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Staude, die

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Form / GrammatikStaude · Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Staude · Nominativ Plural: Stauden · Deklinationstabelle
Aussprache:
 Worttrennung: Stau | de
Wortbildung  mit ›Staude‹ als Erstglied: staudenartig · Staudenaster · Staudengärtner · Staudengärtnerin · Staudengewächs · Staudensellerie · staudig
mit ›Staude‹ als Letztglied: Bananenstaude · Baumwollstaude · Dahlienstaude · Haselstaude · Herkulesstaude · Maisstaude · Papierstaude · Papyrusstaude · Salatstaude · Tabakstaude · Tomatenstaude

Bedeutungen

eWDG
1.
ausdauernde, strauchartige Pflanze, deren oberirdische krautige Teile im Winter absterben, während die unterirdischen Teile überwintern
Beispiele:
eine dicke, fleischige Staude
die hohe Staude des Maises
Stauden pflanzen
2.
süddeutsch, österreichisch, schweizerisch Strauch
Beispiele:
der Hase verbarg sich in den Stauden (= im Gesträuch)
Agnes setzte sich gehorsam in die Stauden [ WaggerlJahr131]
3.
landschaftlich Salatkopf
Beispiel:
sie kaufte drei Stauden Salat

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Staude f. ‘strauchartige, winterharte Pflanze, Salatkopf’, ahd. stūda (9. Jh.), mhd. stūde ‘Staude, Strauch, Busch, Rute’, mnd. stūde (auch n.) ‘Gebüsch, Gestrüpp’. Herkunft ungewiß. Offensichtlich eine Dentalableitung. Vielleicht zu der im Germ. häufig (in verschiedenen Erweiterungen) vertretenen Wurzel ie. *(s)ter(ə)-, *(s)trē- ‘starr, steif sein, starrer, fester Gegenstand, Pflanzenstamm oder -stiel; steif gehen, stolpern, fallen, stolzieren’. Oder im Sinne von bestielte, stehende Pflanze zur schwundstufigen Form der unter stauen angeführten Erweiterung *st(h)āu-, *st(h)ū- der Wurzel ie. *stā-, *stə- ‘stehen, stellen’ (s. stehen).

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Bedeutungsverwandte Ausdrücke

Staude · mehrjährige krautige Pflanze  ●  perenne krautige Pflanze fachspr., selten · perennierende krautige Pflanze fachspr.
Unterbegriffe
  • Butterblume · Butterstecker · Hundeblume · Kuhblume · Maistock · Rahmstock  ●  Saublume schweiz. · Gewöhnlicher Löwenzahn fachspr., botanisch · Kettenkraut ugs. · Laternenblume ugs. · Löwenzahn ugs. · Milchstock ugs. · Mönchsblume ugs. · Pusteblume ugs. · Schmalzbleaml ugs. · Taraxacum officinale fachspr., lat., griechisch, veraltet, botanisch · Taraxacum sect. Ruderalia fachspr., lat., griechisch, botanisch · Wiesenlattich ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Staude‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staude‹.

Legende: Adjektive Substantive Verben

Verwendungsbeispiele für ›Staude‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Stauden des jungen Grafen blühten nun um das Haus. [Wiechert, Ernst: Das einfache Leben, München: Ullstein Taschenbuchverl. 2000 [1946], S. 177]
In Jersey City verkaufte er jede Staude für zwei Dollar an neugierige Händler. [Die Zeit, 24.11.2008]
Denn bereits während der Arbeiten waren viele wertvolle Stauden entwendet worden. [Die Welt, 20.04.2000]
Manche Sorten sind ganz winzig, manche wachsen zu mehrjährigen halbhohen Stauden heran. [Der Tagesspiegel, 06.04.2003]
Ich saß schon lange zwischen den Stauden versteckt und lauerte, auf welchem Wege sie kommen würde. [Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia 2004 [1911]]
Zitationshilfe
„Staude“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staude>, abgerufen am 16.10.2026.

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Worthäufigkeit

selten häufig

Geografische Verteilung

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Verteilung über Areale

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