Zum Inhalt springen

Valentin Langehegermann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Valentin „Val“ Langehegermann (* 26. Februar 1937 in Limpertsberg, Luxemburg (Stadt)) ist ein ehemaliger luxemburgischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport sowie im Tischtennis.

Sportliche Laufbahn

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seiner Zeit beim Militär im Jahr 1956 war er leichtathletischer Geher.[1]

Straßenradsport

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langehegermann (auch Valere oder Val Langehegermann) war im Straßenradsport aktiv. Im Jahr 1970 gewann er die nationale Meisterschaft im Straßenrennen der Amateure. Im Jahr 1967 erreichte er den zweiten Platz, 1968, 1969 und 1971 jeweils den dritten Platz in der Meisterschaft. Im Jahr 1966 sowie 1971 nahm er als Mitglied der Nationalmannschaft an der Österreich-Rundfahrt teil, insgesamt fünfmal nahm er teil.[1] 1967 gewann er den Grand Prix Réa.[2] 1972 folgte der WM-Titel der 35- bis 40-Jährigen in St. Johann. Er nahm viermal an Weltmeisterschaften teil.[1]

Im Jahr 1952, mit 15 Jahren, erhielt Langehegermann die Lizenz Nummer 166 der Fédération luxembourgeoise de tennis de table. Zudem war er Mitglied der luxemburgischen Nationalmannschaft.[3]

Im Jahr 1962 nahm er an der Tischtennis-Europameisterschaft in Berlin teil. Im darauffolgenden Jahr nahm er an seiner ersten Tischtennisweltmeisterschaft in Prag teil. Im Jahr 1964 nahm er an der Tischtennis-Europameisterschaft in Malmö teil. Im Jahr 1979 reiste er als Trainer der luxemburgischen Damenmannschaft zur Tischtennis-Weltmeisterschaft nach Pjöngjang.[1]

In der Mitte der 1980er Jahre spielte er für den TTC Grün-Weiß Zewen in der Oberliga. Er trug auch das Trikot des TTC Gelb-Rot Trier. Mit dem DT Remich wurde er zwischen 1978 und 1984 viermal Vereins-Landesmeister in Luxemburg.[1]

Bei seiner zweiten Teilnahme an der Tischtennisweltmeisterschaft 1983 in Tokio erreichte er als ältester Teilnehmer (46 Jahre) die Runde der letzten 64. 1984 nahm er zum letzten Mal an der Tischtennis-Europameisterschaft teil.[1]

Von 2003 bis 2015 fungierte er als Trainer für den DT Gonderingen.[4]

Bei den Senioren-Tischtennis-Weltmeisterschaften 2023 errang er in der Altersklasse der 85- bis 89-Jährigen Gold im Doppel und Silber im Einzel. Bei Senioren-Welt- und Europameisterschaften sowie den World Masters Games errang er neun Gold- und sechs Silbermedaillen (Stand: 2024).[1]

Er ist der Cousin von Sylvain Langehegermann und Nicolas Langehegermann, die beide ebenfalls Radrennfahrer waren. Er arbeitete als Postbeamter und leitete eine Filiale in Niederanven. Er lebt in Igel.[1]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 Mirko Blahak: Sport-Weltenbummler: „Val die Wand“: 87-Jähriger sammelt Trophäen wie andere Briefmarken. 22. März 2024, abgerufen am 14. August 2026.
  2. ↑ Grand Prix de Luxembourg Der Belgier Jean-Claude Joly Kronfavorit Erny Kirchen trägt die Luxemburger Hoffnungen. In: Luxemburger Wort. 19. Juli 1969, abgerufen am 14. August 2026.
  3. ↑ Mario Nothum: Porträt | Multitalent „Val“: Ehrenpreisträger der Luxemburger Sportpresse. In: Tageblatt. 6. Januar 2025, abgerufen am 14. August 2026.
  4. ↑ Versatile, Val Langehegermann celebrates his 80th Birthday - International Table Tennis Federation. In: International Table Tennis Federation. 6. März 2017 (ittf.com [abgerufen am 14. August 2026]).