オットー・レッヒェ
Otto Reche, 1879-1966

Otto
Reche, 1939
オッ トー・レッヒェ(レーチェ)Otto Reche, * 1879年5月24日 in Glatz, † 1966年3月23日 in Großhansdorf near Hamburg)は、ドイツの人類学者、民族学者、「人種専門家(Rassenkundler)」であった。彼は、血液型と人種との間に相関関係があるか どうかを研究していた。第二次世界大戦中、彼はポーランド系住民の大量虐殺を公然と主張した。かつてナチ党員であった彼は、ナチス・ドイツの崩壊後も人類 学の分野で活動を続けた。
| Otto
Reche (* 24. Mai 1879 in Glatz; † 23. März 1966 in Großhansdorf bei
Hamburg) war ein deutscher Anthropologe, Ethnologe und „Rassenkundler“. |
オッ トー・レッヒェ(レーチェ)(Otto Reche, * 1879年5月24日 in Glatz, † 1966年3月23日 in Großhansdorf near Hamburg)は、ドイツの人類学者、民族学者、「人種専門家(Rassenkundler)」であった。 |
| Jugend und Ausbildung Nach dem Schulbesuch studierte Reche Zoologie, vergleichende Anatomie, Anthropologie bei Ernst Haeckel und Johannes Walther sowie Botanik bei Ferdinand Albin Pax in Breslau, später Geographie an der Universität Jena bei Karl Dove und Naturwissenschaften in Berlin. Er besuchte zudem Veranstaltungen zur Paläontologie bei Frech, zur Anthropologie und Völkerkunde bei Georg Thilenius in Philosophie und zur Psychologie bei Hermann Ebbinghaus, die auf sein Schaffen großen Einfluss haben sollten. 1904 wurde Reche an der Universität Breslau mit einer Arbeit zur vergleichenden Anatomie und Zoologie bei Willy Kükenthal promoviert. Thema der Dissertation war „Über Form und Funktion der Halswirbelsäule der Wale“. |
若者と教育 レッヒェは学校に通った後、ブレスラウで動物学、比較解剖学、人類学をエルンスト・ヘッケルとヨハネス・ヴァルターに、植物学をフェルディナンド・アルビ ン・パックスに学び、その後イエナ大学で地理学をカール・ダヴに、ベルリンで自然科学に取り組んだ。また、フレッヒの古生物学、哲学のゲオルク・ティレニ ウスの人類学と民族学、ヘルマン・エビングハウスの心理学の講座にも参加し、彼の仕事に大きな影響を与えることになった。 1904年、レッヒェはブレスラウ大学でヴィリー・キューケンタールのもとで比較解剖学と動物学に関する論文で博士号を取得した。学位論文のテーマは「鯨 の 頚椎の形態と機能について」である。 |
| Laufbahn in Kaiserreich und
Weimarer Republik Im Anschluss an seine Universitätszeit arbeitete Reche zunächst einige Jahre lang beim Museum schlesischer Altertümer bei Hans Seger in Breslau und am Museum für Völkerkunde in Berlin. Später wechselte er als Dozent an das Kolonialinstitut in Hamburg, dem Vorläufer der dortigen Universität. 1908/09 nahm Reche an der Südsee-Expedition der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung teil. 1911 wurde er Abteilungsvorsteher am Museum für Völkerkunde Hamburg. Am Ersten Weltkrieg nahm er von 1915 bis 1917 als Offizier des Landsturms an der Ostfront teil. 1918 wurde er zum Professor ernannt. 1919 habilitierte er sich an der Universität Hamburg für Anthropologie und Ethnologie. 1924 wurde er ordentlicher Professor an der Universität Wien in der Nachfolge von Rudolf Pöch. Seit 1927 hatte er den Lehrstuhl für Anthropologie und Ethnologie der Universität Leipzig als Nachfolger Karl Weules inne. Dort leitete er ab 1. September 1927 das Ethnologisch-Anthropologische Institut, später umbenannt in „Institut für Rassen- und Völkerkunde“. Zum 11. November 1933 unterzeichnete er das Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat, einen Wahlaufruf zur NS-Einheitslistenwahl am folgenden Tag (Reichstagswahl November 1933). 1925 begründete Reche die „Wiener Gesellschaft für Rassenpflege“, 1926 gemeinsam mit dem Marinearzt Paul Steffan die „Deutsche Gesellschaft für Blutgruppenforschung“ und 1927 deren Organ die Zeitschrift für Rassenphysiologie. Er entfaltete eine rege „rassekundliche“ Schulungs- und Vortragstätigkeit und wurde Vorstand des Anthropologischen Instituts der Universität Wien. Trotz der kaum verhüllten nationalsozialistischen Orientierung der Gesellschaft konnten die an dem Institut tätigen Professoren, Dozenten und Assistenten ihre Lehren ungehindert verbreiten, da nach außen hin der Anschein strenger Wissenschaftlichkeit gewahrt blieb.[1] Reches früherer wissenschaftlicher Assistent Michael Hesch attestierte 1939 in einer Festschrift anlässlich Reches 60. Geburtstags, durch die Wirksamkeit der Gesellschaft sei „vor allem auch der jüdische Einfluss auf diesem bis dahin ganz überwiegend von Juden bearbeiteten Gebiet [der Blutgruppenforschung] in Deutschland schon vor 1933 weitgehend ausgeschaltet worden.“ |
帝国とワイマール共和国でのキャリア 大学卒業後、レッヒェはまずブレスラウのハンス・ゼーガー率いるシレジア古代博物館とベルリンのフェルケルクンデ博物館に数年間勤めた。その後、ハンブル クの大学の前身であるコロニアル研究所に講師として移り住んだ。 1908年から1909年にかけて、レッヒェはハンブルク科学財団の南海探検に 参加した。1911年、ハンブルク造形美術博物館の部門長に就任。1915年から1917年まで第一次世界大戦に参加し、東部戦線の陸軍士官として活躍し た。1918年、教授に任命される。1919年、ハンブルク大学で人類学と民族学の学位を取得した。1924年、ルドルフ・ペッヒ(Rudolf Pöch) の後任としてウィーン大学の正教授となった。1927年からは、カール・ヴェウレの後任としてライプツィヒ大学で人類学と民族学の講座を担当した。 1927年9月1日から民族学・人類学研究所の所長となり、後に「人種・民族学研究所」と改称した。1933年11月11日、ドイツの大学や専門学校の教 授たちがアドルフ・ヒトラーと国家社会主義を支持する宣言に署名し、翌日のナチス統一リスト選挙の選挙公告を行った(帝国議会選挙1933年11月)。 1925年、レッヒェは「Wiener Gesellschaft für Rassenpflege」を、1926年には海軍軍医ポール・ステファンと共に「Deutsche Gesellschaft für Blutgruppenforschung」を、1927年にはその機関紙に「Zeitschrift für Rassenphysiologie」を設立した。積極的な「人種」教育や講演活動を展開し、ウィーン大学人類学研究所の所長に就任し た。レッヒェの元助手のミヒャエル・ヘッシュは、1939年のレシェの60歳の誕生日に出版された記念誌で、この学会の効果により、「とりわけ、それまで ユダヤ人が中心となって取り組んできたこの分野(血液型研究)のユダヤ人の影響が、1933年より前にドイツでほぼ排除された」と証言している[1]. |
| Zeit des Nationalsozialismus und
spätes Leben In der Zeit des Nationalsozialismus stand Reche in Kontakt mit unterschiedlichen NS-Organisationen. Beruflich war er vor allem mit der Erstellung rassenkundlicher Abstammungsgutachten beauftragt. Daneben intensivierte er seine anthropologischen Erhebungen bei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, vor allem aber bei den Sorben.[2] Zum 1. Mai 1937 trat Reche in die NSDAP ein. Daneben war er auch Mitglied in NSV, NS-Lehrerbund, NSKOV, Reichsbund Deutsche Familie und NS-Altherrenbund.[3] Er war Mitherausgeber der vom SS-Ahnenerbe herausgegebenen Zeitschrift „Der Biologe“. Am 24. September 1939 gab er die „Leitsätze zur bevölkerungspolitischen Sicherung des deutschen Ostens“ heraus. Er war beteiligt an der Ausbildung von „Eignungsprüfern zur Eindeutschung“ für polnische Kinder. In der Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene und der Deutschen Gesellschaft für Rassenforschung saß er im Vorstand. Am 16. April 1945 wurde Reche von den Amerikanern verhaftet.[4] Nach seiner Freilassung konnte er seine Tätigkeit als Sachverständiger wieder aufnehmen und fertigte gerichtliche Vaterschaftsgutachten an.[5] |
国家社会主義時代と晩年 国家社会主義時代、レッヒェは様々なナチスの組織と接触していた。職業的には、主に人種血統書の作成を担当した。さらに、様々な集団、特にソルブ人に対す る人類学的な調査を強化した[2]。 1937年5月1日、レッヒェはNSDAPに加入した。また、NSV、NS-Lehrerbund、NSKOV、Reichsbund Deutsche Familie、NS-Altherrenbundのメンバーでもあった[3]。SS-Anenerbeが発行する雑誌『Der Biologe』の共同編集者でもあった。1939年9月24日、「ドイツ東部の人口政策保障のための指導原則」を発表した。ポーランドの子供たちの「ド イツ化適性検査員」の養成に携わった。ドイツ人種衛生学会とドイツ人種研究学会の理事を務めた。 1945年4月16日、レッヒェはアメリカ人に逮捕された[4]。 釈放後、彼は鑑定人としての仕事を再開することができ、裁判上の父子関係報告書を作成した[5]。 |
Wissenschaftliches Wirken - Reche bei der Untersuchung
von Blutserum (1937)1931 führte die Beschäftigung mit dem Wesen der Blutgruppen durch Untersuchungen im Ultraviolettlicht durch Reche zur Entdeckung der Fluoreszenz des Blutserums Kranker, deren Gesetzmäßigkeiten und Auswertbarkeit für die Frühdiagnose von Krankheiten seither Gegenstand medizinischer Forschung geworden sind. (Fluoreszenzdiagnose in: Münchener Medizinische Wissenschrift Nr. 38, 1931). Reche hatte maßgeblichen Anteil an der Begründung und den Ausbau des sogenannten rassenbiologischen Abstammungsgutachtens: Auf Reches Begründung hin traf der Oberste Gerichtshof in Wien 1926, erstmals für Gerichte im deutschsprachigen Raum, in einem Vaterschaftsprozess die Entscheidung, dass neben den bis dahin allein herangezogenen Blutgruppen auch die rassenkundliche „Erbanalyse“ für das Gutachten herangezogen werden dürften. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das erb- und rassenbiologische Abstammungsgutachten als ein wesentliches Hilfsmittel der Rassenpflege im Sinne der Nürnberger Gesetze von 1935 herangezogen. Seine diesbezüglichen Theorien arbeitete Reche in Schriften wie Anthropologische Beweisführung in Vaterschaftsprozessen (1926), Abstammungsnachweis und Rasse (1938) und Zur Geschichte des biologischen Abstammungsnachweises in Deutschland (1938) aus. Während des Zweiten Weltkriegs trat Reche auch als „Apologet des Völkermordes in Osteuropa“[6] in Erscheinung. So bot er als Berater der Norddeutschen Forschungsgesellschaft, die personell mit der von Albert Brackmann eingerichteten Publikationsstelle Berlin-Dahlem weitgehend identisch war und auch die gleichen Räume benutzte, im September 1939 seine anthropologische Sachkenntnis an, da er aus jahrzehntelanger Forschung wisse, was im polnischen Volk „rassisch wertvoll“ sei und welche Bevölkerungsgruppen aus den neuen deutschen Siedlungsgebieten in Polen zu vertreiben seien: „Wir brauchen ja Raum, aber keine polnischen Läuse im Pelz.“ Über Brackmann konnte er seine rassistischen Konzeptionen in die einflussreiche Ostforschung einbringen.[7] Im September 1942 warnte er vor einer „Mischung“ der Deutschen mit den Rassen der eroberten Gebiete in der Sowjetunion, die er als „biologisch destruktiv“ bezeichnete. Deshalb müssten die Siedlungsgebiete vorher von allen Einheimischen „gesäubert“ werden.[8] |
科学的な仕事 - 血清を検査するレッヒェ(1937年)1931年、レッヒェは紫外線による検査で血液型の性質を研究し、病人の血清が蛍光を発することを発見し、その規則性と評価から病気の早期診断ができるこ とを医学の研究テーマとした。(蛍光診断法:Münchener Medizinische Wissenschrift No.38、1931年)。 レッヒェは、いわゆる人種的・生物学的親子鑑定が確立・拡大する上で決定的な役割を果たした。レッヒェの根拠により、ウィーンの最高裁判所は1926年、 ドイツ語圏の裁判所としては初めて、父子鑑定において、それまで単独で用いられていた血液型に加え、人種的「遺伝分析」も鑑定に用いることができることを 決定したのである。国家社会主義時代には、1935年のニュルンベルク法の意味での人種維持のために、遺伝的・人種生物学的な親の鑑定が不可欠な道具とし て使われた。レッヒェはこの点について、Anthropological Evidence in Paternity Trials (1926), Abstammungsnachweis und Rasse (1938), Zur Geschichte des biologischen Abstammungsnachweises in Deutschland (1938) などの著作の中で理論を詳しく述べている。 第二次世界大戦中、レッヒェは「東欧での大量虐殺の弁明者」としても登場する[6]。アルベルト・ブラックマンが設立したベルリン・ダーレム出版局とほぼ 同じ人員で、同じ部屋を使用していた北ドイツ研究会の顧問として、1939年9月に人類学の専門知識を提供した。ポーランド人の何が「人種的価値」がある か、どの人口集団をポーランドの新しいドイツ入植地から追い出すべきかは、何十年もの研究から分かっていたからだ。「我々はスペースを必要とするが、我々 の毛皮にポーランドシラミはいらない」。1942年9月には、ドイツ人とソビエト連邦の征服された地域の人種との「混合」を「生物学的に破壊的」であると 警告している[7]。そのため、入植地は事前にすべての原住民を「浄化」しておく必要があった[8]。 |
| Schriften Reche schrieb unter anderem „Zur Ethnographie des abflußlosen Gebietes Deutsch-Ostafrikas“ (1914) und gab mehrere anthropologische Zeitschriften (zum Beispiel: Zeitschrift für Rassenphysiologie und Volk und Rasse. Illustrierte Monatsschrift für deutsches Volkstum, Rassenkunde, Rassenpflege. Zeitschrift des "Reichsausschusses für Volksgesundheitsdienst" und der "Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene.") heraus. Große Bedeutung erlangte sein ethnographisches Werk Verbreitung der Menschenrassen, das gemeinsam mit den dazugehörigen Schulwandkarten während der NS-Zeit in großem Umfang im Schulunterricht verwendet wurde. |
著作物 レッヒェは『ドイツ・オスタフリカの異種族間の民族誌』 (1914年)[天理大学図書館所蔵]を執筆し、人類学雑誌(例えば、Zeitschrift für Rassenphysiologie und Volk und Rasse)を編集しました。ドイツ語圏の民族、宗教、文化に関するイラストレーションを掲載した月刊誌。帝国国民健康保険組合とドイツ国民健康保険組合 が発行する機関誌。) ナチス時代の学校の授業で盛んに使われた彼の民族誌「Verbreitung der Menschenrassen」は、それに付随する学校の壁面地図とともに、大きな意味を持つことになった。 |
| Schriften im Überblick Der Kaiserin-Augusta-Fluß, Hamburg 1913. Zur Ethnographie des abflußlosen Gebietes Deutsch-Ostafrikas auf Grund der Sammlung der Ostafrika-Expedition (Dr. E. Obst) d. Geographischen Gesellschaft in Hamburg, Hamburg 1914. Die Bedeutung der Rassenpflege für die Zukunft unseres Volkes, Wien 1925. Zum 25jährigen Bestehen des Vinderen-Laboratoriums in Oslo, München 1932. Das frühneolithische Skelett von Gross-Tinz in Schlesien, Leipzig 1933 (Veröffentlichungen des Staatlich-Sächsischen Forschungsinstitutes für Völkerkunde in Leipzig, Dritte Reihe: Rassenkunde, Bd. 1.) Kaiser Karls Gesetz zur politischen und religiösen Unterwerfung der Sachsen, Leipzig 1935. Der mittelsteinzeitliche Schädel von Nordwalde in Westfalen. In: Aus der Vorzeit in Rheinland, Lippe und Westfalen, 1935, Jg. 2, S. 113–124. (Auch als Sonderdruck.) Die Rassenmischung beim Menschen, München 1936. Rasse und Heimat der Indogermanen, München 1936. Die Bedeutung der Rassenpflege für die Zukunft unseres Volkes, 1938. |
著作一覧 『カイザーイン・アウグスタ川』、ハンブルク、1913年。 『東アフリカ探検隊(E. オスト博士)の収集資料に基づく、ドイツ領東アフリカの無河川地域の民族誌』(ハンブルク地理学会)、ハンブルク、1914年。 『我々の民族の未来における人種保全の意義』、ウィーン、1925年。 オスロのヴィンデレン研究所創立25周年記念、ミュンヘン、1932年。 シレジアのグロス・ティンツにおける新石器時代初期の人骨、ライプツィヒ、1933年(ライプツィヒのザクセン州立民族学研究所刊行物、第3シリーズ:人種学、第1巻。) カール皇帝によるザクセン人の政治的・宗教的服従に関する法律、ライプツィヒ、1935年。 ヴェストファーレン州ノルトヴァルデ出土の中石器時代の頭蓋骨。『ラインラント、リップ、ヴェストファーレンの先史時代』所収、1935年、第2巻、113–124頁。(別刷り版あり。) 人間の混血、ミュンヘン、1936年。 インド・ヨーロッパ人の人種と故郷、ミュンヘン、1936年。 我々の民族の未来における人種保護の意義、1938年。 |
| Literatur Katja Geisenhainer: Otto Reches Rassenkunde zwischen Metaphorik und Metatheorie. In: B. Streck (Hrsg.): „Ethnologie und Nationalsozialismus“, 2000 Katja Geisenhainer: Rasse ist Schicksal. Otto Reche (1879–1966). Ein Leben als Anthropologe und Völkerkundler, in: „Beiträge zur Leipziger Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte“, Reihe A 1, Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2002 Katja Geisenhainer: „Rassenkunde“ und „Rassenhygiene“ an der Philosophischen Fakultät in Wien 1923–1938. In: Andre Gingrich; Peter Rohrbacher (Hg.), „Völkerkunde zur NS-Zeit aus Wien (1938–1945): Institutionen, Biographien und Praktiken in Netzwerken“ (Phil.-hist. Kl., Sitzungsberichte 913; Veröffentlichungen zur Sozialanthropologie 27/1). Wien: Verlag der ÖAW 2021, S. 85–128 doi:10.1553/978OEAW86700 Katja Geisenhainer: Gescheiterte Interventionen Otto Reche und seine Wiener Nachfolge. In: Andre Gingrich; Peter Rohrbacher (Hg.), „Völkerkunde zur NS-Zeit aus Wien (1938–1945): Institutionen, Biographien und Praktiken in Netzwerken“ (Phil.-hist. Kl., Sitzungsberichte 913; Veröffentlichungen zur Sozialanthropologie 27/1). Wien: Verlag der ÖAW 2021, S. 129–142 doi:10.1553/978OEAW86700 |
参考文献 カティア・ガイゼンハイナー:オットー・レシェの「人種学」――比喩とメタ理論の間。B. シュトレック(編):『民族学とナチズム』、2000年 カティア・ガイゼンハイナー:人種は運命である。オットー・レシェ(1879–1966)。人類学者・民族学者としての生涯、『ライプツィヒ大学・科学史への寄稿』、シリーズA 1、エヴァンゲリッシェ・フェルラークスアンシュタルト、ライプツィヒ、2002年 カティア・ガイゼンハイナー:「人種学」と「人種衛生学」――1923年から1938年のウィーン哲学学部。アンドレ・ギングリッヒ、ペーター・ローア バッハー(編)、『ナチス時代におけるウィーンの民族学(1938–1945):ネットワークにおける機関、人物伝、実践』(哲学・歴史学部、会議報告 913;社会人類学に関する出版物27/1)。ウィーン:オーストリア科学アカデミー出版局、2021年、 85–128頁 doi:10.1553/978OEAW86700 カティア・ガイゼンハイナー:失敗した介入 オットー・レヘと彼のウィーンにおける後継者たち。アンドレ・ギングリッヒ、ペーター・ローバッハー(編)、『ナチス時代におけるウィーンの民族学 (1938–1945): ネットワークにおける機関、伝記、実践」(歴史哲学クラス、会議報告 913;社会人類学に関する出版物 27/1)。ウィーン:オーストリア科学アカデミー出版局 2021年、129–142頁 doi:10.1553/978OEAW86700 |
| Weblinks Commons: Otto Reche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Literatur von und über Otto Reche im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Literaturliste im Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin Otto Reche im Professorenkatalog der Universität Leipzig |
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| https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Reche |
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| Otto Carl Reche (24
May 1879 – 23 March 1966) was a German anthropologist and professor
from Glatz (Kłodzko), Prussian Silesia. He was active in researching
whether there was a correlation between blood types and race. During
the Second World War he openly advocated the genocide of ethnic Poles.
Once a member of the Nazi Party, he remained active in anthropological
issues following the downfall of Nazi Germany. |
オットー・カール・レッヒェ(1879年5月24日 –
1966年3月23日)は、プロイセン・シレジアのグラッツ(クロドツコ)出身のドイツ人人類学者であり、大学教授であった。彼は、血液型と人種との間に
相関関係があるかどうかを研究していた。第二次世界大戦中、彼はポーランド系住民の大量虐殺を公然と主張した。かつてナチ党員であった彼は、ナチス・ドイ
ツの崩壊後も人類学の分野で活動を続けた。 |
| Education and career Reche was educated at the University of Breslau (now the University of Wrocław), the University of Jena and the University of Berlin.[1] In his career, Reche served as the director of the Departments of Anthropology at the University of Vienna and then the University of Leipzig,[1] and also taught at the University of Hamburg. Among the organizations he was involved in were the Nazi Party and the German Society for Blood Group Research (which he founded along with Paul Steffan). In 1928, Reche and Steffan founded Zeitschrift für Rassenphysiologie, a magazine on the subject.[2] |
学歴と経歴 レッヒェはブレスラウ大学(現在のヴロツワフ大学)、イエナ大学、ベルリン大学で学んだ。[1] レッヒェは、ウィーン大学、続いてライプツィヒ大学の人類学部長を務め[1]、ハンブルク大学でも教鞭をとった。彼が関与した組織には、ナチ党やドイツ血 液型研究協会(ポール・ステファンと共に設立)があった。1928年、レケとステファンはこの分野に関する雑誌『Zeitschrift für Rassenphysiologie』を創刊した。[2] |
| Blood type research and conclusions Reche's work with blood types, involving studies in northwestern Germany, was an attempt to prove a correlation between which blood type a person had and whether they were of German ancestry. He claimed that the three blood types, A, B, and O, were each originally attached to European, Asian, and Native American races, but that interracial marriage had diluted this over the centuries.[2] |
血液型に関する研究と結論 ドイツ北西部での調査を含むレッヒェの血液型に関する研究は、人の血液型とドイツ系であるかどうかとの間に相関関係があることを証明しようとする試みで あった。彼は、A型、B型、O型の3つの血液型は、それぞれもともとヨーロッパ人種、アジア人種、アメリカ先住民に結びついていたが、異人種間の結婚に よって、この結びつきは数世紀にわたって希薄化してきたと主張した。[2] |
| Support for the genocide of Poles Reche justified the invasion of Poland in 1939 in a letter to Albert Brackmann arguing: we need Raum but no Polish lice on our fur. I am absolutely of the opinion that the racial-scientific side is determinative in the solution of all these questions since we do not want to build a German people in the East in the future that would only be a linguistically germanised, racial mish-mash, with strong asiatic elements, and Polish in character. That would be no German Volk, nor a cornerstone for a German future!...Since I also know the anthropological conditions in Poland and know what is racially and hereditarily useful in this people and what at all events is to be driven out of the German settlement area, I believe I have gathered together in the course of many years several ideas which should now be used for the general good and for our future.[3] During the Second World War Reche became director of Institute for Racial and Ethnic Sciences in Lipsk. In this position he wrote about ethnic Poles, claiming that they are an "unfortunate mixture" consisting among others of Slavs, Balts and Mongolians and that they should be eliminated to avoid possible mixing with the German race.[4] |
ポーランド人虐殺への支持 レッヒェは、アルベルト・ブラックマンへの手紙の中で、1939年のポーランド侵攻を次のように正当化した。 我々に必要なのは「ラーウム(生存圏)」だが、毛皮にポーランド人のシラミは要らない。私は、これらすべての問題の解決において、人種科学的な側面が決定 的であるという見解を断固として持っている。なぜなら、我々は将来、東方に、言語的にはドイツ化されたに過ぎず、強いアジア的要素を持ち、性格的にはポー ランド的な、人種的な寄せ集めのようなドイツ民族を築くことを望んでいないからだ。それはドイツ民族でもなければ、ドイツの未来の礎でもない!... 私はポーランドの人類学的状況も熟知しており、この民族において人種的・遺伝的に有用な要素と、いかなる場合でもドイツ人入植地域から排除すべき要素が何 であるかを知っている。それゆえ、長年にわたり、今や公益と我々の未来のために活用すべきいくつかの構想をまとめ上げたと信じている。[3] 第二次世界大戦中、レッヒェはライプツィヒの人種・民族科学研究所の所長に就任した。この職において彼は、ポーランド系民族について、スラブ人、バルト 人、モンゴル人などが混ざり合った「不幸な混合体」であり、ドイツ人種との混血を避けるために排除すべきだと主張した。[4] |
| Life after the war On April 16, 1945, Reche was arrested by American forces for membership in the Nazi Party, but released after sixteen months of detainment.[1] In 1959, Reche was chosen by a German court investigating the claims of Anna Anderson that she was Anastasia Nikolaevna, a Russian Grand Duchess thought to have been murdered along with the rest of the royal family. He concluded that Anna Anderson was either the Grand Duchess herself or an identical twin.[5] After Anderson's death, however, it was concluded based on DNA evidence that she was not Anastasia. Reche died near Hamburg in 1966.[1] |
戦後の生活 1945年4月16日、レッヒェはナチ党員であったとして米軍に逮捕されたが、16か月の勾留を経て釈放された。[1] 1959年、レッヒェは、ロシア皇室の一員として他の皇族と共に殺害されたとされているアナスタシア・ニコラエヴナであるとの主張を調査していたドイツの 裁判所から選任された。彼は、アンナ・アンダーソンが大公妃本人か、あるいは一卵性双生児のいずれかであると結論付けた。[5] しかし、アンダーソンの死後、DNA鑑定の結果、彼女がアナスタシアではないと結論づけられた。 レッヒェは1966年、ハンブルク近郊で死去した。[1] |
| References 1. Geisenhainer, Katja (2002). "Rasse ist Schicksal" Otto Reche (1879–1966) – ein Leben als Anthropologe und Völkerkundler (in German). Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt. ISBN 3-374-02015-1. 2. Proctor, Robert N. (1988). Racial Hygiene: Medicine under the Nazis. Cambridge: Harvard University Press. ISBN 0-674-74578-7. 3. Anton Weiss Wendt (2010). Eradicating Differences: The Treatment of Minorities in Nazi-dominated Europe. Cambridge Scholars Publishing. pp. 66–67. ISBN 978-1-4438-2368-5. 4. Tomasz Ceran, The History of a Forgotten German Camp: Nazi Ideology and Genocide at Szmalcowka, page 40, I.B.Tauris, October 2014 5. Lovell, James Blair (1998). Anastasia: The Lost Princess. Robson. ISBN 0-86051-807-8. |
参考文献 1. ガイゼンハイナー、カティア(2002)。『人種は運命である』オットー・レッヒェ(1879–1966)――人類学者・民族学者としての人生(ドイツ語)。ライプツィヒ:エヴァンゲリッシェ・フェルラークスアンシュタルト。ISBN 3-374-02015-1。 2. プロクター、ロバート・N. (1988). 『人種衛生:ナチス支配下の医学』. ケンブリッジ:ハーバード大学出版局. ISBN 0-674-74578-7. 3. アントン・ヴァイス・ヴェント(2010年)。『差異の根絶:ナチス支配下のヨーロッパにおける少数派の扱い』。ケンブリッジ・スカラーズ・パブリッシング。pp. 66–67。ISBN 978-1-4438-2368-5。 4. トマシュ・セラン、『忘れられたドイツの収容所の歴史:シュマルツコフカにおけるナチスのイデオロギーとジェノサイド』、40ページ、I.B.タウリス、2014年10月 5. ジェームズ・ブレア・ロヴェル(1998)。『アナスタシア:失われた王女』。ロブソン。ISBN 0-86051-807-8。 |
| Further reading Arthur L. Caplan, ed. (1992). When Medicine Went Mad: Bioethics and the Holocaust. Humana Press. pp. 359. ISBN 0-89603-235-3. Geisenhainer, Katja: "Gescheiterte Interventionen Otto Reche und seine Wiener Nachfolge", in: Andre Gingrich; Peter Rohrbacher (Ed.), Völkerkunde zur NS-Zeit aus Wien (1938–1945): Institutionen, Biographien und Praktiken in Netzwerken (Phil.-hist. Kl., Sitzungsberichte 913; Veröffentlichungen zur Sozialanthropologie 27/1). Wien: Verlag der ÖAW 2021, p. 129–142. doi:10.1553/978OEAW86700 Neugebauer, Wolfgang. "Racial Hygiene in Vienna 1938". Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Archived from the original on 2012-12-21. Retrieved 2007-07-13. |
追加の文献 アーサー・L・キャプラン編(1992)。『医学が狂ったとき:生命倫理とホロコースト』。ヒューマナ・プレス。359ページ。ISBN 0-89603-235-3。 ガイゼンハイナー、カティア:「失敗した介入――オットー・レヘとウィーンの後継者たち」、アンドレ・ギングリッヒ編; ピーター・ローバッハー(編)、『ナチス時代のウィーンにおける民族学(1938–1945):ネットワークにおける機関、人物伝、実践』(Phil.- hist. Kl., Sitzungsberichte 913; Veröffentlichungen zur Sozialanthropologie 27/1)。ウィーン:Verlag der ÖAW 2021年、129–142頁。doi:10.1553/978OEAW86700 ノイゲバウアー、ヴォルフガング。「1938年のウィーンにおける人種衛生」。オーストリア抵抗運動資料アーカイブ。2012年12月21日にオリジナルからアーカイブ。2007年7月13日に閲覧。 |
| https://en.wikipedia.org/wiki/Otto_Reche |
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