Weiterhin fehlt von zwei Tätern, die am vergangenen Wochenende ein Paar in St. Johann an der Haide in der Oststeiermark brutal ausraubten, jede Spur. Nun wurden Details zu der Horror-Tat bekannt.
Die Hölle auf Erden hat, wie berichtet, ein steirisches Paar kürzlich in St. Johann in der Haide durchleben müssen, als es nach einer Veranstaltung Sonntagfrüh mit der Tageslosung nach Hause fuhr.
Nun erfuhr die „Krone“ weitere Details dazu: Der Mann, der im Ort eine bekannte Persönlichkeit ist, und seine Lebensgefährtin fuhren mit ihrem Auto auf das Grundstück des Wohnhauses. Plötzlich stürmten zwei schwarz gekleidete Männer, die mit einer Sturmhaube vermummt waren, auf das Auto zu. Beide hielten eine Faustfeuerwaffe in ihren Händen und zielten damit auf die Steirer!
Flucht mit weiterem Auto sehr wahrscheinlich
Mit vorgehaltenen Waffen zwangen sie den Mann und die Frau, die Haustüre zu öffnen. Im Haus fesselten sie zunächst ihre Opfer, um dann sowohl die Einnahmen des Fests als auch Bargeld, teure Uhren, Schmuckstücke und dergleichen einzustecken. Danach stiegen sie in das Auto des Paares, fuhren ein paar Hundert Meter und stiegen aus. Ziemlich sicher ist, dass sie daraufhin mit einem weiteren Fahrzeug die Flucht ergriffen. Ob sie den Wagen zuvor dort abgestellt oder einen Fluchthelfer hatten, ist noch nicht bekannt.
Trotz des großen Schocks schaffte es die Frau, sich zu befreien, und löste auch die Fessel ihres Partners. Die Haustüre war nicht versperrt, daher liefen sie auf die Straße, hielten einen Autofahrer an und alarmierten mit dessen Handy die Polizei. Ersten Erkenntnissen zufolge sprachen die Täter Deutsch mit ausländischem Akzent. Untereinander unterhielten sie sich in einer Sprache, die die Überfallenen nicht eruieren konnten, einzig Ungarisch konnten sie ausschließen.
Seit dem brutalen Ereignis sind bereits viele Hinweise bei den Ermittlern eingegangen. Der entscheidende Tipp war allerdings noch nicht dabei. Wem daher noch etwas einfallen sollte – zum Beispiel, wenn etwa in den Wochen vorher in St. Johann ein verdächtiges, zuvor noch nie dagewesenes Fahrzeug bemerkt wurde –, der sollte sich bei der Polizei melden: 059133/60-3333.
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