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Setesdalsbanen

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Kristiansand–Byglandsfjord
Karte Setesdalsbanen
Karte Setesdalsbanen
Streckenlänge:78,33 km
Museumsbahn Grovane–Røyknes ~ 8 km
Spurweite:1067 mm[1]
Kristiansand–Grovane ab 1938: 1435[1] mm
Maximale Neigung: 17,3 ‰
Minimaler Radius:100[1] m
Kopfbahnhof Streckenanfang (Strecke außer Betrieb)
78,33 Byglandsfjord (1896)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
78,20 Dampfsäge Byglandsfjord
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
Agder Einkaufszentrum
Brücke (Strecke außer Betrieb)
77,36 Vassenden (1920, 4,5 m)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
76,90 Vassenden (1930)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
75,76 Industrieanschluss Standarfossen
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
75,52 Reguleringsdammen
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
74,06 Nebengleis, von Wehrmacht im 2. WK angelegt
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
73,91 Syrtveit
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
73,90 Syrtveit (1896)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
71,35 Follestø (1933)
Brücke (Strecke außer Betrieb)
70,32 Stenbekken bro (1923, 4 m)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
68,71 Flatebygd (1914)
Brücke (Strecke außer Betrieb)
68,22 Odåen (1896, 4 m)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
67,93 Industrieanschluss
Bahnhof (Strecke außer Betrieb)
66,93 Evje (1896)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
66,36 A/S Evje Raffineringsverk
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
65,66 Kiesgrube Fosvik
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
65,00 Evjemoen (1928)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
65,00 Kaserne Evjemoen
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
63,70 Bjoråveien (1930)
Brücke über Wasserlauf (Strecke außer Betrieb)
62,94 Hornnes bro (1896, 137,5 m)
Bahnhof (Strecke außer Betrieb)
62,59 Hornnes (1896)
Brücke über Wasserlauf (Strecke außer Betrieb)
61,71 Voile bro (1896, 17 m)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
59,90 Hestvåg (1930)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
59,57 Industrieanschluss Hestvåg
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
57,59 Hanås (1928)
Brücke (Strecke außer Betrieb)
56,59 Hanåsbekken bro (1896, 4 m)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
56,21 Sägewerk Moisund
Brücke (Strecke außer Betrieb)
56,10 Moibekken bro (1896, 4 m)
Bahnhof (Strecke außer Betrieb)
55,82 Moisund (1896)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
54,20 Slettefett (1932)
Brücke über Wasserlauf (Strecke außer Betrieb)
53,10 Hornekilen bro (1895, 20 m)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
52,22 Hornesund (1896)
Brücke über Wasserlauf (Strecke außer Betrieb)
50,95 Errekilen bro (1895, 18,8 m)
Brücke (Strecke außer Betrieb)
49,37 Hornskilen bro (1929, 9,2 m)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
49,35 Eldsneset (1928)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
47,23 Kiledalen (1928)
Brücke (Strecke außer Betrieb)
45,82 Kiledalsbekken bro (1918, 6,3 m)
Bahnhof (Strecke außer Betrieb)
43,97 Hægeland (1895)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
43,97 Kiesgrube Kile
Brücke über Wasserlauf (Strecke außer Betrieb)
43,26 Hægeland bro (1911, 19 m)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
40,70 Øvre Gåseflå (1930)
Brücke (Strecke außer Betrieb)
Bro (1895, 2,5 m)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
39,11 Gåseflå (1895)
Tunnel (Strecke außer Betrieb)
38,96 Gåseflå tunnel II (1895, 9,2 m)
Tunnel (Strecke außer Betrieb)
38,91 Gåseflå tunnel I (1895, 25,4 m)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
38,70 Nedre Gåseflå
Tunnel (Strecke außer Betrieb)
37,00 Slemdal tunnel (1895, 86,4 m)
Tunnel (Strecke außer Betrieb)
36,81 Homevassevja tunnel (1895, 83,6 m)
Bahnhof (Strecke außer Betrieb)
34,50 Iveland (1895)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
32,83 Beinestvedt
Brücke (Strecke außer Betrieb)
32,76 Beinestvedtkilen bro (1920, 5 m)
Tunnel (Strecke außer Betrieb)
32,60 Beinestvedt tunnel (1920, 25 m)
Tunnel (Strecke außer Betrieb)
29,90 Nomelandtunnelen (1920, 207 m)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
29,78 Nomeland (1928)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
29,78 Industrieanschluss Nomeland nye
Tunnel (Strecke außer Betrieb)
29,12 Røyknes tunnel II (1920, 40 m)
Tunnel (Strecke außer Betrieb)
28,93 Røyknes tunnel I (1920, 80 m)
Abzweig geradeaus und von rechts (Strecke außer Betrieb)
28,58 Industrieanschluss Nomeland
Brücke
28,52 Langåen (1911, 8 m)
Bahnhof
28,38 Røyknes (Ende Museumsbahn) (1895)
Abzweig geradeaus und von rechts
26,89 Industrieanschluss Otterdal
Bahnhof
26,07 Beihøldalen (1996)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
25,69 Beihølen Dam
Tunnel
24,90 Løyning tunnel (1895, 123 m)
Haltepunkt / Haltestelle
23,32 Kringsjå 1930
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
23,10 Paulen
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
22,91 Paulen Gård (1964)
Haltepunkt / Haltestelle
22,75 Paulen (1983)
Brücke über Wasserlauf
22,27 Paulen bro (1895, 50,1 m)
Haltepunkt / Haltestelle
20,96 Grovane hp. (1969)
Abzweig geradeaus und von rechts
20,85 Nebengleis Store bu
Brücke über Wasserlauf
20,56 Rugåna (1911, 9,17 m)
StreckeStrecke
Sørlandsbanen nach Hokksund
Abzweig geradeaus und nach linksAbzweig geradeaus und von rechts
Betriebsstelle Strecke ab hier außer BetriebDienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
20,41 Grovane (Beginn Museumsbahn) (1895)
Strecke nach links (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
Abzweig geradeaus und ehemals nach rechts
20,10 Grovane Sägewerk
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
20,10 Grovene Kiesgrube
Brücke
19,52 Egelandsaa (1895, 2,5 m)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
19,52 Egelandsaa
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
19,35 Veråsveien (1934)
Bahnhof
18,10 Vennesla (1909)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
17,07 Graslia (1926)
Tunnel
14,08 Hunsfoss tunnel II (1895, 35 m)
Tunnel
13,89 Hunsfoss tunnel I (1895, 12 m)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
16,40 Hunsfoss (1927)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
16,10 Tjovemoen (1927)
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
15,92 Hunsfos Fabrikker
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
15,58 Vigeland Brug
ehemaliger Bahnhof
15,42 Vikeland (1895)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
14,84 Goli (1927)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
14,58 Lunden (1927)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
14,28 Nyland (1927)
Tunnel
14,08 Ås tunnel (1895, 70 m)
Tunnel
13,89 Nederste Åbel tunnel (1895, 120 m)
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
13,07 Industrieanschluss Kvarstein
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
13,07 Kvarstein (1898)
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
12,71 Kiesgrube Kvarstein
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
12,54 Ravnåsveien (1927)
Tunnel
11,92 Kvarstein tunnel (1895, 30,1 m)
Brücke über Wasserlauf
11,68 Kvarstein bru (1895, 191,6 m)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
11,32 Kvarstein Grinn (1927)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
11,00 Øvre Mosby (1937)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
10,75 Røistad (1927)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
10,37 Høllen (1927)
Brücke
10,17 Høyebekken (1895, 9 m)
ehemaliger Bahnhof
9,97 Mosby (1895)
Tunnel
9,37 Mosby tunnel II (1895, 45 m)
Tunnel
9,18 Mosby tunnel I (1895, 80 m)
Brücke
9,17 Sagbekken bro (1895, 9,1 m)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
9,02 Aukland (1913)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
7,40 Solsletta (1927)
Brücke
7,28 Storebekk (1895, 3 m)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
7,11 Strai (1895)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
Kvernvollen
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
5,60 Strai Cementstøberi (1927)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
4,82 Langemyr (1927)
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
4,01 Dalane (1903, ehem. Bhf.)
Brücke
3,91 Bro over bekk II (1895, 2 m)
Brücke
3,48 Bro over bekk I (1895, 3 m)
Abzweig geradeaus und nach rechts
Bahnstrecke Dalane–Suldal (Umgehungsbahn)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
2,20 Krossen (1936)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
1,60 Solvang (1927)
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
1,60 Kiesgrube Klappane
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
1,21 Industrieanschluss Mühle
Brücke
1,07 Natmansbekken bro II (1895, 9,2 m)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
1,04 Grimsbroen (1936)
Brücke
0,44 Natmansbekken bro I (1895, 5,7 m)
Spitzkehrbahnhof links
0,0 Kristiansand (1895) 5,5 moh.
Strecke von linksAbzweig geradeaus und nach rechts
StreckeAbzweig geradeaus und von links
vom Hafen und Odderøya
StreckeAbzweig geradeaus und von links
vom Glencore Nikkelverk A/S
Strecke
Strecke
Sørlandsbanen nach Sira

Quellen: [2]

Die Setesdalsbane[Anm. 1] ist eine 1896 eröffnete schmalspurige Eisenbahnstrecke in Norwegen, die ursprünglich zwischen Kristiansand und Byglandsfjord im Setesdal verlief. Die Strecke war 78 km lang. Sie wurde in der Kapspur (Spurweite 1067 mm) gebaut. Der südliche Teil der Strecke (20 km) wurde 1938 umgespurt und in die Sørlandsbane integriert, ein Großteil 1962 stillgelegt. Lediglich ein kleiner Teil (8 km) blieb als Museumsbahn erhalten. Diese Bahn ist eine Touristenattraktion in Sørlandet.[1][3]

Der Stortingbeschluss zum Bau der Strecke erfolgte am 8. Juli 1890.[4] Die ersten Züge auf der damals noch Setersdalsbane genannten Strecke verkehrten ab dem 25. November 1895 zwischen Kristiansand und Hægeland, die feierliche Eröffnung der Gesamtstrecke bis Byglandsfjord durch Ministerpräsident Francis Hagerup erfolgte am 27. November 1896.[4][5] Einer der ersten Verkehrsleiter der Strecke war ab 1896 der norwegische Eisenbahningenieur Lars Lysgaard. Zum 1. Oktober 1921 erfolgte die Umbenennung in Setesdalsbane.[4]

In den 1940er Jahren wurde der Personenverkehr größtenteils auf Triebwagen umgestellt,[6] und die Umspurung sowie eine Verlängerung bis Ustaoset an der Bergensbane geprüft, von der Eisenbahnkommission mehrheitlich empfohlen, vom Hauptvorstand aber abgelehnt.[7]

Die Bahnstrecke war Teil des Verkehrssystems im Setesdal. Von der Endstation Byglandsfjord konnten die Reisenden das (heute als Touristenattraktion verkehrende) Dampfschiff[6] Bjoren über Bygland nach Ose nehmen.[1][8] Von Ose gab es zuerst eine Verbindung mit Pferden in das obere Tal, später fuhr ein Linienbus. Als die Straße um das Fånefjell gebaut wurde, verkehrte der Linienbus am Fjord entlang bis Byglandsfjord.

Im Zuge des Baues der Sørlandsbane wurde der untere Abschnitt von Kristiansand nach Grovane (20,41 km) auf Normalspur umgebaut und am 14. Mai 1938 als deren Teil wieder eröffnet. Die Setesdalsbane wurde entsprechend eingekürzt, neue Endstation war damit Grovane,[1][4] weshalb hier auch eine neue Betriebswerkstatt entstand.

Stilllegung und Museumsbahn Grovane–Røyknes

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Auf Beschluss des Stortings vom 13. Januar 1960[7] wurde die Setesdalsbane dann am 1. September 1962 eingestellt, die Strecke zwischen Byglandsfjord und Beihølen abgebaut,[5] das Planum teilweise für die Anlage von Straßen weiterverwendet. Einige Fahrzeuge wurden in Grovane verbrannt, andere an die Sulitjelmabane verkauft.[7]

Die 5,2, nach anderer Quelle[1] nur 4,7 Kilometer lange Strecke zwischen Grovane und Beihølen dam blieb aufgrund der Bemühungen des 1964 gegründeten Setesdalsbanens Hobbyklubb ebenso erhalten wie etliche Fahrzeuge. Der Verein organisierte den Fahrbetrieb als Norwegens erste Museumsbahn, der erste Museumszug fuhr am 24. Juni 1964.[4] Am 23. November 1996 erfolgte eine erste Verlängerung bis Beihøldalen, weitere zwei Kilometern nach Røyknes wurden anschließend wiederhergestellt und am 5. September 2004 eröffnet,[4] der Museumsbetrieb entsprechend ausgedehnt.[6] Seit dem 1. Januar 2006 ist Setesdalbanen eine eigene Abteilung des Vest-Agder Museum IKS.[9] Der Betrieb findet in der Regel von Juni bis September[6] am Wochenende statt.

Museumsfahrzeuge

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Vier Dampflokomotiven aus den Jahren zwischen 1894 und 1902 blieben erhalten, dazu eine Reihe von Personen- und Güterwagen sowie einer der Triebwagen.[1][6]

Museumszug auf der Setesdalsbane an der Paulen bro, 23. Juli 2003
Zwei Lokomotiven in Røyknes, 9. Mai 2004

Dampflokomotiven Schmalspur

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Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor

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  • SJ Z4t Nr. 227, 1950 von Kalmar Verkstads AB gebaut, 1976 von Statens Järnvägar gekauft.
  • SJ Z4t Nr. 307, 1952 von Kalmar Verkstads AB gebaut, 1981 von SJ gekauft.
  • Skd 206 Nr. 39 und 44, 1938 als Sk 1 von Norsk Maskin Industri gebaut. Diese Normalspurloks werden für den Rangierbetrieb in Grovane, das teilweise mit einem Dreischienengleis ausgestattet ist, benötigt.
  • Benzintriebwagen Co-m type 1/Cmbo Typ 1 (1067) Nr. 2672,[12] gebaut 1932 von Strømmens Værksted für Vestfoldbanen der NSB, seit 3. Oktober 1949 in Grovane; selbsttragender Aluminiumkasten, 56 Sitzplätze in 3 Abteilen, 2 Benzinmotoren Typ BUDA GF6 (je 120 PS), nach 1945 Hercules HXB (125 PS), 4-stufige pneumatisch betätigte Getriebe, Achsfolge 1A'A1', abgestellt[13][14][15]
  • Dieseltriebwagen Cmdo Sulitelma, gebaut 1957 von Strømmens Værksted für Sulitjelmabanen, seit 4. November 1972 in Grovane, 1977 nach Generalüberholung in Betrieb genommen.[16] 2 Leyland-Motoren Typ 680 (je 150 PS), Wandler, Viergang-Wilson-Getriebe mit Abtrieb auf eine Achse eines Drehgestell,[13] nach anderer Quelle[17] Achsfolge Bo'Bo'.

Die Stationen entlang der Linie waren unter anderem Mosby, Vennesla, Grovane, Iveland und Hægeland. Die Gebäude sind meist dem Drachenstil zuzuordnen, Architekt war Paul Due.[1] Der Endbahnhof Byglandsfjord lag auf der Ostseite des Flusses Otra am südlichen Ende des Sees Byglandsfjord. Das Empfangsgebäude ist heute, zusammen mit Güter- und Lokschuppen, Toilettenhäuschen und der Umgebung samt den Resten der Bahneinrichtung, Kulturerbe (norwegisch Kulturminne). Es wurden sogar einige Schienen wieder verlegt.[5] Eine Drehscheibe war ebenfalls vorhanden.[6]

Bahnhofsgebäude von Byglandsfjord 2011

Auch Teile des Unterbaus (Einschnitte, Dämme, Brücken, Tunnel) sind noch vorhanden und als Kulturerbe geschützt, oder wurden für die Neuanlage von Straßen verwendet. Im Zuge der Umspurung des Abschnitts von Kristiansand bis Grovane wurde in Grovane ein Betriebswerk errichtet (bzw. das vorhandene ausgebaut).

Für den Museumsbetrieb wurde in Røyknes ein Wasserturm neu errichtet.

  • Roy Owen: Norwegian Railways – from Stephenson to high-speed. Balholm Press, Hitchin 1996, ISBN 0-9528069-0-8 (englisch).
Commons: Setesdalsbanen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Tor Wisting; Fredrik Lyngås Pedersen: Setesdalsbanen. In: Store norske leksikon. Kunnskapsforlaget, 12. Dezember 2024, abgerufen am 14. September 2026 (norwegisch).
  2. ↑ Thor Bjerke, Finn Holom: Banedata 2004. Data om infrastrukturen til jernbanene i Norge. Hrsg.: Jernbaneverket, Norsk Jernbanemuseum und Norsk Jernbaneklubb Forskningsavdelingen. NJK Forskningsavdelingen, Hamar/Oslo 2004, ISBN 82-90286-28-7, S. 293, urn:nbn:no-nb_digibok_2011040708010 (norwegisch).
  3. ↑ Bristende samarbeid kan gi tomme skinner på Setesdalsbanen. In: nrk.no Sørlandet. 27. September 2011, abgerufen am 14. April 2014 (norwegisch).
  4. 1 2 3 4 5 6 Setesdalsbanen, Grovane-Byglandsfjord (Trafikkstrekninger). In: Internetauftritt DigitaltMuseum. Kulturdirektoratet, abgerufen am 14. September 2026 (norwegisch).
  5. 1 2 3 Byglandsfjord Jernbanestasjon - Setesdalsbanen, Jernbaneanlegg. Beskrivelse. In: Internetauftritt KULTURMINNESØK. Riksantikvaren, Direktoratet for kulturmiljøforvalting, 27. August 2025, abgerufen am 20. September 2025 (norwegisch, mit je 1 Bild aller Gebäude und von Drehscheibengrube und Laderampe).
  6. 1 2 3 4 5 6 7 Anton Zuercher: Volldampf im Setesdal. In: Eisenbahn Romantik. Nr. 3. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH, 2022, ISBN 978-3-96453-609-9, ISSN 2702-1246, S. 24–31.
  7. 1 2 3 Historie. In: Internetauftritt. Setesdalsbanens Venner, abgerufen am 14. September 2026 (norwegisch).
  8. ↑ Dampbåten Bjoren. Setesdalsmuseet, abgerufen am 11. Mai 2023 (norwegisch).
  9. ↑ Setesdalsbanen. In: Vest-Agder-museet. Abgerufen am 14. April 2014 (norwegisch).
  10. ↑ Thor Bjerke: Setesdalsbanens damplokomotiv type XXI nr. 5 på museumsbanens anlegg på Grovane. In: Internetauftritt DigitaltMuseum. Kulturdirektoratet, 27. Juni 1971, abgerufen am 14. September 2026 (norwegisch).
  11. ↑ Thor Bjerke: Setesdalsbanens damplokomotiv type XXII nr. 6 på museumsbanens anlegg på Grovane. In: Internetauftritt DigitaltMuseum. Kulturdirektoratet, 27. Juni 1971, abgerufen am 14. September 2026 (norwegisch).
  12. ↑ Thor Bjerke: Setesdalsbanens motorvogn litra Bmbo nr. 2672 ved endestasjonen Beihølen. In: Internetauftritt DigitaltMuseum. Kulturdirektoratet, 27. Juni 1971, abgerufen am 14. September 2026 (norwegisch).
  13. 1 2 Bevarte motorvogner. In: Internetauftritt. Setesdalsbanens Venner, abgerufen am 17. Oktober 2025 (norwegisch).
  14. ↑ Betegnelsessystem: NSB smal vogner 1917-. Hovedtype Cmbo (smalspor). In: Materialldatabasen NJK. Norsk Jerbaneklubb Forskningsavdelingen, abgerufen am 13. Juni 2025 (norwegisch).
  15. ↑ Cmbo 1a nr. 2672. In: Materialldatabasen NJK. Norsk Jerbaneklubb Forskningsavdelingen, abgerufen am 13. Juni 2025 (norwegisch).
  16. ↑ SUBA Sulitelma nr. In: Materialldatabasen NJK. Norsk Jerbaneklubb Forskningsavdelingen, abgerufen am 13. Juni 2025 (norwegisch).
  17. ↑ Betegnelsessystem: Konstruert. Hovedtype SUBA Sulitelma. In: Materialldatabasen NJK. Norsk Jerbaneklubb Forskningsavdelingen, abgerufen am 13. Juni 2025 (norwegisch).
  1. ↑ Im Norwegischen ist die Endung „-en“ bei Substantiven ein bestimmter Artikel. Daher ist die korrekte Bezeichnung in deutschen Texten entweder „Setesdalsbanen“ oder „die Setesdalsbane“.