der Clown sieht…

den Anfang in jedem Ende.
Er ist kein reiner Unterhalter, sondern ein Spiegel
des menschlichen Daseins.

Die Philosophie des Clowns

Er stolpert, er fällt, und die Welt lacht.
Doch während alle den Sturz sehen,
blickt der Clown bereits auf den Boden, auf dem er gelandet ist,
und entdeckt dort eine Blume, die durch den Asphalt bricht.
Für ihn ist das Scheitern kein Schlusspunkt,
sondern die sauber gewischte Leinwand für den nächsten Versuch.
Wer nichts besitzt, hat nichts zu verlieren.
In dieser absoluten Armut liegt eine radikale Freiheit.
Keine Besitztümer beschweren seine Schritte,
kein Status schränkt sein Handeln ein.
Seine Taschen sind leer,
aber sein Herz ist weit offen für den gegenwärtigen Moment.
Der Clown besitzt nichts und hat dadurch Anteil an allem.

Der Spiegel der Gesellschaft:
Als (Anti-)Genie hält der Clown der oft steifen, konformen Welt einen ehrlichen,
entwaffnenden Spiegel vor.

Der Wahrheitssager:
Wie in Heinrich Bölls Roman „Ansichten eines Clowns“
wird der Clown oft zum Außenseiter,
weil er unter seiner Maske Wahrheiten ausspricht,
vor denen die Gesellschaft die Augen verschließt.

Heilung und Trost:
Als Klinik-Clown (etwa bei den Roten Nasen Clowndoctors)
bringt er durch Lachen menschliche Wärme, baut Ängste ab
und verbindet Menschen jenseits von Bewertung.

Der Clown darf scheitern, stolpern und ausgelacht werden –
und genau in dieser radikalen Akzeptanz
der eigenen Fehlbarkeit und Mittellosigkeit
liegt seine unerschütterliche Stärke und Weisheit.

Die Stille…

und die Ruhe genießen

um Kraft zu schöpfen und immer wieder neu beginnen zu können –
das ist vielleicht eines der größten Geschenke, die wir uns selbst machen können.
In einer Welt, die sich scheinbar immer schneller dreht, vergessen wir oft,
dass das Schöne vor allem im Leisen liegt.
Es wirkt entspannend auf unsere Seele, ohne uns je zu langweilen,
weil es uns einlädt, genau hinzuschauen.

Denn der wahre Reichtum unserer Zukunft
liegt nicht in materiellem Besitz oder Geld, sondern in etwas viel Kostbarerem:
In Raum und Zeit…
Zeit, um durchzuatmen.
Raum, um einfach zu sein.

In jedem Fall und an jedem Ort wirkt Ruhe wie ein Zauberwort.

Sie ist der Schlüssel, der uns die Augen öffnet für all das große und kleine Schöne,
das uns tagtäglich umgibt und das wir erst durch das Innehalten
wieder richtig wertschätzen lernen.


Ich wünsche uns allen von Herzen ❤️ genau diese Augenblicke der Stille,
in denen die Welt für einen Moment den Atem anhält,
damit wir mit neuer Kraft und einem Lächeln nach vorne blicken können.
🙂🍀🍂

Wir leben scheinbar…

im materiellen Glück, tatsächlich jedoch im seelischen Unglück.
Um glücklich zu sein, braucht der Mensch keinen äußeren Reichtum,
sondern einen inneren Reichtum der Seele.

Um glücklich zu sein, braucht der Mensch keine mechanische Energie,
sondern eine innere schöpferische Energie.
(Friedensreich Hundertwasser)
Am Wochenende besuchte ich wieder einmal den Hundertwasserturm
(Kuchlbauer-Turm) in Abensberg

…der ursprünglich von Friedensreich Hundertwasser entworfen und nach dessen Tod von dem Architekten Peter Pelikan im Auftrag des Brauereibesitzers Leonhard Salleck gebaut wurde.

Hundertwassers Philosophie des „menschengerechteren Bauens im Einklang mit der Natur“ (mit runden Formen, tanzenden Fenstern, unebenen Böden und einer goldenen Zwiebelkuppel) sollte den Menschen laut Salleck Freude und Glück bereiten.

„Träume sind die letzte Zuflucht des Menschen, die letzten Königreiche, die ihm ganz gehören. Träume zerstören ist so, wie wenn man dem Menschen seine Wurzeln und seine Zukunft wegnähme und nichts bleibt, wonach er sich sehnen kann. Der Mensch lebt von Träumen.“Hundertwasser betont darin, dass die innere Gedanken- und Traumwelt ein unantastbarer, völlig freier Raum des Menschen ist. Wer diese Träume zerstört oder nimmt, beraubt den Menschen seiner Identität, seiner Hoffnung und seiner Zukunftsperspektive.

„Man kann nicht in Paradiese flüchten, man kann Paradiese nicht einnehmen, beanspruchen oder beschlagnahmen, Paradiese kann man nur selbst schaffen
mit eigener Kreativität
oder von der Natur machen lassen.“

Ein echtes Paradies ist kein geografischer Ort,
den man auf einer Karte finden oder jemandem wegnehmen kann.

„Wir sind nur Gast der Natur und müssen uns dementsprechend verhalten.
Der Mensch ist der gefährlichste Schädling, der je die Erde verwüstet hat.
Der Mensch muss sich selbst in seine ökologischen Schranken zurückverweisen, damit die Erde sich regenerieren kann.“(Friedensreich Hundertwasser aus seinen Manifesten und Reden zum Thema Ökologie und einem „Friedensvertrag mit der Natur“.)

der perfekte Ort…

um den Alltag komplett zu vergessen 🙂Es gibt kaum etwas Entspannenderes,
als die Zeit am oder auf dem Wasser zu verbringen.Das sanfte Rauschen der Wellen, das Glitzern der Sonne auf der Oberfläche und die weite Sicht haben eine fast magische, beruhigende Wirkung auf Geist und Körper.Die Seele ist das Schiff, Vernunft das Steuer und Wahrheit der Hafen.
(Aus der Türkei)

Die Seele ist es, die sich auf die Reise des Lebens begibt,
den Winden, Wellen, Stürmen und Strömungen des Daseins ausgesetzt ist.

Die Vernunft ist das Werkzeug, mit dem man lenkt, Entscheidungen trifft,
Kurs hält und Gefahren umschifft, anstatt willenlos im Sturm zu treiben.

Die Wahrheit bildet das übergeordnete Ziel, die ersehnte Ruhe,
Klarheit und Sicherheit, zu der die Reise führen soll.

Bedenke stets… ein Schiff sinkt nicht wegen des Wassers, das es umgibt.
Es sinkt wegen des Wassers, das in sein Inneres gelangt.
Lass nicht zu, dass die Negativität der Welt in dein Inneres dringt
und dich hinabzieht! ❤

Zu Ehren…

…der Kartoffel   😀Der Winzer erntet seine goldnen Trauben. Die edle Frucht ist allerwärts begehrt.
Ich denk‘ bescheiden beim Kartoffelklauben: Ein jeder erntet, was ihm Gott beschert.

Wo die Zitronen blühn im fernen Süden, reift die Orange voller Herrlichkeit.
Ihr Dichter, lasset mich damit in Frieden, der Bratkartoffel sei mein Lied geweiht.

Die Kokosnuss erzählt von hohen Palmen Romanzen aus der Tropenkolonie.
Wenn hier daheim Kartoffelpuffer qualmen – das nenn‘ ich Weihrauch – das ist Poesie.

Ich stütze meine Arme auf den Spaten.
Verdammt – das Bücken fällt beim Buddeln schwer.
Die Pellkartoffeln sind famos geraten. Nun noch der Hering. Herz, was willst du mehr?

Frisch auf, ans Werk. Das Buddeln hat begonnen. Man buddelt hier, man buddelt da und dort.
Man
buddelt alles an das Licht der Sonnen – das weiß der Bauer, und das ahnt der Lord.

(Fred Endrikat)

Das deutsche Sprichwort „Lorbeer macht nicht satt, besser wer Kartoffeln hat“
bedeutet, dass Ruhm, Ehre und hohe Auszeichnungen wertlos sind,
wenn man nichts zu essen hat und sein Grundbedürfnis nach Nahrung nicht sichern kann.

ein Urlaubsrückblick…

hilft dabei, die schönsten Reisemomente festzuhalten,
zu verarbeiten und dauerhaft zu bewahren.
Reisen hinterlässt Spuren –
nicht nur auf der Landkarte, sondern auch im Herzen.  ❤

Stralsund ist besonders für seine mittelalterliche
UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt im Stil der Backsteingotik,
das moderne Ozeaneum und seine direkte Lage am Strelasund
als Tor zur Insel Rügen bekannt.
Das alte Segelschulschiff Gorch Fock I liegt als schwimmendes Museum
im malerischen Hafen.

Das große Ozeaneum auf der Hafeninsel
zeigt faszinierende Unterwasserwelten der nördlichen Meere.

Dort wo der Fluss Ryck in den Greifswalder Bodden mündet,
liegt das kleine Fischerdorf Wieck.

Der aus einer slawischen und dänischen Ansiedlung hervorgegangene Ort
kann schon 1248 nachgewiesen werden.

Seit 1939 gehört Wieck zu Greifswald.
Das Wahrzeichen ist die nach holländischem Vorbild 1887 erbaute Wiecker Zugbrücke.
Noch immer werden die Klappen per Hand gezogen, um Schiffe passieren zu lassen.

Die Hafenstadt Swinemünde, die sich auf eine Inselgruppe im Nordwesten von Polen verteilt,  grenzt unmittelbar an die deutschen Kaiserbäder auf Usedom (wie Ahlbeck). Seit dem Beitritt Polens zum Schengen-Raum gibt es keine stationären Grenzkontrollen mehr.
Die Stadt liegt in der polnischen Woiwodschaft Westpommern an der Mündung der Swine in die Ostsee. Sie erstreckt sich über die Inseln Usedom und Wollin.

Nostalgie ist eine wehmütige, aber meist warme und positive Sehnsucht
nach vergangenen Zeiten oder Erlebnissen.

Sie stärkt den Selbstwert, das Zugehörigkeitsgefühl
und gibt uns das Gefühl von innerer Wärme.

Ein tieferer Blick in das Phänomen Nostalgie zeigt,
wie stark Kultur und Erinnerung miteinander verknüpft sind.

Kennt ihr das auch?

Dieses Gefühl von „wieder da, aber noch nicht ganz hier“
– egal, ob nach einem langen Urlaub,
einer intensiven Reise oder einer längeren Auszeit.
Man funktioniert zwar im Alltag,
aber der Kopf und die Energie
hängen noch irgendwo dazwischen.

Das klassische Urlaubs-Paradoxon: Der Koffer ist ausgepackt, aber die Seele packt noch.„Wenn die Wellenlänge stimmt,
ist es völlig egal, wie stürmisch das Meer manchmal ist.“
Solange das Vertrauen und die Verbindung zwischen den Menschen tief und echt ist,
sich Menschen ohne viele Worte verstehen, ähnliche Werte teilen und gut harmonieren…


überstehen sie gemeinsam jeden Sturm❣️

Kleiner Piep

und liebe Grüße von der wunderschönen Ostseeküste
mit ihren weißen Sandstränden,
historischen Seebrücken
und jede Menge Möglichkeiten.
Ein magischer Ort zum Entspannen und Entdecken.


Fern der Heimat und trotzdem daheim… ist das tiefe Gefühl, dass Geborgenheit und Vertrautheit nicht an einen bestimmten Ort gebunden sind, sondern im eigenen Herzen und in Erinnerungen weiterleben. ❤️


Mit den richtigen Menschen an deiner Seite fühlt sich das Leben leicht an, da du dich nicht verstellen musst und du selbst sein kannst.

Du erkennst die richtigen Menschen an deiner Seite,
wenn du das Leben wirklich lebst
und mit den richtigen Menschen an der Seite gibt es kein Falsch❣️

Rückblickend betrachtet…

war der Monat August ein ziemlich turbulenter, entsprechend anstrengender,
aber guter und sehr schöner Monat für mich.

„Ein Geburtstag ist kein Tag, um älter zu werden, sondern um das Leben zu feiern.“  😀„Alter ist relevant nur wenn du ein Käse oder Wein bist.“ 😉

Großes Glück hatte dieses Jahr das 46. Erlanger Poetenfest.
Blendendes Wetter und das attraktive Angebot aktueller Autoren
lockten die Besucher geballt in den Schlossgarten, in Theater,
Orangerie und Stadtmuseum.

Fast 15.000 Gäste kamen an den drei Tagen zu den Veranstaltungen.

„Revue der Neuerscheinungen“ nennt sich dieses Format seit Jahr und Tag,
in dessen Rahmen Literaten ihre neuesten Werke vorstellen.

Beim jüngsten Publikum auf der Lesewiese
herrschte beim Vorlesen gespannteste Aufmerksamkeit.

Weniger ist mehr.*
*gilt nicht für Meer, Strand, Pool, Urlaub, Reisen, Abenteuer, Erfahrungen.

„Wird’s besser? Wird’s schlimmer? Fragt man allzu oft.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich.“

(Erich Kästner)

ein Tag am See…

schenkt Ruhe, glitzerndes Wasser und das Gefühl eines schönen Sommers.   🙂
Am Ufer des Sees verliert die Hektik des Alltags ihren Takt.

Der Große Brombachsee ist ein Stausee im Süden Mittelfrankens
und bildet zusammen mit seinen beiden Vorsperren
Kleiner Brombachsee und Igelsbachsee den Brombachsee.
Im Jahr 2000 eingeweiht, ist er der größte Stausee des Fränkischen Seenlands
und größtes Stillgewässer Frankens.

Zeit am Wasser ist die beste Art, den Kopf aufzuräumen…
denn am See ist die Welt ein bisschen leiser und das Glück ein bisschen lauter. ❤Ein ruhiger See spiegelt den Himmel – und ein friedlicher Geist spiegelt das Leben.

Der derzeit niedrige Wasserstand des Großen Brombachsees
stellt laut dem Wasserwirtschaftsamt (WWA) Ansbach keinen Grund zur Sorge dar,
da der See über erhebliche Tiefenreserven (bis zu 32 Meter) verfügt
und es sich um ein normales Bewirtschaftungsjahr
im Rahmen der fränkischen Wasserüberleitung handelt.