Reichsstraße 415
Erscheinungsbild
| Reichsstraße 415 im Deutschen Reich | |
| 415 | |
| Karte | |
| Basisdaten | |
| Betreiber: | Deutsches Reich |
| Straßenbeginn: | Löbau |
| Straßenende: | Liběchov (Liboch, Reichsstraße 172) |
| Gesamtlänge: | 42 km historisch, teilweise im 1938 annektierten Reichsgau Sudetenland |
| Gedenkstein an die Übergabe der olympischen Fackel 1936 am Grenzübergang Hellendorf | |
Die Reichsstraße 415 (R 415) war eine während des Zweiten Weltkriegs eingerichtete Reichsstraße des Deutschen Reichs, die in Pirna von der damaligen Reichsstraße 172 abzweigte und auf der Trasse der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße nach Süden über Berggießhübel und Hellendorf in den 1938 annektierten Reichsgau Sudetenland führte, sich dort über Petrovice (Peterswald) und Varvažov (Arbesau) nach Ústí nad Labem (Aussig) fortsetzte und in Sedlo (Ober Sedlitz) an der Reichsstraße 172 endete.[1] Dem damaligen Straßenverlauf entspricht jetzt weitgehend der sächsischen Staatsstraße 173 bis zur heutigen Staatsgrenze, auf tschechischer Seite ist die Straße Silnice II/248 die Fortsetzung.
Ihre Gesamtlänge betrug rund 42 Kilometer.[2]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Bundesarchiv (invenio), Reichsstrassen-Verzeichnis, Stand 1. April 1942, Dokument R 4601/3054, S. 11, im Internet abrufbar unter https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/, abgerufen am 13. März 2026
- ↑ Vgl. Der Deutsche Automobilclub (Hrsg.): Straßenkarte von Deutschland, Maßstab 1:1.250.000, 1941; Autoatlas Cesko 2022/2023, Kartografie Praha, ISBN 978-80-7393-540-5

