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Fieseler Fi 166

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Fieseler Fi 166
f2
Typraketengetriebenes Jagdflugzeug
Entwurfsland

Deutsches Reich NS Deutsches Reich

Hersteller Gerhard-Fieseler-Werke
Erstflug nicht erfolgt
Stückzahl 0

Die Fieseler Fi 166 war eine 1941/42 durch die Gerhard-Fieseler-Werke durchgeführte Konzeptstudie eines raketengetriebenen Flugzeugs, das als Jagdflugzeug in großen Höhen eingesetzt werden sollte.

Eine erste Variante war der Höhenjäger I. Er bestand aus der Kombination einer Rakete mit einem Flugzeug (basierend auf der Messerschmitt Bf 109) mit zwei Strahltriebwerken. Die Rakete sollte das Flugzeug bis auf eine Höhe von 12.000 Metern befördern, danach abgetrennt werden und an einem Fallschirm zurückkehren.

Der zweite Entwurf war der Höhenjäger II, ein zweisitziges Flugzeug, dessen Raketentriebwerk nicht nur beim Start, sondern auch im Flug genutzt werden sollte.

Beide Entwürfe kamen nicht über das Entwurfsstadium hinaus.

Im Frühjahr 1944 wurde die Idee eines raketenangetriebenen Flugzeuges wieder aufgenommen. Verantwortlich für den Entwurf war Erich Bachem, der bis Anfang 1942 technischer Leiter der Fieseler Flugzeugwerke gewesen war. Es entstand die Bachem Ba 349 „Natter“, das erste vertikal startende Abfangjagdflugzeug der Welt.

Technische Daten

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KenngrößeDaten (Höhenjäger I)Daten (Höhenjäger II)
Flügelfläche36,5 m²43,0 m²
Startmasse10.000 kg13.500 kg
Flugmasse5.620 kg5.930 kg
Steigschub15.000 kp20.000 kp
Marschschub900 kp775 kp
Höchstgeschwindigkeit830 km/h in 2.000 m Höhe
  • Hans-Peter Diedrich: Die deutschen Raketenflugzeuge bis 1945. Aviatic, Oberhaching 2001, ISBN 3-925505-61-X.