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エミール・アウグスト・ヴィルヘルム・シュルツェ

Emil August Wilhelm Schultze, 1840-1924


池田光穂

☆エ ミール・アウグスト・ヴィルヘルム・シュルツェ[Emil August Wilhelm Schultze](1840年3月28日、ベルリン生まれ、1924年6月16日、フライブルク・イム・ブライ スガウで死去)は、ドイツの外科医である。「雇われ外国人」として、日本における近代医学の導入に多大な貢献をした。

Emil August Wilhelm Schultze (* 28. März 1840 in Berlin; † 16. Juni 1924 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Chirurg. Als „Kontraktausländer“ (o-yatoi gaikokujin) leistete er einen bedeutsamen Beitrag zur Einführung der modernen Medizin in Japan.
エミール・アウグスト・ヴィルヘルム・シュルツェ[Emil August Wilhelm Schultze](1840年3月28日、ベルリン生まれ、1924年6月16日、フライブルク・イム・ブライ スガウで死去)は、ドイツの外科医である。「雇われ外国人」として、日本における近代医学の導入に多大な貢献をした。
Leben
Schultze wurde in Berlin als Sohn eines Kaufmanns geboren. Da seine Mutter im Kindbett gestorben war, wurde er von Verwandten aufgezogen. Er besuchte das Französische Gymnasium Berlin, das er 1859 als Primus Omnium mit dem Reifezeugnis verließ. Hierauf trat er als Eleve in das Medicinisch-chirurgische Friedrich-Wilhelms-Institut. 1861 wurde er Mitglied des Pépinière-Corps Franconia.[1] Am 18. Juli 1863 wurde er an der Charité mit einer Arbeit über die Trichinellose promoviert.[2] Er begann seine berufliche Laufbahn als Unterarzt in der königlichen Charité, wechselte aber schon 1854 zum Infanterie-Regiment „Fürst Leopold von Anhalt-Dessau“ (1. Magdeburgisches) Nr. 26.


生涯
シュルツェはベルリンで商人の息子として生まれた。母が産褥で亡くなったため、親戚に育てられた。ベルリンのフランス系ギムナジウムに通い、1859年に 首席(Primus Omnium)として卒業証書を取得した。その後、フリードリヒ・ヴィルヘルム医学外科研究所に学生として入学した。1861年にはペピニエール・コル・ フランコニアの会員となった。[1] 1863年7月18日、シャリテ病院にて、トリキネラ症に関する論文で博士号を取得した。[2] 彼は王立シャリテ病院の助手としてキャリアをスタートさせたが、1854年にはすでに「アンハルト=デッサウのレオポルト公」歩兵連隊(第1マグデブルク 連隊)第26連隊に転属した。


Preußische Armee
Im Deutschen Krieg diente er als Assistenzarzt im Feldlazarett des IV. Armee-Korps in Böhmen und Mähren. Hierauf folgten drei Jahre als Lehrer am Friedrich-Wilhelms-Institut in Berlin. Das Ende des Deutsch-Französischen Krieges erlebte er als Stabsarzt und Chefarzt des 1. Feldlazaretts in Versailles.

Von Oktober 1871 bis April 1872 unternahm er eine sechsmonatige Reise nach Großbritannien. In Edinburgh studierte er bei Joseph Lister, 1. Baron Lister (1827–1912) die antiseptische Wundbehandlung. Tief beeindruckt brachte er Listersche Verbände (Carbolmull) nach Berlin. Er erstattete Bericht auf einer Sitzung der Militärärztlichen Gesellschaft im April 1872. Dieser Vortrag erschien im Februar des folgenden Jahres in Volkmanns Sammlung klinischer Vorträge.[3] 1872 wurde Schultze erster Assistent an der Chirurgischen Klinik der Charité bei Heinrich Adolf von Bardeleben (1819–1895). Auch Bardeleben, der die Anwendung des antiseptischen Verbandes durch Schultze erlebt hatte, war von dessen Wirkungen rasch überzeugt und verhalf im Einklang mit Richard von Volkmann auf dem dritten Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (10. April 1874) der Antisepsis in Deutschland zum Durchbruch.[4]


プロイセン軍
普仏戦争では、ボヘミアとモラヴィアにある第4軍団の野戦病院で助手医師として従軍した。その後、ベルリンのフリードリヒ・ヴィルヘルム学院で3年間教鞭を執った。普仏戦争の終結時には、ヴェルサイユの第1野戦病院の軍医兼院長としてその場にいた。

1871年10月から1872年4月にかけて、彼は6ヶ月間にわたる英国への旅に出た。エディンバラでは、ジョセフ・リスター第1代リスター男爵 (1827–1912)のもとで、創傷の消毒療法を学んだ。深く感銘を受けた彼は、リスター式包帯(カルボル・マル)をベルリンに持ち帰った。彼は 1872年4月の軍医学会の会合で報告を行った。この講演は翌年2月、フォルクマン編『臨床講演集』に掲載された。[3] 1872年、シュルツェはシャリテ病院の外科クリニックにて、ハインリヒ・アドルフ・フォン・バルデレーベン(1819–1895)の下で第一助手となっ た。シュルツェによる防腐包帯の使用を目の当たりにしたバルデレベンも、その効果をすぐに確信し、リヒャルト・フォン・フォルクマンと協力して、第3回ド イツ外科学会(1874年4月10日)において、ドイツにおける防腐療法の普及に貢献した。[4]


Japan

Schultzes Vorlesungen zur allgemeinen Chirurgie. 1884
Schultzes militärischer Hintergrund wie auch seine Kenntnisse der Antisepsis gaben wahrscheinlich den Ausschlag, dass ihn die japanische Regierung im Oktober 1874 nach Tokio einlud. Hier trat er die Nachfolge von Benjamin Karl Leopold Müller an, der einen bahnbrechenden Beitrag zur Einführung der deutschen Medizin an der medizinischen Akademie (Tōkyō igakkō), der späteren Fakultät für Medizin der Universität Tokio, geleistet hatte. Während der Jahre in Fernost war Schultze vom Kriegsministerium beurlaubt.

Schultze erreichte Japan im Dezember 1874 mit dem Internisten Albrecht Ludwig Agathon Wernich (1843–1896). Neben Vorlesungen zur Chirurgie und Anatomie gab er gelegentlich auch Einführungen in die Augenheilkunde (Ophthalmologie). Durch ihn wurde Listers Antisepsis in Japan eingeführt. Der Aufbau einer modernen medizinischen Ausbildung erfolgte in großen Sprüngen. Während der ersten drei Jahre seines Aufenthaltes stieg die Zahl der Medizinstudenten von 324 auf 951. Die Unterrichtsräume wurden in neue Gebäude verlegt. Die Bestände der Bibliothek wuchsen auf rund 10 000 meist deutschsprachige Bände an.

Schultzes Vertrag wurde zu günstigen Konditionen verlängert. Während eines kurzen Heimaturlaubs heiratete er in Berlin Emma, geb. Wegscheider, eine Tochter von Gustav Wegscheider. In den folgenden Jahren legten die ersten Studenten, mit deren Ausbildung Müller nach deutschem Lehrplan begonnen hatte, ihre Abschlussexamen ab. Die besten wurden nach Deutschland zur Weiterbildung entsandt. Unter Schultzes Schülern machte sich besonders Miyake Hiizu (三宅秀), der auch die Vorlesungstexte übersetzte, einen Namen. 1881 lief der Vertrag in Japan aus. In Anerkennung seiner Verdienste erhielt Schultze vom Meiji-Tennō den Orden der Aufgehenden Sonne.
日本

シュルツェの一般外科学講義。1884年
シュルツェの軍歴と消毒法に関する知識が、1874年10月に日本政府が彼を東京に招請する決め手となったと考えられる。ここで彼は、東京医学校(後の東 京大学医学部)へのドイツ医学の導入に画期的な貢献を果たしたベンジャミン・カール・レオポルド・ミュラーの後任となった。極東での滞在期間中、シュル ツェは陸軍省から休職を許可されていた。

シュルツェは1874年12月、内科医アルブレヒト・ルートヴィヒ・アガトン・ヴェルニヒ(1843–1896)と共に日本へ到着した。外科や解剖学の講 義に加え、時折、眼科学(オプトメトリ)の入門講座も行った。彼を通じて、リスターの抗感染法が日本に導入された。近代的な医学教育の体制は飛躍的に整備 された。滞在の最初の3年間で、医学部の学生数は324人から951人に増加した。教室は新しい建物に移転した。図書館の蔵書は、そのほとんどがドイツ語 の書籍で、約1万冊にまで増えた。

シュルツの契約は有利な条件で更新された。短い帰国休暇中に、彼はベルリンでグスタフ・ヴェグシャイダーの娘であるエマ(旧姓ヴェグシャイダー)と結婚し た。その後数年の間に、ミュラーがドイツのカリキュラムに基づいて教育を開始した最初の学生たちが卒業試験に合格した。成績優秀な学生たちは、さらなる研 鑽を積むためドイツへ派遣された。シュルツェの教え子の中でも、講義テキストの翻訳も手掛けた三宅秀(みやけ・ひいず)が特に名を馳せた。1881年、日 本での契約期間が満了した。その功績が認められ、シュルツェは明治天皇から旭日章を授与された。
Schultzes Vorlesungen zur Augenheilkunde, von der japanischen Staatsdruckerei 1881/82 gedruckt

シュルツェの『眼科学講義』、1881/82年に日本国営印刷局により印刷

Stettin und Freiburg
Nach seiner Rückkehr diente er zunächst im Rang eines Oberstabsarztes beim Grenadierregiment in Berlin. 1882 ging er auf Empfehlungen von Volkmann und Bardeleben als Chefarzt und Direktor 1890 an das Städtische Krankenhaus Stettin. 1889 schied er aus Unzufriedenheit mit der unzureichenden Finanzierung aus diesem Amt, blieb aber weiterhin als Medizinalrat und praktischer Arzt in Stettin. Nach Aufgabe seiner Praxis im Jahre 1900 siedelte er mit der Familie nach Freiburg im Breisgau über. Während des Ersten Weltkriegs ließ er sich ungeachtet seines hohen Alters reaktivieren. Er diente in mehreren Freiburger Lazaretten. Er starb mit 84 Jahren an einer Lungenentzündung.
シュテティーンとフライブルク
帰国後、彼はまずベルリンの擲弾兵連隊で上級軍医の階級として勤務した。1882年、フォルクマンとバルデレーベンの推薦によりシュテティン市立病院の主 任医師兼院長に就任し、1890年には同病院の院長となった。1889年、資金不足に不満を抱きこの職を辞したが、シュテティンに留まり、医務官および開 業医として活動を続けた。1900年に診療所を閉鎖した後、家族と共にフライブルク・イム・ブライスガウに移住した。第一次世界大戦中、高齢にもかかわら ず再召集に応じ、フライブルクの複数の野戦病院で勤務した。84歳で肺炎により死去した。
Schriften
Vortraege der speciellen Chirurgie, gehalten in den medicinischen Academie zu Tokio. Japan 2541 [=1881]
Vortraege der allgemeinen Chirurgie. Tokyo: H. Kawahara, 1880
Vortraege der Ophthalmologie. Tokyo: Insatsukyoku, 1878–1882 (Ganka-hen, 『眼科篇』)
著作
『東京医科大学における特別外科講義』。日本2541年[=1881年]
一般外科学講義。東京:H. カワハラ、1880年
眼科学講義。東京:印税局、1878年–1882年(眼科篇)
Literatur
Toska Hesekiel geb. Schultze (Hrsg.): Ein deutscher Chirurg und seine Frau in Japan vor 100 Jahren : Briefe von Dr. Wilhelm Schultze und seiner Frau Emma geb. Wegscheider an die Eltern Dr. Wegscheider in Berlin aus Japan 1878–1881. Lübeck: Toska Hesekiel [Selbstverlag], 1980.
Hermann Heinrich Vianden: Die Einführung der deutschen Medizin im Japan der Meiji-Zeit. Düsseldorf: Triltsch Verlag, 1985, S. 186–189.
Rüdiger Döhler, Thaddäus Zajaczkowski: Wilhelm Schultze – „Listers Apostel“ in Deutschland und Japan. Chirurgische Allgemeine | 21. Jahrgang | 11.+12. Heft | 2020 | S. 585–589.
参考文献
トスカ・ヘゼキエル(旧姓シュルツェ)(編):『100年前の日本におけるあるドイツ人外科医とその妻:1878年から1881年にかけて、日本からベル リンのウェグシャイダー博士夫妻の両親宛てに送られたヴィルヘルム・シュルツェ博士と妻エマ(旧姓ウェグシャイダー)の手紙』。リューベック:トスカ・ヘ ゼキエル[自費出版]、1980年。
ヘルマン・ハインリヒ・ヴィアンデン:『明治時代の日本におけるドイツ医学の導入』。デュッセルドルフ:トリルチ出版社、1985年、186–189頁。
リュディガー・デーラー、タデウス・ザヤツコフスキ:ヴィルヘルム・シュルツェ――ドイツと日本における「リスターの使徒」。『Chirurgische Allgemeine』第21巻第11・12号、2020年、585–589頁。
Einzelnachweise
1. Kösener Corpslisten 1960, 60/12.
2. Dissertation: De Trichiniasi. Schade, Berlin 1863.
3. Ueber Listers antiseptische Wundbehandlung nach persönlichen Erfahrungen. Volkmanns Sammlung klinischer Vorträge, No. 52, 1873.
4. Johanna Bleker, Volker Hess: Die Charité - Geschichte(n) eines Krankenhauses. 2010, S. 118.
参考文献
1. 『ケーゼナー・コルプス名簿』1960年、60/12。
2. 博士論文:『De Trichiniasi』。シャデ、ベルリン、1863年。
3. 「個人的な経験に基づくリスターの創傷消毒療法について」。フォルクマン臨床講演集、No. 52、1873年。
4. ヨハンナ・ブレカー、フォルカー・ヘス:『シャリテ ― ある病院の歴史(物語)』。2010年、118ページ。
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Schultze_(Mediziner)

リ ンク

文 献

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