
Israel ist das einzige Land in der Geschichte, von dem erwartet wird einem Abkommen zuzustimmen, mit dem es nichts zu tun hat, das es aktiv ablehnt und das es nicht unterzeichnet hat.

Israel ist das einzige Land in der Geschichte, von dem erwartet wird einem Abkommen zuzustimmen, mit dem es nichts zu tun hat, das es aktiv ablehnt und das es nicht unterzeichnet hat.
Daniel Hanuka, X/twitter, 31. Mai 2026
Es ist zurückgekehrt!
Vivid, X/twitter, 2. Juni 2026
Hier, bitte:
First One Through, 16. Juni 2026
Der UNO-Generalsekretär gab gestern eine Stellungnahme ab, in der er die israelischen Angriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut verurteilte.
Das war zu erwarten.
Bemerkenswert war seine Begründung.

Guterres schrieb, dass die Angriffe „trotz des Waffenstillstands“ erfolgten und das zu einem Zeitpunkt, an dem die USA und der Iran voraussichtlich eine Vereinbarung erzielen würden, die „den Weg zu einer friedlichen Lösung dieses Konflikts ebnen“. Er fügte dann hinzu, dass „dieser Konflikt verheerende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat.“
Die Stellungnahme wirft eine offensichtliche Frage auf: Was haben seine Kommentare mit Israel und der Hisbollah zu tun?
Die Verhandlungen fanden zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran statt. Israel war kein Teilnehmer. Israel verhandelte die Bedingungen nicht. Israel unterzeichnete die Vereinbarung nicht. Amerikanische Beamte selbst erklärten, dass der israelische Rückzug aus dem Libanon keine Bedingung des Deals war.
Dennoch stellte Guterres die Handlungen Israels so dar, als würden sie eine Vereinbarung untergraben, an der Israel nie beteiligt war.
Die Logik wird noch merkwürdiger, als er sich der Wirtschaft zuwendete.
Der Konflikt, der die globalen Märkte beeinflusst, ist nicht der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah. Die wirtschaftliche Sorge dreht sich um den amerikanischen Krieg mit dem Iran, der die Energieversorgung bedroht und Schifffahrtsrouten stört. Die Märkte reagieren nicht darauf, dass die Hisbollah Raketen in den Norden Israels feuert oder dass Israel Stellungen der Hisbollah in Beirut angreift.
Doch laut der Darstellung des Generalsekretärs ist Israel die eigentliche Ursache.
Eine Konfrontation zwischen der Hisbollah und Israel wird plötzlich zu einer Bedrohung für die Weltwirtschaft. Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden plötzlich zur Verantwortung Israels. Ein Abkommen, dem Israel nie beigetreten ist, wird plötzlich zum Anlass genommen Israel zu verurteilen.
Das ist absurd.
Doch es ist die Fortsetzung der Farce, die die Vereinten Nationen sind.
Der UNO-Generalsekretär ist so sehr darauf fixiert Israel zu verteufeln und die Welt dazu zu bewegen, sich dem anzuschließen, dass er Gründe konstruiert, denen jegliche Logik fehlt.
Chaim Lax, HonestReporting, 9. Juni 2026
Eine der am stärksten im Netz verbreiteten Geschichten mit Israel-Bezug, die am Wochenende aufkam, war eine von NBC News verbreitete und von der New York Times verstärkte Behauptung: dass Israel seine Bemühungen intensiviert habe, hochrangige Beamte der Administration Trump auszuspionieren, insbesondere jene, die an den Verhandlungen mit dem Iran beteiligt sind; und dass die Sorge wegen israelischer Spionage im US-Verteidigungsministerium zugenommen habe.
Die Geschichte verbreitete sich schnell von den Mainstream-Medien in die sozialen Medien, wo der übliche Kreis antiisraelischer Accounts sie als Bestätigung lang gehegter Anschuldigungen über israelisches Fehlverhalten und Doppelzüngigkeit aufgriff.
Die Behauptung wurde von Personen im gesamten politischen Spektrum der USA verbreitet, darunter vom republikanischen Abgeordnete Thomas Massie, dem AIPAC Tracker, dem Verschwörungstheoretiker Max Blumenthal, dem ehemalige Trump-Regierungsbeamten Joe Kent und dem antizionistischen Agitator Shaiel Ben‑Ephraim.
Aber jenseits der Schlagzeilen und dem reißerischen Narrativ: Gibt es überhaupt irgendwelche Belege, die diese Anschuldigungen tatsächlich stützen?
Je nachdem, wie man die Berichterstattung bewertet, könnte die Geschichte nicht mehr sein als unbestätigte Behauptungen, die für Aufmerksamkeit zu einer großen Kontroverse aufgeblasen wurden.
Dass Israel hochrangige US-Vertreter ins Visier nimmt, ist für unsere Regierung nicht hinnehmbar.
Dies entspricht nicht der üblichen Praxis – insbesondere angesichts der Tatsache, dass Israel auf unsere Verteidigungsgelder und diplomatische Rückendeckung angewiesen ist.
Solange wir die Unterstützung für Israel nicht tatsächlich einstellen, werden sie … https://t.co/xaXW9ruK5xhttps://t.co/xaXW9ruK5x%20pic.twitter.com/h6yNeR3rjR
— Joe Kent (@joekent16jan19) 6. Juni 2026
Die Geschichte wurde zuerst von NBC News veröffentlicht, das behauptete, die Defense Intelligence Agency (DIA) des Pentagons habe die von Israel ausgehende nachrichtendienstliche Bedrohung angesichts der Sorge, dass Israel Informationen über US-Beamte sammeln wolle, die an den Verhandlungen mit Iran beteiligt sind, kürzlich auf die höchste Stufe angehoben.
Eine so schwerwiegende Anschuldigung würde normalerweise substanzielle Belege erfordern.
Stattdessen stützt sich der Bericht von NBC hauptsächlich auf Behauptungen dreier ungenannter US-Beamten – zwei amtierenden Beamten und einem ehemaligen.
Dem Bericht zufolge sagte einer dieser Beamten, er habe ein internes sieben Seiten langes DIA-Dokument geprüft, das die Bedrohung durch israelische Spionage auf eine „kritische“ Stufe angehoben habe.
Dieses angebliche Dokument, das nicht öffentlich gemacht wurde, bildet zusammen mit den Aussagen anonymer Quellen die zentrale Grundlage der sensationsheischenden Berichterstattung von NBC.
Bemerkenswert ist, dass NBC auch einräumte, dass ein Beamter des Weißen Hauses die Behauptungen zurückwies, sie als „falsch“ bezeichnete und sagte, sie stammten von jemandem, „der keine Ahnung von dem hat, was im Gang ist“.
Ohne zusätzliche bestätigende Belege stützt sich die Geschichte letztlich auf anonyme Quellen und eine nicht einsehbare nachrichtendienstliche Einschätzung. Dennoch wurde sie den Lesern als „exklusive“ faktische Darstellung einer bedeutenden sicherheitspolitischen Entwicklung präsentiert.
Ich musste diesen neuesten, israelfeindlichen Artikel der New York Times mehrmals lesen. Wenn man erst einmal die apodiktisch klingende Sprache überwunden hat, erweist sich die zugrundeliegende Quellenlage als bemerkenswert dünn:
– „Mehrere derzeitige und ehemalige US-Regierungsvertreter“ – namenlos
– „Ein hochrangiger Regierungsvertreter“ – namenlos
– „Zwei hochrangige US-… pic.twitter.com/5l5iB1AnLW
Hen Mazzig (@HenMazzig) 7. Juni 2026
Nach dem Bericht von NBC veröffentlichte die New York Times ihren eigenen Artikel und behauptete, die Besorgnis wegen der Informationsbeschaffung Israels habe in den vergangenen Jahren zugenommen und sich angesichts der laufenden Verhandlungen mit Iran weiter verstärkt.
Wie der Bericht von NBC stützt sich auch der Artikel der Times stark auf ungenannte amtierende und ehemalige Beamte sowie auf Hinweise auf nachrichtendienstliche Einschätzungen, die nicht öffentlich gemacht wurden.
Trotz der begrenzten öffentlich verfügbaren Belege erzeugten beide Berichte schnell große Aufmerksamkeit.
Wie bereits erwähnt, verbreiteten sich die Anschuldigungen rasch in den sozialen Medien, wo viele Nutzer sie als feststehende Tatsache behandelten und sich dabei auf die Glaubwürdigkeit großer Nachrichtenorganisationen beriefen.
Das zeigt eine vertraute Dynamik: Eine Geschichte, die auf begrenzten Quellen basiert, wird von prominenten Medien verstärkt, von Social-Media-Influencern und politischen Aktivisten übernommen und schnell in ein weithin akzeptiertes Narrativ verwandelt, bevor die zugrunde liegenden Behauptungen unabhängig verifiziert worden sind.
Nach meinem besten Wissen und meiner Einschätzung hat der israelische Geheimdienstapparat nach der Pollard-Affäre im Jahr 1985 die Spionage auf US-Boden sowie gegen amerikanische Ziele oder Personen weltweit eingestellt. Punkt. Weder Unit 8200 noch der Mossad oder der Shin Bet.
Daher ist meine…
— Yossi Melman (@yossi_melman) 7. Juni 2026
Was sollen Leser also von den Anschuldigungen halten?
Es ist durchaus möglich, dass die Berichte zutreffen. Mehrere Analysten und Beobachter der Nachrichtendienste haben jedoch Fragen sowohl zu den vorgelegten Belegen als auch zur allgemeinen Plausibilität der Behauptungen aufgeworfen.
Der Ha’aretz-Geheimdienstkorrespondent Yossi Melman und der Wissenschaftler Kobby Barda, die in Yediot Ahronot schreiben, argumentieren beide, dass Israel seine gegen die Vereinigten Staaten gerichteten nachrichtendienstlichen Operationen nach der Jonathan‑Pollard‑Affäre in den 1980er-Jahren erheblich einschränkte.
Während keiner von beiden die Möglichkeit ausschließt, dass Israel weiterhin bestimmte amerikanische Kommunikationswege überwacht, vertreten beide die Ansicht, dass das in der jüngsten Berichterstattung angedeutete Ausmaß nicht mit dem übereinstimmt, was öffentlich über die Praktiken des israelischen Nachrichtendienstes in den vergangenen Jahrzehnten bekannt ist.
Barda weist außerdem darauf hin, dass die angeblich durchgesteckte Einschätzung „Besorgnisse“ äußert, anstatt konkrete Belege dafür vorzulegen, dass Israel seine Spionageaktivitäten in den Vereinigten Staaten in jüngerer Zeit ausgeweitet hat.
Sowohl Melman als auch Barda legen zudem nahe, dass das Leck selbst möglicherweise durch interne politische oder bürokratische Erwägungen motiviert war. Melman argumentiert, dass einige Beamte versuchen könnten, im Kontext der Spannungen rund um Iran die israelische Regierung und die Nachrichtendienste als bequeme Sündenböcke darzustellen. Barda wiederum suggeriert, dass Elemente innerhalb der US-Regierung versuchen könnten, trotz wachsender militärischer Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern mehr Distanz zwischen Washington und Jerusalem zu schaffen.
Was auch immer die Erklärung ist, eines bleibt klar: Die Anschuldigungen, dass Israel zu einer erhöhten Spionagebedrohung geworden sei, beruhen derzeit auf anonymen Quellen und nachrichtendienstlichen Einschätzungen, die nicht öffentlich gemacht wurden.
Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass die Anschuldigungen falsch sind. Aber es bedeutet, dass Leser zwischen verifizierten Fakten und Behauptungen unterscheiden sollten, die noch nicht unabhängig bestätigt worden sind.
In einer Zeit, in der Narrative sich innerhalb weniger Stunden weltweit verbreiten können, bleibt diese Unterscheidung so wichtig wie eh und je.
Never Again, X/twitter, 12. Juni 2026

Wir zeigen immer BEIDEN Seiten der Nahost-Debatte – pro-Hamas UND anti-Israel.
First One Through, 15. Juni 2026
Israel hat fast 10 Millionen Einwohner.
Sie sind Juden, Muslime, Christen, Drusen, Beduinen und andere. Sie sind Kinder, die zur Schule gehen; Eltern, die zur Arbeit gehen; Soldaten, die ihr Land verteidigen; und Großeltern, die hoffen ihre Familie aufblühen sehen wollen. Wie Menschen überall sonst auch, streben sie nach Sicherheit, Chancen, Würde und Frieden.
Diese Ziele sollten nicht umstritten sein.
Aber wenige Staaten werden so regelmäßig aufgefordert ihre Existenz zu rechtfertigen wie Israel.

Das ist der Grund, weshalb der Satz „Lasst Israel leben“ wichtig ist.
Im Kern ist handelt es sich um das Bekenntnis zu einem einfachen Prinzip: Ein Volk hat das Recht, in seiner Heimat in Sicherheit zu leben. Israelische Kinder sollten nicht unter der Bedrohung durch Raketen, Flugkörper, Terrorismus, Entführungen oder Aufrufe zu ihrer Vernichtung aufwachsen. Familien sollten sich nicht fragen müssen, ob eine Busfahrt, ein Konzert oder ein Feiertag zum Ziel von Gewalt werden könnte.

Sicherheit ist kein Privileg. Sie ist ein Recht.
„Lasst Israel leben“ zu sagen bedeutet anzuerkennen, dass Israelis Menschen sind und keine Symbole in einer politischen Debatte. Diskussionen über Israel kreisen oft um Regierungen, Grenzen, Diplomatie und Konflikte. Dabei geraten die Millionen gewöhnlicher Menschen aus dem Blickfeld, deren Leben unmittelbar davon betroffen ist.
Für das jüdische Volk hat dieser Satz eine noch tiefere Bedeutung.
Jahrhundertelang waren Juden der Willkür von Herrschern, Imperien und Mehrheiten ausgeliefert. Immer wieder wurden sie vertrieben, verfolgt oder daran gehindert ihre Zukunft selbst zu bestimmen. Israel steht für die Wiederherstellung der jüdischen Selbstbestimmung im angestammten Heimatland des jüdischen Volkes.
Der Aufruf „Lasst Israel leben“ ist daher nicht bloß eine Aussage über physische Sicherheit. Er ist ein Bekenntnis dazu, dass das jüdische Volk – wie alle Völker – das Recht besitzt, sich selbst zu regieren und sein eigenes Schicksal zu gestalten.

Der Satz „Lasst Israel leben“ fordert nichts Außergewöhnliches.
Er fordert, dass Israel das gewährt wird, was jedes Volk für sich erstrebt: das Recht zu leben, das Reicht zu blühen und das Recht in Frieden zu existieren.