Wildberg ZH
Erscheinungsbild
| ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Wildberg zu vermeiden. |
| Wildberg | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Bezirk: | Pfäffikon |
| BFS-Nr.: | 0182 |
| Postleitzahl: | 8322 Madetswil 8488 Turbenthal 8489 Ehrikon 8489 Schalchen 8489 Wildberg |
| Koordinaten: | 703966 / 254033 |
| Höhe: | 650 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 531–805 m ü. M.[1] |
| Fläche: | 10,57 km²[2] |
| Einwohner: | 1019 (31. Dezember 2025)[3] |
| Einwohnerdichte: | 96 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 9,2 % (31. Dezember 2025)[4] |
| Gemeindepräsidentin: | Esther Pfenninger (FDP) |
| Website: | www.wildberg.ch |
| Lage der Gemeinde | |
Wildberg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Pfäffikon des Kantons Zürich in der Schweiz. Ihr mundartlicher Name ist Wilpèèrg.[5] Die drei ehemaligen Zivilgemeinden Wildberg, Schalchen und Ehrikon schlossen sich in den 1930er-Jahren zur Gemeinde Wildberg zusammen.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- In Gold ein schwarzer Widderkopf
Das Wappen von Wildberg basiert auf dem Siegel der Edlen von Wildberg. Der schwarze Widderkopf auf goldenem Grund wurde im 18. Jahrhundert als Gemeindewappen übernommen.
Geographie
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Von der Gemeindefläche werden 52,2 % landwirtschaftlich genutzt, 36,8 % sind Wald, 4,0 % Siedlungs- und 3,9 % Verkehrsfläche, 0,3 % sind Gewässer und 2,8 % unproduktive Fläche (Stand 2018).[6]
Wie seine Nachbarn Weisslingen und Russikon liegen das Dorf und seine Weiler erhöht auf der Allmenkette des Tössberglands, im Gegensatz zu den Nachbarn Zell ZH, Turbenthal, Wila und Saland (Bauma), die im Tösstal liegen. Ebenso obenauf, zwischen den Weilern Schalchen (Wildberg) und Hermatswil, teilt Wildberg ein Stück Gemeindegrenze mit Pfäffikon ZH.
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeindepräsidentin ist seit 2026 Esther Pfenninger (FDP).[9] Ihr Vorgänger war Dölf Conrad (SVP, seit 2016);[10] dessen Vorgänger Roland Bänninger bestritt die Amtsperiode 2010–2014.
Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Wildberg (in Klammern Veränderung in % gegenüber 2019): SVP 51,27 % (+4,92), SP 11,38 % (+3,02), FDP 8,77 % (+0,61), glp 8,63 % (−2,97), Mitte 5,89 % (−0,61), Grüne 3,84 % (−6,63), EVP 3,07 % (−1,80), EDU 2,09 %(−0,66).[11]
Schulen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Primarschulhaus Wildberg werden ca. 70 Schüler in vier Klassenzügen unterrichtet, die Aussenwacht Schalchen ist zurzeit stillgelegt.
Verkehrsanbindung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Öffentlicher Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wildberg ist durch eine Postautolinie mit Pfäffikon ZH, dort Anschluss an die S 3 (Bülach –) Hardbrücke – Zürich HB – Effretikon – Wetzikon , und Turbenthal, dort Anschluss an die S 26 Winterthur – Bauma – Rüti ZH , verbunden.
Individualverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wildberg liegt am Kulminationspunkt (651 m) des Hauptstrassen-Übergangs vom Kempttal ins Tösstal zwischen Fehraltorf und Turbenthal. Die Verbindung hat in Russikon Anschluss an die Höhenstrasse der Längsachse auf der Allmenkette: Kyburg–Bäretswil–Bachtel.
Nächstgelegene Autobahnanschlüsse:
- Effretikon (Grafstal) A1, A4
- Winterthur-Ost (Oberwinterthur) A1, A4, A7
- Münchwilen TG A1
- Attikon A7
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gubel und Giessen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mülibach-Giessen im Steinland Schalchen, Fallhöhe 10 m, Koord. 703605/252170
Tobelbach-Giessen
- Oberer, 9 m, Koord. 703099/253121
- Unterer, 4,5 m, Koord.703065/252170[12]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Emil Zürcher (* 1850 in Wildberg; † 1926 in Zürich), Jurist und Politiker
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hans Martin Gubler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band III: Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Wildberg (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 66). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). Bern 1978, ISBN 978-3-7643-0991-6, S. 225–245 (Digitalisat).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Wildberg ZH – Sammlung von Bildern
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
- ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010-2025. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2026
- ↑ Heinz Gallmann: Zürichdeutsches Wörterbuch (= Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allg. verständl. Darstellung, begleitet vom Verein Schweizerdeutsch. Band III). 1. Auflage. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2009, ISBN 978-3-03823-555-2, S. 670.
- ↑ Gemeindeporträts. Wildberg. Flächen. Statistisches Amt des Kantons Zürich, 2018.
- ↑ Martin Schuler: Kanton Zürich – Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850. (CSV; 25 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 12. August 2026.
- ↑ Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 12. August 2026 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
- ↑ Redaktion ZO Online: Wahlen im Bezirk Pfäffikon und Tösstal. Zürcher Oberland Medien AG, Wetzikon ZH, 8. März 2026, abgerufen am 12. August 2026.
- ↑ Gemeinderat. Website der Gemeinde Wildberg.
- ↑ Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv). In: opendata.swiss. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 17. Februar 2024.
- ↑ Rudolf Bollinger: Giessen im Tösstal. 1. Auflage. Eigenverlag, Weisslingen ZH 2020, ISBN 978-3-033-07989-2, S. 45, 98–99, 125.

