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Wildberg ZH

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Wildbergf zu vermeiden.

Wildberg
Wappen von Wildberg
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Zürich Zürich (ZH)
Bezirk: Pfäffikonw
BFS-Nr.: 0182i1f3f4
Postleitzahl: 8322 Madetswil
8488 Turbenthal
8489 Ehrikon
8489 Schalchen
8489 Wildberg
Koordinaten: 703966 / 254033Koordinaten: 47° 25′ 44″ N, 8° 49′ 0″ O; CH1903: 703966 / 254033
Höhe: 650 m ü. M.
Höhenbereich: 531–805 m ü. M.[1]
Fläche: 10,57 km²[2]
Einwohner: 1019 (31. Dezember 2025)[3]
Einwohnerdichte: 96 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
9,2 %
(31. Dezember 2025)[4]
Gemeindepräsidentin: Esther Pfenninger (FDP)
Website: www.wildberg.ch
Lage der Gemeinde
Karte von WildbergGreifenseePfäffikerseeKanton St. GallenKanton ThurgauBezirk BülachBezirk HinwilBezirk MeilenBezirk UsterBezirk WinterthurBaumaFehraltorfHittnauIllnau-EffretikonLindau ZHPfäffikon ZHRussikonWeisslingenWilaWildberg ZH
Karte von Wildberg
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Wildberg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Pfäffikon des Kantons Zürich in der Schweiz. Ihr mundartlicher Name ist Wilpèèrg.[5] Die drei ehemaligen Zivilgemeinden Wildberg, Schalchen und Ehrikon schlossen sich in den 1930er-Jahren zur Gemeinde Wildberg zusammen.

Reformiertes Pfarrhaus Wildberg

Blasonierung:

In Gold ein schwarzer Widderkopf

Das Wappen von Wildberg basiert auf dem Siegel der Edlen von Wildberg. Der schwarze Widderkopf auf goldenem Grund wurde im 18. Jahrhundert als Gemeindewappen übernommen.

Luftbild von Walter Mittelholzer (1919)

Von der Gemeindefläche werden 52,2 % landwirtschaftlich genutzt, 36,8 % sind Wald, 4,0 % Siedlungs- und 3,9 % Verkehrsfläche, 0,3 % sind Gewässer und 2,8 % unproduktive Fläche (Stand 2018).[6]

Wie seine Nachbarn Weisslingen und Russikon liegen das Dorf und seine Weiler erhöht auf der Allmenkette des Tössberglands, im Gegensatz zu den Nachbarn Zell ZH, Turbenthal, Wila und Saland (Bauma), die im Tösstal liegen. Ebenso obenauf, zwischen den Weilern Schalchen (Wildberg) und Hermatswil, teilt Wildberg ein Stück Gemeindegrenze mit Pfäffikon ZH.


 Bevölkerungsentwicklung Wildberg 
EinwohnerJahr20040060080010001200160017001800190020002100Wildberg
Bundesamt für Statistik[7][8]

Gemeindepräsidentin ist seit 2026 Esther Pfenninger (FDP).[9] Ihr Vorgänger war Dölf Conrad (SVP, seit 2016);[10] dessen Vorgänger Roland Bänninger bestritt die Amtsperiode 2010–2014.

Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Wildberg (in Klammern Veränderung in % gegenüber 2019): SVP 51,27 % (+4,92), SP 11,38 % (+3,02), FDP 8,77 % (+0,61), glp 8,63 % (−2,97), Mitte 5,89 % (−0,61), Grüne 3,84 % (−6,63), EVP 3,07 % (−1,80), EDU 2,09 %(−0,66).[11]

Im Primarschulhaus Wildberg werden ca. 70 Schüler in vier Klassenzügen unterrichtet, die Aussenwacht Schalchen ist zurzeit stillgelegt.

Verkehrsanbindung

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Öffentlicher Verkehr

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Wildberg ist durch eine Postautolinie mit Pfäffikon ZH, dort Anschluss an die S 3 (Bülach –) Hardbrücke – Zürich HB – Effretikon – Wetzikon , und Turbenthal, dort Anschluss an die S 26 Winterthur – Bauma – Rüti ZH , verbunden.

Individualverkehr

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Wildberg liegt am Kulminationspunkt (651 m) des Hauptstrassen-Übergangs vom Kempttal ins Tösstal zwischen Fehraltorf und Turbenthal. Die Verbindung hat in Russikon Anschluss an die Höhenstrasse der Längsachse auf der Allmenkette: Kyburg–Bäretswil–Bachtel.

Nächstgelegene Autobahnanschlüsse:

  • Effretikon (Grafstal) A1, A4
  • Winterthur-Ost (Oberwinterthur) A1, A4, A7
  • Münchwilen TG A1
  • Attikon A7

Sehenswürdigkeiten

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Gubel und Giessen

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Mülibach-Giessen im Steinland Schalchen, Fallhöhe 10 m, Koord. 703605/252170

Tobelbach-Giessen

  • Oberer, 9 m, Koord. 703099/253121
  • Unterer, 4,5 m, Koord.703065/252170[12]

Persönlichkeiten

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  • Emil Zürcher (* 1850 in Wildberg; † 1926 in Zürich), Jurist und Politiker
Commons: Wildberg ZH – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
  4. ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010-2025. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2026
  5. ↑ Heinz Gallmann: Zürichdeutsches Wörterbuch (= Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allg. verständl. Darstellung, begleitet vom Verein Schweizerdeutsch. Band III). 1. Auflage. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2009, ISBN 978-3-03823-555-2, S. 670.
  6. ↑ Gemeindeporträts. Wildberg. Flächen. Statistisches Amt des Kantons Zürich, 2018.
  7. ↑ Martin Schuler: Kanton Zürich – Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850. (CSV; 25 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 12. August 2026.
  8. ↑ Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 12. August 2026 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  9. ↑ Redaktion ZO Online: Wahlen im Bezirk Pfäffikon und Tösstal. Zürcher Oberland Medien AG, Wetzikon ZH, 8. März 2026, abgerufen am 12. August 2026.
  10. ↑ Gemeinderat. Website der Gemeinde Wildberg.
  11. ↑ Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv). In: opendata.swiss. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 17. Februar 2024.
  12. ↑ Rudolf Bollinger: Giessen im Tösstal. 1. Auflage. Eigenverlag, Weisslingen ZH 2020, ISBN 978-3-033-07989-2, S. 45, 98–99, 125.