなく、パスツールは有機体論的な見解へと転換し、身体全体を培養基と して捉えるようになった。参照:ルイ・パスツール「コレラ予防接種を受けた鶏は炭疽に抵抗性であることを示す実験」。パスツール・ヴァレリー=ラド(編) 『パスツール全集』第6巻:『悪性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、 パリ 1933年、315頁以降。元々は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第91巻、1880年、315頁に掲載された。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』……、145頁。 パスツール、シャンベルラン、ルー:『ウイルスの弱毒化とその病原性の回復について』。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』。第 6巻:『病原性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、332–338頁、ここでは335頁。当初は 『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』に掲載された。第92巻、1881年、429–435頁。 パスツール、シャンベルラン、ルー:『メラン近郊のプイ=ル=フォールにおける炭疽ワクチン接種に関する実験の概要報告』。収録: パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第6巻:『悪性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、 346–351頁、ここでは348頁。元々は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第92巻、1881年、 1378–1383頁。 トーマス・シュリヒ:「ルイ・パスツール」、ヴォルフガング・U・エッカートおよびクリストフ・グラッドマン編『医師事典。古代から現代まで』、第3版、シュプリンガー出版社、ハイデルベルク・ベルリン、2006年、252–253頁。 これは簡略化された説明である。実際には、この実験には60頭の羊が用いられ、そのうち25頭はワクチン接種を受けた上で病原体に曝露され、25頭は単に 病原体に曝露され、10頭は一切の処置を受けなかった。一部の情報源では2頭の山羊についても言及されているため、羊の頭数はそれに応じて減らす必要があ る。同様の実験が10頭の牛に対しても行われ、 そのうち6頭はワクチン接種を受け、4頭は病原体にさらされただけだった。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』…、146頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』…、148頁以降。公式の実験記録は『Expériences de Pouilly-le-Fort』に掲載されている。Pasteur Vallery-Radot(編) :『パスツール著作集』。第6巻:『悪性疾患、ウイルスワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ 1933年、697–720頁。その後もパスツールは、ワクチンを酸素による弱毒化のみによって製造しているかのような印象を与え続けた。1881年8月 にロンドンで開催された国際医学 『鶏コレラおよび脾熱に関連するワクチン接種』を参照。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』第6巻:『猛毒性疾患、ウイルスワク チンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、370–378頁。および1882年9月にジュネーブで開催された第4回国際衛生・人口統計学会 議における講演「ウイルスの弱毒化について」。出典:パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』。第6巻:『猛毒性疾患、ウイルス・ワ クチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、391–411頁。 ロワール:『パスツールの陰で……』、18頁;英語訳はガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学……』、149頁以降。 アントニオ・カデドゥ:『パスツールと炭疽菌に対する予防接種。歴史的・批判的分析』。掲載:『生命科学の歴史と哲学』。第9巻、第2号、1987年、255–276頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学……』、145–176頁。 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール著作集』。第6巻:『猛毒性疾患、ウイルスワクチン、および狂犬病の予防』。マッソン、パリ 1933年、359頁。 H. トゥーサン:『炭疽ワクチン』。掲載:フランス科学振興協会:『第9回総会の議事録』。ランス 1880年;パリ 1881年、1021–1025頁。この文献において、トゥーサンは弱毒生ワクチンについて言及している。トゥーサンが当初、不活化ワクチンを前提として いた経緯については、ガイソン『ルイ・パスツールの私的な科学…』、160–166頁を参照。 ガイソン『ルイ・パスツールの私的な科学…』、162頁以下および170頁以下。 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール書簡集』。第3巻:『猛毒性疾患の段階。鶏コレラ、炭疽、ルージェ病、狂犬病のウイルスワクチン 1877–1884』。フラマリオン、パリ 1951年、159頁: 「これは、私がウイルスやワクチンなどについて抱いていたあらゆる考えを覆すものだ。もはや何も理解できなくなった。」 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール書簡集』。第3巻:『致死性疾患の段階。鶏コレラ、炭疽、ルージェ病、狂犬病のウイルスワクチン 1877–1884』。フラマリオン、 パリ 1951年、161ページおよび162ページ:「今日、私はシャンベルラン氏に指示を与えた。トゥーサン現象を可能な限り速やかに検証できるようにするた めだ。私はそれを自分の目で確かめるまでは、決して信じないつもりだ。」163ページ: 「重要なのは、すべてを正確に記録し、生きた血液と死んだ血液のどちらを扱っているのかを明確に把握することだ。」[原文の強調]パスツール・ヴァレリー =ラド(編):『パスツール書簡集』。第3巻:『猛毒性疾患の段階。鶏コレラ、炭疽、ルージェ病、狂犬病のウイルスワクチン 1877–1884』。フラマリオン、パリ 1951年、 165–167頁。実験結果は、パスツール、シャンベルラン、ルーによる『予防接種法によって羊を炭疽に抵抗性にする可能性について』に掲載されている。 パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール著作集』。第6巻:『猛毒性疾患、ウイルスワクチン、および狂犬病の予防』。マッソン、パリ、 1933年、339–343頁。当初は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』に掲載された。第92巻、1881年、662–665頁。カデドゥ:『パスツールと炭疽の予防接種……』、268頁。Ch. シャンベルランおよびE. ルー:『防腐剤の影響下における炭疽菌の病原性の減弱について』。掲載: 『フランス科学アカデミー会議録』。第96巻、1883年、1088–1091頁。バザン:『予防接種の歴史…』、173頁。ガイソン:『ルイ・パスツー ルの私的な科学…』、151頁: 「パスツールは、プイィ=ル=フォールで実際に使用されたワクチンの性質について、一般大衆および科学界を意図的に欺いた。」炭疽菌ワクチンについては: バザン:『予防接種の歴史…』、159–196頁。バザン:『予防接種の歴史…』、162頁。 バザン:『L’Histoire des vaccinations …』、175頁。 W. D. ティガート: 『Anthrax』。ウィリアム・スミス・グリーンフィールド、医学博士、F.R.C.P.、ブラウン動物衛生研究所所長(1878–1881)。炭疽菌 に対する最初のワクチンの開発における彼への優先権について。『The Journal of Hygiene』第85巻第3号、1980年、415 –420頁。PMID 379209。PMC 2134029(無料全文) バザン:『予防接種の歴史…』、178–181頁。 バザン:『予防接種の歴史…』、184頁。 バザン:『予防接種の歴史…』、187頁。 カデドゥ:『科学の真実…』、138頁以下および146頁。 E. ルー:『無胞子性炭疽菌』。掲載:『パスツール研究所年報』。第4巻、1890年、25–34頁、ここでは26頁。 パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツールの書簡集』。第3巻:『猛毒性疾患の段階。鶏コレラ、炭疽、ルージェ病、狂犬病のウイルスワクチン 1877–1884』。フラマリオン、パリ 1951年、271頁以下、脚注2。 モーリス・カシエ:「パスツールの炭疽ワクチンの製造、管理、安定化。新産業と医療市場の創出」。『Science in Context』第21巻第2号、2008年、253–278頁。doi:10.1017/S0269889708001713 ルイ・パスツール:「ウイルスの弱毒化とその病原性の回復について」。Pasteur Vallery-Radot(編):『パスツール全集』第6巻:『病原性疾患、ウイルス・ワクチン、および狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、 332–338頁。当初は『Comptes rendus des séances de l’Académie des sciences』第92巻、1881年、429–435頁に掲載された。 グンドルフ・カイル:『ロベルト・コッホ(1843–1910)。一考察』。掲載:『Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung』第36/37巻、2017/2018年(2021年)、73–109頁、本稿では73–75頁。 パスツールとジュールベール:『炭疽病に関する研究』。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』。第6巻:『悪性疾患、ウイルス・ワ クチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ 1933年、164–171頁、本稿では165頁以下。当初は『フランス科学アカデミー会議録』第84巻、1877年、900–906頁に掲載された。 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第6巻:『猛毒性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、115、165、174および424頁。 ガイソン:『ルイ・パスツール……』、397頁。 ロベルト・コッホ: 炭疽菌ワクチン接種について。パスツールがジュネーブで行った講演に対する反論。収録:『ロベルト・コッホ全集』第1巻。ティーメ、ライプツィヒ、 1912年、207–231頁。(PDF;3.8 MB) 当初はロベルト・コッホ著『炭疽菌ワクチン接種について』として出版された。ティーメ、ライプツィヒ、1882年。 ルイ・パスツール:『炭疽ワクチン接種』。コッホ氏の論文に対する反論。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール全集』第6巻:『致死性疾 患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン社、パリ、1933年、418–440頁。元々は『La Revue scientifique』第3シリーズ、第5巻、1883年、74–84頁に掲載された。 コッホ:『炭疽菌ワクチンについて…』(PDF;3.8 MB)、211頁:「パスツールは医師ではないため、病理学的過程や疾患の症状を正しく評価することを彼に求めることはできない。」212頁以降: 「[…] パスツールがこれまで2種類のワクチンの調製について発表した報告は、あまりにも不完全であり、 その手法をそのまま再現し検証することは不可能だ。このようなやり方をとる者は、科学界で不信感や厳しい批判に直面しても、文句を言う資格はない。」 226ページ:「つまりパスツールは、実験結果のうち自分に有利な部分だけを公表し、不利な部分――たとえそこに 実験の結果を左右するものであっても、隠蔽する。このような手法は商業広告には相応しいかもしれないが、科学においては断固として拒絶されなければならな い。」 ルイ・パスツール:『豚赤斑病の致死性ウイルスを弱毒化して用いた豚赤斑病の予防接種』。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編):『パスツール著作集』 第6巻: 『致死性疾患、ウイルスワクチン、および狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、527–534頁。元々は『フランス科学アカデミー会議録』第97 巻、1883年、1163–1169頁に掲載された。 バザン:『予防接種の歴史』……、209頁。1850年から1872年までの期間に関する記述。 例えば、ポール・ド・クルーフ:『微生物狩人』。オレル・フュスリ、チューリッヒおよびライプツィヒ、1927年、59頁以下および161頁。 ルイ・パスツール:『病原微生物とワクチン』。パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』第6巻:『致死性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、590–602頁、ここでは591頁。 ガルティエ:『狂犬病に関する研究』。『科学アカデミー紀要』第89巻、1879年、444–446頁。 V. ガルティエ:「狂犬病ウイルスを循環系に注入しても狂犬病の発症は引き起こされず、免疫を付与するようだ。狂犬病は狂犬病物質の摂取によって伝染し得る」。『 『フランス科学アカデミー紀要』。第93巻、1881年、284頁以下。 パスツール、シャンベルラン、ルー、トゥイリエ:『狂犬病について』。出典:パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第6巻:『致死性 疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ 1933年、573頁以下。元々は『フランス科学アカデミー紀要』第92巻、1881年、 1259頁以降。 「狂犬病予防に関するパスツール氏の実験を監督する委員会が、教育・美術大臣に提出した報告書」。パスツール・ヴァレリー=ラドット(編): 『パスツール著作集』。第6巻:『猛毒性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッソン、パリ、1933年、753–758頁。元々は『フラン ス共和国官報』第216号、1884年、4228–4230頁に掲載された。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』…、195–205頁。 カデドゥ:『科学の真実』…、185–189頁。 A. ムレ:『パスツールの最初の接種』。L’Étranger 第12巻、1885年、368頁以下。カデドゥ:『科学の真実…』、191頁以下に再掲載。 カデドゥ:『科学の真実……』、189–192頁。 実験日誌。第94冊、65ページ、カデドゥ:『科学の真実……』、196頁より引用。 『咬傷後の狂犬病予防法』。パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』第6巻:『悪性疾患、ウイルス・ワクチンおよび狂犬病の予防』。マッ ソン、パリ、1933年、603–610頁。元々は『科学アカデミー紀要』に掲載された。第101巻、1885年、765–773頁。 バザン:『予防接種の歴史』…、267頁。 ルイ・パスツール:「談話」。収録: パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第7巻:『科学・文学随筆集』。マッソン、パリ、1939年、363–371頁、ここでは364頁。 バザン:『予防接種の歴史…』、264–266頁。 カデドゥ:『科学の真実……』、197頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学……』、195–203頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学……』、242頁;バザン:『予防接種の歴史……』、241頁。ただし、バザンは最初の20頭の犬に対する観察期間は、かろうじて十分であったと考えている。 バザン:『予防接種の歴史』……、238頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』……、236頁。 ロワール:『パスツールの陰で』……、66頁以下。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学』……、236–238頁。 バザン:『L’Histoire des vaccinations …』、226頁および239頁以降。カデドゥ:『Les vérités de la science …』、175頁以降も同様の結論に達している。 バザン:『L’Histoire des vaccinations …』、240頁。 イラナ・ローウィ:『On Hybridizations, Networks and New Disciplines. 『パスツール研究所とフランスにおける微生物学の発展』。掲載:『科学史・科学哲学研究』第25巻第5号、1994年、655–688頁、ここでは663 頁および667頁。例外は、私財を持っていたイリヤ・メチニコフであった。 ニルス・ロール=ハンセン:『ルイ・パスツール』。掲載:ノレッタ・コートゲ (編):『New Dictionary of Scientific Biography』。第6巻、Charles Scribner’s Sons、デトロイトほか、2008年、21–30頁、ここでは21頁。同著者はここで、ドナルド・ストークス:『Pasteur’s Quadrant. Basic Science and Technological Innovation』。Brookings Institution Press、ワシントンD.C.、1997年を賛同して引用している。 ヨスト・レメリヒ:「生命の源としての科学的論争」。『ユストゥス・リービッヒ――論争好きな学者』所収。ユストゥス・リービッヒ大学ギーセン、ギーセン、2003年、ISBN 3-9808949-2-4、53–67頁、ここでは53頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学……』、38頁。 H. チャールトン・バスティアン:『フランス学士院の委託とパスツール・バスティアン実験』。掲載: 『Nature』第16巻第405号、1877年、276–279頁、ここでは278頁。doi:10.1038/016276a0;マリー・ノンクレル ク:『アントワーヌ・ベシャン 1816–1908。人間と学者、その業績の独創性と豊かさ』。Maloine、パリ 1982年、159頁;ガイソン:『ルイ・パスツール…』、388頁。 パスツール・ヴァレリー=ラド(編):『パスツール全集』。第6巻:『猛毒性疾患、ウイルス・ワクチン、および狂犬病の予防』。マッソン、パリ 1933年、454頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学……』、18–21頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学…』、3頁。 ガイソン:『ルイ・パスツールの私的な科学…』、7頁以下。 『ジェッカー賞に関する報告書、1861年』。掲載:科学アカデミー(編):『科学アカデミー会議週報』。第53巻、1861年、 ISSN 0001-4036、1158–1162頁(フランス語、bnf.fr [2010年5月7日閲覧])。 アメリカン・アカデミーの会員。選出年別一覧、1850–1899年(PDF)。2015年9月24日閲覧。 ムスタファ・エンギン・チョルフ、ムカッデル・ギュン:20世紀初頭のオスマン帝国における医師の理論的・実践的教育におけるロベルト・リーダー・パシャ 教授(1861–1913)の改革。『医学史通信。科学史および専門文献研究誌』。第36/37巻、2017/2018年(2021年)、111–121 頁、ここでは113頁。 IAU(WGPSN)/USGSの『惑星命名法地名辞典』におけるルイ・パスツール IAU(WGPSN)/USGSの『惑星命名法地名辞典』におけるルイ・パスツール 1991年ルイ・パスツールメダル。『Innere Medizin』第19巻第3号、1992年、VII頁。 ガイソン:『The Private Science of Louis Pasteur …』、273頁。 『History and philosophy of the life sciences』誌の書評。第28巻、2006年、443–445頁。(PDF;54 kB) 200. (リンク切れ)、最終アクセス日:2020年9月19日 |
| https://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Pasteur |
|
☆パスツールとコッホの論争
| Controversies |
論争 |
| Louis Pasteur vs. Robert Koch |
パスツール〈対〉コッホ |
| Further information: Koch–Pasteur rivalry |
詳細:コッホとパスツールの対立 |
| At their first meeting at the
Seventh International Medical Congress in London in August 1881, Koch
and Pasteur were friendly towards each other. But the rest of their
careers followed with scientific disputes. The conflict started when
Koch interpreted his discovery of anthrax bacillus in 1876 as
causality, that is, the germ caused the anthrax infections. Although
his postulates were not yet formulated, he did not establish the
bacterium as the cause of the disease: it was an inference. Pasteur
therefore argued that Koch's discovery was not the full proof of
causality, but Pasteur's anthrax vaccine developed in 1881 was.[80]
Koch published his conclusion in 1881 with a statement: "anthrax never
occurs without viable anthrax bacilli or spores. In my opinion no more
conclusive proof can be given that anthrax bacilli are the true and
only cause of anthrax," and that vaccination such as claimed by Pasteur
would be impossible.[81] To prove his vaccine, Pasteur sent his
assistant Louis Thuillier to Germany for demonstration and disproved
Koch's idea.[82] They had a heated public debate at the International
Congress for Hygiene in Geneva in 1882, where Koch criticised Pasteur's
methods as "unreliable," and claimed they "are false and [as such ]
they inevitably lead to false conclusions."[15] Koch later continued to
attack Pasteur, saying, "Pasteur is not a physician, and one cannot
expect him to make sound judgments about pathological processes and the
symptoms of disease."[14] |
881年8月にロンドンで開催された第7回国際医学会議での初対面時、
コッホとパスツールは互いに友好的な態度を示していた。しかし、その後の彼らのキャリアは科学的な論争の連続となった。この対立は、コッホが1876年に
炭疽菌を発見した際、それを「因果関係」、すなわちその病原菌が炭疽感染を引き起こす原因であると解釈したことから始まった。彼の仮説はまだ定式化されて
いなかったものの、彼はその細菌を病気の原因として確立したわけではなかった。それは単なる推論に過ぎなかったのだ。したがってパスツールは、コッホの発
見は因果関係の完全な証明ではないと主張したが、1881年にパスツールが開発した炭疽ワクチンはそれにあたるとした。[80]
コッホは1881年に自身の結論を発表し、「炭疽は、生存可能な炭疽菌またはその胞子なしには決して発生しない。私の見解では、炭疽菌が炭疽の真かつ唯一
の原因であることを示すこれ以上の決定的な証拠はあり得ない」と述べ、パスツールが主張するような予防接種は不可能であると主張した。[81]
自身のワクチンの有効性を証明するため、パスツールは助手のルイ・ティリエをドイツへ派遣して実演を行わせ、コッホの説を覆した。[82]
1882年にジュネーブで開催された国際衛生会議で、両者は激しい公開討論を繰り広げた。そこでコッホはパスツールの方法を「信頼できない」と批判し、そ
れらは「誤りであり、[それゆえ]必然的に誤った結論へと導く」と主張した。[15]
コッホはその後もパスツールへの攻撃を続け、「パスツールは医師ではない。病理学的過程や病気の症状について、彼に的確な判断を期待することはできない」
と述べた。[14] |
| 14. Blevins, Steve M.; Bronze,
Michael S. (2010). "Robert Koch and the 'golden age' of bacteriology".
International Journal of Infectious Diseases. 14 (9): e744–751. 15. Ligon, B. Lee (2002). "Robert Koch: Nobel laureate and controversial figure in tuberculin research". Seminars in Pediatric Infectious Diseases. 13 (4): 289–299. doi:10.1053/spid.2002.127205 80. Carter, K. C. (1988). "The Koch-Pasteur dispute on establishing the cause of anthrax". Bulletin of the History of Medicine. 62 (1): 42–57. JSTOR 44449292 81. Koch, R. (2010) [1881]. "Zur Ätiologie des Milzbrandes" [On the etiology of anthrax]. Mittheilungen aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte (PDF). Berlin: Robert Koch-Institut. pp. 174–206. 82. Rietschel, Ernst Th; Cavaillon, Jean-Marc (2002). "Endotoxin and anti-endotoxin. The contribution of the schools of Koch and Pasteur: life, milestone-experiments and concepts of Richard Pfeiffer (Berlin) and Alexandre Besredka (Paris)". Journal of Endotoxin Research. 8 (2): 71–82. doi:10.1179/096805102125000218 |
14. ブレヴィンス、スティーブ・M.;ブロンズ、マイケル・S.
(2010). 「ロベルト・コッホと細菌学の『黄金時代』」. 『International Journal of Infectious
Diseases』. 14 (9): e744–751. 15. リゴン, B. リー (2002). 「ロベルト・コッホ:ノーベル賞受賞者であり、ツベルクリン研究における物議を醸した人物」. 『小児感染症セミナー』. 13 (4): 289–299. doi:10.1053/spid.2002.127205 80. カーター, K. C. (1988). 「炭疽の原因解明をめぐるコッホとパスツールの論争」. 『医学史紀要』. 62 (1): 42–57. JSTOR 44449292 81. コッホ, R. (2010) [1881]. 「炭疽の病因について」[On the etiology of anthrax]。『帝国衛生局報告』(PDF)。ベルリン:ロベルト・コッホ研究所。pp. 174–206。 82. リーチェル、エルンスト・T;カヴァイヨン、ジャン=マルク (2002)。「エンドトキシンと抗エンドトキシン。コッホ学派とパスツール学派の貢献:リヒャルト・ファイファー(ベルリン)およびアレクサンドル・ベ スレドカ(パリ)の生涯、画期的な実験、および概念」。『Journal of Endotoxin Research』. 8 (2): 71–82. doi:10.1179/096805102125000218 |
| https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Koch |
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