Waldläufer 05.10.2019

Nach dem schönem Sommer habe ich heute meinen Winterlagerplatz aufgesucht. Der ausgetrocknete Bach führt im Herbst und Winter wieder Wasser. Pilze so groß wie Essteller stehen rings herum im Wald. Es ist eine mir unbekannte Pilzsorte, ich finde diesen Pilz auch nicht in meinem Pilzbuch (das habe ich im Rucksack). Ich schaue mich nach Pfifferlingen, Maronen und Steinpilzen um. Leider finde ich nur giftige Pilze. So gibt es heute kein Pilzgericht frisch gekocht im Wald.
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Mein Lagerplatz wurde im Sommer von anderen Buschcraftern oder Waldläufern genutzt. Diese haben 2 Shelter gebaut. Ein Shelter befindet sich zwischen den Felsen und der 2. Shelter steht auf einem Plateau. An dem 2. Shelter kann man erkennen, das der Erbauer ein Rüdiger Nehberg Fan ist. Der Shelter ist exakt gebaut wie im Nehberg Survival Buch. Einige Steine von meiner Feuerstelle fehlen.
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Den Baumstamm an meinem Schlafplatz wurde entfernt. Diesen habe ich mir zurück geholt. Den Baumstamm benötige ich um mein Tarp daran fest zu binden, damit es bei Starkwind nicht weg fliegt. Der Boden ist für Zeltheringe zu hart, ein Baumstamm richtig platziert kann Zeltheringe ersetzen. Meine Stöcke, die ich als Zeltstangen nutze sind auch weg. Ich suche mir ein paar neue.
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Nun baue ich mir eine neue Feuerstelle. Ich finde einen großen flachen Stein, dieser hat die Größe von einem Backblech. Die Natursteinplatte soll mir als Unterlage dienen, damit kein Wurzelbrand im Wald entstehen kann. Der flache Naturstein ist so schwer, das ich ihn nicht tragen kann. Mit roll und kipp Bewegungen bekomme ich ihn aber direkt an die Stelle, wo er hin soll. Kleinere Steine dienen mir nun als Rand, Windschutz und Topf/Pfannen Untergestell. Der Platz mit Tarp und Feuerstelle bekommt nun eine Umrandung aus Steinen, nur zu Deko Zwecken. Da es heute trocken ist, brauche ich mein Tarp nicht aufbauen. Ich mache es mir mit einem Pilzbuch und einem Survivalbuch gemütlich. Es gibt heißen Tee und ein paar Nüsse.
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Die beiden anderen Shelter lasse ich stehen, da sie nur aus Naturmaterial gebaut sind und somit nicht schaden. Der Lagerplatz liegt an einem Hang mit 5 unterschiedlichen Plateaus im Fichtenwald. 3 Plateaus sind nun besetzt. Ob ich den anderen Bushcrafter begegnen werde? Ich glaube nicht. Grund: Es ist ein Wirtschaftswald und der Lagerplatz liegt am Ende einer Rückegasse. Auf der Rückegasse waren frische Trecker Spuren. Am nächsten Waldweg stand der Harvester (Holzvollernter). Es kann sein, das die dicken Fichten hier bald weg sind. Die Steine werden bleiben und ich kann sie zu einer neuen Feuerstelle aufschichten. Danach werde ich mir einen neuen Shelter bauen, denn die nächsten 3 Jahre nach den Waldarbeiten, wird keiner mehr hier her kommen. Meine Wildkamera wird erst einmal zu Hause bleiben, sie soll den Waldarbeiten nicht zum Opfer fallen.
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Spät am Abend mache ich mich auf um nach Hause zu wandern. Eine Waldübernachtung habe ich nicht geplant und somit keine Decke oder Schlafsack dabei. Die Temperatur beträgt 7 Grad Celsius, leichter Nieselregen, im dichten Fichtenwald bleibt es trocken. Die Fichten schützen vor Nässe von oben. Es wird einmal wieder eine Nachtwanderung.
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Bis bald im Wald

Kati´s EPA ohne Schweinefleisch

Diesmal wieder neu zusammen gestellt. Denn man mag ja nicht immer das selbe essen. Alle Produkte sind wieder aus dem Supermarkt und Discounter. Somit auch zu niedrigen Preisen erhältlich. (Keine teuren Trekking Meals). Das Verpackungsmaterial sind kleine Kunststoff Dosen und Fläschchen in denen vorher andere Lebensmittel und Kosmetik waren. Recycling kostet nichts und schont die Umwelt. Ziploc Beutel und Gummiringe werden auch mehrmals verwendet. Wenn dir Gummiringe nicht stabil genug sind, dann kannst du auch Paketband verwenden. Es gibt nur einen Nachteil: Haltbare Lebensmittel müssen vorher selbst abgepackt werden. Bei den teuren Trekking Meals ist schon alles fertig.
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Tütensuppe, hier gibt es verschiedene vegetarische Varianten. Mach einfach ein Gummiband drum und öffne die Tüte unterwegs so, das du sie hinterher mit dem Gummiband wieder verschließen kannst.
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Nudeln, möglichst kleine Nudeln. Diese lassen sich besser in Einzelportionen umpacken und sind beim kochen schneller gar.
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Reis, kleine Reiskörner sind schneller gar. Oft sind auf den Verpackungen die Kochzeiten angegeben.
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Polenta, auch diese lässt sich gut in Einzelportionen umpacken.
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Selbst gemischtes Müsli schmeckt am besten, hier gibt es viele Varianten. Es lässt sich gut in Einzelportionen umpacken und schmeckt auch mit heißem Wasser. Wenn du das nicht kennst, probiere es vorher zu Hause aus ob du Müsli mit heißem Wasser magst. Es lässt sich auch trocken weg knabbern. Beim Umpacken kannst du pro Portion auch 1-2 Esslöffel Trockenmilch dazu geben.
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Haferflocken, diese verpacke ich in einer Kunststoff Weithals Flasche. Trockenmilch gibt es im Supermarkt in Kunststoff Schraubdosen. Haferflocken lassen sich auch prima mit Getränkepulver mischen, das es ebenfalls in vielen Varianten gibt. Es empfiehlt sich das Getränkepulver immer separat in kleinen Portionen zu verpacken. Vorher untergemischt schmeckt es nicht mehr.
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Wenn du Müsli und Haferflocken magst, dann kommst du ohne Brot zurecht. Ansonsten Knäckebrot oder Schüttelbrot mit vegetarischem Brotaufstrich.
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Tunfisch in der Dose mit Öl. Schau dir vorher im Internet an was du alles damit machen kannst.
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Kaffee, Tee, Salz und Gewürze lassen sich ebenfalls gut in kleinen Portionen verpacken. Einige Sektflaschen haben Kunststoff Stöpsel, diese lassen sich öffnen und sind ideal für Salz und Gewürze in Kleinportionen.
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Wenn du in kargen Gebieten von Deutschland unterwegs bist, dann solltest du dir noch ein paar Zwiebeln, Möhren und Äpfel einpacken. Wildgemüse in ausreichenden Mengen ist hier nur schwer zu finden. Wenn du unterwegs leckeres Wildgemüse und Wildfrüchte findest, dann packe sofort etwas davon ein. Denn an deinem nächsten Lagerplatz könnte nichts sein. Wenn du unterwegs eine umgestürzte Birke findest, dann nimm ein großes Stück Rinde mit. Findest du Harz an Nadelbäumen, dann rolle etwas davon in ein großes Blatt ein und nimm es ebenfalls mit. Binde einen separaten Sammelbeutel außen an deinen Rucksack oder an den Hosengürtel. So hast du deine Hände beim Kräuter, Gemüse und Pilze sammeln frei.
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Bis bald im Wald
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Update 12.10.2018
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Wie man sieht enthält meine Nahrung sehr viel Kohlehydrate, das mag ich und das gibt Energie. Fett und Eiweiß brauche ich natürlich auch. Hier noch einmal eine Auflistung von geeigneten Rucksack Lebensmitteln, die sich in Zipplock, Gefrierbeuteln und kleinen Dosen verpacken lassen.
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Kohlehydrate,
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Alle Sorten von Nudeln (möglichst kleine, da kürzere Kochzeit),
alle Sorten Reis (kleine Körner haben eine kurze Koch und Garzeit),
Polenta, Hartweizengrieß, Graupen, Couscous, Haferflocken,
Trockenobst, Trockengemüse.
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Eiweiß,
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Alle Sorten Dosenfisch, Meeresfrüchte in Dosen, Rindfleisch in Dosen, Geflügel in Dosen. Dosenfutter ist Luxus und wiegt viel, so kommt nur eine Dose mit.
Getrocknetes Sojagranulat und Sojageschnetzeltes (Bioecke im Supermarkt),
Hülsenfrüchte (müssen vor der Zubereitung in Wasser quellen, das geht in einer Weithalsflasche oder in einem Gefrierbeutel, der außen an den Rucksack gebunden wird).
Trockenmilch.
Käse nur bei kalten Temperaturen (vergammelt sonst im Rucksack).
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Fett,
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Das Fett von Ölsardinen und Tunfisch in Öl,
Nüsse.
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Gewürze und Tütensuppen aller Art. Um jeden Beutel Tütensuppe einen Gummiring oder ein Stück Paketschnur machen, so kannst du sie hinterher wieder verschließen. Kaffee, Tee und Getränkepulver.
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Probiere vorher zu Hause aus was dir schmeckt und wie du es am besten kochen kannst. Überlege dir vorher wie du dein Kochgeschirr im Wald wieder sauber bekommst. Aus Kastanien und Efeu kannst du Bio Seife machen, das kostet nichts. Moos kannst du ebenfalls zum Reinigen von Geschirr und Töpfen nutzen, kostet auch nichts.
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Bis bald im Wald
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13.10.2018
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Kann man sich im Wald überfressen? Ja, ich hab es heute geschafft mit zu vielen Maronen (Esskastanien).

Waldläufer 01.10.2017 und 03.10.2017 und neuer Rucksack


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Wir haben warmes Oktoberwetter, 15 Grad Celsius, aber in der Sonne sind es locker 25 Grad Celsius. Wolkenloser blauer Himmel. So einen schönen blauen Himmel haben wir in Norddeutschland selten. Ich packe meinen Rucksack und auch Badesachen nehme ich mit. Das Tarp bleibt zu Hause, es wird in den nächsten Stunden nicht regnen. Falls das Wetter doch umschlagen sollte, muss ein Regenponcho reichen. Ich mach mich auf in den Zwergenwald, es gibt viele Pilze und ich möchte gern ein paar Steinpilze. Steinpilze finde ich leider nicht. Es gibt viele Hallimasch und Parasol Pilze, beide essbar. Leider sind die Pilze so groß und schon voller Würmer, schade. Das gibt nur Matsch in meinem Beutel. Ich erfreue mich an den Pilzen und fotografiere sie. Naja, ein paar sind schon noch essbar, aber die lass ich auch stehen. Der Parasol ist das Schnitzel des Waldes. Den Hut kann man wie ein Schnitzel panieren und in der Pfanne braten. Dazu gebratene Hallimasch mit wildem Knoblauch. Die kanadische Goldrute ist verblüht, aber aus einem Youtube Video von Lars Konarek, habe ich gelernt das man die Wurzeln kochen und essen kann. Ich würde im Zwergenwald nicht verhungern. Jedes mal wenn ich hier bin, findet sich ein komplettes Menü. Im Winter sieht das natürlich anders aus, da wächst nicht so viel. Ich bin nicht hungrig, stromer durch den Zwergenwald und knabber ein paar lecker Kräuter. Ich möchte den Lagerplatz aufsuchen, an dem ich die letzten beiden male war. So schleiche ich durch das Gebüsch. Dort sind 2 olivgrüne Zelte aufgebaut. Oben liegen Blätter und Gestrüpp drauf. Alles ist gut getarnt. Ein getarnter Handwagen steht im Gebüsch um all die Sachen durch den Wald zu transportieren. Mit dem Auto darf man hier nicht hin. Am Waldrand sind Schranken und das ist auch gut so. Leise schleiche ich wieder weg. Die Jungs haben nicht gemerkt das ich sie beobachtet habe. Nun suche ich mir einen anderen Platz. Viele Teile vom Wald sind wegen Starkregen der letzten Tage überschwemmt. Ich finde einen netten Platz, getarnt durch Büsche und Schilf. Der Boden ist feucht. Ich baue mir ein Waldsofa. Einige Äste und Stämme liegen im Gebüsch, diese sind brauchbar. Schade das ich keine Klappsäge dabei habe, das wäre jetzt toll und ich könnte es mir noch bequemer machen. Im Rucksack habe ich auch einen dicken Pullover, den stecke ich in meinen Stoffbeutel. Jetzt habe ich ein Kissen, so sitzt es sich bequem. Eine Wärmekanne mit heißem Holundertee habe ich auch dabei. Ich zieh mich aus und geh im See baden. Im ersten Moment ist es kalt, aber dann geht es und es ist herrlich im Oktober in der Sonne zu schwimmen, ich genieße das Bad mitten im Wald. Danach mache ich es mir in der Sonne gemütlich, ein Buch habe ich auch dabei. Der Tag vergeht viel zu schnell, ich würde auch zu gern hier im Wald übernachten, aber ich muss morgen zur Arbeit. Ich stell mir ein Trapper Bett mit einem Tarp darüber vor. Eine Hängematte mit einem Tarp darüber wäre auch super. Zu einer Hängematte gehören auch Gurte und Seile, das wiegt alles und muss mit in den Wald geschleppt werden. Also das Trapper Bett ist dann besser, damit ich nicht auf so einem nassen Boden liege und ein Tarp darüber, gegen Nässe von oben. Ja das wäre toll. Ich brauch unbedingt eine Klappsäge. Die Sonne geht unter und auf dem Rückweg muss ich an dem Lagerplatz der Jungs vorbei. Sie sind immer noch da und die Zelte aufgebaut. Die Jungs werden die Nacht im Zwergenwald bleiben. Leise wie ein Indianer schleiche ich vorbei. Sie bemerken mich nicht. Als ich zu Hause bin, ist es dunkel.
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Da einige immer an Rucksack Packlisten interessiert sind, schreibe ich was ich mit hatte.
Es war ein kleiner Rucksack, manche sagen Daypack.
1 Edelstahl Wärmekanne mit Becher – 1 Liter,
1 dickes Messer, Klinge ca. 20 cm lang, geeignet für patoning,
1 Feuerstahl, 1 Feuerzeug,
1 kleines Taschenmesser,
1 Brille,
1 Kompass und eine Karte,
1 Buch,
1 Stoffbeutel für Pilze und Kräuter,
1 dicken Pullover,.
1 Regenponcho,
Schnüre,
1 stabilen Gurt mit Schnapphaken an jedem Ende,
1 Mikrofaser Handtuch,
1 Badeanzug, wenn andere Pilzsucher im Wald sind, mag ich da nicht nackt baden.
Mundstück einer Trompete, um ein wenig zu üben.
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Und die Kamera war natürlich auch mit dabei.
Bis bald im Wald.
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03.10.2017
Das Wetter ist umgeschlagen. Zu dieser Jahreszeit geht das sehr schnell. Die Packliste vom Daypack wird geändert. Die Badesachen, das Buch und das Trompeten Mundstück kommen raus aus dem Rucksack. Dafür nehme ich ein Tarp, eine Isomatte und ein Seil mit. Heute geht es in den Osterwald. Ich habe mir ein Waldstück ausgesucht, das auf Google Earth ganz nett aussieht. Dieses Waldstück entpuppt sich aber als Sumpfgebiet. Na super…. hier einen Lagerplatz zu bauen ist schwierig. Dieser muss dann schon zwischen den Bäumen aufgehängt sein. Damit meine ich ein Baumhaus im Sumpf, oder eine Plattform über die man ein Tarp spannen kann. Als Bett kann eine Hängematte genutzt werden und ein Tarp kann darüber gespannt werden. Im Kopf habe ich genügend Fantasie mir dies alles vor zu stellen. In der Realität ist das natürlich anders. Es bedarf einen enormen Kraftaufwand, eine Säge und Seile um so etwas in den Sumpf zu bauen. Das ist mir zu anstrengend aber gehen würde es. So suche ich mir einen anderen Lagerplatz. Den finde ich auch, mitten im dichten Osterwald eine super abgelegene Waldlichtung mit dicken Bäumen und Waldgras. Ringsherum stehen Massen an Pilzen. Ich sammele mir erst einmal einen Beutel voll Steinpilze. Danach möchte ich mein Seil zwischen die Bäume spannen, das Tarp darüber hängen, Isomatte darunter in das weiche Gras, ja so stell ich mir das vor. Ein paar Stöcke, die ich als Heringe nutzen kann, muss ich noch suchen. Dies ist aber kein Problem, da genug Material am Boden liegt. An meinem Tarp habe ich in jede Öse zu Hause eine Schnurschlaufe geknotet. Doch dann geschieht es. Aus dem Dickicht heraus schaut mich ein Wildschwein an und grunzt. Es ist ein Warngrunzen. Die Waldlichtung ist das Revier dieser Wildsau. Ich verhalte mich ganz ruhig, packe langsam meine Sachen zusammen. Die Wildsau verschwindet nicht, sie schaut mich aus dem Dickicht heraus an. Dann gehe ich langsam weg. Die Wildsau schaut hinter mir her, sie hat keine Angst und verschwindet nicht. Mir ist klar sie wird ihr Revier verteidigen, sie hat ja schon ein Warngrunzen abgegeben. Mit einem Wildschwein sollte man sich nicht anlegen, die sind stärker als ein Mensch. Warngrunzer sollten unbedingt respektiert werden. Keine hektischen Bewegungen, das Wildschwein muss merken, das wir als Mensch verschwinden. Wildtiere drohen immer bevor sie angreifen und das würde dieses Wildschwein tun, um sein Revier zu verteidigen. Wenn wir als Mensch dann weg gehen ist alles gut. Ich such mir einen anderen Lagerplatz. Inzwischen regnet es in Strömen. Ich hocke mich einfach unter meinen Regenponcho, er dient jetzt als Einmannzelt. Darunter trinke ich einen warmen Tee aus meiner Wärmekanne. Dieses Waldstück ist so dicht, das es tagsüber bei Regen dunkel wie die Nacht ist. Auf dem Waldboden wächst nur Moos. Anderen Pflanzen fehlt das Licht zum wachsen. Danach mach ich mich auf den Rückweg, den Poncho lasse ich an, darunter ist es warm. Unter dem Poncho habe ich nur eine Fleece Jacke und ein T-Shirt. Wenn ich den Poncho hoch hebe, merke ich wie kalt es ist. Durch den winddichten Poncho bleibt die Wärme in der Fleecejacke. Den Reißverschluss der Jacke lasse ich offen, damit die Luftzirkulation nach unten funktioniert. Sonst schwitzt man von innen. Nach 4 Stunden Fußmarsch bin ich wieder am Auto und fahre nach Hause. Dieser Waldtag war anstrengend.
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Bis bald im Wald
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03.10.2017_Natürliche Steinformation dient als Tisch uns Stuhl_OsterwaldCIMG2374

Im Osterwald ist die Bewaldung so dicht, das es bei Bewölkung und Regen am Tage dunkel ist wie in der Nacht. Die Felsen dienen mir als Sitzgruppe. Für eine kurze Pause baue ich mein Tarp nicht auf. Ich hocke mich unter meinen Regenponcho zwischen die Felsen. So bleibe ich warm und Trocken. Unter dem Regenponcho kann ich einen heißen Kräutertee aus meiner Wärmekanne genießen.


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Neuer Rucksack / new backpack 04.10.2017
Jack Wolfskin/ Snuggle Up/ Berkeley black. Dieser Rucksack ist ein Tagesrucksack, Daypack. Ideal für Waldläufer, Kräuterfrauen und Fotografen die im Gelände wendig und schnell unterwegs sein wollen. Oder auf Wildwechseln durch das Gebüsch pirschen wie die Indianer. Der Rucksack wurde von mir bewusst in schwarz gewählt. So kann ich ihn auch mit zur Arbeit nehmen und in der Bahn neutral unterwegs sein. Durch das schlichte schwarz fällt er im Menschengedränge und bei der Arbeit nicht auf. Der Rucksack hat stabile Tragegurte. Die Reißverschlüsse sind ebenfalls sehr stabil. Der Rucksack ist aus stabilem Gewebe, das von innen gegen Nässe beschichtet ist. Den ersten Starkregen mit anschließender Bahnfahrt hat er prima überstanden, der Inhalt blieb trocken. Seitliche Gurte rechts und links sind so angebracht, das sich ein Fotostativ gut befestigen lässt. Ich hatte es für meinen Regenschirm genutzt. Bei meinem Vorgängermodel (Eastpack) sind mal wieder die Tragegurte aus gerissen. Eine Reparatur lohnt sich nicht mehr, da das Material insgesamt zerschlissen ist.

Eine Frage die mir oft gestellt wird. Was treibst du da eigentlich im Wald?

Was treibst du da eigentlich im Wald?
Als Pilgerin ist das ganz einfach. Ich gehe von Kirche zu Kirche oder von Kloster zu Kloster. Oft sind dies lange Strecken durch Wälder, die schon Pilger im Mittelalter gegangen sind. Das Mittelalter und deren Geschichte finde ich total interessant. Das ich als Christin bete könnt ihr euch ja denken. Heute redet alles nur vom Islam. Das ist nicht unsere Kultur, die Tradition der Sharia ist uns fremd. Der Islam vernichtet unser altes Wissen. In Kirchen und Klöstern liegt auch eine Bibel für Pilger, ich brauch selbst keine Bibel mitnehmen. Um in einer Pilgerherberge übernachten zu können, muss man zur rechten Uhrzeit pünktlich da sein, sonst kommt man nicht rein. Ähnlich ist es bei einem Kloster, dort ist nach dem Mittag die beste Zeit. Verpennt man die Zeit, dann muss man Nachts draußen übernachten. Als Frau ist das im Wald am besten, dort kann man sich verstecken und tarnen, so ist es sicher und ich werde nicht überfallen. Als Pilgerin habe ich ein Tarp und Trekking oder Skistöcke und Schnüre dabei. Ein Zelt hat zu viel Gewicht. Heringe werden selbst geschnitzt.
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Als Waldläufer suche ich mir andere Ziele. Eine Lichtung im Wald oder einen versteckten Badesee. Bei schönem Wetter nehme ich kein Tarp mit. Sollte es leicht regnen, dann reicht mir eine dicke Fichte unter der es trocken ist. Wenn das Wetter etwas nasser ist, nehme ich auch hier ein Tarp und ein Seil mit. Heringe werden selbst geschnitzt. Ich mag nicht viel aufbauen, dann muss ich auch viel abbauen. Oft lege ich das Tarp nur über meine Klamotten und krieche drunter. Mit dem Seil könnte ich es zu einem Biwaksack zusammen binden (hab ich aber noch nie gemacht). Oder von einem Baum abspannen. Als Waldläufer gehe ich gerne Schwimmen und versuche viel über Pflanzen und Tiere zu lernen. Ich habe auch oft ein Buch dabei und lerne. Viele Sachen können wir heute nur noch aus Büchern lernen. Überliefert durch Eltern oder Großeltern wird heute nichts mehr.
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Im Moor übernachte ich nicht. Dort ist es sehr wichtig unbedingt auf den Wegen und Dämmen zu bleiben. Keine Abkürzungen einfach so durch das Moor nehmen, auch ein guter Schwimmer kann darin ertrinken. Von mir liegt ein Schuh im Harzer Hochmoor. Der ist stecken geblieben und schlupp war er weg. Immer Karte und Kompass mit in das Moor nehmen. Navi mit Akku kann im Moor verrecken, was dann? Du findest da nicht mehr raus, Moorgebiete können groß sein.
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Feuer machen. Bei uns gibt es einige Rastplätze mit Feuerstellen. Dort ist es erlaubt ein Feuer zu machen. Wer länger in niedersächsischen Wäldern bleibt und öfter etwas warmes möchte, sollte unbedingt eine Edelstahl Wärmekanne mitnehmen um heißes Wasser von der nächsten Feuerstelle zum Lagerplatz zu transportieren. In Niedersachsen passen die Förster auf, bei wildem Feuer sind sie sehr streng wegen der Waldbrandgefahr. Mach niemals Feuer im Moor, Torf brennt. Mach niemals Feuer unter Nadelbäumen, die brennen wie sau und das gibt Ärger. Nimm einen kleinen Campingkocher mit uns stell ihn immer zwischen Steine.
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Wild Campen ist in ganz Deutschland verboten. Frag den Wald- und Grundbesitzer um Erlaubnis, sagt er ja, dann darfst du in seinem Wald campen.
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Im Wald schlafen ist erlaubt, du solltest dich aber sehr gut tarnen um Ärger oder einen Überfall zu vermeiden. (Mein Tarp ist olivgrün, das Seil ist schwarz, die Schnüre sind braun und olivgrün). Verschwinde sofort wenn du entdeckt wirst und such dir einen anderen Platz. Für Familie, Freunde und andere Pilger solltest du per Handy erreichbar sein. Schalte den Klingelton aus, es reicht wenn das Handy brummt. Die heutigen Klingeltöne sind weit durch den Wald zu hören, an mir ging 10 Meter entfernt eine Pilgergruppe vorbei. Die Pilger hatten mich nicht bemerkt, ich lag im Gebüsch und hab mich ausgeruht. Im nächsten Kloster habe ich sie wieder getroffen und es ihnen erzählt. Einmal hat mich ein Hund verbellt, als ich zu nah an ein fremdes Lager mitten im Wald kam. Der Typ hat sich richtig erschrocken und Angst gehabt als mitten im Wald eine Frau aus dem Gebüsch kam. Ich hab dann einfach „ Guten Tag“ gesagt und bin weiter gegangen.
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Wichtig, bei Bäumen immer erst nach oben schauen ob da lose und tote Äste hängen. Die können abbrechen und runter kommen. Tarnen, damit du deine Ruhe hast.
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Einmal habe ich sogar jemanden aus dem Wald am Ith verscheucht. Es war nebelig und ich hatte einen olivgrünen Regenponcho an. Auf dem Kopf trug ich meinen braunen Lederhut mit breiter Krempe. Um das Gesicht hatte ich einen schwarzen Schal. Ich war Pilze suchen und es war kalt. Auf dem Wanderweg war ein einsamer Wanderer mit Rucksack. Als er mich zwischen den Bäumen hin und her bewegen sah, rannte er fort so schnell er konnte. Hinterher erzählten die Leute im Dorf, das der Waldschrat im Wald umgeht. Er trägt einen grünen Umhang und einen Hut mit breiter Krempe.
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Mein Urlaub ist bald vorbei, dann schreibe ich wieder weniger.
Bis bald im Wald.
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20.08.2017_Sumpfgebiet im Zwergenwald_Steinbruch Thüste

20.08.2017 Sumpfgebiet im Zwergenwald hinter dem Steinbruch bei Thüste. Der Zwergenwald gehört zum Forstamt Grünenplan und es ist Absicht und erwünscht das alles hier verwildert. So entsteht ein natürliches Biotop mit vielen Lebewesen und Pflanzen. Dieser Weg ist in keiner Karte verzeichnet. Der Wald ist groß und besteht aus einem aktiven Steinbruch, der wegen Absturzgefahr nicht betreten werden darf. Die anderen Teile des Waldes bestehen aus einem renatiriertem Steinbruch und aus einem renaturiertem Braunkohle Abbaugebiet. Alte Karten stimmen nicht mehr, da sich alle Wege geändert haben. Der Zwergenwald ist ganz schön groß. In diesem Wald gibt es viele Wildschweine. Ein Wolfsrudel gibt es nicht. Durchziehende Wölfe soll es geben. In der Dämmerung hörte ich ein Geheule. War es ein Wolf? War es ein Hund? Vorsicht ist geboten. Ohne Kompass geht hier nichts.

Prepper und Survival

Eigentlich möchte ich über Prepper und Survival einen Blog schreiben. Da die Zeiten der Politik im Inn und Ausland für mich gruselig erscheinen, lass ich das.

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Zu Prepper und Survival gehört es auch ein umfangreiches Waldlager geheim zu halten und an einem sicherem Ort zu bauen. Man kann ja nicht alles was man braucht im Rucksack rumschleppen.

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Ebenfalls müssen Lagerplätze für Werkzeug und Nahrung angelegt werden. Da man im Extremfall das Haus verlassen muss. Niemand darf dann wissen wo man ist.

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Bitte erzählt in unseren Zeiten niemanden, wenn ihr Prepper oder Survival betreibt. Sagt einfach ihr geht in die Pilze. (Es ist für euren Eigenschutz).

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Bis bald im Wald 🙂

Waldläufer Pilze 13.11.2016

Heute ist das Wetter sonnig und am Ith ist es um die 0 Grad. Im Schatten und am Hang sind es minus 4 Grad mit Schneeflecken. Ich gehe mal wieder in die Pilze. Heute bin ich mal auf der anderen Seite vom Ith. Hier geht der Pilgerweg von Hameln nach Hildesheim entlang. Im Sommer sieht man hier einige Pilger und Fernwanderer. Heute ist hier niemand, obwohl das Wetter schön ist. Mal schauen was an diesem Pilgerweg an Pilzen wächst. Pilgerwege gehen meist an den Höhenlinien entlang. Das ist kraftsparender und so können Pilger und Fernwanderer längere Wegstrecken zurück legen. Strecke machen nennt man das. Es heißt ja immer das die Pilger im Mittelalter nicht lesen und schreiben konnten. Bei diesem Pilgerweg kann ich mir das schwer vorstellen. Er ist seit eh und je schlecht beschrieben. Pilgerführer und Einzelpilger mussten Karten lesen können. Ich kann mir auch gut vorstellen, das sie einen Kompass hatten. Oder das sie zumindest wussten wo die Himmelsrichtungen sind. Es gibt bestimmte Pflanzen die ihre Blätter in Ost/West Richtung stellen. Einige Pflanzen stellen ihre Blätter Richtung Süden. Dann gibt es noch den Nordstern. Und je nachdem wie der Nordstern in Konstellation zum Großen-Wagen und der Wega steht, kann man auch die Uhrzeit ablesen. Das ist dann die Sternenuhr. Dieses Wissen gerät durch Smartphone Nutzung in Vergessenheit. Ist das Akku vom Smartphone alle und das geht sehr schnell, dann braucht man dieses Wissen um sich in unseren Wäldern nicht zu verlaufen. Die Pilger brauchten also auch im Mittelalter dieses Wissen um den Dom in Hildesheim zu finden und dort den Bischof zu besuchen. Und die Pilger mussten den Weg zur Weser finden, denn dort geht der Jakobsweg entlang. An der Weser sind einige Klöster die heute noch bewohnt sind, wieder bewohnt sind und ein Kloster wurde im Jahr 2000 sogar neu gebaut. Einzelpilger konnten somit Lesen, Schreiben und Rechnen. Pilgergruppen hatten jemanden dabei, der dies konnte. Die Mönche konnten schon immer Lesen, Schreiben und Rechnen.

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Ich laufe mal rechts und dann mal wieder links neben dem Weg durch den Wald. Es sind immer noch Massen an Pilzen vorhanden. Ich träume schon wieder von der Krausen-Glucke, Steinpilzen und Maronen. Nichts. Ich finde jede Menge Mousseron Pilze. Die Hüte vom Mousseron Pilz sind essbar, aber sie schmecken nach Knoblauch. Da habe ich heute keine Lust drauf, ich lass die Pilze stehen. Am Samstag habe ich im Laden frische Champignons gekauft, da ich im Wald doch meist nur giftige Pilze finde. Ich habe auch einige Rauschpilze gefunden, an die trau ich mich aber nicht ran. Rauschpilze haben schon so einige Menschen in die geschlossene Psychaitrie befördert. Da lass ich lieber die Finger von, so einen Rausch brauch ich nicht. Ich bin hier übrigens auch in dem Revier des Ith-Schamenanen. Der Ith-Schamane hat einige Videos auf Youtube, die ich mir genau angeschaut habe. So weiß ich wem ich hier im Wald begegnen kann.

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Früh wird es dunkel. Um 17 Uhr geht der Mond über dem Osterwald auf. Der Mond ist so hell, das ich keine Lampe im Wald brauche und der Weg gut beleuchtet ist. Zuhause gibt es dann ein leckeres Pilzgericht.

Frische Champignons in Kräuterkäse Soße. Dazu Nudeln für 2 Personen.

Wie kocht man das?

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2 bis 3 Zwiebeln, klein schneiden und in einer großen Pfanne mit Rapsöl anbraten.

1 Kilo frische Champignons in die Pfanne schnippeln. ½ Glas Wasser auf die Champignons geben, denn wir wollen ja etwas Soße. Deckel drauf und dünsten.

500 g Hartweizennudeln kochen.

Wenn die Nudeln fertig sind, dann sind auch die Pilze fertig.

Die Pilze mit Pfeffer und Salz würzen.

300 g Kräuterfrischkäse unter die Pilze rühren.

Gut durchwärmen lassen, aufpassen das der Käse nicht anbrennt.

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Hmmm lecker.

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Bis bald im Wald

Kati

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Die heutige Pilz Ausbeute als Foto´s

Waldläufer 29.10.2016

Heute ist das Wetter schön und es hat endlich aufgehört zu regnen. Ich muss einfach raus. Auf zum Pilze suchen. Viele von euch möchten jetzt wissen was man mitnimmt, wenn man den ganzen Tag im Wald unterwegs ist. Das Wetter kann um diese Jahreszeit schnell umschlagen und es sind nur 10 Grad Celsius.

Ein kleiner Rucksack reicht. Was ist denn da drin?

Regenponcho, dicker Pullover, Paketschnur, Kompass + Karte, Taschentücher, Isomatte, Brille, Kamera, Feuerzeug, dickes Messer, Buff, Brotdose mit Stullen, Wärmekanne mit Tee, girl survival set (siehe unter meinem Blog Bio-Unterricht), 2 Stoffbeutel für Pilze und Kräuter.

Meine Tour geht nun 5 Stunden durch den Ith Wald. Im Geiste stelle ich mir eine große Krause-Glucke vor, Steinpilze, Maronen und Pfifferlinge. Und auf einer Kuhwiese einen ganzen Beutel voll Wiesen-Champignons zu finden wäre auch super. Leider war der Wald voll mit Knollenblätterpilzen und auf der Kuhwiese fand ich nur 2 Champignons. Gut das ich eine Brotdose mit Stullen dabei hatte. Auf andere essbare Pflanzen und Insekten hatte ich jetzt keine Lust, es war aber genug da. Verhungert wäre ich im Notfall nicht. Ich fotografiere die Pilze, denn das ist ja auch eine schöne Ausbeute. Bis bald im Wald, eure Kati.