Rothengrub
| Rothengrub (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Rothengrub | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Neunkirchen (NK), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neunkirchen | |
| Pol. Gemeinde | Willendorf | |
| Koordinaten | 47° 47′ 27″ N, 16° 2′ 47″ O | |
| Höhe | 420 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 100 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 53,35 ha (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05344 | |
| Katastralgemeindenummer | 23334 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Rothengrub ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Willendorf im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich mit 100 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf befindet sich westlich von Willendorf und wird durch die Puchberger Straße erschlossen, von welcher es sich an der nördlichen Seite entlang zieht. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 47 Adressen.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit elf Häusern genannt, über eine Pfarre verfügte und die Kinder zur Einschulung nach Willendorf kamen. Die Herrschaft Stixenstein besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Fischau ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Stixenstein, Neukloster und Schönborn.[3]
Siedlungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Rothengrub insgesamt 21 Bauflächen mit 8.112 m² und 43 Gärten auf 33.482 m², 1989/1990 gab es 43 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 81 angewachsen und 2009/2010 bestanden 50 Gebäude auf 148 Bauflächen.[4]
Bodennutzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Katastralgemeinde ist land- und forstwirtschaftlich geprägt. 20 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 26 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 19 Hektar Landwirtschaft betrieben und 27 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 11 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 26 Hektar betrieben.[4] Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Rothengrub beträgt 26,2 (Stand 2010).
Sehenswertes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Burgruine Rothengrub samt Thomaskirche, im späten 18. Jh. abgetragen bzw. zum Pfarrhof umgebaut
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 5. Band: Pottenstein bis Schönbrunn. Schmidl, Wien 1832, S. 142 (Rothengrub in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 272.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 206f (Rothengrub in der Google-Buchsuche).
- 1 2 BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)
