Österreichs Fußballnationalteam der Frauen trifft im Oktober in der ersten Play-off-Runde für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien auf den Kosovo. Sollte die ÖFB-Auswahl das Duell in Hin- und Rückspiel für sich entscheiden, würde man Ende November/Anfang Dezember im Kampf um die WM-Teilnahme gegen Israel oder die Schweiz antreten. Das ergab die Auslosung der Europateilnehmernationen am Donnerstag in Nyon.
In der ersten Phase waren die Österreicherinnen in ihrem A-Liga-Pool hinter dem fix qualifizierten Gruppensieger Deutschland und Norwegen sowie vor Slowenien Dritte geworden. Damit sicherte sich das Team von Lars Söndergaard einen Play-off-Platz.
Erstes Duell mit Kosovo
Gegen die in einer Liga-C-Gruppe auf Platz eins gelandeten Kosovarinnen tritt das ÖFB-Team um Kapitänin Sarah Puntigam im Zeitraum 7. bis 13. Oktober zunächst auswärts an. Das entscheidende Rückspiel geht vor Heimpublikum über die Bühne. Ein Länderspiel gegen den Kosovo, in der aktuellen Weltrangliste an 85. Stelle, 62 Plätze hinter Österreich, hat es bisher noch nie gegeben.
„Mit dem Kosovo treffen wir auf eine recht junge Fußballnation. Aber wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen. Sie haben ihre Gruppe vor Kroatien gewonnen, das ist schon eine starke Leistung. Wir haben großen Respekt vor den Kosovarinnen, werden sie sehr ernst nehmen. Ich glaube trotzdem, dass wir als Favorit in die Spiele gehen“, sagte Teamchef Söndergaard nach der Auslosung.
„Schweres Los“ in Runde zwei
Im Erfolgsfall wäre zwischen 26. November und 5. Dezember Israel oder die Schweiz der Zweitrundengegner. „In Runde zwei würde uns ein schweres Los erwarten, egal ob sich Israel oder die Schweiz durchsetzt. Ein Nachbarschaftsduell gegen die Schweiz wäre natürlich reizvoll, das wären zwei ausgeglichene Duelle auf Augenhöhe. Jetzt fokussieren wir uns aber erst einmal auf die Spiele gegen Kosovo und schauen, wer uns dann erwarten würde“, meinte Söndergaard.