アビー・ワーブルグ
Aby Moritz Warburb, 1866-1929
心 はハンブルグ人、血はユダヤ人、魂はフィレンツェ人――アビー・モーリッツ・ワーバーグ、1866-1929 [1925年頃撮影]
☆アビー・モーリッツ・ヴァールブルク[Aby Moritz Warburg] (1866年6月13日、ハンブルク生まれ。1929年10月26日、同地にて死去)は、ドイツの美術史家・文化学者であり、ヴァールブルク文化科学図書 館の創設者である。彼の研究対象は、ルネサンスに至るまで、西洋文化の様々な分野における古代の受容であった。彼は、図像学を美術学の独立した学問分野と して確立した。
| Aby Moritz Warburg
(geboren am 13. Juni 1866 in Hamburg; gestorben am 26. Oktober 1929
ebenda) war ein deutscher Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler und
der Begründer der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg.
Gegenstand seiner Forschung war das Nachleben der Antike in den
unterschiedlichsten Bereichen der abendländischen Kultur bis in die
Renaissance. Von ihm wurde die Ikonografie als eigenständige Disziplin
der Kunstwissenschaft etabliert. |
アビー・モーリッツ・ヴァールブルク[Aby Moritz Warburg](1866
年6月13日、ハンブルク生まれ。1929年10月26日、同地にて死去)は、ドイツの美術史家・文化学者であり、ヴァールブルク文化科学図書館の創設者
である。彼の研究対象は、ルネサンスに至るまで、西洋文化の様々な分野における古代の受容であった。彼は、図像学を美術学の独立した学問分野として確立し
た。 |
| Leben Herkunft Aby Warburg stammte aus der wohlhabenden Bankiersfamilie Warburg. Seine Vorfahren waren Anfang des 16. Jahrhunderts aus Venedig zunächst nach Kassel im Fürstentum Hessen gesiedelt und zogen 1557 in die westfälische Hansestadt Warburg im Hochstift Paderborn im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Wie es für Juden seinerzeit üblich war, wurde der Stadtname der Ansiedlung als Familiennamen übernommen.[1] Im 18. Jahrhundert übersiedelten die Warburgs schließlich nach Altona. Zwei Warburg-Brüder gründeten 1798 das Bankhaus M. M. Warburg & Co in Hamburg, das heute wieder in Hamburg einen Sitz hat. Aby Warburg wurde als erstes von sieben Kindern des damaligen Leiters der Hamburger Bank, Moritz M. Warburg (1838–1910), und seiner Ehefrau Charlotte Esther geb. Oppenheim (1842–1921) aus der Familienlinie der Mittelweg-Warburgs geboren. Während Aby Warburg sich früh für Literatur und Geschichte interessierte, wurden seine Brüder Max, Paul, Felix und Fritz Bankiers. Sie bekleideten einflussreiche politische Ämter in Deutschland und nach der Auswanderung in den USA. Kindheit und Jugend Warburg wuchs in einem konservativen jüdischen Elternhaus auf. Schon früh zeigten sich aus der Sicht seiner Familie seine schwierigen Charakterzüge, ein labiles und sprunghaftes Temperament, Jähzorn und mangelnde seelische Stabilität. Da auch seine Gesundheit immer sehr anfällig war, wurde sein Verhalten von der Familie geduldet. Warburg revoltierte schon früh gegen die in der Familie streng befolgten religiösen Rituale, und er verweigerte sich den Berufsplänen seiner Familie: Weder wollte er Rabbiner werden, wie es die Großmutter wünschte, noch Arzt oder Jurist. Sein Entschluss, Kunstgeschichte zu studieren, stieß zwar auf erbitterten Widerstand seiner Angehörigen, Warburg setzte sich jedoch mit seinem Vorhaben durch. Wie sein Bruder Max berichtet, war Aby Warburg seit früher Jugend ein leidenschaftlicher Leser. Max hat die Anekdote erzählt, die Teil der Warburg-Legende geworden ist: „Als er dreizehn Jahr alt war, offerierte er mir sein Erstgeborenenrecht. Er als Ältester war bestimmt, in die Firma einzutreten. Ich war damals zwölf Jahre, noch nicht sehr überlegungsreif und erklärte mich einverstanden, ihm das Erstgeborenenrecht abzukaufen. Er offerierte es mir aber nicht für ein Linsengericht, sondern verlangte von mir eine Zusage, daß ich ihm immer alle Bücher kaufen würde, die er brauchte. Hiermit erklärte ich mich nach sehr kurzer Überlegung einverstanden. Ich sagte mir, daß schließlich Schiller, Goethe, Lessing, vielleicht auch noch Klopstock von mir, wenn ich im Geschäft wäre, doch immer bezahlt werden könnten, und gab ihm ahnungslos, wie ich heute zugeben muß, sehr großen Blankokredit. Die Liebe zum Lesen, zum Buch … war seine frühe, große Leidenschaft.“[2] Tatsache ist, dass die Familie Warburg Abys kostspielige Buchanschaffungen immer finanziert hat. Ebenso wie seine beiden Brüder Max und Paul besuchte er die Realschule des Johanneums, die damals noch ihren Sitz in dem kombinierten Museums- und Schulgebäude am Steintorplatz hatte. An „Michaelis 1885“ bestand er dort sein Abitur. |
生涯 出身 アビー・ヴァールブルクは、裕福な銀行家一族であるヴァールブルク家の出身だった。その先祖は16世紀初頭、ヴェネツィアからヘッセン公国のカッセルに移 住し、1557年には神聖ローマ帝国パダーボルン司教領内のヴェストファーレン地方にあるハンザ都市ヴァールブルクへ移り住んだ。当時のユダヤ人の慣習に 従い、定住地の地名が姓として採用された。[1] 18世紀、ワーバーグ家は最終的にアルトナへ移住した。1798年、ワーバーグ家の兄弟2人がハンブルクに銀行「M. M. ワーバーグ&カンパニー」を設立し、同社は現在もハンブルクに拠点を置いている。 アビー・ヴァールブルクは、当時ハンブルク銀行の頭取であったモーリッツ・M・ヴァールブルク(1838–1910)と、ミッテルヴェーク・ヴァールブル ク家の家系に属する妻シャルロッテ・エスター(旧姓オッペンハイム、1842–1921)の7人の子供のうちの長男として生まれた。アビー・ヴァールブル クは早くから文学や歴史に興味を示したが、弟たちのマックス、ポール、フェリックス、フリッツは銀行家となった。彼らはドイツ国内、そして米国への移住後 も、影響力のある政治的要職に就いた。 幼少期と青年期 ワーバーグは保守的なユダヤ教徒の家庭で育った。家族から見れば、彼の気難しい性格、不安定で気まぐれな気質、短気さ、そして精神的な不安定さは、早くか ら現れていた。また、彼の健康状態も常に非常に虚弱であったため、その振る舞いは家族によって容認されていた。ワーバーグは幼い頃から、家族が厳格に守っ ていた宗教的儀式に反発し、家族の進路計画にも従おうとしなかった。祖母が望んだラビになることも、医師や法律家になることも望まなかったのだ。美術史を 学ぶという彼の決断は、確かに親族からの激しい反対に遭ったが、ワーバーグは自分の計画を貫き通した。弟のマックスが語るように、アビー・ワーバーグは若 い頃から熱心な読書家だった。マックスは、ワーバーグ家の伝説の一部となった逸話を語っている: 「彼が13歳の時、彼は私に長子の権利を譲ると申し出た。長男である彼は、会社に入る運命にあった。当時、私は12歳で、まだ物事を深く考える年齢ではな かったため、長子の権利を買い取ることに同意した。しかし、彼はそれをレンズ豆のスープのような安価な代償で私に譲ったわけではなく、彼が必要とする本は すべて私が購入することを約束するよう求めてきた。私はごく短く考えた末、これに同意した。「いずれにせよ、私が商売に身を置けば、シラーやゲーテ、レッ シング、ひょっとすればクロプストックでさえ、私からならいつでも支払えるはずだ」と自分に言い聞かせ、今となっては認めざるを得ないが、当時は何も知ら ずに、彼に非常に大きな白紙の信用を与えたのだ。読書や本への愛……それが彼の幼い頃からの大きな情熱だった。」 [2] 事実、ワーバーグ家はアビスの高額な書籍購入を常に資金面で支えていた。 彼の二人の兄弟、マックスとポールと同様に、彼はヨハネウムの実科学校に通った。当時、その学校はまだシュタイントール広場にある博物館と校舎が一体となった建物に拠点を置いていた。「1885年のミヒャエリス」に、彼はそこでアビトゥーア(大学入学資格)を取得した。 |
Studium![]() Botticelli: Frühling 1886 begann er das Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in Bonn und hörte dort antike Religionsgeschichte bei Hermann Usener, Kulturgeschichte bei Karl Lamprecht und Kunstgeschichte bei Carl Justi. Er setzte sein Studium in München und bei Hubert Janitschek in Straßburg fort, der seine Dissertation über Botticellis Bilder Die Geburt der Venus und Frühling betreute. Von 1888 bis 1889 hielt er sich am Kunsthistorischen Institut in Florenz auf, um die Quellen zu diesen Bildern zu studieren. Sein Interesse galt jetzt ebenfalls den Möglichkeiten, naturwissenschaftliche Methoden in den Geisteswissenschaften anzuwenden. Die Dissertation wurde 1892 eingereicht und 1893 gedruckt. Mit Warburgs Untersuchung wurde eine neue Methode, die Ikonographie bzw. Ikonologie, in das Fach Kunstgeschichte eingeführt. Seine Dissertation gilt als ein Meilenstein in der Geschichte des Fachs. Nach seiner Promotion studierte Warburg zwei Semester an der medizinischen Fakultät der Universität Berlin, wo er Vorlesungen über Psychologie hörte. In dieser Zeit unternahm er eine weitere Reise nach Florenz. Reise in die USA Ende 1895 bis 1896 reiste er in die Vereinigten Staaten, zuerst nach New York zur Hochzeit seines Bruders Paul mit Nina Loeb, Tochter des Bankiers und Philanthropen Salomon Loeb. Es zog ihn nach Westen, wobei er zunächst Kontakt mit der Smithsonian Institution aufnahm. Frank Hamilton Cushing, der Feldforschungen bei den Zuñi in New Mexico hinter sich hatte, beeindruckte ihn tief. Warburg ging auch in den Südwesten der USA, zu verschiedenen Pueblos in New Mexico, besuchte Acoma, Laguna, San Ildefonso, wo er einen Antilopentanz fotografierte, und Cochiti, zuletzt Zuñi. Cleo Jurino aus Cochiti zeichnete Warburg seine Kosmologie auf. Diese Zeichnung befindet sich heute im Warburg Institute in London. ![]() Kachina-Puppen der Hopi ![]() Aby Warburg bei den Hopi (1896) Warburg konnte sich dann einige Zeit bei den Hopi in Arizona aufhalten und deren Kultur studieren. Zuerst in Keams Canyon, wo er sein Zeichenexperiment mit Hopi-Schulkindern durchführte, und dann bei dem Mennoniten-Missionar Heinrich Richert Voth, der ihm viel über die Hopi-Religion beibrachte und die Teilnahme an Ritualen ermöglichte. Voth war ein talentierter Anthropologe, wenn seine Methoden heute auch brutal erscheinen. Warburg begründete später seine Feldstudien unter anderem mit einem „aufrichtigen Ekel“ vor der „ästhetisierenden Kunstgeschichte“. „Die formale Betrachtung des Bildes – unbegriffen als biologisch notwendiges Produkt zwischen Religion und Kunstausübung – […] schien mir ein steriles Wortgeschäft hervorzurufen […]“[3] Warburg machte sich Notizen über die sonderbar analytische Vogelornamentik der Hopi-Töpferin Nampayo und über die metaphysische Bedeutung der Kachinas. Er sah einen Hemis-Kachina-Tanz der Hopi und konnte sogar die Maskentänzer auf ihrem Ruheplatz beobachten und so das Maskenwesen anschaulich studieren. Voth fotografierte einen Schnappschuss von Warburg mit aufgesetzter Maske.[4] Nach seiner Rückkehr hielt Warburg Lichtbildervorträge in Hamburg und Berlin. Seine Sammlung von Pueblo-Gegenständen und Hopi-Kinderzeichnungen vermachte er später dem Hamburger Völkerkundemuseum. Warburgs Auswertung von Kinderzeichnungen ist ein frühes Beispiel der Anwendung dieser Methode in der Ethnologie. Seine Notizen über das Schlangenritual blieben für die nächsten zwanzig Jahre unbearbeitet. |
学業![]() ボッティチェッリ:『春』 1886年、彼はボンで美術史、歴史、考古学の勉強を始め、そこでヘルマン・ウゼナーに古代宗教史を、カール・ランプレヒトに文化史を、カール・ユスティ に美術史を学んだ。彼はミュンヘン、そしてストラスブールのフーベルト・ヤニチェクのもとで学業を続け、ヤニチェクはボッティチェリの絵画『ヴィーナスの 誕生』と『春』に関する彼の博士論文の指導を担当した。1888年から1889年にかけて、彼はこれらの絵画に関する資料を研究するため、フィレンツェの 美術史研究所に滞在した。この頃、彼は人文科学に自然科学の手法を適用する可能性にも関心を寄せていた。博士論文は1892年に提出され、1893年に刊 行された。ヴァールブルクの研究により、図像学(イコノグラフィー)という新たな方法が美術史の分野に導入された。彼の博士論文は、この学問の歴史におけ る画期的な成果とされている。 博士号取得後、ヴァールブルクはベルリン大学医学部で2学期学び、そこで心理学の講義を受講した。この時代、彼は再びフィレンツェへ旅した。 アメリカへの旅 1895年末から1896年にかけて、彼はアメリカへ渡った。最初はニューヨークへ行き、兄のポールと、銀行家であり慈善家であるサロモン・ローブの娘 ニーナ・ローブの結婚式に出席した。彼は西へと向かい、まずスミソニアン協会に連絡を取った。ニューメキシコ州のズニ族で現地調査を終えたばかりのフラン ク・ハミルトン・カッシングに、彼は深く感銘を受けた。ワーバーグは米国南西部にも赴き、ニューメキシコ州の様々なプエブロを訪れた。アコマ、ラグナ、サ ン・イルデフォンソ(そこでアンテロープの舞を撮影した)を経てコチティ、そして最後にズニを訪れた。コチティ出身のクレオ・ジュリーノは、ワーバーグに 自身の宇宙観を書き留めた。この図は現在、ロンドンのワーバーグ研究所に所蔵されている。 ![]() ホピ族のカチナ人形 ![]() ホピ族を訪れたアビー・ワーバーグ(1896年) その後、ワーバーグはアリゾナ州のホピ族の元にしばらく滞在し、その文化を研究することができた。最初はキームス・キャニオンで、そこでホピ族の小学生た ちを対象に描画実験を行い、その後、メノナイト派の宣教師ハインリヒ・リヒャルト・フォスの元で過ごした。フォスは彼にホピ族の宗教について多くを教え、 儀式への参加を可能にしてくれた。フォスは才能ある人類学者だったが、その手法は今日では残酷に映る。ワールブルクは後に、自身のフィールドワークの動機 の一つとして、「美学化された美術史」に対する「率直な嫌悪感」を挙げた。「宗教と芸術実践の間に生じる生物学的に必然的な産物として理解されない、絵画 の形式的な考察は――[…]――私には、不毛な言葉遊びを引き起こしているように思えた[…]」[3] ヴァールブルクは、ホピ族の陶芸家ナンパヨによる奇妙なほど分析的な鳥の装飾や、カチナの形而上学的な意味についてメモを取った。彼はホピ族のヘミス・カ チナ舞踊を鑑賞し、仮面舞踊の踊り手たちが休息している様子さえ観察できたため、仮面という存在を具体的に研究することができた。フォートは、仮面を被っ たヴァールブルクのスナップ写真を撮影した。[4] 帰国後、ヴァールブルクはハンブルクとベルリンでスライド講演を行った。プエブロの工芸品やホピ族の子供たちの絵のコレクションは、後にハンブルク民族学 博物館に寄贈された。ヴァールブルクによる子供たちの絵の分析は、民族学におけるこの手法の初期の事例である。蛇の儀式に関する彼のメモは、その後20年 間、未整理のまま残された。 |
| Florenz 1897 heiratete Warburg gegen den Willen seines Vaters die Malerin und Bildhauerin Mary Hertz, Tochter eines Hamburger Reeders und Senators, der zugleich Mitglied der Synode der Evangelisch-lutherischen Kirche in Hamburg war. Das Ehepaar hatte drei Kinder: Marietta (1899–1973), Max Adolph (1902–1974) und Frede Charlotte Warburg (1904–2004). 1898 bezog Warburg mit seiner Ehefrau eine Wohnung in Florenz. Obwohl Aby Warburg immer wieder von Depressionen heimgesucht wurde, führte das Ehepaar ein reges gesellschaftliches Leben. Zu dem lebhaften Florentiner Kreis gehörten der Bildhauer Adolf von Hildebrand, die Schriftstellerin Isolde Kurz, der englische Architekt und Antiquar Herbert Horne, der niederländische Germanist André Jolles oder der belgische Kunsthistoriker Jacques Mesnil. Auch der berühmteste Renaissancespezialist der Zeit, der Amerikaner Bernard Berenson, hielt sich damals in Florenz auf. Einerseits waren die Gespräche in dieser gebildeten und kunstliebenden internationalen Gemeinschaft in Florenz anregend für Warburg. Andererseits lehnte er jeglichen sentimentalen Ästhetizismus in Bezug auf Kunstwerke ab. Ebenso waren ihm die Bildungsreisenden mit ihrem unkritischen Kunstenthusiasmus zuwider, die er „Übermenschen in den Osterferien“ nannte.[5] Diese Haltung zeigte sich auch in seinen Notizen und Schriften in Form polemischer Ausfälle gegen Kunstschwärmerei und die im Zuge von Burckhardts Interpretation der Renaissance vulgarisierte Verherrlichung eines in der Renaissance angeblich gepflegten gesteigerten Individualismus – eines Individualismus, der sich in den Vorstellungen seiner Zeitgenossen gerne mit dem Gedanken an den Übermenschen Nietzschescher Prägung verquickte. In den Florentiner Jahren untersuchte Warburg die wirtschaftlichen und privaten Lebensumstände der Renaissancekünstler und ihrer Auftraggeber sowie speziell die wirtschaftliche Situation im Florenz der frühen Renaissance und die Probleme des Übergangs vom Mittelalter zur frühen Renaissance. Ein weiteres Ergebnis seiner Florentiner Zeit war die Vortragsreihe über Leonardo da Vinci, gehalten 1899 in der Hamburger Kunsthalle. In den Vorträgen ging er u. a. auf Leonardo da Vincis Studium mittelalterlicher Bestiarien ein als auch auf dessen Auseinandersetzungen mit der klassischen Proportionenlehre nach Vitruv. Geburt Mariens, Fresko in Santa Maria Novella, rechts die Magd Er beschäftigte sich zudem mit den bei Botticelli zu beobachtenden Bezügen zur Antike bei der Darstellung der Kleidung von Bildfiguren. Weibliche Kleidung ist geradezu von symbolischer Bedeutung in Warburgs berühmtem, durch Diskussionen mit Jolles angeregten Aufsatz über die Nymphen und über die Figur der Magd in Ghirlandaios Fresko in Santa Maria Novella in Florenz. Der sich in dem Bild zeigende Kontrast zwischen den steifen, in enge Gewänder gezwängten Matronen und der leicht gekleideten schnellfüßigen Magd wirkt wie eine Illustration zu der um 1900 virulenten Diskussion um das einer Frau angemessene Verhalten und über eine Kleidung, die sie aus den Zwängen, Anstandsregeln und Schicklichkeitsvorstellungen eines reaktionären Bürgertums befreit. |
フィレンツェ 1897年、ヴァールブルクは父の反対を押し切り、画家兼彫刻家のメアリー・ヘルツと結婚した。彼女はハンブルクの船主兼上院議員の娘であり、その父はハ ンブルク福音ルーテル教会の教会会議のメンバーでもあった。夫妻には3人の子供がいた:マリエッタ(1899–1973)、 マックス・アドルフ(1902–1974)、そしてフレデ・シャルロッテ・ヴァールブルク(1904–2004)である。 1898年、ヴァールブルクは妻と共にフィレンツェのアパートに居を構えた。アビー・ヴァールブルクは度々うつ病に悩まされていたものの、夫妻は活発な社 交生活を送っていた。活気あふれるフィレンツェの社交界には、彫刻家のアドルフ・フォン・ヒルデブランド、作家のイゾルデ・クルツ、英国人建築家兼古物商 のハーバート・ホーン、オランダ人ドイツ文学者のアンドレ・ヨレス、あるいはベルギー人美術史家のジャック・メニルらが名を連ねていた。当時、最も著名な ルネサンス専門家であった米国人のバーナード・ベレンソンも、その頃フィレンツェに滞在していた。一方、フィレンツェのこの教養豊かで芸術を愛する国際的 なコミュニティでの会話は、ワーバーグにとって刺激的だった。他方、彼は芸術作品に関するあらゆる感傷的な美意識を拒絶した。同様に、批判的思考を欠いた 芸術への熱狂を示す「教養旅行者」たちも彼には嫌悪の対象であり、彼は彼らを「イースター休暇中の超人」と呼んだ。[5] この姿勢は、彼のノートや著作にも表れており、芸術への盲目的な熱狂や、ブルクハルトのルネサンス解釈に便乗して大衆化された、ルネサンス期に培われたと される高度な個人主義の美化に対する論争的な批判という形で現れていた。この個人主義は、同時代人の想像の中で、ニーチェ的な超人という概念と結びつけら れることが多かったのだ。 フィレンツェ時代、ヴァールブルクはルネサンス期の芸術家とその依頼主の経済的・私的な生活状況、特に初期ルネサンス期のフィレンツェの経済状況や、中世 から初期ルネサンスへの移行期における諸問題について調査を行った。フィレンツェ時代のもう一つの成果は、1899年にハンブルク美術館で行われたレオナ ルド・ダ・ヴィンチに関する一連の講演であった。講演では、レオナルド・ダ・ヴィンチによる中世の『獣物語』の研究や、ウィトルウィウスに由来する古典的 な比例論への取り組みなどについて言及した。 『聖母の誕生』、サンタ・マリア・ノヴェッラ教会内のフレスコ画、右側に侍女 また、ボッティチェッリの作品に見られる、人物の服装表現における古代への言及についても考察した。女性の服装は、ヨレスとの議論に触発されたヴァールブ ルクの有名な論文、すなわちニンフや、フィレンツェのサンタ・マリア・ノヴェッラにあるギルランダイオのフレスコ画における侍女の像に関する論文におい て、まさに象徴的な意味を持つ。この絵に見られる、堅苦しく、きつい衣装に身を締め上げられた貴婦人たちと、軽装で軽快な足取りの侍女との対比は、 1900年頃に激化した、女性にふさわしい振る舞い、そして反動的なブルジョア階級の束縛や礼儀作法、良識の概念から女性を解放する服装をめぐる議論を、 まるで図解しているかのようだ。 |
| Rückkehr nach Hamburg 1902 kehrte die Familie wieder nach Hamburg zurück und Warburg stellte die Ergebnisse seiner Florentiner Forschung in einer Reihe von Vorträgen vor, übernahm aber zunächst weder eine Professur noch ein anderes akademisches Amt. Er wurde Mitglied des Verwaltungsrates des Völkerkundemuseums, förderte zusammen mit seinem Bruder Max die Gründung der Hamburger Wissenschaftlichen Stiftung (1907) und warb für die Gründung einer Hamburger Universität. Im Jahr 1912 lehnte er einen Ruf als Professor an die Universität Halle ab. Stattdessen wurde er frühzeitig und ehrenhalber vom Hamburger Senat zum Professor an der Universität Hamburg ernannt, die sich noch im Aufbau befand und schließlich 1919 gegründet wurde. Bereits zu dieser Zeit zeigten sich Anzeichen seiner psychischen Erkrankung, die seine Forschungs- und Lehrtätigkeit beeinträchtigten. Sternglaube und Sternkunde Mit seinem Vortrag über einen Kalender des Hamburger Druckers Stephan Arndes im Jahre 1908 begann Warburgs Erforschung der astrologischen Bilderwelt. Wie bei seinen Aufzeichnungen über das Schlangenritual der Hopi und dem späteren Kreuzlinger Vortrag faszinierte ihn bei der Astrologie die Wirkungsmacht der Symbole und das Spannungsverhältnis zwischen der Dämonenfurcht des Menschen, deren Bewältigung durch das Schaffen von Bildern und Symbolen einerseits und der gleichzeitigen Entwicklung der Rationalität aus ebendieser Dämonenfurcht andererseits: „In der Astrologie haben sich in unwiderleglicher Tatsächlichkeit zwei ganz heterogene Geistesmächte, die logischerweise einander nur befehden müßten, zu einer ‚Methode‘ zusammengetan: Mathematik, das feinste Werkzeug abstrahierender Denkkraft, mit Dämonenfurcht, der primitivsten Form religiöser Verursachung. Während der Astrologe das Weltall einerseits im nüchternen Liniensystem klar und harmonisch erfaßt […], beseelt ihn vor seinen mathematischen Tafeln doch eine atavistische abergläubische Scheu vor diesen Sternennamen, mit denen er zwar wie mit Zahlzeichen umgeht, und die doch eigentlich Dämonen sind, die er zu fürchten hat.“[6] Warburg ging es bei der Beschäftigung mit der Astrologie auch um das Nachleben der Antike. Er untersuchte die Sternkunde der Griechen, die noch nicht zwischen Astronomie und Astrologie unterschied und fragte nach den orientalischen und altägyptischen Wurzeln der griechischen Astronomie. Dabei vermutete er, dass die Bevölkerung des Sternenhimmels mittels mythologischer Gestalten aus dem Impuls entstand, im Zuge einer rationalen, mathematischen Erfassung des Himmels die auffallenden Lichtpunkte, Fixsterne und Sternfigurationen, mit Götternamen zu benennen. Diese werden bis heute in der Astronomie benutzt und entfalteten in ihrer Verwendung als Symbole eine unerwartete Wirkungsmacht. Er studierte die Genese der astrologischen Bilderwelt, deren Wege, Entwicklung und Wandlung im Mittelalter (von Warburg als Spätantike bezeichnet) einschließlich ihres Eintritts in die mittelalterliche Steinmagie und Heilkunde und ihre Wiedergeburt in der Gestalt und Schönheit antiker olympischer Götter in der italienischen Renaissance und ihr Weiterleben im Gestirnaberglauben der Astrologie bis in die Gegenwart.[7] ![]() Monatsbild März im Palazzo Schifanoia in Ferrara; Minerva als Schutzgöttin des März. Die Ergebnisse seiner Beschäftigung mit der Astrologie sind nur zum Teil veröffentlicht. Gedruckt wurden außer dem Aufsatz Über Planetengötterbilder im niederdeutschen Kalender von 1519 [1910], die Vorträge Eine astronomische Himmelsdarstellung in der alten Sakristei von San Lorenzo und Heidnischantike Weissagungen in Wort und Bild zu Luthers Zeiten [1920], in dem er bei den Reformatoren, die er als Pioniere in der Entwicklung der abendländischer Aufklärung betrachtete, immer noch den Glauben an himmlische Vorzeichen für irdische Umwälzungen, Katastrophen, außergewöhnliche Ereignisse verwurzelt sah. So ging er in seinem Aufsatz auf Melanchthons Bemühungen ein, Luthers Geburtstag in das Jahr 1484 zu verlegen, das Jahr einer ungewöhnlichen Planetenkonstellation, in dem, seit Jahren vorausberechnet, „eine neue Epoche in der abendländischen religiösen Entwicklung eintreten sollte“.[8] Die umfassende Deutung der Monatsbilder im Palazzo Schifanoia in Ferrara [1912] ergab sich aus der Lektüre von Franz Bolls Buch Sphaera und der Sichtung zahlreicher astrologischer Dokumente und Handbücher. 1927 folgte noch ein weiterer Aufsatz über Orientalisierende Astrologie. Die im Zuge seiner Forschung laufend ergänzte Fachbibliothek war Teil von Warburgs Hamburger Kulturwissenschaftlicher Bibliothek und befindet sich heute im Warburg Institute der Universität London. Es dürfte sich um die umfangreichste Spezialbibliothek überhaupt zur Astrologie handeln. |
ハンブルクへの帰還 1902年、一家は再びハンブルクに戻り、ヴァールブルクはフィレンツェでの研究成果を一連の講演で発表したが、当初は教授職もその他の学問的役職も引き 受けなかった。彼は民族学博物館の理事会メンバーとなり、兄のマックスと共にハンブルク科学財団(1907年)の設立を推進し、ハンブルク大学の創設を提 唱した。1912年、彼はハレ大学からの教授就任の要請を断った。その代わりに、ハンブルク市議会から、設立準備中であり、最終的に1919年に創設され たハンブルク大学の教授に、早期かつ名誉職として任命された。この時点で既に、彼の精神疾患の兆候が見られ始めており、それが研究や教育活動に支障をきた していた。 星への信仰と星学 1908年、ハンブルクの印刷業者ステファン・アルンデスのカレンダーに関する講演をきっかけに、ヴァールブルクは占星術の図像世界への研究を始めた。ホ ピ族の蛇の儀式に関する記録や、後のクロイツリンゲンでの講演と同様、占星術において彼を魅了したのは、象徴の持つ力、そして人間の悪魔への恐怖、それを 画像や象徴の創造によって克服しようとする姿勢、そして一方で、まさにその悪魔への恐怖から同時に発展した合理性との間の緊張関係であった。 「占星術においては、論理的には互いに敵対し合うはずの、まったく異質な二つの精神的な力が、反論の余地のない事実として一つの『方法』へと融合してい る。すなわち、抽象的思考力の最も精緻な道具である数学と、宗教的因果関係の最も原始的な形態である悪魔への恐怖である。占星術師は、一方で宇宙を冷静な 線体系の中で明快かつ調和的に把握している一方で[…])、その数学的表の前では、星の名に対する先天的で迷信的な畏怖に駆られている。彼はそれらを数字 記号のように扱ってはいるが、それらは実際には、彼が恐れるべき悪魔なのだ。」 [6] ヴァルブルクが占星術に取り組んだのは、古代の遺産についても考察するためであった。彼は、天文学と占星術をまだ区別していなかったギリシャ人の星学を研 究し、ギリシャ天文学の東方および古代エジプトのルーツを探求した。その過程で彼は、天の川に星々を配置する行為は、天体を合理的かつ数学的に把握する過 程において、目立つ光点や恒星、星の配置に神々の名を付けるという衝動から、神話上の存在を通じて生まれたものだと推測した。これらは今日でも天文学で使 われており、象徴として用いられる中で予想外の力を発揮している。彼は、占星術のイメージ世界の起源、中世(ヴァールブルクはこれを「後期古代」と呼ん だ)におけるその経路、発展、変容、さらには中世の石魔術や医療への導入、イタリア・ルネサンスにおける古代オリンポスの神々の姿と美としての再生、そし て現代に至るまでの占星術における天体信仰としての存続について研究した。[7] ![]() フェラーラのパラッツォ・スキファノイアにある3月の月画。3月の守護神ミネルヴァ。 占星術に関する彼の研究成果は、一部しか公表されていない。1519年の低地ドイツ語暦における惑星の神々の図像に関する論文[1910]のほか、講演録 『サン・ロレンツォの旧聖具室における天体図』および『ルター時代の言葉と画像による異教古代の予言』 [1920]が印刷された。後者の講演では、彼は宗教改革者たちを西洋啓蒙主義の発展における先駆者と見なしつつ、彼らの中に、地上の大変動、大災害、異 常な出来事に対する天の兆しへの信仰が依然として根付いていると指摘した。こうして彼はその論文の中で、ルターの誕生日を1484年に移そうとしたメラン ヒトンの試みに言及した。それは異常な惑星配置が見られた年であり、何年も前から予言されていた通り、「西洋の宗教的発展における新たな時代が到来する」 はずだった年である。[8] フェラーラのシファノイア宮殿における月面図の包括的な解釈 [1912] は、フランツ・ボルの著書『Sphaera』の読解と、数多くの占星術文書や手引書の調査から導き出されたものである。1927年には、オリエンタリズム 的占星術に関するさらなる論文が発表された。研究の過程で絶えず充実していった専門図書館は、ヴァールブルクのハンブルク文化科学図書館の一部であり、現 在はロンドン大学ヴァールブルク研究所に所蔵されている。これはおそらく、占星術に関する専門図書館としては世界最大規模のものだろう。 |
| Psychische Erkrankung Warburg, der im Alter von sechs Jahren schwer an Typhus erkrankt war, blieb von dieser Zeit an von labiler körperlicher und seelischer Gesundheit. Von Kindheit an neigte er zu nervösen Zuständen, und bei Belastungen reagierte er schnell mit übersteigertem und erregtem Verhalten. Eine schwere Erkrankung der Mutter im Jahre 1874 verstärkte seine psychische Labilität. Immer wieder war er in seiner wissenschaftlichen Arbeit durch Depressionen gelähmt. Im November 1918 schließlich brach bei Warburg, der die Nachkriegszeit mit ihren ernsten wirtschaftlichen und sozialen Problemen als eine Phase elementarer Bedrohung für sich und seine Familie empfand, eine schwere Psychose aus, bei der er die Kontrolle über sich und seine Situation verlor. Als er aus Angst wegen der als chaotisch empfundenen politischen Situation drohte, sich und seine Familie umzubringen, wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Nachdem sich sein Zustand während der folgenden zwei Jahre nicht gebessert hatte, wurde er am 16. April 1921 in das Sanatorium Bellevue in Kreuzlingen gebracht, das von dem Psychiater Ludwig Binswanger geleitet wurde.[9] Binswanger dokumentierte in seinen Krankenberichten bei Warburg Wahnvorstellungen, Aggressivität gegen das Personal, Phobien und zwanghafte Hygienerituale.[10] Im Zuge der Behandlung ergaben sich bei ihm auch ausgeglichene Tage, an denen er Besuche seiner Mitarbeiter und Freunde empfangen konnte, obwohl es zunächst nicht zu einer dauerhaften Besserung kam. 1922 begann sein Assistent Fritz Saxl wieder die wissenschaftliche Arbeit mit Warburg, in der Hoffnung, dass sich seine seelische Verfassung dadurch stabilisieren ließe. Auf Drängen der Familie wurde im folgenden Jahr ein weiterer Psychiater, Emil Kraepelin zu Rate gezogen, der die Diagnose Schizophrenie in manisch-depressive Erkrankung änderte. Dies eröffnete Warburg die Hoffnung auf eine Heilung und eine endgültige Entlassung aus der Anstalt. Laut Einschätzung seiner Ärzte war sich Warburg seiner Erkrankung immer bewusst, er selbst bezeichnete sich als „unheilbar schizoid“, hatte aber auch während der Krankheit immer wieder Phasen von geistiger Klarheit und schöpferischer Produktivität. Erstes Anzeichen einer psychischen Stabilisierung war die Verarbeitung seiner Aufzeichnungen über die Hopi-Indianer. Zusammen mit Saxl arbeitete er einen Vortrag über das „Schlangenritual“ der Hopi aus, den er am 21. April 1923 vor Patienten und Ärzten des Bellevue hielt. Im nächsten Jahr kam es in Bellevue zu einer Reihe von intensiven Gesprächen mit dem Philosophen Ernst Cassirer über die Tragfähigkeit seiner Methode einer „kulturpsychologischen Geschichtsauffassung“. Warburg erlebte in Cassirer und in Saxl verständnisvolle, einfühlsame und gleichrangige Gesprächspartner, die möglicherweise ebenso wie die freundschaftliche und vertrauensvolle Beziehung zur Familie Binswangers und das besondere Umfeld von Binswangers Klinik zu einem Prozess der Selbstheilung bei Warburg beigetragen haben. Mnemosyne und Tod ![]() Grabstein von Aby Warburg auf dem Friedhof Ohlsdorf Im August 1924 wurde Warburg aus der Klinik entlassen. Er begann mit der Arbeit an seinem Bilderatlas Mnemosyne. Von 1928 bis 1929 machte Aby Warburg eine neunmonatige Reise mit der Co-Wissenschaftlerin Gertrud Bing nach Italien. Ziel war es, seinen Gesundheitszustand zu stabilisieren. Aby Warburg diktierte Gertrud Bing lange Briefe und machte sie zu seiner Vertrauten.[11] Das Projekt Mnemosyne blieb unvollendet: Aby Warburg starb am 26. Oktober 1929 an einem Herzinfarkt. Er wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf bestattet. Eric Warburg hielt die Grabrede: „Denn wie er mit Leib und Seele der Wissenschaft lebte und sich bewusst im Dienste der Wissenschaft aufrieb, war er als Senior, als ältester von fünf Brüdern, für uns alle der geistige Führer, ein Halt durch die Breite seines Wissens, die Tiefe seines Empfindens für alles, was menschlich ist. Wir sahen in ihm den Führer, unerbittlich gegen Kompromisse und Halbheiten, den Streiter, den Richter, mutig und streng, einen Freud und Leid mitempfindenden Freund. Es war beglückend für seine Familie, mit in den Bannkreis seiner Ideen gezogen zu werden. Seine Persönlichkeit ist so stark, dass sie in uns weiterleben wird, beispielgebend und anfeuernd jetzt noch mehr als bisher.“[12] Mnemosyne wurde im Rahmen einer Gesamtausgabe von Warburgs Schriften von Martin Warnke zusammen mit einem ausführlichen Kommentar herausgegeben. Ob die Rekonstruktion den Absichten Warburgs entspricht, wird auch vom Herausgeber des Werks in Frage gestellt.[13] Zwischen 1925 und 1929 hielt Warburg auch einzelne Vorlesungen und Seminare, die aber in einem mehr oder weniger privaten Kreis oder auch in seiner Bibliothek stattfanden.[14] |
精神疾患 6歳の時に重度の腸チフスにかかったヴァールブルクは、それ以来、心身の健康状態が不安定なままだった。幼少期から神経質な傾向があり、ストレスがかかる とすぐに過剰で興奮した行動をとった。1874年に母親が重病を患ったことで、彼の精神的な不安定さはさらに強まった。彼は度々、うつ病によって労働が停 滞した。1918年11月、戦後の深刻な経済的・社会的問題を自身と家族に対する根本的な脅威と捉えていたワーバーグは、ついに重度の精神病を発症し、自 分自身と状況を制御できなくなった。混沌としていると感じた政治情勢への恐怖から、自身と家族を殺害すると脅したため、彼は精神科病院に入院させられた。 その後2年間、彼の状態は改善しなかったため、1921年4月16日、精神科医ルートヴィヒ・ビンズヴァンガーが主宰するクロイツリンゲンのベルビュー療 養所に移送された。[9] ビンズヴァンガーは、ヴァールブルクの診療記録に、妄想、スタッフに対する攻撃性、恐怖症、そして強迫的な衛生儀式を記載した。[10] 治療の過程で、当初は持続的な改善は見られなかったものの、同僚や友人の面会を受け入れられるほど精神状態が安定した日もあった。1922年、彼の助手フ リッツ・ザックスルは、それによって彼の精神状態が安定することを期待して、ワーバーグとの学術的な共同研究を再開した。家族の強い要望により、翌年には 別の精神科医エミール・クレペリンが招かれ、彼は診断を統合失調症から躁うつ病へと変更した。これにより、ヴァールブルクには治癒と施設からの完全な退院 への希望が開けた。医師たちの見解によれば、ヴァールブルクは常に自身の病状を自覚しており、自らを「不治のスキゾイド」と称していたが、病気の間も精神 が明晰で創造的な生産性を発揮する時期が度々あった。 精神状態が安定し始めた最初の兆候は、ホピ族インディアンに関する記録の整理であった。サクスルと共に、ホピ族の「蛇の儀式」に関する講演をまとめ、 1923年4月21日、ベルビューの患者や医師たちの前で発表した。翌年、ベルビュー病院では、哲学者エルンスト・カッシラーと、彼の「文化心理学的歴史 観」という方法論の妥当性について、一連の熱心な議論が交わされた。ヴァールブルクは、カッシラーとザックスルに、理解力があり、共感に満ちた対等な対話 相手を見出した。彼らとの関係は、ビンスヴァンガー家との友好的で信頼に満ちた関係や、ビンスヴァンガー病院という特別な環境と同様に、ヴァールブルクの 自己治癒のプロセスに寄与した可能性がある。 『ムネモシュネ』と死 ![]() オールスドルフ墓地にあるアビー・ヴァールブルクの墓石 1924年8月、ヴァールブルクは病院を退院した。彼は図版集『ムネモシュネ』の制作に着手した。1928年から1929年にかけて、アビー・ヴァールブ ルクは共同研究者であるゲルトルート・ビングと共に、9ヶ月間にわたるイタリア旅行を行った。その目的は、自身の健康状態を安定させることにあった。ア ビー・ヴァールブルクはゲルトルート・ビングに長い手紙を口述し、彼女を心を開ける相手とした。[11] 『ムネモシュネ』のプロジェクトは未完に終わった。アビー・ヴァールブルクは1929年10月26日、心臓発作により死去した。彼はオールスドルフ墓地に 埋葬された。 エリック・ヴァールブルクが弔辞を述べた。「彼は心身を捧げて科学に生き、自覚的に科学のために身をすり減らした。五人兄弟の長兄として、彼は私たち全員 にとって精神的指導者であり、その広範な知識と、人間的なあらゆるものに対する深い感性によって支えとなってくれたのだ。我々は彼の中に、妥協や中途半端 さを断固として拒む指導者、闘士、裁判官、そして勇気と厳格さを兼ね備え、喜びも悲しみも共に感じる友人を見出した。彼の思想の虜となることは、家族に とってこの上ない喜びであった。彼の個性は極めて強く、我々の内に生き続け、今やこれまで以上に模範となり、鼓舞し続けるだろう。」[12] 『ムネモシュネ』は、ヴァルブルクの著作全集の一環として、マルティン・ヴァルンケによって詳細な注釈を添えて刊行された。この復元がヴァルブルクの意図に沿っているかどうかについては、同書の編集者自身も疑問を呈している。[13] 1925年から1929年にかけて、ヴァルブルクは個別の講義やセミナーも行ったが、それらは多かれ少なかれ私的なサークル内、あるいは自身の書斎で行われたものである。[14] |
| Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg Um 1901 hatte Warburg mit finanzieller Unterstützung seiner Familie angefangen, systematisch Bücher zu sammeln. Der Entschluss für eine fächerübergreifende kulturwissenschaftliche Bibliothek war während seiner Studienzeit in Straßburg gereift, als er für seine Dissertation Literatur in vielen Spezialbibliotheken zusammensuchen musste.[15] 1909 zog Warburg in das Haus Heilwigstraße 114 in Hamburg, in dem er die wachsende Sammlung unterbrachte und bis zu seinem Lebensende wohnte. Vorausschauend erwarb er auch das Nachbargrundstück Heilwigstraße 116. Für die Betreuung der Bibliothek stellte er zwar Assistenten ein, die Organisation entsprach aber immer noch der einer privaten Gelehrtenbibliothek. Im Jahr 1920 umfasste die Bibliothek rund 20.000 Bände. Um die Sammlung für die Forschung zugänglicher zu machen, erwog man die Einrichtung von Forschungsstipendien für junge Wissenschaftler. Fritz Saxl und Gertrud Bing begannen mit einer umfassenden Reorganisation mit dem Ziel, auch der wachsenden Zahl von Studenten die Arbeit mit der Bibliothek zu erleichtern. Die Bibliothek wandelte sich von einer Privatbibliothek in eine öffentliche Institution. Seit 1921 wurden in der Bibliothek Vorträge gehalten. Einige davon wurden in der Reihe Vorträge der Bibliothek Warburg auch veröffentlicht, Saxl war hier federführend verantwortlich. Die letzten Vorträge wurden 1931 gehalten.[16] Finanziell blieb die Bibliothek auch während der Inflation durch die verlässlichen Zuwendungen der amerikanischen Warburgs gesichert. Durch die Zusammenarbeit mit der 1919 gegründeten Hamburger Universität bildete sich ein Kreis von Wissenschaftlern, die der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek eng verbunden waren. Zu ihnen gehörten u. a. der Philosoph Ernst Cassirer, die Kunsthistoriker Gustav Pauli und Erwin Panofsky, der Orientalist Hellmut Ritter, der klassische Philologe Karl Reinhardt, der Begründer der Erforschung der jüdischen Mystik, Gershom Scholem, und der Byzantinist Richard Salomon. ![]() Gebäude der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg, Heilwigstraße 116 in Hamburg-Eppendorf Nach seiner Rückkehr 1924 aus der Klinik begann Warburg mit einem Bibliotheksneubau auf dem Grundstück Heilwigstraße 116 neben seinem Haus. Beide Häuser waren für 120.000 Bände konzipiert. Der Neubau enthielt neben den Magazinen einen großen ovalen Lesesaal, der auch als Hörsaal genutzt wurde. Arbeitsräume, Gästezimmer, Fotolabor, Buchbinderei und eine auf dem neusten Stand befindliche Bibliothekstechnik ergänzten die Ausstattung. Der Neubau, das heutige Warburg-Haus, wurde 1926 eröffnet.[17] Zum Zeitpunkt von Warburgs Tod 1929 umfasste die Bibliothek 60.000 Bände. Nach einer Zeit ständigen Wachsens und Blühens geriet nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten die Bibliothek als jüdische Institution unter Druck. Im Frühling 1933 ging Edgar Wind zu Sondierungsgesprächen nach London. Mit Hilfe der amerikanischen Warburgs und durch großzügige private englische Spenden konnte ein Umzug der Bibliothek nach London finanziert werden. Am 12. Dezember 1933 verließen zwei mit Bücherkisten, Regalen und Katalogkästen beladene Frachter den Hamburger Hafen und verschifften die Bibliothek nach London. Dank tatkräftiger Unterstützung durch Samuel Courtauld konnte die Bibliothek in einem von Lord Lee of Farnham gemieteten Bankgebäude untergebracht werden. In Hamburg verblieb eine Sammlung von 1500 Büchern, Broschüren und Zeitschriften sowie eine große Menge von Zeitungsausschnitten zum Ersten Weltkrieg, die von Warburg seit Anfang des Ersten Weltkrieges gesammelt worden waren. Dieses Archivmaterial gilt als verschollen. Am 28. November 1944 wurde die Bibliothek der Universität London angegliedert (siehe Warburg Institute).[18] |
ヴァールブルク文化科学図書館 1901年頃、ヴァールブルクは家族の経済的支援を得て、体系的に書籍の収集を始めた。学際的な文化科学図書館を設立するという決意は、ストラスブールで の学生時代に、博士論文のために多くの専門図書館で文献を収集しなければならなかった際に固まった。[15] 1909年、ヴァールブルクはハンブルクのハイルヴィヒ通り114番地に移り住み、そこで増え続ける蔵書を収め、生涯をそこで過ごした。先見の明を持っ て、彼は隣接するハイルヴィヒ通り116番地の土地も購入した。図書館の管理のために助手は雇ったものの、その運営体制は依然として私的な学者図書館のそ れに過ぎなかった。1920年、図書館の蔵書数は約2万冊に達した。 コレクションを研究に活用しやすくするため、若手研究者向けの研究助成金の創設が検討された。フリッツ・ザクスルとゲルトルート・ビングは、増加する学生 たちにとっても図書館の利用が容易になるよう、大規模な再編に着手した。図書館は私設図書館から公的機関へと変貌を遂げた。1921年以降、図書館では講 演会が開催されるようになった。その一部は『ヴァールブルク図書館講演集』として出版され、サクスルがこれを主導した。最後の講演は1931年に行われ た。[16] 財政面では、インフレ期においても、アメリカのワーバーグ家からの確実な寄付によって図書館は支えられた。1919年に設立されたハンブルク大学との協力 関係を通じて、文化科学図書館と密接なつながりを持つ学者たちの輪が形成された。その中には、哲学者エルンスト・カッシラー、美術史家のグスタフ・パウリ とエルヴィン・パノフスキー、オリエンタリズム研究者のヘルムート・リッター、古典文献学者のカール・ラインハルト、ユダヤ神秘主義研究の創始者ゲルショ ム・ショレム、そしてビザンチン学者のリヒャルト・サロモンらが含まれていた。 ![]() ヴァールブルク文化科学図書館の建物、ハンブルク・エッペンドルフのハイルヴィヒ通り116番地 1924年に療養所から戻った後、ヴァールブルクは自宅に隣接するハイルヴィヒ通り116番地の敷地に、新しい図書館の建設に着手した。両館とも12万冊 の蔵書を収容できるよう設計されていた。新館には書庫のほか、講堂としても使用された大きな楕円形の閲覧室が設けられていた。作業室、客間、写真現像室、 製本室、そして最先端の図書館設備が施設を補完していた。この新館、現在のヴァールブルク・ハウスは1926年に開館した。[17] 1929年にヴァールブルクが死去した時点で、図書館の蔵書数は6万冊に達していた。 絶え間ない成長と繁栄の時代を経て、ナチスによる政権掌握後、ユダヤ系の機関として図書館は圧力にさらされるようになった。1933年の春、エドガー・ ウィンドは予備交渉のためロンドンへ向かった。アメリカのウォーバーグ家の支援と、英国の個人からの多額の寄付により、図書館のロンドンへの移転資金が確 保された。1933年12月12日、書籍の箱、書棚、目録箱を積んだ2隻の貨物船がハンブルク港を出港し、図書館の蔵書をロンドンへと運んだ。サミュエ ル・コートールドの強力な支援により、図書館はファーンハムのリー卿が借り上げた銀行の建物に収容された。ハンブルクには、1500冊の書籍、パンフレッ ト、雑誌のコレクションに加え、第一次世界大戦に関する大量の新聞切り抜きが残された。これらは第一次世界大戦開始当初からワーバーグによって収集された ものである。このアーカイブ資料は行方不明とされている。1944年11月28日、この図書館はロンドン大学に編入された(ワーバーグ研究所を参照)。 [18] |
| Stellung Warburgs in der Wissenschaftsgeschichte Aby Warburg gilt als einer der bedeutenden Anreger der Geisteswissenschaften im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Obwohl Warburg zu seinen Lebzeiten in der akademischen Welt geschätzt war, blieb er doch weithin unbekannt und wurde während des Nationalsozialismus und in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg fast vergessen. Erschwert wurde die Rezeption seines Werkes dadurch, dass nur wenige seiner Texte überhaupt veröffentlicht waren und zum Teil nur in Bearbeitungen durch Mitarbeiter und nur zum Teil auf Deutsch gedruckt vorlagen. Der größte Teil seines wissenschaftlichen Nachlasses besteht aus Notizen, Zettelkatalogen, ca. 35.000 Briefen, unvollendeten Manuskripten sowie einem von 1926 bis 1929 geführten Bibliothekstagebuch. Der Umzug von Bibliothek und Mitarbeitern 1933 nach London machte die junge Disziplin Kunstwissenschaft in den angelsächsischen Ländern bekannt und förderte die Einrichtung von Lehrstühlen an den dortigen Elite-Universitäten. In der Bundesrepublik Deutschland führte der Germanist und Kulturwissenschaftler Dieter Wuttke Warburg 1966 in den wissenschaftlichen Diskurs ein. Auf Einladung des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft hielt er 1974 beim 14. Kongress in Hamburg den Plenumsvortrag über Aby M. Warburgs Methode als Anregung und Aufgabe. Zu Warburgs 50. Todestag publizierte er den umfangreichen Warburg-Reader Aby M. Warburg. Ausgewählte Schriften und Würdigungen als Grundlage für eine intensive Beschäftigung mit Warburgs Anliegen und ihrer Rezeption. Neues Interesse an Warburg erwachte mit der Publikation von Gombrichs Biographie, die 1970 in England erschien und erst elf Jahre später in deutscher Übersetzung gedruckt wurde. Diese Arbeit war allerdings wegen ihrer Lücken und einer gewissen Subjektivität immer umstritten. Seit den 1970er Jahren bemühen sich vor allem Martin Warnke und das Londoner Warburg Institute um die Edition von Warburgs Nachlass. Er erscheint seitdem nach und nach in vorzüglich begleiteten Ausgaben und ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit der Gedankenwelt des Verfassers. Warburg hat mit der Ikonologie der zu seiner Zeit dominierenden Stilanalyse eine neue Methode zur Seite gestellt. Eine Reihe seiner Wortschöpfungen hat Eingang in die Terminologie der Kunstwissenschaft gefunden. Begriffe wie Denkraum, psychische Energiekonserven oder die bekannte Pathosformel führen inzwischen ein Eigenleben und werden nicht immer in Warburgs Intention benutzt. Der oft zitierte Satz „Der liebe Gott steckt im Detail“ bezieht sich auf das genaue Studium von ganz unterschiedlichen Dokumenten, das erst ein tieferes Verständnis eines Bildes im Rahmen seines historischen und sozialen Zusammenhangs ermöglicht. Diese Methode ist ein Kennzeichen von Arbeiten, die aus der sogenannten „Warburg-Schule“ hervorgegangen sind. Die Erforschung der italienischen und deutschen Renaissance wurde durch Warburg und seine Kulturwissenschaftliche Bibliothek entscheidend geprägt. Das Nachleben der Antike und der antiken Götter, das Wirksamwerden heidnisch-antiker Bild-Vorstellungen und magischer Bildpraktiken – speziell in der Renaissance –, das sich in der europäischen Kultur ohne Unterbrechungen nachweisen lässt und in der Astrologie bis heute virulent ist, war ein Thema, auf das er die Aufmerksamkeit der Kulturwissenschaften gelenkt hat. Einen neuen Impuls erhielt die Warburg-Forschung im Zuge des sogenannten Iconic Turn.[19] In ihrer Forderung nach einer interdisziplinären Beschäftigung mit der Welt der Bilder, mit Erkenntnissen und Methoden der Philosophie, Theologie, Ethnologie, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Kognitionswissenschaft, Psychologie und der Naturwissenschaften und der Berücksichtigung und Analyse von visuellen Dokumenten jeder Art sehen manche Autoren in Warburg einen Vorläufer. |
科学史におけるヴァールブルクの位置づけ アビー・ヴァールブルクは、19世紀から20世紀初頭にかけての人文科学における重要な先駆者の一人とされている。ヴァールブルクは生前、学界で高く評価 されていたものの、広く知られることはなく、ナチス政権下および第二次世界大戦直後の数年間は、ほとんど忘れ去られていた。彼の著作の受容をさらに困難に したのは、出版されたテキストがごくわずかであり、その一部は共同研究者による編集版に過ぎず、ドイツ語で印刷されたものも一部に限られていたという事実 である。彼の学術的遺品の大部分は、メモ、カード目録、約3万5000通の手紙、未完の原稿、そして1926年から1929年にかけて記された図書館日誌 から成っている。1933年の図書館とスタッフによるロンドンへの移転は、アングロサクソン諸国において「芸術学」という新しい学問分野を広く知らしめ、 現地のエリート大学における教授職の設置を促進した。 西ドイツでは、ドイツ文学者かつ文化研究者のディーター・ヴットケが1966年にワールブルクを学術的議論の場に導入した。ドイツ美術科学協会の招きによ り、彼は1974年にハンブルクで開催された第14回大会で、アビー・M・ワールブルクの方法論を「刺激と課題」として取り上げた基調講演を行った。ワー バーグ没後50周年に際し、彼は『アビー・M・ワーバーグ:選集と評伝』という大部の『ワーバーグ・リーダー』を出版した。これは、ワーバーグの関心事と その受容について深く考察するための基礎となるものである。ワーバーグへの新たな関心は、1970年にイギリスで出版され、ドイツ語訳が刊行されたのはそ の11年後となったゴンブリッチの伝記の出版によって呼び起こされた。しかし、この労働は、その欠落部分やある種の主観性ゆえに、常に議論の的となってき た。1970年代以降、とりわけマルティン・ヴァルンケとロンドンのウォーバーグ研究所が、ウォーバーグの遺稿の編集に取り組んでいる。それ以来、優れた 解説を付した版が順次刊行され、著者の思想世界への深い考察が可能となっている。ヴァールブルクは、当時主流だった様式分析に並んで、図像学という新たな 手法を提示した。彼が造語した言葉のいくつかは、美術学の用語として定着している。「思考空間」や「精神的なエネルギーの蓄え」、あるいは有名な「パトス 公式」といった概念は、今や独自の生命を帯びており、必ずしもヴァールブルクの意図通りに使われているわけではない。よく引用される「神は細部に宿る」と いう言葉は、極めて多様な資料を綿密に研究することへの言及であり、それによって初めて、歴史的・社会的文脈における絵画の深い理解が可能になる。この方 法は、いわゆる「ヴァールブルク学派」から生まれた労働の特徴である。 イタリアおよびドイツ・ルネサンスの研究は、ヴァールブルクと彼の文化科学図書館によって決定的な影響を受けた。古代および古代の神々の余韻、異教的・古 代的な図像観念や魔術的図像実践の作用――特にルネサンスにおいて――は、ヨーロッパ文化において途切れることなく確認でき、占星術においては今日に至る まで根強く残っているが、これは彼が文化研究の注目を向けさせたテーマであった。いわゆる「アイコニック・ターン」の流れの中で、ワーブルグ研究は新たな 刺激を受けた。[19] 画像の世界に対する学際的な取り組み、すなわち哲学、神学、民族学、美術史、メディア学、認知科学、心理学、自然科学の知見や方法論の活用、そしてあらゆ る種類の視覚資料の検討と分析を求める動きにおいて、一部の著者はヴァールブルクを先駆者と見なしている。 |
| Nach Aby Warburg benannte Preise Seit 1980 verleiht die Stadt Hamburg alle vier Jahre den hochdotierten Aby-Warburg-Preis für hervorragende Leistungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie vergibt außerdem ein ebenfalls nach Aby Warburg benanntes Stipendium an Wissenschaftler, die disziplinenübergreifend Themen aus dem Bereich der europäischen Kulturgeschichte bearbeiten. Daneben wird seit 1995 der Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung verliehen. |
アビー・ヴァールブルクにちなんで名付けられた賞 1980年以来、ハンブルク市は4年ごとに、人文科学および社会科学分野における卓越した業績に対して、高額な賞金が授与されるアビー・ヴァールブルク賞 を授与している。また、ヨーロッパ文化史の分野において学際的なテーマに取り組む研究者に、同じくアビー・ヴァールブルクにちなんで名付けられた奨学金を 授与している。また、1995年からはアビー・ヴァールブルク財団による学術賞も授与されている。 |
| Schriften (Auswahl) Heidnisch-antike Weissagung in Wort und Bild zu Luthers Zeiten. Heidelberg 1920 (= Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse 1920. Band 26). Aby M. Warburg. Ausgewählte Schriften und Würdigungen. Hrsg. von Dieter Wuttke in Verbindung mit Carl Georg Heise. Übersetzungen aus dem Englischen von Elfriede R. Knauer unter Mitarbeit von Dieter Wuttke. (= Saecvla Spiritalia 1). Baden-Baden 1979. Zweite, verbesserte und bibliographisch ergänzte Auflage, Baden-Baden 1980. Dritte, durchgesehene und durch ein Nachwort ergänzte Auflage, Baden-Baden 1992. ISBN 978-3-87320-498-0 Gesammelte Schriften. Hrsg. von der Bibliothek Warburg. Leipzig/Berlin, 1932, 2 Bände. Band 1, Band 2 auf Gallica. Kosmopolis der Wissenschaft. E.R. Curtius und das Warburg Institute. Briefe 1928 bis 1953 und andere Dokumente. Hrsg. von Dieter Wuttke. (= Saecvla Spiritalia 20). Baden-Baden 1989. ISBN 978-3-87320-420-1 Dieter Wuttke: Die Belle Époque und der Fragebogen. Eine Trouvaille: Die Antworten Aby M. Warburgs. Zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage. Bamberg 1999. Gesammelte Schriften (Studienausgabe). Akademie Verlag, Berlin 1998- I, 1–2: Die Erneuerung der heidnischen Antike. Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Geschichte der europäischen Renaissance. (Nachdruck der Ausg. 1932). Hrsg. von Horst Bredekamp und Michael Diers. Berlin 1998. II, 1: Der Bilderatlas Mnemosyne. Hrsg. von Martin Warnke und Claudia Brink. Berlin 2000. II, 2: Bilderreihen und Ausstellungen. Hrsg. von Uwe Fleckner und Isabella Woldt. Berlin 2012. IV: Fragmente zur Ausdruckskunde. Hrsg. von Ulrich Pfisterer und Hans Christian Hönes. Berlin 2015 V, 1–2: Briefe. Hrsg. von Michael Diers und Steffen Haug mit Thomas Helbig. Berlin 2021. VII: Tagebuch der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg. Hrsg. von Karen Michels und Charlotte Schoell-Glass. Berlin 2001. Aby Warburg. Werke in einem Band. Auf der Grundlage der Manuskripte und Handexemplare herausgegeben und kommentiert von Martin Treml, Sigrid Weigel und Perdita Ladwig. Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-58531-3. Das Schlangenritual. Ein Reisebericht. Mit einem Nachwort von Ulrich Raulff. Wagenbach, Berlin 1988. (5. Auflage. mit einem Nachwort zur Neuausgabe von Claudia Wedepohl. 2011, ISBN 978-3-8031-2672-6) |
著作(抜粋) ルター時代の異教的・古代の予言:言葉と画像による。ハイデルベルク、1920年(=ハイデルベルク科学アカデミー会議録、哲学・歴史部門 1920年。第26巻)。 アビー・M・ワーバーグ。選集および評伝。ディーター・ヴットケ編、カール・ゲオルク・ハイゼ協力。英語からの翻訳:エルフリーデ・R・クナウアー、 ディーター・ヴットケ協力。(=『Saecvla Spiritalia』1)。バーデン=バーデン、1979年。改訂・書誌情報補完第2版、バーデン=バーデン、1980年。第3版、校訂およびあとがき を追加、バーデン=バーデン、1992年。ISBN 978-3-87320-498-0 全集。ワーバーグ図書館編。ライプツィヒ/ベルリン、1932年、全2巻。第1巻、第2巻はGallicaにて閲覧可能。 『科学のコスモポリス。E.R. クルティウスとヴァールブルク研究所。1928年から1953年までの書簡およびその他の文書』。ディーター・ヴットケ編。(= Saecvla Spiritalia 20)。バーデン=バーデン、1989年。ISBN 978-3-87320-420-1 ディーター・ヴットケ:ベル・エポックと質問票。ある発見:アビー・M・ワーバーグの回答。第2版、改訂・増補版。バンベルク、1999年。 全集(研究版)。アカデミー出版社、ベルリン、1998年~ I、1–2:異教的古代の再生。ヨーロッパ・ルネサンス史に関する文化科学論集。(1932年版の復刻)。ホルスト・ブレデカンプ、ミヒャエル・ディールス編。ベルリン、1998年。 II、1:図像集『ムネモシュネ』。マルティン・ヴァルンケ、クラウディア・ブリンク編。ベルリン、2000年。 II, 2: 図版シリーズと展覧会。ウヴェ・フレックナー、イザベラ・ヴォルト編。ベルリン 2012年。 IV: 表現論に関する断片。ウルリッヒ・フィステラー、ハンス・クリスティアン・ホーネス編。ベルリン 2015年 V, 1–2: 書簡集。ミヒャエル・ディールス、シュテフェン・ハウグ、トーマス・ヘルビッヒ編。ベルリン 2021年。 VII:ヴァールブルク文化科学図書館の日記。カレン・ミシェルス、シャルロッテ・シェール=グラス編。ベルリン、2001年。 アビー・ヴァールブルク。全集。原稿および私蔵本に基づき、マルティン・トレムル、ジグリッド・ヴァイゲル、ペルディタ・ラドヴィヒが編集・注釈。スールカンプ、ベルリン、2010年、 ISBN 978-3-518-58531-3。 『蛇の儀式』。旅行記。ウルリッヒ・ラウルフによるあとがき付き。ヴァーゲンバッハ、ベルリン、1988年。(第5版。クラウディア・ヴェデポールによる新版へのあとがき付き。2011年、ISBN 978-3-8031-2672-6) |
| Literatur Bibliographien Dieter Wuttke: Aby-M.-Warburg-Bibliographie 1866 bis 1995. Werk und Wirkung; mit Annotationen. Koerner, Baden-Baden 1998, ISBN 3-87320-163-1. (= Bibliotheca bibliographica Aureliana 163) Björn Biester, Dieter Wuttke: Aby M. Warburg-Bibliographie 1996 bis 2005: mit Annotationen und mit Nachträgen zur Bibliographie 1866 bis 1995. Koerner, Baden-Baden 2007, ISBN 978-3-87320-713-4. (= Bibliotheca bibliographica Aureliana 213) Thomas Gilbhard: Warburg more bibliographico. In: Nouvelles de la République des Lettres. 2, 2008. Aby M. Warburg-Bibliografie 2006 bis 2022 (laufende Aktualisierung) Biographien Ernst H. Gombrich: Aby Warburg. Eine intellektuelle Biographie. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-434-00708-3; Neuausgabe Hamburg 2006, ISBN 978-3-434-00708-1. Bernd Roeck: Der junge Aby Warburg. München 1997. Carl Georg Heise: Persönliche Erinnerungen an Aby Warburg. Hrsg. und kommentiert von Björn Biester und Hans-Michael Schäfer (Gratia. Bamberger Schriften zur Renaissanceforschung 43). Harrassowitz, Wiesbaden 2005. Rainer Hering: Warburg, Abraham Moritz. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 13, Bautz, Herzberg 1998, ISBN 3-88309-072-7, Sp. 330–350. Hans C. Hönes: Tangled paths. A life of Aby Warburg. Reaktion Books, London 2024, ISBN 978-1-78914-851-0. Karen Michels: Aby Warburg – Im Bannkreis der Ideen. C. H. Beck, München 2007. Nicolas Bock, Peter Theiss-Abendroth: Aby Warburg – Der Bilderdenker (= Jüdische Miniaturen. Band 182). Hentrich & Hentrich, Berlin 2017, ISBN 978-3-95565-148-0. Steffen Haug: Warburg, Aby Moritz. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 27. Duncker & Humblot, Berlin 2020, ISBN 978-3-428-11208-1, S. 422–425 (deutsche-biographie.de). Einzeldarstellungen Roland Kany: Mnemosyne als Programm. Geschichte, Erinnerung und die Andacht zum Unbedeutenden im Werk von Usener, Warburg und Benjamin. Niemeyer, Tübingen 1987, ISBN 3-484-18093-5, S. 129–185. 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Über modernen Aberglauben. Metzler, Stuttgart 1995, S. 265–254. Christiane Brosius: Kunst als Denkraum. Zum Bildungsbegriff von Aby Warburg. Centaurus Verlag, Pfaffenweiler 1997. Charlotte Schoell-Glass: Aby Warburg und der Antisemitismus. Kulturwissenschaft als Geistespolitik. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-596-14076-5. Wolfgang Bock: Verborgene Himmelslichter. Sterne als messianische Orientierung. Benjamin, Warburg. In: W. Bock: Walter Benjamin. Die Rettung der Nacht. Sterne, Melancholie und Messianismus. Aisthesis, Bielefeld 2000, S. 195–218. Georges Didi-Huberman: L'image survivante: histoire de l'art et temps des fantômes selon Aby Warburg. Les Éd. de Minuit, Paris 2002, ISBN 2-7073-1772-1. Hans-Michael Schäfer: Die Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg. Geschichte und Persönlichkeit der Bibliothek Warburg mit Berücksichtigung der Bibliothekslandschaft und der Stadtsituation der Freien u. Hansestadt Hamburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Berlin 2003. 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Andreas Beyer u. a. (Hrsg.): Bilderfahrzeuge. Aby Warburgs Vermächtnis und die Zukunft der Ikonologie. Wagenbach, Berlin 2018, ISBN 978-3-8031-3675-6. Horst Bredekamp: Aby Warburg, der Indianer. Berliner Erkundungen einer liberalen Ethnologie. Wagenbach, Berlin 2019, ISBN 978-3-8031-3685-5. Kurt W. Forster: Aby Warburgs Kulturwissenschaft. Ein Blick in die Abgründe der Bilder. Matthes & Seitz, Berlin 2019, ISBN 978-3-95757-242-4. Dieter Wuttke: Im Fokus: Warburg und Warburg-Kreis. Beiträge 1966 bis 2019. (= Saecvla Spiritalia 52). Herausgegeben von Petra Schöner. Baden-Baden 2020, ISBN 978-3-87320-452-2. Ulrich Heinen: Subjektivität und Objektivität im Denkraum Kunstunterricht. Zur methodischen Einheit der Bildinterpretation. In: Martina Ide, Klaus-Gereon Beuckers (Hrsg.): Denkraum Kunstunterricht. Aktuelle Ansätze der Kunstpädagogik | Kunstdidaktik. München 2021, ISBN 978-3-96848-646-8, S. 143–193. Ernst Müller, Barbara Picht (Hg.): »Vorträge der Bibliothek Warburg«. 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Johnson, Claudia Wedepohl (Hrsg.): Mnemosyne: Meanderings Through Aby Warburg’s Atlas, Cornell University Library & The Warburg Institute 2013ff. (online). Aby Warburg: L’Atlas mnémosyne : avec un essai de Roland Recht. L'écarquillé-INHA, 2015, ISBN 978-2-9540134-3-5. (französisch). Ulrich Heinen: Subjektivität und Objektivität im Denkraum Kunstunterricht. Zur methodischen Einheit der Bildinterpretation. In: Martina Ide, Klaus-Gereon Beuckers (Hrsg.): Denkraum Kunstunterricht. Aktuelle Ansätze der Kunstpädagogik | Kunstdidaktik. München 2021, ISBN 978-3-96848-646-8, S. 143–193. |
参考文献 書誌 ディーター・ヴットケ:『アビー・M・ヴァールブルク書誌 1866年から1995年。業績と影響;注釈付き』。ケーナー、バーデン=バーデン、1998年、ISBN 3-87320-163-1。(=『Bibliotheca bibliographica Aureliana』第163巻) ビョルン・ビースト、ディーター・ヴットケ:『アビー・M・ヴァールブルク書誌 1996年から2005年:注釈付き、および1866年から1995年の書誌への補遺付き』。ケーナー、バーデン=バーデン、2007年、ISBN 978-3-87320-713-4。(= Bibliotheca bibliographica Aureliana 213) トーマス・ギルバード:Warburg more bibliographico. In: Nouvelles de la République des Lettres. 2, 2008. アビー・M・ワーバーグ書誌 2006年から2022年(随時更新中) 伝記 エルンスト・H・ゴンブリッチ:アビー・ワーバーグ。知的な伝記。ヨーロッパ出版社、フランクフルト・アム・マイン 1981年、ISBN 3-434-00708-3;新版 ハンブルク 2006年、ISBN 978-3-434-00708-1。 ベルント・レック:『若きアビー・ヴァールブルク』。ミュンヘン 1997年。 カール・ゲオルク・ハイゼ:『アビー・ヴァールブルクに関する個人的な回想』。ビョルン・ビーストとハンス=ミヒャエル・シェーファーによる編集・注釈(グラティア。バンベルク・ルネサンス研究論文集 43)。ハラソヴィッツ、ヴィースバーデン 2005年。 ライナー・ヘリング:『ヴァールブルク、アブラハム・モリッツ』。掲載:『教会人物・書誌辞典(BBKL)』。第13巻、バウツ、ヘルツベルク、1998年、ISBN 3-88309-072-7、330–350頁。 ハンス・C・ホーネス:『Tangled paths. A life of Aby Warburg』。リアクション・ブックス、ロンドン、2024年、ISBN 978-1-78914-851-0。 カレン・ミシェルズ: アビー・ヴァールブルク――思想の魔力。C. 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Work, Legacy, Promise』、デ・グルイター、ベルリン、2024年、68–74頁。ISBN 978-3-11-061256-1, doi:10.1515/9783110725773. 芸術的表現 マリー・ド・キャトルバルブ、『アビー』。小説。P.O.L.、パリ、2022年、ISBN 978-2-8180-5506-9。書評:カイ・ノンネンマッハー:「身体技法の詩学:アビー・ヴァールブルクが踊る」、Rentrée littéraire:現代フランス文学、2022年3月31日。 アメリカ旅行 クラウディア・ナーバー:ニューメキシコのポンペイ。アビー・ヴァールブルクのアメリカ旅行。『フライブーター』第38号、1988年、88–97頁。 ベネデッタ・チェステッリ・グイディ、ニコラス・マン(編):『フロンティアの写真。アメリカにおけるアビー・ヴァールブルク、1895–1896年』。メレル・ホルバートン・パブリッシャーズ、ウォーバーグ研究所との共同出版、ロンドン、1998年。 ベネデッタ・チェステッリ・グイディ、ニコラス・マン(編):『境界の拡張。アビー・ヴァールブルク、アメリカにて 1895–1896』。ドリング・ウント・ガリッツ、ハンブルク、1999年。 ベネデッタ・チェステッリ・グイディ、クラウディア・チエリ・ヴィア、ピエトロ・モンターニ(編):『ヤノスの視線。時間と記憶の狭間にあるアビー・ヴァールブルク』。トリノ、2004年。 イタリア旅行 カレン・ミシェルス(編):アビー・ヴァールブルク。ビングと共にローマ、ナポリ、カプリ、そしてイタリアへ。カレン・ミシェルスがたどる、一風変わった旅の軌跡。CORSO、ハンブルク、2010年、ISBN 978-3-86260-002-1。 ムネモシュネ マルティン・ヴァルンケ(編):アビー・ヴァールブルク。『ムネモシュネ図鑑』。第2版。ベルリン、2003年。 マリアンヌ・シュラー:『思考されていないものの表現。アビー・ヴァールブルクの『ムネモシュネ図鑑』における構成的手法について』。掲載:『Modern Language Notes』。第126巻、第3号、2011年(ドイツ語号)、581–589頁。 ジョルジュ・ディディ=ユベルマン:『アトラス、あるいは不安な『快楽の科学』』。In: 『アトラス。世界を背負う方法』。展覧会カタログ、マドリード・レイナ・ソフィア国立芸術センター、2010年、ISBN 978-84-8026-429-7、14–220頁。 クリストファー・D・ジョンソン、クラウディア・ヴェデポール(編):『ムネモシュネ:アビー・ヴァールブルクの『アトラス』をめぐる迷走』、コーネル大学図書館&ヴァールブルク研究所、2013年以降(オンライン)。 アビー・ヴァールブルク:『L’Atlas mnémosyne 』:ローランド・レヒトによるエッセイ付き。L'écarquillé-INHA、2015年、ISBN 978-2-9540134-3-5。(フランス語)。 ウルリッヒ・ハイネン:『芸術教育における思考空間における主観性と客観性。画像解釈の方法論的統一について』。マルティナ・イデ、クラウス=ゲレオン・ ボイカーズ(編):『思考の場としての美術教育。美術教育学・美術教育法の最新アプローチ』。ミュンヘン 2021年、ISBN 978-3-96848-646-8、143–193頁。 |
| Einzelnachweise 01. Jacques Attali: Dizionario innamorato dell’ebraismo. Plon et Librairie Arthème Fayard, 2009; Dina van Faasen: Die Juden im Hochstift Paderborn. In: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen), Münster 2021, S. 92 (Digitalisat). Ernst H. Gombrich: Aby Warburg. Neuausgabe. Hamburg 2006. Gombrich 2006, S. 118. A Lecture on Serpent Ritual. In: Journal of the Warburg Institute. 2 (1939), London, S. 277–292; die deutsche Fassung (auf der Grundlage einer von Gertrud Bing und Fritz Saxl erstellten deutschsprachigen Fassung des Vortrags) Gombrich 2006, S. 131. Warburg: Heidnisch-antike Weissagung in Wort und Bild zu Luthers Zeit. Zitiert nach: Warburg: Ausgewählte Schriften und Würdigungen. 1980, S. 221. Warburg: Italienische Kunst und internazionale Astrologie im Palazzo Schifanoja zu Ferrara. 1912/22, S. 1. Warburg 1920. Zitiert nach Warburg 1980, S. 216. Karl Königseder: Aby Warburg im Bellevue. In: Robert Galitz, Brita Reimers (Hrsg.): Aby M. Warburg: „Ekstatische Nymphe … trauernder Flußgott“, Portrait eines Gelehrten. Schriftenreihe der Hamburgischen Kulturstiftung Band 2, Hamburg 1995, S. 74–103. 10. Ludwig Binswanger, Aby Warburg: La guarigione infinita. Storia clinica di Aby Warburg. A cura di Davide Stimilli. Vicenza 2005. Christiane Goldenstedt: "Du hast mich heimgesucht ei Nacht."- Die Familie Kuhn im Exil. Norderstedt 2013, ISBN 978-3-7322-0766-4, S. 27 f. Christiane Goldenstedt: "Du hast mich heimgesucht bei Nacht."- Die Familie Kuhn im Exil. Norderstedt 2013, ISBN 978-3-7322-0766-4, S. 28. Aby Warburg: Gesammelte Schriften. Abt. 2, Band 1. Berlin 2003. S. VII. Carl Georg Heise: Aby M. Warburg als Lehrer. 1966. Fritz Saxl: Die Geschichte der Bibliothek Aby Warburgs (1886–1944). In: Aby M. Warburg. Ausgewählte Schriften u. Würdigungen. Baden-Baden 1980, S. 335. Ernst Müller und Barbara Pich: Einleitung, in: diess. (Hrsg.): »Vorträge der Bibliothek Warburg«. Das intellektuelle Netzwerk der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg, Wallstein. Göttingen 2023, ISBN 978-3-8353-5345-9, S. 7–8. Architekt: Gerhard Langemaack, Saxl, S. 343. History of the Warburg Institute. 19. Doris Bachmann-Medick: Cultural Turns. Reinbek b. Hamburg 2006. |
参考文献 01. ジャック・アタリ:『ユダヤ教への愛の辞典』。Plon et Librairie Arthème Fayard、2009年;ディナ・ファン・ファーセン:「パーダーボルン司教区のユダヤ人」。『ヴェストファーレンおよびリップのユダヤ人共同体歴史ハ ンドブック』(=ヴェストファーレン歴史委員会刊行物)、ミュンスター、2021年、 92頁(デジタル版)。 エルンスト・H・ゴンブリッチ:『アビー・ヴァールブルク』。新版。ハンブルク、2006年。 ゴンブリッチ 2006年、118頁。 「蛇の儀式に関する講演」。『ジャーナル・オブ・ザ・ヴァールブルク・インスティテュート』2号(1939年)、ロンドン、277–292頁;ドイツ語版 (ゲルトルート・ビングとフリッツ・サクスルが作成した講演のドイツ語版に基づく) ゴンブリッチ 2006年、131頁。 ヴァールブルク:『ルターの時代における言葉と画像による異教・古代の占術』。引用元:ヴァールブルク:『選集および評伝』。1980年、221頁。 ヴァールブルク:『フェラーラのスキファノイア宮殿におけるイタリア美術と国際的占星術』。1912/22年、1頁。 ヴァールブルク 1920年。ヴァールブルク 1980年、216頁より引用。 カール・ケーニヒゼーダー:『ベルビューのアービー・ヴァールブルク』。ロベルト・ガリッツ、ブリタ・ライマーズ(編):『アビー・M・ヴァールブルク: 「恍惚のニンフ……嘆き悲しむ川の神」、ある学者の肖像』。ハンブルク文化財団叢書第2巻、ハンブルク 1995年、74–103頁。 10. ルートヴィヒ・ビンズヴァンガー、アビー・ヴァールブルク: 『無限の回復。アビー・ヴァールブルクの臨床史』。ダヴィデ・スティミリ編。ヴィチェンツァ、2005年。 クリスティアーネ・ゴルデンシュテット:「『ある夜、あなたは私を訪ねてきた』――亡命中のクーン家」。ノルダーシュテット、2013年、ISBN 978-3-7322-0766-4、27頁以下。 クリスティアーネ・ゴルデンシュテット:『「ある夜、あなたは私を訪ねてきた」――亡命中のクーン家』。ノルダーシュテット、2013年、ISBN 978-3-7322-0766-4、28頁。 アビー・ヴァールブルク:『全集』。第2部、第1巻。ベルリン、2003年。VII頁。 カール・ゲオルク・ハイゼ:『教師としてのアビー・M・ヴァールブルク』。1966年。 フリッツ・ザクスル:『アビー・ヴァールブルク図書館の歴史(1886–1944)』。収録:『アビー・M・ヴァールブルク。選集および評伝』。バーデン=バーデン、1980年、335頁。 エルンスト・ミュラーおよびバーバラ・ピヒ:序文、同編(編):『ヴァールブルク図書館講演集』。文化科学図書館ヴァールブルクの知的ネットワーク、ヴァルシュタイン。ゲッティンゲン、2023年、ISBN 978-3-8353-5345-9、7–8頁。 建築家:ゲルハルト・ランゲマック、サクスル、343頁。 ウォーバーグ研究所の歴史。 19. ドリス・バッハマン=メディック:『カルチュラル・ターンズ』。ハノーファー近郊ラインベック、2006年。 |
| https://de.wikipedia.org/wiki/Aby_Warburg |

1900年ごろのヴァールブルグ
★ アビー・モーリッツ・ヴァールブルク(1866年6月13日 – 1929年10月26日)は、ドイツの美術史家であり文化理論家である。彼は私設図書館「ヴァールブルク文化科学図書館 (Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg)」を設立したが、この図書館は後にロンドンのヴァールブルク研究所に移転した。彼の研究の核心にあったのは、古典世界の遺産と、ルネサン スに至るまでの西洋文化の最も多様な領域における古典的表現の伝承であった。ヴァールブルクは自らを次のように表現した。「心はハンブルグ、人血はユダヤ 人、魂はフィレンツェ人」[1]。※Warburgの発音は、英語風にいうとワーバーグ、ドイツ語ふうだとヴァールブルクであるが、その他にワーブルグな どの表記がある。
| Aby
Moritz Warburg (June 13, 1866 – October 26, 1929) was a German art
historian and cultural theorist who founded the Kulturwissenschaftliche
Bibliothek Warburg (Warburg Library for Cultural Studies), a private
library, which was later moved to the Warburg Institute, London. At the
heart of his research was the legacy of the classical world, and the
transmission of classical representation, in the most varied areas of
Western culture through to the Renaissance. Warburg described himself as: "Amburghese di cuore, ebreo di sangue, d'anima Fiorentino"[1] ('Hamburger at heart, Jew by blood, Florentine in spirit'). |
アビー・
モーリッツ・ヴァールブルク(1866年6月13日 –
1929年10月26日)は、ドイツの美術史家であり文化理論家である。彼は私設図書館「ヴァールブルク文化科学図書館
(Kulturwissenschaftliche Bibliothek
Warburg)」を設立したが、この図書館は後にロンドンのヴァールブルク研究所に移転した。彼の研究の核心にあったのは、古典世界の遺産と、ルネサン
スに至るまでの西洋文化の最も多様な領域における古典的表現の伝承であった。 ヴァールブルクは自らを次のように表現した。「心はハンブルグ、人血はユダヤ人、魂はフィレンツェ人」[1]。 |
| Early life and education Aby Warburg was born in Hamburg into the wealthy Warburg family of German Jewish bankers. His ancestors had come to Germany from Italy in the 17th century and settled in the town of Warburg in Westphalia, taking on the town's name as their family name. In the 18th century the Warburgs moved to Altona near Hamburg.[2] Two brothers Warburg founded the banking firm M. M. Warburg & Co in Hamburg, which today again has an office there. Aby Warburg was the first of seven children born to Moritz Warburg, director of the Hamburg bank, and his wife Charlotte, née Oppenheim. Aby Warburg showed an early interest in literature and history. The second eldest son, Max Warburg, went into the Hamburg bank, and younger brothers Paul and Felix also entered banking. Max Warburg established the Warburg family bank as a global player.[citation needed] ![]() Max Warburg Warburg grew up in a conservative Jewish home environment. Early on he demonstrated an unstable, unpredictable and volatile temperament. Warburg as a child reacted against the religious rituals which were punctiliously observed in his family, and rejected all career plans envisaged for him. He did not want to be a rabbi, as his grandmother wished, nor a doctor or lawyer.[2] Aby Warburg met with resistance from his relatives, but he forced through his plans to study art history. Aby famously made a deal with his brother Max to forfeit his right, as the eldest son, to take over the family firm, in return for an undertaking on Max's part to provide him with all the books he ever needed.[2] ![]() Primavera In 1886 Warburg began his study of art history, history and archaeology in Bonn and attended the lectures on the history of religion by Hermann Usener, those on cultural history by Karl Lamprecht and on art history by Carl Justi. He continued his studies in Munich and with Hubert Janitschek in Strasbourg, completing under him his dissertation on Botticelli's paintings The Birth of Venus and Primavera.[citation needed] From 1888 to 1889 he studied the sources of these pictures at the Kunsthistorisches Institut in Florence. He was now interested in applying the methods of natural science to the human sciences. The dissertation was completed in 1892 and printed in 1893. Warburg's study introduced into art history a new method, that of iconography or iconology, later developed by Erwin Panofsky. After receiving his doctorate Warburg studied for two semesters at the Medical Faculty of the University of Berlin, where he attended lectures on psychology. During this period he undertook a further trip to Florence.[citation needed] |
生い立ちと教育 アビー・ヴァールブルクは、ハンブルクで、ドイツ系ユダヤ人の銀行家である裕福なヴァールブルク家に生まれた。その祖先は17世紀にイタリアからドイツに 渡り、ヴェストファーレンのヴァールブルクという町に定住し、その町の名前を家名とした。18世紀、ヴァールブルク家はハンブルク近郊のアルトナに移っ た。[2] ワールブルグ家の二人の兄弟がハンブルクに銀行会社M. M. ワールブルグ・アンド・カンパニーを設立し、同社は現在も同地に事務所を構えている。アビー・ワールブルグは、ハンブルクの銀行の取締役であったモーリッ ツ・ワールブルグと、旧姓オッペンハイムの妻シャルロッテの間に生まれた7人の子供の長男であった。アビー・ワールブルグは幼い頃から文学と歴史に関心を 示していた。次男のマックス・ワールブルグはハンブルクの銀行に入り、弟のポールとフェリックスも銀行業界に入った。マックス・ヴァールブルクは、ヴァー ルブルク家の銀行を世界的な存在へと発展させた。[出典必要] ![]() マックス・ヴァールブルク ヴァールブルクは保守的なユダヤ教徒の家庭環境で育った。幼少期から、彼は不安定で予測不能、かつ気性の激しい性格を示していた。子供の頃のヴァールブル クは、家族が厳格に守っていた宗教的儀礼に反発し、彼のために描かれたあらゆるキャリアプランを拒絶した。彼は祖母が望んだラビにも、医師や弁護士にもな りたくなかった。[2] アビー・ワーバーグは親族からの反対に直面したが、美術史を学ぶという計画を強行した。アビーは兄のマックスと、長男としての家業を継ぐ権利を放棄する代わりに、マックスが必要な本をすべて提供することを約束するという有名な取り決めを結んだ。[2] ![]() 『プリマヴェーラ』 1886年、ヴァールブルクはボンで美術史、歴史、考古学の勉強を始め、ヘルマン・ウゼナーの宗教史、カール・ランプレヒトの文化史、カール・ユスティの 美術史の講義を受講した。彼はミュンヘンで学びを続け、ストラスブールではフーベルト・ヤニチェクに師事し、その指導の下でボッティチェリの絵画『ヴィー ナスの誕生』と『プリマヴェーラ』に関する博士論文を完成させた。[出典必要] 1888年から1889年にかけて、彼はフィレンツェの美術史研究所でこれらの絵画の資料を研究した。彼は当時、自然科学の手法を人文科学に応用すること に興味を持っていた。博士論文は1892年に完成し、1893年に出版された。ヴァールブルクの研究は、後にエルヴィン・パノフスキーによって発展させる ことになる、図像学(イコノグラフィーまたはイコノロジー)という新たな方法を美術史に導入した。博士号取得後、ヴァールブルクはベルリン大学医学部で2 学期にわたり学び、そこで心理学の講義を受講した。この期間中、彼は再びフィレンツェへ旅立った。[出典必要] |
| Travels in the United States In 1895, Aby's brother Paul Warburg married Nina Loeb (daughter of Solomon Loeb) in New York City, marking the beginning of Aby Warburg's travels in the southwestern United States. Before heading West, he had met veteran anthropologists James Mooney and Frank Hamilton Cushing at the Smithsonian Institution, both of whom contributed to early ethnographies of Indigenous Americans.[citation needed] Warburg's correspondence with James Loeb which began at this time has been discussed in "Studies on Aby Warburg, Fritz Saxl and Gertrud Bing" which focuses on their communications about art and culture.[3] ![]() Aby Warburg 1896 ![]() Kachina doll of the Hopi Warburg's first stop in his travels was Mesa Verde to see the Ancestral Pueblo cliff dwellings. He continued on to visit a number of Pueblo villages in New Mexico before stopping in San Ildefonso, where he had the opportunity to photograph a traditional Antelope dance. In Cochiti, Warburg convinced a priest and his son to illustrate their people's cosmology; their drawing highlighted the importance of meteorological phenomena and serpents to their cultural worldview. Warburg's interest in Hopi snake imagery was also apparent through his interest in the snake dance of the Arizona Hopi. He had first heard of this tradition through discussions with Mooney, and although he never witnessed the dance firsthand it remained influential to his writings about the Hopi. In general, the Hopi culture represented a recurring object of Warburg's fascination: their architecture, rituals, masks, symbolism, and the ancient tradition of pottery painting (a tradition that was undergoing a revival, partly thanks to Nampeyo). Some of Warburg's observations of the Hopi people were informed by the Mennonite missionary, evangelist and ethnographer Heinrich R. Voth. Voth shared Warburg's interest in Hopi religion and culture and provided Warburg with details about the famous Hopi snake dance, as well as introducing him to Hopi people and giving him access to sacred Hopi ceremonies and photographic opportunities. In Oraibi, the last stop in southwestern voyage, Warburg attended and diligently recorded his experience at Kachina dances.[4] Warburg's American travels served as the inspiration for his first forays into photography and ethnography, but aside from two photographic exhibits, his personal accounts of his experiences among the Pueblo and Hopi peoples remained largely unexamined for nearly three decades.[5] He ended up reviving his travel notes for his now-famous 1923 lecture on the Hopi snake dance ritual. In it, he stressed the kinship of religious thinking in Athens and Oraibi. The lecture also became the grounds by which Warburg was released from his psychiatric treatment at the Bellevue Sanitorium.[6] |
アメリカ合衆国での旅 1895年、アビーの兄ポール・ワーバーグがニューヨーク市でニーナ・ローブ(ソロモン・ローブの娘)と結婚したことをきっかけに、アビー・ワーバーグの アメリカ南西部への旅が始まった。西へ向かう前に、彼はスミソニアン協会で、先住民に関する初期の民族誌研究に貢献したベテランの人類学者、ジェームズ・ ムーニーとフランク・ハミルトン・カッシングの両名と出会っていた。[出典必要] この時期に始まったウォーバーグとジェームズ・ローブとの書簡のやり取りは、芸術と文化に関する彼らの通信に焦点を当てた『アビー・ウォーバーグ、フリッツ・ザックスル、ゲルトルート・ビングに関する研究』で論じられている。[3] ![]() アビー・ウォーバーグ 1896年(Aby Warburg, Pueblo, 1896) ![]() ホピ族のカチナ人形 ウォーバーグの旅の最初の目的地は、先祖代々のプエブロ族の崖住居を見るためにメサ・ヴェルデであった。彼はニューメキシコ州のいくつかのプエブロ集落を 訪れた後、サン・イルデフォンソに立ち寄り、そこで伝統的なアンテロープ・ダンスを撮影する機会を得た。コチティでは、ワーバーグは司祭とその息子を説得 し、彼らの民族の宇宙観を描いてもらった。彼らの絵は、気象現象と蛇が彼らの文化的世界観においていかに重要であるかを浮き彫りにしていた。ワーバーグの ホピ族の蛇のイメージへの関心は、アリゾナ州のホピ族の蛇の舞への関心からも明らかであった。彼はムーニーとの議論を通じてこの伝統を初めて耳にしていた が、実際にその踊りを目撃することはなかったものの、それはホピ族に関する彼の著作に多大な影響を与え続けた。概して、ホピ族の文化は、その建築、儀礼、 仮面、象徴、そして(ナンペヨの尽力もあって復興の途にあった)古代の陶器絵付けの伝統など、ワーバーグが繰り返し魅了された対象であった。ワーバーグの ホピ族に関する観察の一部は、メノナイト派の宣教師、伝道者、そしてエスノグラファーであるハインリヒ・R・ヴォートによる情報に基づいていた。ヴォート はワーバーグと同様にホピの宗教や文化に関心を持ち、有名なホピの蛇の舞について詳細を伝えたほか、ホピ族の人々を紹介し、神聖な儀式への参加や写真撮影 の機会を提供した。南西部巡りの最後の目的地であるオライビで、ワーバーグはカチナ舞踊に参加し、その体験を熱心に記録した。[4] ワーバーグのアメリカ旅行は、彼が写真と民族誌学に初めて踏み出すきっかけとなったが、2回の写真展を除けば、プエブロ族やホピ族との生活体験に関する彼 の個人的な記録は、30年近くほとんど注目されることがなかった。[5] 彼は最終的に、1923年にホピ族の蛇の儀礼について行った、今や有名な講演のために、自身の旅行記を掘り起こした。その中で彼は、アテネとオライビにお ける宗教的思考の親和性を強調した。この講演はまた、ウォーバーグがベルビュー療養所での精神科治療から解放される根拠ともなった。[6] |
Florence![]() Birth of St Mary in Santa Maria Novella in Firenze by Domenico Ghirlandaio In 1897 Warburg married, against his father's will, the painter and sculptor Mary Hertz, daughter of Adolph Ferdinand Hertz, a Hamburg senator and member of the Synod of the Evangelical-Lutheran Church in Hamburg, and Maria Gossler, both members of the traditional Hanseatic elite of Hamburg. The couple had three children: Marietta (1899–1973), Max Adolph (1902–1974) and Frede C. Warburg (1904–2004). In 1898 Warburg and his wife took up residence in Florence. While Warburg was repeatedly plagued by depression, the couple enjoyed a lively social life. Among their Florentine circle could be counted the sculptor Adolf von Hildebrand, the writer Isolde Kurz, the English architect and antiquary Herbert Horne, the Dutch Germanist André Jolles and his wife Mathilde Wolff-Mönckeberg, and the Belgian art historian Jacques Mesnil. The most famous Renaissance specialist of the time, the American Bernard Berenson, was likewise in Florence at this period. Warburg, for his part, renounced all sentimental aestheticism, and in his writings criticised a vulgarised idealisation of an individualism that had been imputed to the Renaissance in the work of Jacob Burckhardt.[citation needed] During his years in Florence Warburg investigated the living conditions and business transactions of Renaissance artists and their patrons as well as, more specifically, the economic situation in the Florence of the early Renaissance and the problems of the transition from the Middle Ages to the early Renaissance. A further product of his Florentine period was his series of lectures on Leonardo da Vinci, held in 1899 at the Kunsthalle Hamburg. In his lectures he discussed Leonardo's study of medieval bestiaries as well as his engagement with the classical theory of proportion of Vitruvius. He also occupied himself with Botticelli's engagement with the Ancients evident in the representation of the clothing of figures. Feminine clothing takes on a symbolic meaning in Warburg's famous essay, inspired by discussions with Jolles, on the nymphs and the figure of the Virgin in Domenico Ghirlandaio's fresco in Santa Maria Novella in Florence. The contrast evident in the painting between the constricting dress of the matrons and the lightly dressed, quick-footed figure on the far right serves as an illustration of the virulent discussion around 1900 concerning the liberation of female clothing from the standards of propriety imposed by a reactionary bourgeoisie.[citation needed] |
フィレンツェ![]() ドメニコ・ギルランダイオ作『サンタ・マリア・ノヴェッラ教会における聖マリアの誕生』(フィレンツェ) 1897年、ワーバーグは父の反対を押し切り、画家兼彫刻家のメアリー・ヘルツと結婚した。彼女は、ハンブルクの市参事会員であり、ハンブルク福音ルーテ ル教会総会の会員でもあったアドルフ・フェルディナント・ヘルツと、マリア・ゴスラーの娘であり、両親ともにハンブルクの伝統的なハンザ同盟のエリート層 に属していた。夫妻には3人の子供がいた。マリエッタ(1899–1973)、マックス・アドルフ(1902–1974)、そしてフレデ・C・ワーバーグ (1904–2004)である。1898年、ワーバーグと妻はフィレンツェに居を構えた。ワーバーグは度重なる鬱病に悩まされていたが、夫妻は活気ある社 交生活を送っていた。彼らのフィレンツェの交友関係には、彫刻家のアドルフ・フォン・ヒルデブランド、作家のイゾルデ・クルツ、英国の建築家兼古物研究家 のハーバート・ホーン、オランダのドイツ文学者アンドレ・ヨレスとその妻マティルデ・ヴォルフ=メンケベルク、そしてベルギーの美術史家ジャック・メニル らが含まれていた。当時最も著名なルネサンス専門家であった米国人のバーナード・ベレンソンも、この時期にフィレンツェに滞在していた。一方、ワーバーグ はあらゆる感傷的な美意識を排し、著作の中で、ヤコブ・ブルクハルトの著作においてルネサンスに帰せられた、個人主義の俗悪な理想化を批判した。[出典必 要] フィレンツェ滞在中、ワーバーグはルネサンス期の芸術家とそのパトロンたちの生活状況や取引を調査したほか、より具体的には、初期ルネサンス期のフィレン ツェの経済状況や、中世から初期ルネサンスへの移行に伴う諸問題についても研究を行った。フィレンツェ時代のさらなる成果として、1899年にハンブル ク・クンストハレで行われたレオナルド・ダ・ヴィンチに関する一連の講演が挙げられる。講演の中で彼は、レオナルドによる中世の動物寓話集の研究や、ウィ トルウィウスの古典的な比例理論への取り組みについて論じた。また、人物の衣服の描写に見られるボッティチェッリの古代芸術への関わりについても考察し た。女性の服装は、ヨレスとの議論に触発された、フィレンツェのサンタ・マリア・ノヴェッラ教会にあるドメニコ・ギルランダイオのフレスコ画におけるニン フや聖母像に関するワーバーグの有名な論文において、象徴的な意味を帯びている。この絵画に見られる、重厚な衣装をまとった婦人たちの姿と、右端に描かれ た軽装で軽快な足取りの人物との対比は、1900年頃、反動的なブルジョアジーによって課された「良識」の規範から女性の服装を解放すべきか否かという、 激しい議論を如実に物語っている。[出典必要] |
| Return to Hamburg In 1902 the family returned to Hamburg, and Warburg presented the findings of his Florentine research in a series of lectures, but at first did not take on a professorship or any other academic position. He rejected a call to a professorship at the University of Halle in 1912. He became a member of the board of the Völkerkundemuseum, with his brother Max sponsored the foundation of the "Hamburger wissenschaftlichen Stiftung" (1907) and the foundation of a university in Hamburg, which succeeded in 1919, and at which he took up a professorship.[7] At this period signs of a mental illness were present which affected his activities as a researcher and teacher.[citation needed] He had manic depression and symptoms of schizophrenia,[8] and was hospitalized in Ludwig Binswanger's neurological clinic in Kreuzlingen, Switzerland in 1921. There he was visited by Emil Kraepelin who did not confirm the diagnosis of schizophrenia and suggested Warburg was in a mixed manic-depressive state, a diagnosis with a more positive prognosis. Indeed, his mental conditions improved also thanks to the support of the philosopher Ernst Cassirer, who visited him in the clinic: "Warburg was highly relieved that Cassirer fully understood his plans to restart his research, that Cassirer highlighted the importance of Warburg's ongoing scientific efforts, and felt he could contribute substantively to the art history discourse" [9] After his release from Binswanger's clinic in 1924, Warburg held occasional lectures and seminars between 1925 and 1929, which took place in a private circle or in his library.[10] |
ハンブルクへの帰還 1902年、一家はハンブルクに戻り、ヴァールブルクはフィレンツェでの研究成果を一連の講演で発表したが、当初は教授職やその他の学術職には就かなかっ た。1912年には、ハレ大学からの教授職の招聘を断った。彼は民族学博物館の理事に就任し、兄のマックスと共に「ハンブルク科学財団」(1907年)の 設立を支援したほか、ハンブルクに大学を設立する計画も推進し、これが1919年に実現すると、そこで教授職に就いた。[7] この時期、精神疾患の兆候が見られ、研究者および教育者としての活動に影響を及ぼしていた。[出典必要] 彼は躁うつ病と統合失調症の症状を患っており[8]、1921年にスイスのクロイツリンゲンにあるルートヴィヒ・ビンズヴァンガーの神経科クリニックに入 院した。そこでエミール・クレペリンが面会に訪れ、統合失調症の診断を否定し、ワールブルクは躁うつ病の混合状態にあると指摘した。これはより予後が良好 な診断であった。実際、彼の精神状態は、病棟を訪れた哲学者エルンスト・カッシラーの支援もあって改善した。「カッシラーが研究再開の計画を完全に理解 し、進行中の科学的取り組みの重要性を強調し、美術史の言説に実質的に貢献できると感じてくれたことに、ヴァールブルクは大きな安堵を覚えた」 [9] 1924年にビンズヴァンガーの診療所から退院した後、ヴァールブルクは1925年から1929年にかけて、私的な集まりや自身の書斎で、時折講義やセミ ナーを行った。[10] |
Last project: Mnemosyne Atlas![]() The Warburg Institute In December 1927, Warburg started to compose a work in the form of a picture atlas named Mnemosyne. It consisted of 40 wooden panels covered with black cloth, on which were pinned nearly 1,000 pictures from books, magazines, newspapers and other daily life sources.[11] These pictures were arranged according to different themes: 1. Coordinates of memory 2. Astrology and mythology 3. Archaeological models 4. Migrations of the ancient gods 5. Vehicles of tradition 6. Irruption of antiquity 7. Dionysiac formulae of emotions 8. Nike and Fortuna 9. From the Muses to Manet 10. Dürer: the gods go North 11. The age of Neptune 12. "Art officiel" and the baroque 13. Re-emergence of antiquity 14. The classical tradition today[12] There were no captions and only a few texts in the atlas. "Warburg certainly hoped that the beholder would respond with the same intensity to the images of passion or of suffering, of mental confusion or of serenity, as he had done in his work."[11] Warburg died in Hamburg of a heart attack on 26 October 1929 with his Mnemosyne Atlas unfinished.[citation needed] |
直近のプロジェクト:ムネモシュネ・アトラス![]() ウォーバーグ研究所 1927年12月、ウォーバーグは『ムネモシュネ』と題した図版集の制作に着手した。これは黒い布で覆われた40枚の木製パネルからなり、その上に書籍、 雑誌、新聞、その他の日常的な資料から集めた約1,000枚の図版がピンで留められていた[11]。これらの図版は、異なるテーマごとに整理されていた: 1. 記憶の座標 2. 占星術と神話 3. 考古学的モデル 4. 古代の神々の移動 5. 伝統の媒体 6. 古代の侵入 7. ディオニュソス的な感情の定式 8. ニケとフォルトゥーナ 9. ミューズからマネへ 10. デューラー:神々は北へ 11. ネプチューンの時代 12. 「公式芸術」とバロック 13. 古代の再浮上 14. 今日の古典的伝統[12] この図鑑にはキャプションはなく、テキストもごくわずかだった。「ヴァールブルクは、観る者が、情熱や苦悩、精神の混乱や静寂といったイメージに対して、彼が自身の仕事において示したのと同じ強さで反応することを確かに望んでいた。」[11] ヴァールブルクは1929年10月26日、ハンブルクで心臓発作により死去し、『ムネモシュネ・アトラス』は未完に終わった。[出典必要] |
| Status in the history of science icon This section does not cite any sources. Please help improve this section by adding citations to reliable sources. Unsourced material may be challenged and removed. (May 2024) (Learn how and when to remove this message) Aby Warburg is considered one of the major benefactors of the humanities during the turn of the 20th century. Despite being respected among academics during his lifetime, he remained widely unknown and was almost forgotten during Nazi rule and the years following World War II. The adoption of his work was hindered by the fact that only a few of his texts were even published; some only existed as revised editions or were only printed partially in German. For the most part, his academic estate consists of notes, card indices, about 35,000 letters, incomplete manuscripts, as well as a library diary written from 1926 to 1929. In 1933 it was decided to relocate the entire library and staff to London, a move in which Warburg's mentee Edgar Wind was instrumental; the young discipline of art history was thereby introduced into the Anglo-Saxon world and led to the establishing of chairs at several elite universities.[citation needed] New interest in Warburg was sparked by the publication of Gombrich's biography, which was published in England in 1970 and only printed in a German translation eleven years later.[13] However, this publication has always been criticized for its incompleteness and supposed subjectiveness. Martin Warnke and the Warburg Institute in London have played a major role in curating Warburg's estate since the 1970s. Since then, it has continuously been published in editorial editions[clarification needed] and enables the reader to engage with the scholar's world of thought. Warburg introduced Iconology as an additional research method besides the then prevalent Formalism. A considerable number of words and phrases coined by him have found their way into the vocabulary of present-day art history. Concepts like Denkraum or the well-known Pathosformel have developed a life on their own and are often used in a way Warburg did not intend. His famous quote “God is in the details” (cf. "The devil is in the details") refers to the extensive study of various documents in order to achieve a profound understanding of an artwork in relation to its historical and social context. This method is commonly attributed to the works of the so-called "Warburg School".[citation needed] The research into the Italian and German Renaissance was heavily influenced by Warburg and his Kulturwissenschaftliche Bibliothek. The aftermath of antiquity and ancient gods in the taking effect of pagan-antiquarian compositions and magic image practices — especially in the Renaissance —, which can be traced all throughout European history and into modern Western astrology, was a topic that he shifted the attention of Cultural studies onto. The research into Warburg was sparked once again in the course of the Iconic turn.[14] Considering its claims to an interdisciplinary approach towards the world of images, drawing on methods from philosophy, theology, ethnology, art history, media studies, cognitive sciences, psychology, and the natural sciences, as well as the utilization and analysis of visual documents of all kinds, some scholars see Warburg as a precursor to this school of thought.[citation needed] |
科学史における位置づけ アイコン この節には出典が一切記載されていない。信頼できる出典を引用して、この節の改善に協力してほしい。出典のない記述は異議を唱えられ、削除される可能性がある。(2024年5月)(このメッセージの削除方法と時期について学ぶ) アビー・ヴァールブルクは、20世紀初頭における人文学の主要な貢献者の一人と見なされている。生前は学界で尊敬されていたにもかかわらず、ナチス政権下 および第二次世界大戦後の数年間は広く知られず、ほとんど忘れ去られていた。彼の著作の受容は、出版されたテキストがごくわずかであったという事実によっ て妨げられた。その中には、改訂版としてのみ存在するものや、ドイツ語で部分的にしか印刷されなかったものもあった。彼の学術的遺産の大部分は、ノート、 カード索引、約3万5000通の手紙、未完成の原稿、そして1926年から1929年にかけて書かれた図書館日記から成っている。1933年、図書館とス タッフ全員をロンドンに移転することが決定された。この移転には、ヴァールブルクの教え子であるエドガー・ウィンドが尽力した。これにより、当時まだ若い 学問分野であった美術史がアングロサクソン世界に紹介され、いくつかの名門大学に教授職が設置されることとなった。[出典必要] ヴァールブルクへの新たな関心は、1970年にイギリスで出版され、ドイツ語訳が11年後にようやく刊行されたゴンブリッチの伝記によって呼び起こされ た。[13] しかし、この著作は、その不完全さと主体性との指摘から、常に批判されてきた。1970年代以降、マーティン・ヴァルンケとロンドンのヴァールブルク研究 所は、ヴァールブルクの遺品の管理において主要な役割を果たしてきた。それ以来、編集版[説明が必要]として継続的に刊行されており、読者はこの学者の思 想の世界に触れることができる。ヴァールブルクは、当時主流だった形式主義に加え、新たな研究手法として図像学を導入した。彼が造語した数多くの言葉やフ レーズは、現代の美術史の語彙として定着している。「デンクラウム」や、よく知られた「パトスフォルメル」といった概念は独自の生命を帯び、しばしば ヴァールブルクが意図しなかった形で用いられている。彼の有名な言葉「神は細部に宿る」(「悪魔は細部に宿る」に倣う)は、歴史的・社会的文脈における芸 術作品を深く理解するために、様々な資料を徹底的に研究することを指している。この方法は、いわゆる「ヴァールブルク学派」の業績に一般的に帰せられてい る。[出典必要] イタリアおよびドイツ・ルネサンスに関する研究は、ヴァールブルクと彼の『文化科学図書館』から多大な影響を受けた。異教的・古物研究的な構成や呪術的画 像実践の成立における古代の余波や古代の神々——特にルネサンスにおいて——は、ヨーロッパの歴史全体を通じて、さらには近代西洋占星術にまで遡ることが できるが、彼は文化研究の注目をこのテーマへと向かわせた。ワールブルクに関する研究は、「アイコン的転回」の過程で再び活発化した。[14] 哲学、神学、民族学、美術史、メディア研究、認知科学、心理学、自然科学の手法を取り入れ、あらゆる種類の視覚資料の活用と分析を通じて、イメージの世界 に対する学際的アプローチを主張する点から、一部の学者はワールブルクをこの思想潮流の先駆者と見なしている。[出典必要] |
| Publications Das Schlangenritual. Ein Reisebericht. Mit einem Nachwort von Ulrich Raulff. Berlin 1988. Gesammelte Schriften (Studienausgabe), Berlin: Akademie-Verlag (since 2015 De Gruyter): Vol. I.1,2: Die Erneuerung der heidnischen Antike. Beiträge zur Geschichte der europäischen Literatur. Edited by Horst Bredekamp and Michael Diers, 2 Vol. [reprint of the first edition 1932]. Berlin 1998. Vol. II.1: Der Bilderatlas MNEMOSYNE. Ed. by Martin Warnke and Claudia Brink. Berlin 2000. Vol. II.2: Bilderreihen und Ausstellungen. Ed. by Uwe Fleckner and Isabella Woldt. Berlin 2012. Vol. III.2: Bilder aus dem Gebiet der Pueblo-Indianer in Nord-Amerika. Ed. by Uwe Fleckner. Berlin 2018. Vol. IV: Fragmente zur Ausdruckskunde. Ed. by Ulrich Pfisterer and Hans Christian Hoenes. Berlin 2015. Vol. V: Briefe. Ed. by Michael Diers and Steffen Haug with Thomas Helbig. Berlin 2021. Vol. VII: Tagebuch der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg. Ed. by Karen Michels and Charlotte Schoell-Glass. Berlin 2001. |
著作 『蛇の儀式――ある旅の記録』。ウルリヒ・ラウルフによるあとがき付き。ベルリン、1988年。 全集(研究版)、ベルリン:アカデミー・ヴェルラッグ(2015年以降デ・グルイター): 第I巻第1・2号:『異教的古代の再生――ヨーロッパ文学史への寄稿』。ホルスト・ブレデカンプ、ミヒャエル・ディールス編、全2巻[1932年初版復刻]。ベルリン、1998年。 第II巻第1号:『図版集「ムネモシネ」』。マルティン・ヴァルンケ、クラウディア・ブリンク編。ベルリン、2000年。 第II巻第2号:『図版シリーズと展覧会』。ウヴェ・フレックナー、イザベラ・ヴォルト編。ベルリン、2012年。 第III巻第2号:北米プエブロ・インディアンの地域からの図版。ウヴェ・フレックナー編。ベルリン、2018年。 第IV巻:表現学に関する断片。ウルリッヒ・フィステラー、ハンス・クリスティアン・ホーネス編。ベルリン、2015年。 第V巻:書簡。マイケル・ディールス、シュテフェン・ハウグ、トーマス・ヘルビッヒ編。ベルリン、2021年。 第VII巻:ヴァールブルク文化科学図書館の日誌。カレン・ミシェルス、シャーロット・シェール=グラス編。ベルリン、2001年。 |
| Aby Warburg Prize Jean Seznec Warburg Haus, Hamburg |
アビー・ヴァールブルク賞 ジャン・セズネック ヴァールブルク・ハウス、ハンブルク |
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| Further reading Literature Bibliographies Dieter Wuttke: Aby-M.-Warburg-Bibliographie 1866 bis 1995. Werk und Wirkung; mit Annotationen. Baden-Baden: Koerner 1998. ISBN 3-87320-163-1 Björn Biester / Dieter Wuttke: Aby M. Warburg-Bibliographie 1996 bis 2005 : mit Annotationen und mit Nachträgen zur Bibliographie 1866 bis 1995. Koerner, Baden-Baden 2007, ISBN 978-3-87320-713-4 Thomas Gilbhard: Warburg more bibliographico, in: Nouvelles de la République des Lettres, 2008/2. Biographies Hans C. Hönes: Tangled Paths: A Life of Aby Warburg, University of Chicago Press, Chicago, 2024. Ernst H. Gombrich: Aby Warburg. An Intellectual Biography., The Warburg Institute, London, 1970; German Edition Frankfurt, 1981, reissued Hamburg 2006. (partly as PDF, 2.014 KB) Bernd Roeck: Der junge Aby Warburg, München, 1997. Carl Georg Heise: Persönliche Erinnerungen an Aby Warburg, Hrsg. und kommentiert von Björn Biester und Hans-Michael Schäfer,. (Gratia. Bamberger Schriften zur Renaissanceforschung 43). Wiesbaden, Harrassowitz, 2005. Mark A. Russell: Between Tradition and Modernity: Aby Warburg and the Public Purposes of Art in Hamburg, 1896-1918, Berghahn Books, New York and Oxford, 2007. Karen Michels: Aby Warburg — Im Bannkreis der Ideen, C.H. Beck, München, 2007. Marie-Anne Lescourret, Aby Warburg ou la tentation du regard, Hazan, Paris, 2013. Monographs Silvia Ferretti: Cassirer, Panofsky and Warburg: Symbol, Art and History. Yale U.P., London, New Haven 1989. Horst Bredekamp, Michael Diers, Charlotte Schoell-Glass (eds.): Aby Warburg. Akten des internat. Symposiums Hamburg 1990. Weinheim 1991. P. Schmidt: Aby Warburg und die Ikonologie. Mit e. Anhang unbekannter Quellen zur Geschichte der Internat. Gesellschaft für ikonographische Studien von D. Wuttke. 2. Aufl. Wiesbaden 1993. Charlotte Schoell-Glass, Aby Warburg und der Antisemitismus. Kulturwissenschaft als Geistespolitik. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1998. ISBN 3-596-14076-5 Georges Didi-Huberman, L'image survivante: histoire de l'art et temps des fantômes selon Aby Warburg. Les Éd. de Minuit, Paris 2002. ISBN 2-7073-1772-1 Hans-Michael Schäfer: Die Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg. Geschichte und Persönlichkeit der Bibliothek Warburg mit Berücksichtigung der Bibliothekslandschaft und der Stadtsituation der Freien u. Hansestadt Hamburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Logos Verlag, Berlin 2003. Michaud, Phillippe-Alain (2004). Aby Warburg and the Image in Motion. Zone Books. ISBN 978-1-890951-40-5. Ludwig Binswanger: Aby Warburg: La guarigione infinita. Storia clinica di Aby Warburg. A cura di Davide Stimilli. Vicenza 2005 (German: Die unendliche Heilung. Aby Warburgs Krankengeschichte, Zürich/Berlin: diaphanes, 2007). Photographs at the Frontier, Nicholas Mann et alii eds., London 1990 Cora Bender, Thomas Hensel, Erhard Schüttpelz (eds.): Schlangenritual. Der Transfer der Wissensformen vom Tsu'ti'kive der Hopi bis zu Aby Warburgs Kreuzlinger Vortrag. Akademie Verlag, Berlin 2007. ISBN 978-3-05-004203-9 Wolfgang Bock: Urbild und magische Hülle.Aby Warburgs Theorie der Astrologie, in: Bock: Astrologie und Aufklärung. Über modernen Aberglauben, Stuttgart: Metzler 1995, pp. 265–254 Wolfgang Bock: Verborgene Himmelslichter. Sterne als messianische Orientierung. Benjamin, Warburg, in: Bock: Walter Benjamin. Die Rettung der Nacht. Sterne, Melancholie und Messianismus, Bielefeld: Aisthesis, 2000, pp. 195–218 Thomas Hensel: Wie aus der Kunstgeschichte eine Bildwissenschaft wurde: Aby Warburgs Graphien. Akademie Verlag, Berlin 2011 Essays Carlo Ginzburg, 'From Aby Warburg to E.H. Gombrich: A Problem of Method', Clues, Myths, and the Historical Method, John and Anne C. Tedeschi, trans, Baltimore: The Johns Hopkins University Press, 1986, 17–59 Griselda Pollock, "Aby Warburg (1866–1929). 'Thinking Jewish' in Modernity", in: Jacques Picard et al. (eds.), Makers of Jewish Modernity: Thinkers, Artists, Leaders, and the World They Made, Princeton and Oxford 2016, pp. 108–125 Massimo Colella, Luce esterna (Mitra) e interna (G. Bruno). Il viaggio bruniano di Aby Warburg, in "Intersezioni. Rivista di storia delle idee", XL, 1, 2020, pp. 33–56. Fabio Tononi, “Aby Warburg, Edgar Wind, and the Concept of Kulturwissenschaft: Reflections on Imagery, Symbols, and Expression”, The Edgar Wind Journal, Vol. 2 (2022), pp. 38–74. Fabio Tononi, “Aby Warburg and Edgar Wind on the Biology of Images: Empathy, Collective Memory and the Engram”, in Edgar Wind: Art and Embodiment, ed. by Jaynie Anderson, Bernardino Branca and Fabio Tononi (Oxford: Peter Lang, 2024), pp. 47–72. |
関連文献 文献 書誌 ディーター・ヴットケ:『アビー・M・ヴァールブルク書誌 1866年から1995年。業績と影響;注釈付き』。バーデン=バーデン:ケルナー、1998年。ISBN 3-87320-163-1 ビョルン・ビースト/ディーター・ヴットケ:『アビー・M・ヴァールブルク書誌 1996年から2005年:注釈付き、および1866年からの書誌への補遺付き』。ケルナー、バーデン=バーデン 2007年、ISBN 978-3-87320-713-4 トーマス・ギルバード:『Warburg more bibliographico』、Nouvelles de la République des Lettres、2008/2号。 伝記 ハンス・C・ホーネス:『Tangled Paths: A Life of Aby Warburg』、シカゴ大学出版局、シカゴ、2024年。 エルンスト・H・ゴンブリッチ:『アビー・ヴァールブルク。知的な伝記』、ザ・ヴァールブルク研究所、ロンドン、1970年;ドイツ語版フランクフルト、1981年、2006年ハンブルクで再版。(一部PDF、2,014 KB) ベルント・レック:『若きアビー・ヴァールブルク』、ミュンヘン、1997年。 カール・ゲオルク・ハイゼ:『アビー・ヴァールブルクに関する個人的回想』、ビョルン・ビーストおよびハンス=ミヒャエル・シェーファー編・注釈。(Gratia. バンベルク・ルネサンス研究叢書 43)。ヴィースバーデン、ハラソヴィッツ、2005年。 マーク・A・ラッセル:『伝統と近代の間:アビー・ヴァールブルクとハンブルクにおける芸術の公共的意義、1896-1918年』、バーグハーン・ブックス、ニューヨークおよびオックスフォード、2007年。 カレン・ミシェルス:『アビー・ヴァールブルク — 思想の魔力』、C.H.ベック、ミュンヘン、2007年。 マリー=アンヌ・レスクレ:『アビー・ヴァールブルク、あるいは視線の誘惑』、アザン、パリ、2013年。 単行本 シルヴィア・フェレッティ:『カッシラー、パノフスキー、そしてヴァールブルク:象徴、芸術、そして歴史』。イェール大学出版局、ロンドン、ニューヘイブン、1989年。 ホルスト・ブレデカンプ、ミヒャエル・ディールス、シャルロッテ・シェール=グラス(編):『アビー・ヴァールブルク。1990年ハンブルク国際シンポジウム論文集』。ヴァインハイム、1991年。 P. シュミット:『アビー・ヴァールブルクと図像学』。D. ヴットケによる国際図像学研究会史に関する未公開資料の付録付き。第2版。ヴィースバーデン、1993年。 シャルロッテ・シェール=グラス、『アビー・ヴァールブルクと反ユダヤ主義』。文化科学としての精神政治。フィッシャー・タッシェンブーフ、フランクフルト・アム・マイン、1998年。ISBN 3-596-14076-5 ジョルジュ・ディディ=ユベルマン、『生き残ったイメージ:アビー・ヴァールブルクによる美術史と幽霊の時代』。レ・エディション・ド・ミニュイ、パリ、2002年。ISBN 2-7073-1772-1 ハンス=ミヒャエル・シェーファー:『ヴァールブルク文化科学図書館』。20世紀初頭のハンブルク自由ハンザ都市の図書館事情および都市状況を踏まえた、ヴァールブルク図書館の歴史と人物像。ロゴス出版社、ベルリン、2003年。 ミショー、フィリップ=アラン(2004)。『アビー・ヴァールブルクと動くイメージ』。ゾーン・ブックス。ISBN 978-1-890951-40-5. ルートヴィヒ・ビンズヴァンガー:『アビー・ヴァールブルク:La guarigione infinita. Storia clinica di Aby Warburg』. ダヴィデ・スティミリ編. ヴィチェンツァ 2005年(ドイツ語版:『Die unendliche Heilung. Aby Warburgs Krankengeschichte』, チューリッヒ/ベルリン:diaphanes, 2007年)。 『フロンティアの写真』、ニコラス・マンほか編、ロンドン 1990年 コーラ・ベンダー、トーマス・ヘンゼル、エルハルト・シュットペルツ(編):『蛇の儀式。ホピ族のツゥティキヴェからアビー・ヴァールブルクのクロイツリ ンゲン講演に至る知識形態の伝達』。アカデミー・ヴェルラッグ、ベルリン 2007年。ISBN 978-3-05-004203-9 ヴォルフガング・ボック:原像と魔術的殻。アビー・ヴァールブルクの占星術理論、ボック編『占星術と啓蒙。現代の迷信について』、シュトゥットガルト:メッツラー、1995年、pp. 265–254 ヴォルフガング・ボック:隠された天の光。「メシア的指針としての星々。ベンヤミン、ヴァールブルク」、ボック編『ヴァルター・ベンヤミン。夜の救済。星、メランコリー、そしてメシア主義』、ビーレフェルト:アイステシス、2000年、pp. 195–218 トーマス・ヘンゼル:『美術史がいかにして画像科学となったか:アビー・ヴァールブルクのグラフィエ』。アカデミー・ヴェルラフ、ベルリン、2011年 エッセイ カルロ・ギンズバーグ、「アビー・ヴァールブルクからE.H.ゴンブリッチへ:方法論の問題」、『手がかり、神話、そして歴史的方法』、ジョン・アンド・アン・C・テデスキ訳、ボルチモア:ジョンズ・ホプキンス大学出版局、1986年、17–59頁 グリゼルダ・ポロック、「アビー・ヴァールブルク(1866–1929)。『近代における「ユダヤ的思考」』、ジャック・ピカール他編『ユダヤ的近代の創 造者たち:思想家、芸術家、指導者、そして彼らが築いた世界』、プリンストンおよびオックスフォード、2016年、108–125頁 マッシモ・コレッラ、「外部の光(ミトラ)と内部の光(G. ブルーノ)」。アビー・ヴァールブルクのブルーノ的旅路」、『Intersezioni. Rivista di storia delle idee』、XL、1、2020年、pp. 33–56。 ファビオ・トノーニ、「アビー・ヴァールブルク、エドガー・ウィンド、そして文化科学の概念:イメージ、象徴、表現に関する考察」、『The Edgar Wind Journal』、Vol. 2 (2022年)、 pp. 38–74. ファビオ・トノーニ、「イメージの生物学に関するアビー・ヴァールブルクとエドガー・ウィンド:共感、集合的記憶、そしてエングラム」、『エドガー・ウィ ンド:芸術と身体化』、ジェイニー・アンダーソン、ベルナルディーノ・ブランカ、ファビオ・トノーニ編(オックスフォード:ピーター・ラング、2024 年)、pp. 47–72。 |
| Works by or about Aby Warburg at the Internet Archive |
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| https://en.wikipedia.org/wiki/Aby_Warburg |
☆ "悪魔は細部に宿る "とは、細部に隠された引っかかりやミステリアスな要素を暗示する慣用句である。"何かは単純に見えるかもしれないが、実は細部は複雑で、問題を引き起こ す可能性が高い"ということを示す。"神は細部に宿る "という以前のフレーズから来ており、何をするにしても徹底的に行うべきである、つまり細部が重要であるという考えを表現している。
| "The
devil is in the details" is an idiom alluding to a catch or mysterious
element hidden in the details;[1] it indicates that "something may seem
simple, but in fact the details are complicated and likely to cause
problems".[2] It comes from the earlier phrase "God is in the details",
expressing the idea that whatever one does should be done thoroughly;
that is, details are important.[1] |
"
悪魔は細部に宿る
"とは、細部に隠された引っかかりやミステリアスな要素を暗示する慣用句である[1]。"何かは単純に見えるかもしれないが、実は細部は複雑で、問題を引
き起こす可能性が高い"[2]ということを示す。"神は細部に宿る
"という以前のフレーズから来ており、何をするにしても徹底的に行うべきである、つまり細部が重要であるという考えを表現している[1]。 |
| Origin The idiom "God is in the details" has been attributed to a number of people, most notably to the German-born architect Ludwig Mies van der Rohe (1886–1969) by The New York Times in Mies's 1969 obituary; however, it is generally accepted not to have originated with him. A German version, Der liebe Gott steckt im Detail, is widely attributed to the German art historian Aby Warburg (1866–1929). According to Christopher Johnson, Der liebe Gott steckt im Detail was the subtitle of a seminar Warburg taught at the University of Hamburg in the winter of 1925-26.[3] A French version of the saying, "Le bon Dieu est dans le détail" (literally "the good God is in the detail") is generally attributed to Gustave Flaubert (1821–1880).[1] The expression "the devil is in the details" is found in a 1963 history of post-war European integration.[4] It is later attested in 1965.[5] In 1969, it is referred to as an existing proverb.[6] Bartlett's Familiar Quotations lists the saying's author as anonymous.[7] An editorial in the 1989 New York Times reflected on the apparent interchangeability of God and the Devil in the phrase, citing various examples in print at the time; as well as the difficulty of determining which came first and how long either one has been in use.[8] |
由来 神は細部に宿る(God is in the details)」という慣用句は、多くの人に由来しており、特にドイツ生まれの建築家、ルートヴィヒ・ミース・ファン・デル・ローエ(1886- 1969)のものだとニューヨーク・タイムズ紙はミースの1969年の死亡記事で伝えている。ドイツ語版の『Der liebe Gott steckt im Detail』は、ドイツの美術史家アビー・ヴァールブルク(1866-1929)の作とする説が有力である。クリストファー・ジョンソンによれば、 Der liebe Gott steckt im Detailは、ワールブルクが1925年から26年の冬にハンブルク大学で教えたセミナーの副題であった[3]。このことわざのフランス語版である "Le bon Dieu est dans le détail"(文字通り「良い神は細部に宿る」)は、一般的にギュスターヴ・フローベール(1821-1880)のものとされている[1]。 [1989年のニューヨーク・タイムズ紙の社説では、当時印刷されていた様々な例を引用しながら、この表現における神と悪魔の明らかな互換性について考察 している。 |
| Variants The phrase has several variants: (the/a) Devil (is) in the detail(s). The original expression as, "God is in the detail" with the word detail being singular, colloquial usage often ends the idiom as details plural; where the word detail without an s can be used as both a singular and collective noun.[9] When referring to the finer points of legislation, the US House Speaker Nancy Pelosi observed, "The devil and the angels are in the details."[10] More recently, the expressions "governing is in the details" and "the truth, if it exists, is in the details" have appeared.[1] |
バリエーション このフレーズにはいくつかのバリエーションがある:(the/a) Devil (is) in the detail(s)。原語では「神は細部に宿る」と表現され、detailは単数形であるが、口語的な用法ではdetail複数形として使われることが多 く、sのつかないdetailは単数形名詞としても集合名詞としても使われる[9]。 米国下院議長のナンシー・ペロシは、法案の細かい点について言及する際、「悪魔と天使は細部に宿る」と述べている[10]。 最近では、「統治は細部に宿る」や「真実は、もし存在するとしても、細部に宿る」という表現も登場している[1]。 |
| "El diablo está en los detalles"
es un modismo que alude a una trampa o
elemento misterioso oculto en los detalles;[1] indica que "algo puede
parecer sencillo, pero en realidad los detalles son complicados y
pueden causar problemas".[2] Procede de la frase anterior "Dios está en
los detalles", que expresa la idea de que todo lo que se hace debe
hacerse a conciencia; es decir, los detalles son importantes.[1] Origen La expresión "Dios está en los detalles" ha sido atribuida a varias personas, sobre todo al arquitecto de origen alemán Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969) por The New York Times en la necrológica de Mies de 1969; sin embargo, se acepta generalmente que no se originó con él. Una versión alemana, Der liebe Gott steckt im Detail, se atribuye al historiador del arte Aby Warburg (1866-1929). Según Christopher Johnson, Der liebe Gott steckt im Detail era el subtítulo de un seminario que Warburg impartió en la Universidad de Hamburgo en el invierno de 1925-26.[3] Una versión francesa del dicho, "Le bon Dieu est dans le détail" (literalmente "el buen Dios está en los detalles") se atribuye generalmente a Gustave Flaubert (1821-1880).[1] La expresión "el diablo está en los detalles" se encuentra en una historia de 1963 de la integración europea de posguerra. [En 1969, se menciona como un proverbio ya existente[6]. En Bartlett's Familiar Quotations, el autor del refrán es anónimo[7]. Un editorial del New York Times de 1989 reflexionaba sobre la aparente intercambiabilidad de Dios y el Diablo en la frase, citando varios ejemplos impresos en aquel momento, así como sobre la dificultad de determinar cuál fue el primero y cuánto tiempo hace que se utiliza uno u otro[8]. Variantes La frase tiene varias variantes: (el/la) Diablo (está) en el/los detalle(s). La expresión original es "Dios está en los detalles", con la palabra detalle en singular, pero el uso coloquial a menudo termina el modismo como detalles en plural; donde la palabra detalle sin una s puede usarse como sustantivo singular y colectivo[9]. Al referirse a los detalles de la legislación, la presidenta de la Cámara de Representantes de EE.UU., Nancy Pelosi, dijo: "El diablo y los ángeles están en los detalles"[10]. Más recientemente, han aparecido las expresiones "gobernar está en los detalles" y "la verdad, si existe, está en los detalles"[1]. |
「悪
魔は細部に潜む」とは、細部に隠された罠や謎めいた要素を指す慣用句である[1]。「一見単純に見えるものも、実際には細部が複雑で問題を引き起こす可能
性がある」ことを示している。[2]
この表現は、「神は細部に宿る」という前文に由来する。これは、あらゆることは細心の注意を払って行わなければならない、つまり細部が重要だという考えを
表している。[1] 起源 「神は細部に宿る」という表現は、1969年にニューヨーク・タイムズ紙がミースの死亡記事で、ドイツ出身の建築家ルートヴィヒ・ミース・ファン・デル・ ローエ(1886-1969)の言葉として紹介したが、一般に彼が最初に言った言葉ではないと認められている。ドイツ語版「Der liebe Gott steckt im Detail」は、美術史家アビー・ヴァールブルク(1866-1929)の言葉とされる。クリストファー・ジョンソンによれば、「Der liebe Gott steckt im Detail」は、1925年から1926年の冬にヴァールブルクがハンブルク大学で講義したセミナーの副題であった。[3] このことわざのフランス語版「Le bon Dieu est dans le détail」(文字通り「良き神は細部に宿る」)は、一般的にギュスターヴ・フローベール(1821-1880)によるものとされている。[1] 「悪魔は細部に宿る」という表現は、1963年の戦後ヨーロッパ統合に関する記事に見られる。[1969年には、すでに存在することわざとして言及されて いる[6]。バートレットの『名言集』では、この格言の作者は匿名となっている[7]。1989年のニューヨーク・タイムズ紙の社説は、この格言における 神と悪魔の明らかな互換性について考察し、当時印刷されていたいくつかの例を引用するとともに、どちらが先か、またどちらがいつから使用されているかを判 断することの難しさについて論じている[8]。 バリエーション このフレーズにはいくつかのバリエーションがある。「悪魔は細部に宿る」などだ。元の表現は「神は細部に宿る」であり、細部は単数形だが、口語ではしばし ば複数形の細部として使われる。この場合、s のない細部は単数形および集合名詞として使用できる[9]。 米国下院議長のナンシー・ペロシは、法律の詳細について言及し、「悪魔も天使も細部に宿る」と述べた[10]。 最近では、「統治は細部に宿る」や「真実があるなら、それは細部に宿る」といった表現も登場している[1]。 |
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diable est dans les détails |
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リ ンク
文 献
そ の他の情報
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